USB-Datenspeicher als Speicherort für FBF-Programme?

cfuchs

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Hallo,

ich habe heute Nacht auf meiner FBF 7050 openvpn nach dem Howto im Forum gut zum Laufen gebracht. (Übrigens an dieser Stelle ein großes "Danke" an die Leute, die sich damit so viel Mühe machen!).

Das einzige, was mir nicht so ganz gefällt ist der Download der benötigten Daten aus dem Internet bei jedem Reboot der Box (über die debug.cfg).

Was passiert, wenn z.B. der Server mal nicht erreichbar ist? Startet die FBF dann einfach nicht mehr oder wird das übergangen?

Ich habe hier im Forum auch die Empfehlung gelesen, eine Schleife zu Beginn der debug.cfg zu machen, die wartet, bis google.de per ping erreichbar ist und erst anschließend die weiteren Befehle in debug.cfg ausführt. Ist die Box während der Ausführung von debug.cfg normal benutzbar? Oder "hängt" die dann einfach, bis sie google.de erfolgreich pingen konnte. Letzteres wäre nämlich weniger toll ;)

Deswegen meine Frage: Die FBF 7170 hat doch (im Gegensatz zu meiner 7050) einen USB-Anschluß. Theoretisch könnte ich doch dann einfach einen normalen USB-Memory-Stick nehmen, denn mit den Daten bespielen, die ich sonst aus dem Internet holen würde und dann die Files bei jedem Boot mittels debug.cfg an die richtigen Stellen in der Box kopieren (damit wäre ich unabhängig vom Internet, denn wenn das mal ausfällt und die debug.cfg nicht weiter abgearbeitet werden kann und die FBF "hängt", wäre das blöd).

Ich möchte einfach nur vermeiden, dass bei nicht verfügbarem Internet die FBF nach einem Reboot nicht mehr ansprechbar ist.

Ich bin zu feige, das auszuprobieren, deswegen mein Post.

Vielen Dank für eure Hilfe,

Christoph
 
Hallo Christoph!

Solange nicht viel mehr in der debug.cfg untergebracht ist, kannst Du beruhigt schlafen. Wenn aber später in der debug.cfg noch was wichtiges zu tun ist, solltest Du die Internetaktivitäten ans Ende der Datei setzen.
Wenn Du mit dem Gedanken an eine 7170 spielst, dann habe ich vielleicht einen Vorschlag für Dich. Nachdem die 7170 gebootet hat, dauert es eine Weile, bis sie den USB-Stick bemerkt. Auf meinem Stick gibt es einen Ordner "_fritzstick1". Darin sind scripts und Binaries (./bin/) etc...
Nach 45 Sec. prüfe ich, ob der Stick in der Box steckt. Wenn ja, dann starte ich ein startup-script, das auf dem stick liegt.

Code:
sleep 45
if [ -f `find /var/media -name _fritzstick1`/scripts/_startup ]; then
`find /var/media -name _fritzstick1`/scripts/_startup
fi

Wenn das Script ausgeführt werden kann, dann ist logischerweise der Stick vorhanden ;-)

In meinem startup-script lege ich dann diverse links an, von Programmen, die ich oft brauche, die aber auf dem Stick verteilt in Unterordnern liegen. Das sieht auszugsweise so aus:
Code:
############################################################################
#################### Den richtigen USB-Stick finden ########################
############################################################################
ln -s `find /var/media/ftp -name _fritzstick1` /var/tmp/usbstick1
ln -s `find /var/media/ftp -name _fritzstick1` /mod/root/usbstick1

############################################################################
################ Alle bekannten Scripts in den Pfad linken #################
############################################################################
FILELIST='silence fwcheck vpnstart vpnstop proxystart proxystop phone_report'
LINKPLACE=/var/mod/bin

for SCRIPT in $FILELIST; do
ln -s `find /var/media/ftp -name $SCRIPT` ${LINKPLACE}/$SCRIPT
done

Ein Grund dafür ist, daß der callmonitor von buehmann in der listeners eingetragene scripts starten soll. Da der Stick aber manchmal seinen Namen ändert (warum auch immer) mache ich diese Boot-Aktion, damit die verwendeten Scripte immer unter /var/mod/bin zu finden sind.

Steckt der Stick nicht in der Box, findet die debug.cfg das Startup-Script nicht und läuft einfach weiter...
Das ganze verbrennt beim booten natürlich CPU-Power, wegen der vielen find-Befehle ... aber eben nur dann (und da isses mir noch egal ;-) )

Ich hoffe, das hilft Dir...

Gruß

Michael
 
jo, ich starte auch die binaries vom usbstick ;) extrem praktisch !!!

so sieht meine debug.cfg im moment aus. evt hilft die das weiter . . .

Code:
/usr/sbin/telnetd
mkdir /var/media/usb
mount /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1  /var/media/usb -o rw,sync

echo "root:xxxxxxxxxxxxx:0:0:root:/:/bin/sh" > /etc/passwd
echo "anonymous:any:1000:0:protected ftp user:/var/media/usb/ftproot:/bin/sh" >> /etc/passwd
echo "*****:********:1000:0:protected ftp user:/var/media/usb:/bin/sh" >> /etc/passwd

await() {
local day=$((60*60*24))
sleep $(( ($(date -d $(date +%m%d$1%Y) +%s) - $(date +%s) + $day) % $day ))
}
(sleep 3601; await 0400; reboot) &

/var/media/usb/proxy/polipo -c /var/media/usb/proxy/polipo.config

cd /var/media/usb/psybnc/
./psybnc


gruss
inteks
 
Doch ja, die hilft weiter :-)

Dass die das Teil über den scsi mounten, wusste ich noch nicht (habe noch keine), und das auf /var/media/usb zu mounten finde ich praktisch und elegant.

Was passiert/wie würdest Du handhaben, wenn der Stick mal nicht drinsteckt? (Bin nicht so Linux-Crack)
 
Hallo,

vielen lieben Dank für eure umfangreichen und sehr informativen Antworten.

Ich bin beruhigt, dass sich meine Fritz!BOX nicht verabschiedet, während sie auf googles Antwort wartet ;-)

Werde längerfristig überlegen, auf eine 7170 umzusteigen, denn das mit dem USB-Stick gefällt mir schon sehr gut!


Schönen Abend und nochmals danke,

Christoph
 
hiho,

keine ahnung was passiert wenn der usb stick nich drin ist . . . ich vermute mal das einfach die programme nicht ausgeführt werden.
ich hab den stick eh abgeschrieben is mein alter 256mb stick. genau die richtige grösse als FB festplatte ;)

was macht denn windows wenn die festplatte nicht drin steckt :)

gruss
inteks
 
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