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"Triple Play" lässt noch auf sich warten

Dieses Thema im Forum "Nachrichten" wurde erstellt von Redaktion, 10 Jan. 2007.

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  1. Redaktion

    Redaktion IPPF-Reporter

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    "Triple Play" lässt noch auf sich warten

    * Flächendeckende Verbreitung frühestens 2012
    * Mangel an Breitband-Anschlüssen Haupthindernis

    Taunusstein/London/Karlsruhe, 10. Januar 2007 - "Triple Play" - derzeit heiß diskutiert und eines der Schwerpunktthemen auf der im März stattfindenden CeBIT - steckt in Deutschland immer noch in den Kinderschuhen. Zu diesem Ergebnis kommt der "Deutsche VoIP-Report". Die Unternehmen toplink und Interactive Intelligence haben in einer empirischen Ergebung* herausgefunden, dass es zumindest noch bis 2012 dauern wird, bis sich diese neuartige Form des Medienkonsums in Deutschland durchgesetzt haben wird. Die Hälfte der befragten Experten aus der Internet- und Telekommunikationsbranche glauben, dass dann die Voraussetzungen für eine flächendeckende Verbreitung geschaffen sein werden. Immerhin gehen aber insgesamt 81 Prozent davon aus, dass "Triple Play" auf jeden Fall kommen wird. "Das größte Hindernis stellt laut Meinung der Fachleute die immer noch mangelnde Versorgung mit Breitband-Anschlüssen dar, knapp siebzig Prozent gaben dies als Hauptgrund für die Verzögerung an", berichtet toplink-Geschäftsführer Gerhard Wenderoth.

    "An der fehlenden Technik liegt es offenbar nicht", bestätigt Richard Woods, Geschäftsleiter Interactive Intelligence Deutschland. "Nur knapp ein Fünftel der Experten hat ausgesagt, dass der Durchbruch derzeit daran scheitert." Auch die Inhalte stehen offensichtlich bereits ausreichend zur Verfügung. Nur 13 Prozent gaben an, dass dies der Grund für den späten Zeitpunkt sei. "Ein Problem sehen die befragten Fachleute hingegen noch im Informationsdefizit bei den Verbrauchern - mehr als ein Drittel vertreten die Meinung, dass die Verbraucher hierzulande noch gar nicht wissen, welche Vorteile sie aus Triple-Play-Angeboten ziehen können", so Gerhard Wenderoth.

    Dazu zählt beispielsweise die Tatsache, dass digitales Fernsehen nicht mehr an feste Sendezeiten gebunden ist. 57 Prozent der Fachleute wissen dies offenbar schon, ebenso wie sie davon ausgehen, dass Verbraucher es in Zukunft nur noch mit einem Anbieter zu tun haben (69 Prozent). "Ein weiterer Vorteil liegt im so genannten Video-on-demand", erläutert Gerhard Wenderoth. "Hat beispielsweise jemand im Büro plötzlich Lust, am Abend einen bestimmten Film zu sehen, kann er sich diesen per Handy bestellen - und wenn er nach Hause kommt, ist dieser bereits auf der Festplatte seines Fernsehers oder Computers gespeichert."

    Hinsichtlich der Kosten bleibt festzuhalten, dass nach Expertenansicht niemand bereit sein wird, mehr als 65 Euro für ein Triple-Play-Angebotauszugeben. "Es ist realistischer, von einem Betrag zwischen 45 und 55 Euro auszugehen", schätzt Richard Woods.

    *Befragt wurden einhundert Experten aus der Internet- und Telefoniebranche.

    Quelle: Pressemitteilung

    Die toplink GmbH ist der Betreiber des Vermittlungssystems für Internet-Telefonie (Voice over Internet Protocol, VoIP) am zentralen deutschen Internet-Austauschknoten DE-CIX. Über den toplink-Knoten für Internet-Telefonie können Unternehmen wie Telekommunikationsgesellschaften und Service Provider (SP) ihren Kunden einen VoIP-Dienst anbieten, ohne selbst die dazu notwendige Infrastruktur aufbauen zu müssen. Die Plattform stellt Geschäftkunden VoIP mit den von ISDN gewohnten Service- und Qualitätsmerkmalen zur Verfügung.

