Hallo,
wir hatten in unserem Büro ursprünglich eine Elmeg-Anlage mit entsprechenden Systemtelefonen. Diese waren direkt mittels entsprechenden Ports neben den Netzwerkdosen mit 3x S0 Bus an die Anlage angebunden. Es handelte sich um einen Anlagenanschluss der Telekom, welcher durch einen sipgate Team Account ersetzt wurde.
Seitdem ist die Struktur wie folgt:
- Telekom DSL-Anschluss für Internetzugang
- pfSense Firewall/Router mit separatem ALLNET DSL-Modem
- Mehrere snom 870 IP-Telefone, welche direkt an den Netzwerkdosen angeschlossen sind. Die einzelnen SIP-Konten wurden direkt auf den snom-Geräten konfiguriert.
Prinzipiell funktioniert das ganze derzeit in diesem kleinen Rahmen. Mich stören hierbei aber folgende Dinge:
- Die Netzwerk-Ports sind belegt, etwaige vorhandene PCs müssen also über den internen Switch der Telefone mit angeschlossen werden
- Die ursprünglichen Dosen/Ports für die ISDN-/Systemtelefone sind ungenutzt, obwohl die Verkabelung noch vorhanden ist
- Die SIP-Konfiguration findet immer direkt auf den snom-Geräten statt, somit erhöhter Verwaltungsaufwand (auch bei Updates usw.)
- Jedes Telefon verfügt über eine eigene IP und ist am zentralen Switch mit angeschlossen. In der pfSense ist zwar QoS aktiv, mit zunehmender Anzahl an Telefonen muss aber jedes einzelne Endgerät entsprechend in den Firewall-Aliasen, DHCP-Server usw. hinterlegt werden.
- Ein Gerät in der Größe eines snom 870 bewegt sich in einer höheren Preisklasse als normale ISDN-Telefone
Ich bin nun am überlegen ob es sinnvoll ist, das ganze umzustrukturieren bevor die Anzahl der Telefone weiter zunimmt. Zwei Lösungen würden sich anbieten:
1.
Austausch der snom-Geräte durch herkömmliche ISDN-Telefone, Reaktivierung der ISDN-Ports/Verkabelung. Anschluss der Endgeräte an einem Endgerät, welches die Brücke zwischen ISDN <-> VOIP (sipgate) bildet (z.B. Fritzbox?). In diesem Fall müsste lediglich die Fritzbox am Netzwerk verkabelt werden, QoS könnte dann speziell für den Traffic auf diesem einen Port erfolgen. Die DHCP-Zuweisungen usw. in der pfSense wären nicht mehr notwendig.
2.
Entfernung der ISDN-Verkabelung, die entsprechenden Ports werden direkt im Netzwerk (Patchpanel) angeschlossen. Von dort könnte der Traffic über ein eigenes VLAN oder Switch laufen, welcher wiederum per QoS an der pfSense geregelt ist (evtl. direkter Anschluss an ein separates Interface für VOIP). Die PCs hätten dann künftig wieder eine eigene Netzwerkdose, der Traffic ist also getrennt. Lediglich die Verwaltung der IP-Telefone wäre noch zu lösen, möglicherweise mit einer eigenen Asterisk-Anlage InHouse + sipgate Trunking anstatt der jetzigen Team-Lösung?
Mir geht es insbesondere um Vereinfachung, Kosten und Flexibilität. Kommt ein neues Telefon hinzu, so sollte dies einmal konfiguriert werden und laufen, ohne das ich noch andere Dinge gross in der pfSense umstellen müsste. Welche der beiden Varianten haltet ihr für sinnvoller? Oder gibt es noch bessere Möglichkeiten?
Grüsse,
Michael
wir hatten in unserem Büro ursprünglich eine Elmeg-Anlage mit entsprechenden Systemtelefonen. Diese waren direkt mittels entsprechenden Ports neben den Netzwerkdosen mit 3x S0 Bus an die Anlage angebunden. Es handelte sich um einen Anlagenanschluss der Telekom, welcher durch einen sipgate Team Account ersetzt wurde.
Seitdem ist die Struktur wie folgt:
- Telekom DSL-Anschluss für Internetzugang
- pfSense Firewall/Router mit separatem ALLNET DSL-Modem
- Mehrere snom 870 IP-Telefone, welche direkt an den Netzwerkdosen angeschlossen sind. Die einzelnen SIP-Konten wurden direkt auf den snom-Geräten konfiguriert.
Prinzipiell funktioniert das ganze derzeit in diesem kleinen Rahmen. Mich stören hierbei aber folgende Dinge:
- Die Netzwerk-Ports sind belegt, etwaige vorhandene PCs müssen also über den internen Switch der Telefone mit angeschlossen werden
- Die ursprünglichen Dosen/Ports für die ISDN-/Systemtelefone sind ungenutzt, obwohl die Verkabelung noch vorhanden ist
- Die SIP-Konfiguration findet immer direkt auf den snom-Geräten statt, somit erhöhter Verwaltungsaufwand (auch bei Updates usw.)
- Jedes Telefon verfügt über eine eigene IP und ist am zentralen Switch mit angeschlossen. In der pfSense ist zwar QoS aktiv, mit zunehmender Anzahl an Telefonen muss aber jedes einzelne Endgerät entsprechend in den Firewall-Aliasen, DHCP-Server usw. hinterlegt werden.
- Ein Gerät in der Größe eines snom 870 bewegt sich in einer höheren Preisklasse als normale ISDN-Telefone
Ich bin nun am überlegen ob es sinnvoll ist, das ganze umzustrukturieren bevor die Anzahl der Telefone weiter zunimmt. Zwei Lösungen würden sich anbieten:
1.
Austausch der snom-Geräte durch herkömmliche ISDN-Telefone, Reaktivierung der ISDN-Ports/Verkabelung. Anschluss der Endgeräte an einem Endgerät, welches die Brücke zwischen ISDN <-> VOIP (sipgate) bildet (z.B. Fritzbox?). In diesem Fall müsste lediglich die Fritzbox am Netzwerk verkabelt werden, QoS könnte dann speziell für den Traffic auf diesem einen Port erfolgen. Die DHCP-Zuweisungen usw. in der pfSense wären nicht mehr notwendig.
2.
Entfernung der ISDN-Verkabelung, die entsprechenden Ports werden direkt im Netzwerk (Patchpanel) angeschlossen. Von dort könnte der Traffic über ein eigenes VLAN oder Switch laufen, welcher wiederum per QoS an der pfSense geregelt ist (evtl. direkter Anschluss an ein separates Interface für VOIP). Die PCs hätten dann künftig wieder eine eigene Netzwerkdose, der Traffic ist also getrennt. Lediglich die Verwaltung der IP-Telefone wäre noch zu lösen, möglicherweise mit einer eigenen Asterisk-Anlage InHouse + sipgate Trunking anstatt der jetzigen Team-Lösung?
Mir geht es insbesondere um Vereinfachung, Kosten und Flexibilität. Kommt ein neues Telefon hinzu, so sollte dies einmal konfiguriert werden und laufen, ohne das ich noch andere Dinge gross in der pfSense umstellen müsste. Welche der beiden Varianten haltet ihr für sinnvoller? Oder gibt es noch bessere Möglichkeiten?
Grüsse,
Michael