[Frage] USB-Root - Verständnisfrage

df8oe

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Ich habe mir (das Grummeln im Bauch ist nicht totzukriegen) gestern ein neues FW-Image mit der FW 6.03 gebaut. Mein System ist so aufgebaut:
- auf der Box befindet sich ein minimales Freetz bei dem im Wesentlichen USB-Root implementiert ist
- ich boote zur Zeit von /dev/sda1 (dort liegen alle Ordner und Dateien meines stark erweiterten Systems).

Wenn ich nun die neue, ebenfalls stark "gefreetzte" 6.03 ausprobieren will - reicht es da:
- einen Unterordner "6.03" auf /dev/sda anzulegen
- alle Dateien und Ordner der neu gebauten FW dort hineinzulegen
- im USB-Root der Box bei "Root-Verzeichnis" jetzt "6.03" einzutragen
... und Kernel etc werden nun vom neuen System genommen? Auch müsste ich bei Shell-Zugriff, wenn ich auf "/" wechsle, von nun an direkt im Ordner "6.03" landen???
Dann würden die "alten" FW-Dateien noch "rund um den neuen Ordner" rumliegen. Das würde aber nicht stören - ich würde einfach einen neuen Ordner "5.50" anlegen, wo ich (sicherheitshalber) das alte System reinverschiebe - man weiss ja nie, ob das neue so läuft, wie ich will.... Dann müsste ich ja durch Auswahl des Ordners "5.50" ja wieder im alten System landen... Bislang steht bei "Root-Verzeichnis" eben "/" drin, weil ich damals das gesamte System ins Wurzelverzeichnis von /dev/sda1 kopiert habe...

Meine Bedenken sind, ob der Kernel auch aus dem angegebenen Root-Ordner genommen wird, oder ob es noch irgendwas "ausserhalb" des Root-Ordners gibt, was zum Laden der betreffenden FW benötigt wird...

Gruß
df8oe
 
Der Kernel kommt aus dem Flash der Box. Vermutlich ist aber der Fehler nicht im Kernel.

Du kannst auch nachträglich ein neues Verzeichnis anlegen und alles dorthin verschieben. Die letzte Zeile nur der Vollständigkeit halber, falls Einträge mit einem Punkt anfangen.
Code:
mkdir subdir
mv * subdir
mv .??* subdir
 
OK - so weit, so gut.

Ich habe eben ein "Minimal-Freetz" auf Basis der 6.03 gebaut, das nur usb-root, ext3-Support und dropbear haben muss, damit ich das neu gebaute System booten kann. Ergebnis: dieses neue Minimalsystem ist 11MB (!!!) zu gross und passt somit nicht in den Flash. Bei 11MB müsste ich das halbe AVM-System weglassen, damit es passt - befürchte ich.

Kann ich dann das auf Basis der 6.03-FW gebaute Freetz-System via USB-Root mit dem auf der Box befindlichen 5.50-Freetz booten - oder muss es zwingend der zur FW passende Kernel sein? Wenn ja, habe ich ein echtes Problem. Ich darf die Grundfunktionalität im auf der Box befindlichen System nicht verlieren (removen). Ich befürchte, bei einem "Überhang" von 11MB wird das nicht möglich sein...

Gruß
df8oe
 
Ein minimales Image ist normalerweise nicht 11MB zu groß.
Versuche es mal in einem neuen Verzeichnis, die Downloads kannst du kopieren oder besser noch über einen Symlink nutzen.
 
Habe ich getan - Ergebnis ist immer noch 11,6 MB zu gross.... Ich habe die Config mal angehängt. Was in dem in der Box befindlichen System drin sein muss ist:
- usb-root
- dropbear
- Unterstützung für ext3 und ext4
- natürlich busybox

Was kann ich denn noch abwählen, um 11MB zu sparen??


Gruß
df8oe
 

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Das mit dem minimalen Image war wohl nicht ganz ernst gemeint:
Ein Auszug aus der Konfiguration:
Code:
FREETZ_AUTOMOUNT_NTFS=y
FREETZ_PACKAGE_CLASSPATH=y
FREETZ_PACKAGE_MC=y
FREETZ_PACKAGE_OPENSSH=y
FREETZ_PACKAGE_OPENSSH_sshd=y
Die habe ich schon mal in der ersten 20% der Datei gefunden, weiter habe ich nicht geschaut.
 
