HI,
ich bin im April von der Telekom zu 1&1 wg. des Peerings gewechselt, Vertrag ist VDSL 250, die Leitung bringt "nur" um die 120/40 Mbit/s, aber lief seit dem Wechsel stabil und auch mit guter Performance zu allen Endpunkten. Bevor die Frage kommt: Ich hänge im AS 8881, also Versatel Netz.
Vor ein paar Tagen gab es eine DSL Unterbrechung tagsüber und ich habe die Gelegenheit genutzt, um mal FritzOS auf der 7510 auf Version 8.25 zu updaten. Seitdem sind mir die Probleme aufgefallen, ich kann aber nicht sicher sagen, ob sie wirklich damit in Zusammenhang stehen. Vor ca. 2 Wochen war aber definitiv noch alles i.O.
Nun zum Problem:
Ich habe völlig unerklärliche Bandbreiteneinbrüche im Downstream bei TCP Verbindungen - NUR bei TCP Verbindungen und NUR im Downstream. UDP und ESP (ipsec) funktionieren mit der erwarteten Bandbreite.
Einige der Tests die ich gemacht habe mit iperf3 -c x.x.x.x -R (reverse = Client empfängt)
iperf3 Test Lokal -> proof.ovh.net: TCP (default) <5 mbit/s, UDP: ~100 mbit/s
iperf3 Test Lokal -> meinem netcup server: TCP (default) <5 mbit/s, UDP: ~100 mbit/s
iperf3 Test Lokal ==IPSEC-Tunnel===> Netcup server: TCP ~100 mbit/s
Andere Tests:
speedof.me Test: Down: <5 mbit/s, Up: ~40 mbit/s
Bandbreitenmessung Test: Down: <5 mbit/s, Up: ~40 mbit/s
Fritzbox Speedtest: Down: ~107 mbit/s, Up: ~40 mbit/s
Download Ubuntu ISO (Cloudflare): ~100 mbit/s
Download CentOS ISO: < 10 mbit/s
Meinen Netcup-Server per ipsec-VPN als Proxy konfiguriert: Alle Test-Webseiten oben bringen 90...100 mbit/s downstream wie gewünscht. Aber das ist natürlich keine Dauerlösung.
Ich dachte schon ich werde gedrosselt (letzten Monat ca. 3 TB gezogen), aber soweit ich weiß ist das bei 1&1 nicht der Fall.
Was mir aufgefallen ist: Beim Reconnect (Reboot) der Fritzbox bekomme ich jedesmal erstmal ein PPPoE Timeoutfehler, DSL ist relativ schnell da, aber die PPPoE Anmeldung dauert mehrere Minuten. Ebenso kann die Fritzbox plötzlich die von 1&1 zugewiesene Rufnmmer nicht mehr registrieren (die 3 portierten funktionieren allerdings).
Wilde Theorie: Kann es sein, dass ich mich garnicht mehr richtig per PPPoE anmelden kann und nun irgendwie in einem "fallback" Betrieb mit einer künstlichen Bandbreitenbegrenzung gelandet bin? Die (V)DSL Werte und Statistiken auf der Fritzbox sehen alle wie vorher aus, Leitungskapazität 130/40, keine Fehler, Störabstand etc. sieht alles ok aus (was ja auch die Tests eigentlich bestätigen).
Ich befürchte wenn ich das so dem 1&1 Support schildere wird es ewig dauern bis ich auf jemanden treffe der nicht nach Schema-F vorgeht und überhaupt was mit den Infos anfangen kann.
Hat hier jmd. noch irgendeine Idee?
Danke & Gruß
Markus
ich bin im April von der Telekom zu 1&1 wg. des Peerings gewechselt, Vertrag ist VDSL 250, die Leitung bringt "nur" um die 120/40 Mbit/s, aber lief seit dem Wechsel stabil und auch mit guter Performance zu allen Endpunkten. Bevor die Frage kommt: Ich hänge im AS 8881, also Versatel Netz.
Vor ein paar Tagen gab es eine DSL Unterbrechung tagsüber und ich habe die Gelegenheit genutzt, um mal FritzOS auf der 7510 auf Version 8.25 zu updaten. Seitdem sind mir die Probleme aufgefallen, ich kann aber nicht sicher sagen, ob sie wirklich damit in Zusammenhang stehen. Vor ca. 2 Wochen war aber definitiv noch alles i.O.
Nun zum Problem:
Ich habe völlig unerklärliche Bandbreiteneinbrüche im Downstream bei TCP Verbindungen - NUR bei TCP Verbindungen und NUR im Downstream. UDP und ESP (ipsec) funktionieren mit der erwarteten Bandbreite.
Einige der Tests die ich gemacht habe mit iperf3 -c x.x.x.x -R (reverse = Client empfängt)
iperf3 Test Lokal -> proof.ovh.net: TCP (default) <5 mbit/s, UDP: ~100 mbit/s
iperf3 Test Lokal -> meinem netcup server: TCP (default) <5 mbit/s, UDP: ~100 mbit/s
iperf3 Test Lokal ==IPSEC-Tunnel===> Netcup server: TCP ~100 mbit/s
Andere Tests:
speedof.me Test: Down: <5 mbit/s, Up: ~40 mbit/s
Bandbreitenmessung Test: Down: <5 mbit/s, Up: ~40 mbit/s
Fritzbox Speedtest: Down: ~107 mbit/s, Up: ~40 mbit/s
Download Ubuntu ISO (Cloudflare): ~100 mbit/s
Download CentOS ISO: < 10 mbit/s
Meinen Netcup-Server per ipsec-VPN als Proxy konfiguriert: Alle Test-Webseiten oben bringen 90...100 mbit/s downstream wie gewünscht. Aber das ist natürlich keine Dauerlösung.
Ich dachte schon ich werde gedrosselt (letzten Monat ca. 3 TB gezogen), aber soweit ich weiß ist das bei 1&1 nicht der Fall.
Was mir aufgefallen ist: Beim Reconnect (Reboot) der Fritzbox bekomme ich jedesmal erstmal ein PPPoE Timeoutfehler, DSL ist relativ schnell da, aber die PPPoE Anmeldung dauert mehrere Minuten. Ebenso kann die Fritzbox plötzlich die von 1&1 zugewiesene Rufnmmer nicht mehr registrieren (die 3 portierten funktionieren allerdings).
Wilde Theorie: Kann es sein, dass ich mich garnicht mehr richtig per PPPoE anmelden kann und nun irgendwie in einem "fallback" Betrieb mit einer künstlichen Bandbreitenbegrenzung gelandet bin? Die (V)DSL Werte und Statistiken auf der Fritzbox sehen alle wie vorher aus, Leitungskapazität 130/40, keine Fehler, Störabstand etc. sieht alles ok aus (was ja auch die Tests eigentlich bestätigen).
Ich befürchte wenn ich das so dem 1&1 Support schildere wird es ewig dauern bis ich auf jemanden treffe der nicht nach Schema-F vorgeht und überhaupt was mit den Infos anfangen kann.
Hat hier jmd. noch irgendeine Idee?
Danke & Gruß
Markus
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