    Interactive Intelligence Inc. (Nasdaq: ININ) ist ein weltweit führender Anbieter von Software-Lösungen für Geschäftskommunikation. Die Produkte umfassen die Bereiche Contact Center-Automatisierung, unternehmensweite IP-Telephonie, Unified Communications und Self-Service-Automatisierung. Das Unternehmen wurde 1994 gegründet und hat mittlerweile weltweit mehr als 2.000 Kunden. Interactive Intelligence erhielt jüngst den 2006 Network World 200 Award, den 2006 Rising Star Excellence Award vom CRM Magazine sowie den 2006 Well-Connected Award der Zeitschrift Network Computing. Zudem wurde das Unternehmen vom Software Magazine für 2005 unter die Top 500 Global Software and Services Companies gewählt. Auch Miercom zeichnete Interactive Intelligence in 2005 als Best Integrated Multimedia IP Contact Center Product aus, Gleiches tat Frost & Sullivan mit dem Excellence in Technology of the Year Award 2005. Interactive Intelligence beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Indianapolis, Indiana, U.S.A. Mit 12 Niederlassungen ist das Unternehmen in Nordamerika, Europa und Asien vertreten.
     
  2. detg

    detg Aktives Mitglied

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    Ist das ein Vorteil, dass ich alles von einem Anbieter bekomme ? Das sehe ich nicht uneingeschränkt so.

    Na, dann sollen die Anbieter einfach mal ein attraktives Angebot in dieser Preisklasse machen, dann werden die Kunden schon kommen.

    Im Prinzip ist Video-on-demand doch nichts anderes als eine elektronische Videothek (die sollen da nicht so ein Theater drum machen, sondern das Kind beim Namen nennen). Also erwarte ich auch ein Film-Angebot wie in der Videothek und vergleichbare Preise.
    Für den gesparten Weg und eine komfortablere Filmauswahl (mit Suchfunktionen etc.) wäre ich auch bereit, am Anfang ein wenig mehr zu zahlen.

    Aber bitte pro Film und dafür ein gut sortiertes Angebot. Was bei Flat qualitativ rauskommt, sieht man bei 3DSL. :-Ö
     
  3. sam04

    sam04 Neuer User

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    Hallo zusammen
    Möchte mal meinen Senf duzu geben,und zwar um das Thema Video on Demand.
    Leider erlauben es die Deutschen gesetze nicht Filme die Indiziert/od nach § 131 beschlagnahmt sind UNGEKÜRTZT im Free TV bzw.Pay TV zu zeigen.
    ( siehe zum beisp.Premiere ).
    Ich hoffe mal, das sich bei Video on Demand ,was in der richtung was ändert.
    Ich werde kein Geld dafür bezahlen,um mir einen Film anzusehen der kastriert worden ist,wenn ich mir den gleichen Film in der Videothek (in ungeschnittener Fassung) ausleihen kann.

    Sam04.
     
  4. detg

    detg Aktives Mitglied

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    Wenn der Film auf Free-TV gezeigt würde, dann bräuchte man ihn gar nicht erst indizieren. ;)
     
  5. beckmann

    beckmann Guest

    So sehe ich das auch. Ich darf hier mit maximal 3 Mbit/s rumtuckern während hier an meinem Anschluss problemlos 10 Mbit/s laufen. Dazu wird das uralte ADSL eingesetzt wovon die meisten Anbieter in meinem Vorwahlbereich weg sind :(

    Arcor würde mir 6.000 aufschalten, Alice und Telefonica das was der Anschluss hergibt, das sind c.a. stabile 10 - 11 Mbit/s.Mit 6 bzw 11 Mbit/s ist schon was "gescheites" machbar mit ADSL2+.

    Selbes gilt für die sogenannten "Dämpfungsopfer" ist einiges mehr drin. Aber die Technik wird nur bei guten Anschlüßen (bis 18dB) eingesetzt für mich immer noch unverständlich.

    Ich sehe das aktuell so, man möchte mich nicht ernsthaft als Kunde haben, sonst würde man Technik einsetzen die das ermöglichen würde, hier mal ein Auszug:
    Naja, warum liefern denn Arcor, Alice und Telefonica ausreichend Bandbreite? Ab DSL 6.000 ist das nämlich bestellbar :motz:
     
  6. coolertyp19

    coolertyp19 Mitglied

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    @ beckmann

    Da hast du etwas falsch verstanden. Für t-home benötigst du einen VDSL Anschluss (20mbits) Der ist zur Zeit nur in Ballungszentren verfügbar! VDSL ist auch eine andere Technik als ADSL also liegt es nicht (nur) an deiner Dämpfung, dass du nicht VDSL bekommen kannst sondern sehr wahrscheinlich ist deine Vermittlungsstelle nicht VDSL fähig!

