Unterschiede der (eingebauten) Modems

marcelswietza

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Hallo!

Mal eine Frage:
Ich habe eine Fritz.Box an einem DSL384er laufen.
Ab und an hängt sich der DSLAM o.Ä. auf; ein Line-Reset hilft. Laut Diagnose soll ein Neustart der Fritz.Bix Abhilfe schaffen (neueste Port-Version haben mit Fritz.Boxen manchmal Probleme) doch bei meinem Anschluss (und angebl. auch bei vielen Fritz.Boxen von Freenet ohne denen was unterstellen zu wollen) ist ein Line-Reset nötig.
Die Nebengeschichte.

Und jetzt interessiert mich:
Manche meinen die Modems in den FB seien nicht so hochwertig; die in Speedports besser.
Wieso; wenn diese doch baugleich sind? Und was kann eig. bei Modems unterschiedlich sein ausser der Firmware?
Was meint ihr dazu? Oder kann ich mich mit meiner FB immer noch auf der hochqualitativen Seite der IP-Geräte fühlen?

Danke!

Viele Grüße,
Marcel
 
Hallo,

es gibt Speedports, die nicht von AVM sind (z.B. W500V, W700V). Die Modems sind tatsächlich etwas besser, erreichen stabileren Sync oder höhere Sync Speeds an adaptiven Anschlüssen.

Sollte also das Modem einer Box schlechter sein, dann verursacht das Sync-Abbrüche, aber keinesfalls Fehler, die einen Reset des DSLAMs erforderlich machen. Ich glaube nicht im entferntesten, dass dein Modem Einfluss darauf hat, ob sich ein DSLAM aufhängt oder nicht. Ebenso höre ich zum ersten Mal, dass ein DSLAM "Probleme" mit einer Fritzbox haben soll. Würde es solche DSLAMs geben, die mit geschätzten 75% aller DSL Modems in Deutschland Probleme hätten, dann würde es hunderte solcher Fälle geben, wie deinen. Gibt es aber nicht.

Viele Grüße

Frank
 
Aha an adaptiven Anschlüssen.
Und wieso?
Was genau ist denn da anders?

Also glauben tue ich das ja auch nicht so richtig; fakt ist nur dass ich 3 mal (meistens am WE) Synchronisationsverlust für mehrere Tage hatte; lt. T-Com wurden Line-Resets gemacht und dann ging es wieder. Ich wollte Genaueres wissen und der Level3-Support erzählte mir dann dies. Wie gesagt; er erwähnte; bis jetzt sei ihm dieses Problem nur bei Fritz.Boxen von Freenet aufgefallen..... :-O

Könnt ihr euch noch eine andere Ursache vorstellen? Ist zwar jetzt OT aber vlt. kann man den Thread ja abtrennen....

Gruß,
Marcel
 
marcelswietza schrieb:
Aha an adaptiven Anschlüssen.
Und wieso?
Was genau ist denn da anders?
:confused: Ich glaube, du hast den Satz falsch verstanden. Ich meine damit, dass diese Modems generell stabiler sind (an allen DSL Anschlüssen) und an adaptiven Anschlüssen einen höheren Sync erreichen. Das ist der Unterschied zu normalen Anschlüssen: An adaptiven Anschlüssen wird die maximal mögliche Geschwindigkeit zwischen Modem und Gegenstelle dynamisch ermittelt. Je besser das Moden, desto höher der Sync Speed.

Wenn der DSLAM sich so oft aufhängt, dann ist er wohl defekt.

Viele Grüße

Frank
 
Jepp =)

Doch:
WARUM sind diese Modems besser?
Was für einen Spielraum hat man bei der Qualität?
Arbeiten die z.B mit mehr Leistung?
 
Hallo,

marcelswietza schrieb:
WARUM sind diese Modems besser?
Wir reden hier immerhin über Frequenzen bis 2 MHz, und zwar übel gestört durch allerlei Unbill aus Nachbarleitungen ("Übersprechen"), Impulsen, Funk-Sendern ... das ist ein bisschen was anderes, als eine analoge Modemanbindung (bis 3.4 kHz) oder eine ISDN Modemanbindung (bis ca. 130 kHz).
Da muss man bei der HF Anbindung der Modem Chips schon sehr sorgfältig sein, und das Layout bietet viel Optimierungspotential. Dann gibts auch sicher Unterschiede in den Modem Chips an sich, da auch die eine gewisse Eingangsempfindlichkeit aufweisen, die durch ihren Aufbau bestimmt wird.
Beim W700v kommt noch dazu, dass sein Innenleben von Infineon ist, und damit vom gleichen Hersteller, der einen Großteil der verbauten DSLAMs in Deutschland gebaut hat. Man kann sich vorstellen, das zwei Geräte aus dem gleichen Hause besonders gut miteinander spielen.

marcelswietza schrieb:
Was für einen Spielraum hat man bei der Qualität?
Schwer zu sagen, es kommt auf die spezifische Leitung an. Ich hab aber schon Berichte gelesen, da syncte ein Sphairon AR860 2 MBit/s höher an einem DSL2+ Anschluss und war dazu noch stabiler, als eine Fritzbox.

marcelswietza schrieb:
Arbeiten die z.B mit mehr Leistung?
Auch das kann sein. Es gibt einen Mechanismus namens "Powercutback", wo DSL Modem und Gegenstelle die Möglichkeit haben, die Sendeleistung zu reduzieren. Man macht das aus zwei Gründen: Um ein Übersteuern der Eingangsstufen zu verhindern und um Übersprechen auf andere Leitungen zu reduzieren. Die Boxen stehen im Ruf, die Leistung sehr niedrig anzusetzen.

Viele Grüße

Frank
 
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