E-Matil ist gut
Ich persönlich finde nichts besonders Schlechtes an dem "@", weder an der Verwendung als "a", noch am Gebrauch als Ansprachepräfix, finde das eher teilweise recht witzig, hipp und eben auch zeitgemäß. Früher war's Französisch, heute ist eben das Anlgo-Amerikanische "on vogue". Verballhornungen, Sprachverschleifungen, Fremdeinflüsse und z.T. störende Nachlässigkeiten, auch z.T. "etwas nicht besser wissen" etc. gibt es doch überall. Für alle, die sich weiter aufregen wollen, hier etwas Futter:
1) Gabi's HairCut'nGo (gleich zwei Aufreger)
2) Das Einzigste, was ich dazu zu sagen habe... (Ein Dauerbrenner unter deutschen Ureinwohnern)
3) Businesscase, Hotline, WC-Center (und Konsorten)
4) gedownloadet (was, schon im Duden?)
5) "Kanaksprak" und deutscher Gangsta-Rap (Arrgghhh)
6) auch schön: Die "innere Kapitalisierung" um Substantive besonders wichtig erscheinen zu lassen: "KontoDirekt von der SparKasse" oder so...
Vieles wird einfach im Laufe der Zeit assimiliert, vieles wieder abgestossen. Die Sprache ist da sehr flexibel. Meine Oma kannte noch ein "Schäselong" (zumindest sprach sie es so aus) - wer redet heute noch so? - und mein Vater hat gegen mich mal 'ne Wette gewonnen, weil ich parout nicht glauben wollten, dass "Kautsch" ein vom Duden her zulässiges Substantiv für ein allbekanntes Sitzmöbel ist...
Ach, das ist ein weites Feld. Und die Diffusion ist nicht so einseitig, wie es scheint: Denkt mal an "Kindergarten": Das ist doch in so ziemlich jede wichtige Fremdsprache gewandert.
Also - Kopf hoch! Doitsch lebt!!!
@NorwegenFreund:
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Grüsse