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Umstellung auf 1+1 komplett, wieviel Volt auf Telefonleitung?

Dieses Thema im Forum "1&1 VoIP" wurde erstellt von clainu, 20 Dez. 2008.

  1. clainu

    clainu Neuer User

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    :(Hi Leuts,
    In meinem Haus bekommt ein Mieter Komplett DSL von 1+1 und ich mußte an der Haupt-Telefondose (Im Keller) dem Mieter seine Kabel umklemmen damit der Hauptanschluß in einem anderen Raum ist, hierbei stellte ich fest, dass auf seinen Kabels mind. 12 Volt auflagen, beim meinem Freenet kompl. konnte ich hingegen kein Strom messen, da mein Prüfgerät erst ab 6Volt anzeigt.
    Meine Frage: Weshalb liegt auf seinen Kabels soviel Strom und auf meinen nichts, oder nicht meßbar.

    Für eine Antwort, wäre ich Euch dankbar.

    gruß ulli
     
  2. sven@mainz

    sven@mainz Guest

    Weil das Meßgerät irgendetwas mißt, aber bestimmt nicht das Richtige.
     
  3. Stiefel

    Stiefel Aktives Mitglied

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    Leute ist bereits ein Wort im Plural und endet wie Kabel im Plural nicht auf "s".

    Ich würde den Fehler bei den Messgeräten und nicht bei den Telefonanschlüssen suchen. Analoge Telefonanschlüsse z.B. arbeiten mit 60-70 Volt DC. Könnte es sein, dass Du Dein "Messgerät" auf AC eingestellt hast?
     
  4. RealHendrik

    RealHendrik Aktives Mitglied

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    Ich tippe eher darauf, dass sein "Meßgerät" so etwas wie ein Duspol (ein zweipoliger Spannungsprüfer) ist. Der ist nun in jeder Hinsicht ungeeignet, um irgendetwas im Telekommunikationsbereich zu messen, um aus dem Ergebnis eine brauchbare Aussage zu irgendetwas treffen zu können. Außerdem geht es hier nicht darum, Strom zu messen (dazu bräuchte er sowieso irgendein Endgerät), sondern Spannung. Und selbst daraus lassen sich für einen, der nicht viel davon versteht, keine brauchbaren Ergebnisse ablesen.

    Gruss,

    Hendrik
     
  5. spunk_

    spunk_ Mitglied

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    das DSL-Signal ist ja ein Hochfrequenzsignal.
    die Frage für mich bleibt: was zeigt an diesem Adernpaar ein Oszilloskop an?

    womöglich gibt es einen sichtbaren Unterschied zwischen den synchronisierten und dem nichtsynchronisierten Signal.
     
  6. Phedra

    Phedra Neuer User

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    Hallo,

    mir steuben sich die Haare.

    Wenn man nicht vom Fach ist solle man die Finger von diesen sachen lassen.

    Wenn man schon Strom und Spannung verwechselt, bin ich mir nicht sicher ob man den Unterschies von AC und DC kennt. ( Ist so glaube ich eine Musikband )

    Bitte, bitte liebe Heimwerker lasst die Finger von Dingen die ihr nicht beherrscht.

    Gruß Phedra
     
  7. spunk_

    spunk_ Mitglied

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    dann bitte ich also um ein Bildchen von deinem Oszi - ich selber habe so nen Ding nämlich garnicht.
     
  8. Phedra

    Phedra Neuer User

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    Hallo,

    ich habe zuhause auch keines, aber ich messe auch nicht an Telefonleitungen herum.

    Gruß Phedra
     
  9. spunk_

    spunk_ Mitglied

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    ich messe auch nicht - aber in google finden zumindest Bilder. ein Kenner mag damit wohl auch etwas sinnvolles anfangen:


    [​IMG]
     
  10. kritter

    kritter Neuer User

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    Was macht ihr da eigentlich?? :eek:

    Auf analogen Leitungen hat man ungefähr 24V DC im Ruhekreis und hübsche >60V AC in der Klingelphase (das ziept hübsch!!). Bei grundständigen ISDN-Anschlüssen hat man auf der UKo-Schnittstelle (die 2-Drahtleitung vor dem NTBA) schon hübsche >=48V DC mit erstaunlicher Stromfestigkeit. Der dauerhafte Strombezug im Falle eines Notstromtelefons im ISDN ist dennoch auf eine dreistellige Anzahl Milliampere begrenzt. In jedem Falle zirpt ISDN auch so schon an den Pfoten.

    Und ja, das DSL-Signal ist aufmoduliert im Spektrum. An den elektrischen Eigenschaften wie man der Zweidrahtleitung begegnen sollte, ändert das _nicht viel_.