    Gruß
    Jan
     
  7. beckmann

    beckmann Guest

    Dann gucke noch mal genau hin, ich gebe die Rufnummer meiner Nachbarn eine Straße weiter ein und bekomme dann:
    Bekomme ich nicht angeboten! Zwar ist Clasic nicht das T-Home mit Bundesliga u.s.w. aber dafür mit anderen Sachen die ich auch mal gerne testen würde :-Ö

    @JSchling:
    11 Mbit/s laufen bei mir, eventuell ist das bei dir ein Schätzfehler gewesen. Nachbarn sind bei Arcor die haben noch DSL 16.000 damals bekommen mit etwas mehr als 11 Mbit/s. Ich habe Alice geteset und genau das selbe zwischen 10-11 Mbit/s. Mit 28dB Dämpfung ist das auch der Wert den man in fast jedem Technikforum findet.

    Wenn es weniger ist, sind das meist Schätzfehler. Mit wieviel dB Signal/Rauschtoleranz hattest du denn DSL 3000 oder andere Bandbreiten bei T-Com das ist eigentlich das entscheidene. Ich habe mit DSL 2000 hier 30dB Signal/Rauschtoleranz, sieht beim Nachbarn nicht anders aus der DSL 6.000 (und nun 16.000) haben kann.
     
  8. coolertyp19

    coolertyp19 Mitglied

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    Hallo

    Das mit deinen Nachbarn mag sein aber dann bist du im komplett falschen Thread bzw. deine Argumentation mit t-home war falsch wenn du unter triple play einen VOD Dienst wie MAxdome oder T-Vision verstehst die funktionieren auch mit 2000er Bandbreite..
     
  9. beckmann

    beckmann Guest

    Maxdome läuft mit DSL 3000 noch nichts mal gescheit bei Bekannten. Ich weis zwar nicht was du dir unter funktionieren vorstellst, aber das was das Gerät da ausgab war sehr schlecht, mehrmals gab es da Hänger und die die schönen dicken Pixel, wie man sie von DVB-T kennt wenn der Empfang nicht ausreichend ist.

    triple play bietet Alice auch an, hier wird das TV Signal eingespeist und dann mit der TV Box empfangen, das schalten die auf Wunsch jeden Deluxe Kunden wo es verfügbar ist und dazu gibt es eigentlich sehr viele positive Berichte. Alice Deluxe sollte es bis 7 Mbit/s geben.

    Das ich damit wohl kein HDTV Stream gucken kann ist mir klar, aber sowas brauche ich nicht. Wozu brauche ich einen HDTV Stream wenn ich keine passende Endgeräte dafür habe und mir auch bestimmt erst mal nicht zulegen werden.

    Mir reicht mein DVB-T bzw DVB-S, da muss ich (noch) keine monatlichen kosten Zahlen außer an die GEZ die bei dem IP Stream aber auch anfallen sollte. DVB-T kann ich hier überall gucken mit kleiner Stabantenne (sogar im Keller) da ich in direkter Sichtweise zu einem 50kW DVB-T Sender wohne ;)

    In dem Thema ging es mir nur darum, dass technische Möglichkeiten vom größten deutschen DSL Anbieter nicht für alle eingesetzt werden und das finde ich eigentlich sehr traurig. Arcor, Alice, Telefonica und QSC setzten das ja hier schon ein und den Unterschied merkt man, aus einem DSL 1000 Anschluss wird mal eben ein 4000-6000 Anschluss, aus einem 384er Anschluss ein 2-3 Mbit/s Anschluss die gescheit laufen.

    Mit ADSL2+ könnte man zumindest aktuell die Leute die maximal DSL2000 (nicht darunter) auch die Möglichkeit bieten solche Streams zu nutzen und deutlich mehr Bandreite aufzuschalten, das es funktioniert zeigen ja die anderen. Naja ich gucke mir das noch ein weilchen an, bis Mai läuft meine T-Online Flat noch und dann bin ich weg wenn da nichts passiert.
     
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