USB Client umprogrammieren an FB 7050

ManniTou

Neuer User
Mitglied seit
20 Jan 2008
Beiträge
7
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Hallo, kann ich bei einer FritzBox 7050 den USB-Anschluss zum USB-Server umprogrammieren, um z.B. einen USB-Speicher-Stick daran zu betreiben?
 
Was Du meinst ist, den Anschluß nicht als USB-Client sondern als USB-Host zu verwenden.

Ob Du es kannst, weiß ich nicht, aber ich vermute, wenn Du es könntest, würdest Du nicht fragen.

Weiterhin vermute ich, daß es niemand ohne tatkräftige Unterstützung von AVM schaffen wird, und AVM ist derzeit anderweitig beschäftigt und hat wohl kein großes Interesse daran.
 
Danke, solche Antworten helfen einem doch immer schnell weiter......
 
Nein, das ist eine Hardwaresache. USB Host ist nunmal nicht USB Client, da steckt z.B. auch ein ganz anderer Chipsatz hinter.
 
@ManniTou

Was für eine Antwort hättest Du denn gern gehabt? Klar hättest Du lieber gehört, daß es einfach ist, aber das ist es nun mal nicht.

Im Gegensatz zu AndreR bin ich der Meinung, daß es theoretisch möglich wäre, aber in der Praxis wird es keinen Unterschied machen, ob es prinzipiell nicht gehen kann oder ob es nicht geht, weil von AVM die dazu nötige Unterstützung fehlt.
 
Bis dato war AVM immer sehr entgegen kommend, wenn es darum ging, die Nutzer mit neuen Funktionen zu "überschütten". AVM hat das bei dem Feature hier auf der 7050 aus einem ganz einfachen Grund nicht gemacht: Es ist nicht möglich! Die korrekte Begründung kam bereits von AndreR. Die Limitierung ist durch die Hardware bedingt, nicht durch die Software.
 
Von der Hardware paßt der Stecker nicht. Das ließe sich aber mit einem Adapter beheben.

Die USB Hardware ist zumindest bei der 7170 ein programmierbarer Logikbaustein. Wenn das bei der 7050 auch so ist, dann könnte dieser Baustein mit einer entsprechenden Programmierung auch als USB-Host verwendet werden.

Aber unabhängig davon, ob es möglich ist oder nicht gehe ich nicht davon aus, daß AVM das machen wird.
 
Wenn es rein theoretisch technisch funktionieren sollte: Wie sollte das von AVM handhabbar umgesetzt werden? Mal liegen 5V Spannung an, weil USB-Zubehör-Geräte mit Strom versorgt werden müssen. Mal liegt keine Spannung an. Dann klemmt mal jemand einen Rechner an eine FritzBox an, die gerade so eingestellt ist, dass sie auch noch mal 5V raus schickt. Da sind Hardware-Schäden programmiert. Es macht meines Erachtens keinen Sinn, zwischen USB-Host/-Client umzuschalten, selbst wenn es technisch realisierbar wäre/ist.
 
Meiner Meinung nach auch nicht, deswegen gehe ich nicht davon aus, daß es jemals von AVM als Erweiterung der Firmware kommen wird.
Der Nutzen ist recht gering im Vergleich zum Aufwand der Handhabung und dem Risiko, daß es jemand verkehrt macht.
 
@RalfFriedl "programmierbarer Logikbaustein"

In dem Fall ist Programmierung nicht gleich Programmierung.. Es gibt 3 Sorten von Logikbausteinen:
1. (Zum Teil) Festprogrammierte Bausteine, dabei wird eine Grundprogrammierung vom Hersteller fest vorgenommen, und ein Teil ist frei beschreibbar, meist ist dabei die Logik fest, und der für die Logik benötigte (Arbeits-)Speicher frei beschreibbar.
2. Wiederbeschreibbare Steine, die aber nur durch einen (E)EPROM-Schreiber beschreibbar sind, ein Teil davon ist aber wie bei 1. direkt veränderbar.
3. Voll veränderbare Speicher, diese können zur Laufzeit direkt und komplett überschrieben werden.

Nur bei 3. wäre dein Vorhaben überhaupt möglich, und da diese Chipse Massenware sind, wird aus Kostengründen mit 99%iger Wahrscheinlichkeit 1. eingesetzt.

Diese Angaben sind ohne Gewähr, ich war bei der Vorlesung "Eingebette Systeme" nicht immer ganz aufmerksam ;-)

Gruss Maurice
 
Zumindest bei der 7170 wird ein Xlilinx Baustein für USB und ISDN verwendet. Das "Programm" für den Xlilinx wird bei jedem Neustart von der CPU auf den Baustein übertragen.
Es ist ein XC3S500E aus der Spartan 3E Serie mit einer großen Anzahl an I/O Pins, Logik-Gatter, Speicherzellen, Schieberegistern, Taktgebern und sogar etliche 18Bit Multiplikationseinheiten.
Mit geeigneter Programmierung kann man aus den Bausteinen einen Micro-Controller machen, aus den größeren Chips der Reihe vermutlich sogar mehrere gleichzeitig.

Der Baustein ist offensichtlich schnell genug für USB 1.1 (12MBit/s) und erst recht für ISDN. Vermutlich ist der Chip auch deutlich billiger als ein USB Controller und ISDN Chips für den internen und externen S0-Bus, zumal die gängigen Chips ein PCI Interface haben, das in der Box nicht vorhanden ist.

Die 7050 kenne ich nicht, aber ich vermute mal, daß dort auch ein Logik Chip verwendet wird.
 
@ RalfFriedl
also in meines erachtens ist der Xilinx S3250E chip als logischer Programierbarer Baustein zur I/O unterstützung der TI CPU TNETD7200ZDW verbaut.
In meiner FBF5140 ist er genauso vorhanden wie in der FBF7141.
Der USB-Host ist meines Wissens der Phillips ISP1106 der nur in der FBF7141 und der FBF7170 drin ist !

Die FBF5140 hat die selbe Platine wie die 7141 nur das ein etliche Sachen nicht bzw. anders bestückt sind.
1. das Flash-ROM ist kleiner
2. der RAM ist kleiner
3. der USB-Host wurde weggelassen samt Buchse und Widerständen und Kondensatoren
4. der ganze WLAN-Teil ist nicht bestückt

[Edit frank_m24: Bild vom externen Hoster in Link umgewandelt, siehe auch: Wie Anhänge (Bilder) direkt in den Beitrag?.
Bitte benutzt den forumeigenen Dateimanager, um Bilder hochzuladen (Beitrag "Ändern" -> "Erweitert" -> "Anhänge verwalten").]

http://www.pic-upload.de/view-3042622/Bild-Platinen-Vergleich-FBF.jpg.html

Das würde also heissen das es möglich ist die 5140 mit einem USB-Host auszurüsten wenn da nicht das Problem mit dem Flash-ROM UND dem RAM wäre. ;-)

In der 7050 ist ein AVM-Chip UBIK2 am werkeln.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,849
Beiträge
2,302,830
Mitglieder
378,498
Neuestes Mitglied
Gerdemha