[Problem] Upload im VPN stört scheinbar WLAN und FritzBox massiv

NoBra1N0

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Moin zusammen,
vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, habe kein Thema mit diesem Problem bisher gefunden. Konfiguration sieht folgendermaßen aus, ich habe einen Server der hinter einer Fritzbox ist. Darauf ist der SynologyCloudstation-Server installiert. Die Fritzbox ist mit meiner Fritzbox (6490 Cable von Kabel Deutschland) via VPN verbunden. Wenn ich jetzt über das VPN Daten hochlade dann:
-fliegen alle anderen Geräte aus dem Netzwerk(alle Geräte sind per WLAN angebunden)
-Internet wird unbenutzbar langsam wenn man doch noch eine Verbindung zu Fritzbox hat
-die Fritzbox Oberfläche ist natürlich gar nciht mehr zu erreichen
-und der größte Witz ist ich lade mit 5MBit/s hoch, obwohl meine Leitung eigentlich 12 MBit/s schaft und bei jeder anderen Anwendung auch wirklich macht, nur halt nicht im VPN

Wenn ich den Upload auf 4,5 Mbit/s begrenze von Synology, dann läuft alles ausgezeichnet und andere Anwendungen können auch die restlichen 7,5 Mbit/s einfach nutzen. Hat jemand eine Idee warum das so ist und was man vllt dagegen machen kann?

Sry für die schlechte Rechtschreibung, danke schon einmal im Vorraus. Wenn es noch fragen gibt die euch helfen mein Problem einzugrenzen lasst es mich wissen.
 
Die 6490 macht die Verschlüsselung auf dem (langsameren) ARM-Core und da der auch noch für diverse andere Sachen zuständig ist, ist VPN auf einer FRITZ!Box mit mehr als ca. 5-8 MBit/s im Upload gar keine so richtig gute Idee.

Das gilt genauso für eine 7390 am 50/10-VDSL ... wie es bei der 7490 dort aussähe (meine 5 MBit/s bewältigt die ohne ins Schwitzen zu kommen), würde ich zu gerne auch mal testen, aber auch die sollte an ihre Grenzen kommen bei 10 MBit/s, hängt sicherlich auch von der verwendeten Verschlüsselung ab und von den zwei Cores profitiert IPSec eigentlich gar nicht (liegt in der Natur der Sache, daß da schlecht zu parallelisieren ist).

OT: Dafür müßte jedoch die Telekom ihre Datenbanken einfach einmal aufräumen und dabei feststellen, daß mein VDSL-Anschluß schon lange nicht mehr über einen Outdoor-DSLAM vor dem Haus betrieben wird (da war ich von Beginn an der einzige Kunde, das lohnte sich wohl nicht wirklich und der war leider auch die allererste Generation und konnte nicht mehr als 25 MBit/s im Downstream), sondern seit ca. 5 Jahren direkt in der VSt. angeschlossen ist und die Leitungskapazität bei dieser etwas längeren Anbindung trotzdem die für 50/10 notwendigen Werte locker überschreitet (ja, ich bin gerade etwas angep***t, weil ich wieder mal ein unergiebiges Telefonat mit der Telekom hatte - "ich kann hier gar nichts machen, beschweren Sie sich schriftlich").
 
Der Prozessor ist mit der Verschlüsselung (und dem WLAN?) überlastet.
Mich wundert allerdings, dass dies bei 5 Mbit/s auftritt. Kannst du mal ausprobieren, ob sich die Grenze ändert, wenn WLAN ausgeschaltet ist?


PS:
PeterPawn schrieb:
die Leitungskapazität bei dieser etwas längeren Anbindung trotzdem die für 50/10 notwendigen Werte locker überschreitet
Dieses Argument ist nicht valide, weil Telekom ¯\_(ツ)_/¯
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist nicht neu und unbekannt, dass wenn VPN von der FB verwendest und der Upload ausgelastet ist, dass Gespräche abgehakt sind, andere nicht mehr ohne Probleme surfen können ect.

Zu einem kommen manche FB nicht mit klar, und zum anderen ignoriert die FB für VPN wohl ganze QoS bzw. Balance des Traffics.

Wenn Problem vermeiden möchtest, verwende VPN auf deiner DS.
 
Danke für eure schnellen Antworten. Ohne WLAN geht es etwas schneller aber immer noch weit entfernt von 12 Mbit/s. Aber dann weiß ich wenigstens das ich nicht irgendwas falsch eingestellt hab oder so, sondern es sich um eine technische Schwäche handelt.
 
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