    @clainu: Wenn Du an Deinem Freenetanschluss nichts misst, stimmt da wirklich etwas nicht. Dein Messequipment ist fraglich. Fehlerursache im DSL-Bereich kann man mit solchem Equipment wirklich kaum leisten. Ich kann da dem Hendrik nur beipflichten. Was wolltest Du denn eigentlich lösen, oder war das nur so eine Feststellung?
     
  11. spunk_

    spunk_ Mitglied

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    aber auf was wird dies bei einem entbündelten Anschluss aufmoduliert? es gibt ja keinen Festnetzbereich (egal ob analog oder ISDN oder sonstnoch) mehr.

    hast du privat einen Oszi? bitte einfach mal an deinem entbündelten Anschluss messen
     
  12. kritter

    kritter Neuer User

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    #12 kritter, 21 Dez. 2008
    Zuletzt bearbeitet: 21 Dez. 2008
    Das weiß ich nicht, gebe ich zu. Allerdings bist Du hier auch der erste, der das Wort "entbündelt" in den Mund nimmt. Ist der Anschluss von clainu denn entbündelt?

    Ich habe leider keinen, kann also auch nicht nachmessen. Habe hier noch meinen Russen-Oszi, aber den hab ich zuletzt 1994 im Studium verwendet. :D Wenn ich den jetzt anwerfe, explodiert der sicher... ;) Aah, und noch ein Prob... wo ich hier sitze, hab ich nicht mal DSL. Jedenfalls nicht ich selbst. WLAN sei Dank, dass ich hier überhaupt zügig und mit VoIP am Start bin. :)

    Ich fand die Frage ja auch etwas aus dem Ruder gelaufen. clainu schrieb von dem Phänomen, und mittlerweile sind wir bei Oszi-Messungen an irgendwelchen Anschlüssen angelangt.

    Aber interessieren würds mich auch langsam in Sachen "entbündelter Anschluss". Ich vermute dass auch dort irgendein Grundträger auf der Leitung sein wird, um den Einmessvorgang zwischen Modem und DSLAM zu unterstützen.

    Ich halte entbündelte Anschlüsse (korrigiert mich bitte!) sowieso für etwas Augenwischerei. Der Aufwand - Kabel in die Erde zu werfen, Konzentratoren aufzustellen, Kellerräume anzumieten, Ortsbündelungen und Medienwandler für LWL zum Backbone hin zu betreiben bleibt ja für die Provider alles gleich. Und die hauptsächlichen Kosten hängen deshalb doch sowieso an der Hardware der letzten Meile, ob ich da nun noch POTS auf die Leitung lege oder nicht. Sehe ich das richtig? Ich vermute man hat mit entbündelten Leitungen angefangen, weil Kunde und Politik lautstark danach riefen. Die Techniker lachen sich ins Fäustchen, da fast alles beim alten bleibt, und (jetzt meine Vermutung):

    Wenn genügend Kunden nur noch auf entbündelte Anschlüsse umspringen, werden diese wieder teurer. Denn: Die Kosten für die letzten Meile bleiben an den zwei Kupferadern oder OPAL hängen. Wenn man meint, die Kosten hingen am POTS, so wird man früher oder später in den Erklärungen einfach nur auf das Kabel umschwenken. Da kommen sie nämlich her, die Kosten, und in Sachen Quersubventionierung zwischen den Produkten und Sparten wird den Providern sowieso bald die Puste ausgehen... Der Kostenrahmen ist nämlich nach unten hin ausgeschöpft, wenn man bedenkt, dass deutschlandweite Teams von rumfahrenden Technikern (sowas gehört ja zum Unterhalt der Infrastruktur immer dazu) ja auch ihre Brötchen bezahlt bekommen müssen.

    Letztlich wird ein entbündelter Anschluss irgendwann genauso viel kosten wie ein stino Analoganschluss in Mindestausstattung. Was wir jetzt noch erleben sind doch nur die Streitereien um eine Spanne von vielleicht +/- 4 Euro im Monat (unter allen Beteiligten, bis hin zur Bundesnetzagentur), bis nach unten hin sowieso der Anschlag der Rentabilität erreicht ist. Ich will keine Lanze für T-Com-Techniker brechen,aber wenn man diese Grenze nach unten hin überschreitet, dann wird in fünf Jahren kein Techniker mehr kommen und am Strassenverteiler schrauben, wenn Deine Leitung nicht mehr geht... :D Vielleicht wird es dann Angebote der Provider geben: "Kabelschaden?? Drill your own...! Jetzt, für nur 62,99 EUR pro Einsatz. Den Schlüssel zum Minibagger Ihres Stadtviertels finden Sie..." ;)

