Hallo,
ist es möglich bei entsprechenden Fritzboxen (und anderen Routern mit wifi am mini-pci) die Wlan-Karte aus dem Routergehäuse und eine mini-pci-usb2.0-Karte reinzubauen, so dass man am Ende funktionierende USB2.0-Anschlüsse am Router, insb. Fritzbox der unteren Preisklasse ("nachgeschmissen" bei ebay, von der mickrigen ADSL2+ Leistung bei schnellen Leitungen abgesehen, aber das ist ein anderes Thema) erhält?
Würde es funktionieren an diese USB, zB USB-Wlan-Sticks zu hängen und diese als AccessPoint zu betreiben? Vorteil, dass sie sich bei schlechten Funkverbindungen über ein USB-Kabel auch etwas entfernt vom Standort des Routers positionieren lassen; mit mehreren WLAN-USB-Sticks mehrere APs an einer Fritzbox realisieren (zB sicheres Heimnetz und ein Gästenetz).
Weitere Möglichkeiten der mini-pci-usb-Karte wären natürlich USB-HDD, Webcams, Drucker, Scanner usw.
Die Limits wären sicher die mickrige 150 bis 200 MHz CPU (AFAIK bieten nur einige NAS-Boxen etwas mehr an MHz).
Die erwähnten USB2.0-mini-pci-Karten gibt es zum einen teuer und meistens nur in großen Stückzahlen im Industrie-PC-Grosskundenhandel. Andererseits gibt es aber auch hier und da etwas im Multimedia-Barebone-Desktop/Mini-PC-Bereich. Vielleicht kennt jemand eine günstige Bezugsmöglichkeit für den Endkunden, von mir aus auch als Sample für den Pseudo-Entwickler;-)
Klar, dass zum einen Treiber für diese Karten benötigt werden. Eventuell kann man da vorhandene OpenSource Treiber nehmen und sie für das embedded-system kompilieren? Firmware, falls benötigt wäre wohl eher schwieriger zu bekommen, oder?
Eine Alternative zu der Überlegen oben: http://usbip.sourceforge.net/ zusammen mit einer kleinen Platine auf der sich ein entprechend programmierter Mikrokontroller/Embedded-CPU als USB-Host sowie mindestens zwei USB-Anschlüsse befinden (wenns technisch möglich, dann das ganze zusätzlich auch mit RJ45-Anschlüssen für weitere Verwendung). Diese USB-Host-Platine, am USB-Client-Anschluss der USB-Host losen Router hängend würde usbip Geräte wie USB-HDD oder Webcam steuern also die Treiberbefehle an die Geräte mittels usbip weiterreichen. Geht sowas Prinzipiel oder gar nicht, weil irgendwo ein Denkfehler steckt? Das Problem am USBIP ist ja, dass die Virtualisierung der USB-Treiber-Befehle nur auf der Clientseite geschieht und man auf der anderen Seite weiterhin einen USB-Host braucht, den aber die meisten günstigen Router wie auch die Fritzbox nicht hergeben (die früheren Erwägungen zur eventuellen Belebung bestimmter USB-Bausteine auf der FB-Platine kenne ich, halte sie aber als Laie aufgrund mangelnder Datenblätter und trickreicher Programmmierung für weniger realistisch). Oder habe ich das mit dem usbip doch falsch verstanden?
Danke schon mal für konstruktive Beiträge.
P.S. Achja, die Stromversorgung etwaiger usb-mini-pci-cards, insb. deren Peripherie-Geräte: Ließe sich das nicht etwa mit einem entsprechend ausgelegtem Netzteil und Daisy-Chain-Verkabelung lösen, wie das bei E-Gitarren-Effekt-Geräte-Eskapaden so der Fall ist?
ist es möglich bei entsprechenden Fritzboxen (und anderen Routern mit wifi am mini-pci) die Wlan-Karte aus dem Routergehäuse und eine mini-pci-usb2.0-Karte reinzubauen, so dass man am Ende funktionierende USB2.0-Anschlüsse am Router, insb. Fritzbox der unteren Preisklasse ("nachgeschmissen" bei ebay, von der mickrigen ADSL2+ Leistung bei schnellen Leitungen abgesehen, aber das ist ein anderes Thema) erhält?
Würde es funktionieren an diese USB, zB USB-Wlan-Sticks zu hängen und diese als AccessPoint zu betreiben? Vorteil, dass sie sich bei schlechten Funkverbindungen über ein USB-Kabel auch etwas entfernt vom Standort des Routers positionieren lassen; mit mehreren WLAN-USB-Sticks mehrere APs an einer Fritzbox realisieren (zB sicheres Heimnetz und ein Gästenetz).
Weitere Möglichkeiten der mini-pci-usb-Karte wären natürlich USB-HDD, Webcams, Drucker, Scanner usw.
Die Limits wären sicher die mickrige 150 bis 200 MHz CPU (AFAIK bieten nur einige NAS-Boxen etwas mehr an MHz).
Die erwähnten USB2.0-mini-pci-Karten gibt es zum einen teuer und meistens nur in großen Stückzahlen im Industrie-PC-Grosskundenhandel. Andererseits gibt es aber auch hier und da etwas im Multimedia-Barebone-Desktop/Mini-PC-Bereich. Vielleicht kennt jemand eine günstige Bezugsmöglichkeit für den Endkunden, von mir aus auch als Sample für den Pseudo-Entwickler;-)
Klar, dass zum einen Treiber für diese Karten benötigt werden. Eventuell kann man da vorhandene OpenSource Treiber nehmen und sie für das embedded-system kompilieren? Firmware, falls benötigt wäre wohl eher schwieriger zu bekommen, oder?
Eine Alternative zu der Überlegen oben: http://usbip.sourceforge.net/ zusammen mit einer kleinen Platine auf der sich ein entprechend programmierter Mikrokontroller/Embedded-CPU als USB-Host sowie mindestens zwei USB-Anschlüsse befinden (wenns technisch möglich, dann das ganze zusätzlich auch mit RJ45-Anschlüssen für weitere Verwendung). Diese USB-Host-Platine, am USB-Client-Anschluss der USB-Host losen Router hängend würde usbip Geräte wie USB-HDD oder Webcam steuern also die Treiberbefehle an die Geräte mittels usbip weiterreichen. Geht sowas Prinzipiel oder gar nicht, weil irgendwo ein Denkfehler steckt? Das Problem am USBIP ist ja, dass die Virtualisierung der USB-Treiber-Befehle nur auf der Clientseite geschieht und man auf der anderen Seite weiterhin einen USB-Host braucht, den aber die meisten günstigen Router wie auch die Fritzbox nicht hergeben (die früheren Erwägungen zur eventuellen Belebung bestimmter USB-Bausteine auf der FB-Platine kenne ich, halte sie aber als Laie aufgrund mangelnder Datenblätter und trickreicher Programmmierung für weniger realistisch). Oder habe ich das mit dem usbip doch falsch verstanden?
Danke schon mal für konstruktive Beiträge.
P.S. Achja, die Stromversorgung etwaiger usb-mini-pci-cards, insb. deren Peripherie-Geräte: Ließe sich das nicht etwa mit einem entsprechend ausgelegtem Netzteil und Daisy-Chain-Verkabelung lösen, wie das bei E-Gitarren-Effekt-Geräte-Eskapaden so der Fall ist?