Wenn sich jemand mit dem Gedanken trägt die vom Provider NeckarCom / (Gschwindnet) gelieferte AVM Fritz!Box gegen einen anderen Router zu tauschen, kann ich aus eigener Erfahrung nur zur Verwendung von VDSL-Routern von Zyxel oder T-Link raten. Nur diese Geräte laufen sofort und dauerhaft stabil.
Die deutschen Geräte funktionieren leider nicht, Supportanfragen sind teuer und bislang zwecklos.
Der
Zyxel VMG1312-B30A lässt sich als Modem und als Router betreiben.
Die Geräte
TP-Link TD-W9980 und TD-W9980b laufen als Router einwandfrei. Das B-Gerät ist für den deutschen Markt gedacht, mit deutscher Oberfläche und passenden Anschlüssen.
Wichtig:
Die DSL-Vorgaben der Neckarcom:
Die Neckarcom fährt unter DSL nicht das in Providerkreisen übliche PPPoE, sondern die DSL-Betriebsart: Routed Bridge Encapsulation (RBE), oft einfach auch als "bridged" bezeichnet:
- bei ADSL/2/+ ist dann noch (systembedingt) ATM im Einsatz
- bei VDSL2 wird IP over Ethernet (IPoE) gefahren (kein ATM!!!)
Das muss sich entsprechend in der zu erstellenden Router-Konfiguration (Bintec-Menüpunkt: Schnittstellen ==> DSL-Modem) wiederfinden. Empfehlenswert ist, dennoch bei den DSL-Verbindungseinstellungen, den Geräten so wenig wie möglich Vorgaben zu machen (z. Bsp.: keine Vorgaben für ATM/VPI, ATM/VCI, Bitraten usw.)
Zudem kann es passieren, dass nach einem Gerätewechsel kein Zugang mehr möglich ist. Die Neckarcom prüft die MAC-Adresse des verwendeten Routers und zählt diese hoch. Je nach Einstellung beim Provider wird der Anschluß aus Sicherheitsgründen geblockt, wenn zuviele MAC-Adressen gezählt worden sind.
Dann hilft nur der Anruf bei der Hotline mit der Bitte den MAC-Adressenzähler zu resetten.
Das macht Neckarcom prompt und sehr freundlich. Man supportet jedoch nur die Standartzugangsgeräte.
Dies nur als Tipp für geplagte User mit alternativer Hardware.