Bei uns im Dorf gibt es noch recht lahmes DSL aus der Vermittlungsstelle in der nächsen Stadt (mehrere km weg).
Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll seitens der Telekom ein Outdoor-DSLAM für VDSL installiert werden - möglicherweise gleich von Anfang an mit Vectoring-Technologie.
Da ich hier ein bisschen den Ruf eines Experten habe (ich nenne das eher "Einäugiger-unter-Blinden-Status"
), wurde ich nun schon zweimal gefragt, welche praktischen Folgen das für Bestandskunden hat. Leider konnte ich aber noch nicht alles Nötige in Erfahrung bringen, denn man liest dazu Widersprüchliches.
Manche Quellen sagen, für Vectoring müsse jede einzelne Leitung im Dorf einbezogen werden, ohne Ausnahme; das würde bedeuten, dass einige ältere Leute, die nicht an Internet interessiert sind und bisher nur einen analogen Telefonanschluss haben, einen Zwangs-Internet-Zugang benötigen würden, nur um daran dann ihr Telefon mit VoPI betreiben zu können.
Andere Quellen behaupten, die Zwangsumstellung betreffe nur Leute, die bisher Analogtelefon oder ISDN neben DSL betreiben - und für die Nur-Telefon-Kunden könne die Leitung auch weiterhin zum Telefonieren genutzt werden (allenfalls mit VoIP-Umsetzer innerhalb des DSLAM-Gehäuses, wovon die Betroffenen nicht viel mitkriegen).
Die nächste Frage ist, was mit Bestandskunden anderer Provider als der Telekom passiert. Angenommen, jemand hat bisher einen Komplettanschluss über Telefonica oder Vodafone: Bisher ist dann sein Anschluss direkt mit der Vermittlungsstelle verbunden, und dort ist seine Teilnehmerleitung an den DSLAM des jeweiligen Providers angestöpselt. Wenn aber im Ort Vectoring genutzt wird, muss ja alles über den Outdoor-DSLAM der Telekom abgewickelt werden.
Das bedingt nach meinem Verständnis mindestens den Tausch älterer Router, die noch nicht Vectoring-fähig sind - selbst wenn man die höhere Geschwindigkeit nicht braucht.
Und was passiert mit den bestehenden Verträgen? Werden die dann sondergekündigt, und man bekommt stattdessen ein Angebot für VDSL? Oder wird man "heimlich" auf Telekom-VDSL umgestellt (sofern der Router dafür ausgelegt ist) und erhält dann bis zum Ende der Vertragslaufzeit weiterhin den bisher schon gebuchten Funktionsumfang (z. B. DSL 6000 oder 16000)?
Gibt es Fälle, wo man nach der Umstellung gar nicht mehr beim bisherigen Provider bleiben kann, weil der keinen Vertrag mit der Telekom hat?
Wer weiß Näheres?
Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll seitens der Telekom ein Outdoor-DSLAM für VDSL installiert werden - möglicherweise gleich von Anfang an mit Vectoring-Technologie.
Da ich hier ein bisschen den Ruf eines Experten habe (ich nenne das eher "Einäugiger-unter-Blinden-Status"
Manche Quellen sagen, für Vectoring müsse jede einzelne Leitung im Dorf einbezogen werden, ohne Ausnahme; das würde bedeuten, dass einige ältere Leute, die nicht an Internet interessiert sind und bisher nur einen analogen Telefonanschluss haben, einen Zwangs-Internet-Zugang benötigen würden, nur um daran dann ihr Telefon mit VoPI betreiben zu können.
Andere Quellen behaupten, die Zwangsumstellung betreffe nur Leute, die bisher Analogtelefon oder ISDN neben DSL betreiben - und für die Nur-Telefon-Kunden könne die Leitung auch weiterhin zum Telefonieren genutzt werden (allenfalls mit VoIP-Umsetzer innerhalb des DSLAM-Gehäuses, wovon die Betroffenen nicht viel mitkriegen).
Die nächste Frage ist, was mit Bestandskunden anderer Provider als der Telekom passiert. Angenommen, jemand hat bisher einen Komplettanschluss über Telefonica oder Vodafone: Bisher ist dann sein Anschluss direkt mit der Vermittlungsstelle verbunden, und dort ist seine Teilnehmerleitung an den DSLAM des jeweiligen Providers angestöpselt. Wenn aber im Ort Vectoring genutzt wird, muss ja alles über den Outdoor-DSLAM der Telekom abgewickelt werden.
Das bedingt nach meinem Verständnis mindestens den Tausch älterer Router, die noch nicht Vectoring-fähig sind - selbst wenn man die höhere Geschwindigkeit nicht braucht.
Und was passiert mit den bestehenden Verträgen? Werden die dann sondergekündigt, und man bekommt stattdessen ein Angebot für VDSL? Oder wird man "heimlich" auf Telekom-VDSL umgestellt (sofern der Router dafür ausgelegt ist) und erhält dann bis zum Ende der Vertragslaufzeit weiterhin den bisher schon gebuchten Funktionsumfang (z. B. DSL 6000 oder 16000)?
Gibt es Fälle, wo man nach der Umstellung gar nicht mehr beim bisherigen Provider bleiben kann, weil der keinen Vertrag mit der Telekom hat?
Wer weiß Näheres?