    Okay, ich mach mal lieber Schluss. Ich bin hier inzwischen völlig OT, merk ich grad. Von Volt zur Leitungsbetreiber-Preispolitik... Hilfe, was hab ich nur angerichtet...? :eek:
     
  13. spunk_

    spunk_ Mitglied

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    nun das Zitat hier:
    bedeutet ja schlussendlich entbündelter Anscluss. (also ohne Festnetzanteil)

    die Spezifikation steht ja hier:
    G.992.5

    aber mangels technischer Kenntnisse ist dies alles Bahnhof
     
  14. clainu

    clainu Neuer User

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    Hallo Leute,
    Ich glaube die Sache läuft hier aus dem Ruder, mit der Technik von Telefonanschlüßen kenne ich mich nur in soweit aus, dass 2 Drähte an die Hauptdose kommen und das wars!
    Mein Anliegen war ja eher nur eine Feststellung, da ich dem Mieter seine 2 Drähte auf eine andere Dose in einem anderen Zimmer klemmen mußte, da er sein PC und die FritzBox im Wohnzimmer nutzen möchte, bei dieser Umklemmung, was ja fast jeder machen kann, stellte ich eben fest, dass auf einem seiner Drähte Spannung ist und auf meinem Anschluß keine Spannung zu messen war, jedenfalls nicht mit meinem ""2 Phasenprüfer""
    Deshalb stellte ich auch hier die Frage.
    Mein DSL Anschluß ist wohl ein regio Anschluß von Freenet und läuft seit 2 Monaten ohne Probleme.

    gruß ulli
     
  15. Frank-DD

    Frank-DD Mitglied

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    An unserem Alice-DSL ohne Telefonie ist mit einem Digitalmultimeter praktisch nichts zu messen. Weder DC noch AC.
     
  16. spunk_

    spunk_ Mitglied

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    es geht auch um Oszillospkop - Multimeter sind ungeeignet.

    nimm mal dein Oszilloskop (sofern du eines hast)
     
  17. Frank-DD

    Frank-DD Mitglied

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    Dresden-Gorbitz
    Hab ich nicht. Wollte auch eigentlich aus eigener Erfahrung mal bestätigen, dass man eben anders als an der klassischen Telefonleitung eher nichts mit einfachen Mitteln messen kann. :)
     
  18. sven@mainz

    sven@mainz Guest

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  19. dpf234

    dpf234 Neuer User

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    An einer Leitung, die rein für DSL-Übertragung geschaltet ist, wird man mit normalen Multimetern nichts messen können. Das Einzige, was die anzeigen, sind Gleichspannungen (DC) oder niederfrequente Wechselspannungen (AC).
    Der Gleichanteil ist nur für die Stromversorgung der Endgeräte aus dem Netz erforderlich (Telefone, NTBA) und fehlt daher am reinen DSL-Anschluss.
    Dort werden bis zu 512 schmalbandige modulierte Trägersignale mit geringer Leistung nach dem OFDM-Prinzip übertragen (An deutschen ADSL-Anschlüssen ab 276kHz bis 2,2MHz im Downstream).
     
  20. rannseier

    rannseier Aktives Mitglied

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    Spannungen nach Anschlusstyp:

    QSC/Telefonica DSL: 0V (mit analogen Hörer und 600Ohm-Schleife ist der Pilotton bei QSC-SDSL zu hören)
    Hansenet/Reines DSL in direkt versorgtem Gebiet: 48V Speisung ohne Wählton
    Hansenet Analog: 48V
    Telekom kurzer Port: 66V
    Telekom langer Port: 96V (schmerzhaft an schwitzigen Armen, leichtes Kribeln an Fingern)
    Arcor/Hansenet ISDN: 96-97V
    Versatel ISDN: 100V
    Stammleitung/Fernspeisung PCM4: 140V (ja, tut weh, ist ne Gleichspannung)
    Ankommender Ruf Telekom Analog: 120-140V Wechsel+Gleichspannungsanteil (tut weh)
    Blitzschaden im Verzweigerkabel mit daneben liegendem Stromkabel (hier am Kabelverzweiger): 240V (tat sehr weh, aber Querschnitt war gering genug)

    Bei 230V Wechsel: Kribeln im Arm, keine Muskelkontrolle im Arm, man muss sich fallen lassen oder den Oberkörper zur Seite drehen (das Kribeln im Arm an sich ist nicht alzu unangenehm, man bekommt aber ein sehr unangenehmes Gefühl in der linken Brustgegend).

    Alles aus eigener Erfahrung.