Ich habe den mc jetzt auch abgewählt sowie den freetz-automount. Es gibt jetzt nichts mehr, wo ich in der menuconfig noch ein Sternchen entfernen kann - alles, was jetzt angemarkert ist, müsste ich in der config-Datei per Hand abmarkern (gefährlich, gefährlich...). Zusätzlich habe ich jetzt nochfolgendes abgewählt:
- 2nd Annex firmware
- assistant
- SIP-Assistant
- AHA
- AURA
- FHEM
- dtrace
- help
- NTFS
- support-files
- eventsdump
- e2fsprogs


...das Image ist immer noch um 1,7MB zu gross

Gibt es irgendwo in der Menuconfig einen Haken "Minimalsystem" - und danach wähle ich einfach dropbear, usb-root und busybox mit dazu??


Und - nochmal konkrete Frage:
- Ist es möglich, mit der gefreetzten 5.50 mit usb-root das root-Filesystem von der 6.03 zu booten (also alter Kernel und "neues" Rootfilesystem und / oder gerne auch andersherum "altes 5.50 Root-Filesystem mit neuem Kernel) zu booten?

Ich habe leider von dem im Flash liegenden gefreetzten 5.50 keine Sicherheitskopie angefertigt, und da man das offenbar nicht aus der Box auslesen und wieder abspeichern kann, stehe ich vor einem nicht mehr für mich verwendbaren System, wenn das neue "in die Hose geht".

Gruß
df8oe
 
So hat es geklappt. Der Tipp, den ich in einem anderen Thread gefunden hatte (make oldconfig) führte zu vielen nicht mehr im menuconfig abwählbaren Einträgen (und daher in die Irre).

Eine Frage bleibt noch:
Mein root-FS liegt auf einer ext3-Partition. Im Wiki steht, man solle zusätzlich zu usb-root das passende ext3-Kernelmodul auswählen. Kernelmodule sind aber natürlich nicht vorhanden und daher auch nicht auswählbar.... Was ist hier gemeint??

Gruß
df8oe
 
Natürlich nicht! Ich habe so gedacht:
"Ich nehme einfach meine alte Config von annodunnemals. Damas war ich voll im Thema drin. Damit baue ich mir zunächst das vollständige Systm, das dann auf den externen Datenträger kommt. Dann wähle ich alles ab, was abwählbar ist (bis auf usb-root und die ext3-Unterstützung und dropbear). Aber das war ein Denkfehler. Sehr viele Pakete sind in dieser importierten Config nicht mehr abwählbar (festes X). In der jungfräulich erstellten sind sie nicht angewählt. Woher sollte ich wissen, was freetz tatsächlich zur Minimalconfig braucht, und was von der alten Config aufgrund irgendwelcher Abhängigkeiten mit ausgewählt wurde??

Zu deiner Frage betrachte bitte da angehängte Bildschirmfoto und lies selbst.

Gruß
df8oe
 

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    freetz.jpg
    102.8 KB · Aufrufe: 7
Schreib doch direkt, dass es von AVM noch keine Quellen gibt. Da können wir auch nichts dran ändern. Du kannst sie aber (auch) bei AVM anfordern. Vielleicht tut sich da schneller etwas, wenn es mehr Anfragen gibt.
 
Vielleicht ist ja das ext2 oder sogar das ext3 Modul im kernelsquashfs schon enthalten - man müsste das Dateisystem nur mal mounten und nachschauen....

Mit -o loop oder -t squashfs als mount-Option kann man nicht mounten. Weiss jemand, wie ich das kernelsquashfs.raw aus dem Ordner "kernel" auf meinem normalen Linux-Arbeitsplatzrechner mounten kann?

Ich würde schon gerne vorher wissen, ob das Umflashen Sinn macht oder ob ich mir die ganze Mühe schenken kann...

Gruß
df8oe

Gruß
df8oe
 
AVM geht beim squashfs eigene Wege.

Freetz hat die Programme, um AVM kompatibel squashfs zu erstellen und zu entpacken.
Insbesondere befindet sich unter build/original/filesystem die entpackte original Firmware.
 
OK - so macht der Umstieg auf die neue FW noch keinen Sinn. Ein Kernelmodul für ext2 oder ext3 ist nicht in der Originalfirmware enthalten. Also werde ich zunächst AVM löchern wegen der Kernelsources. Sollte ich die bekommen, habe ich auch gleich nach dem Einverständnis gefragt, sie weiterzugenen an die freetz-Entwickler. Ohne Kernelquellen keine Kernelmodule - das muss sich ändern ;)

Danke für Deine Hilfe!

Gruß
df8oe
 
AVM ist verpflichtet, die GPL Quellen weiterzugeben. Zu diesen Quellen gehört auch die genaue, von AVM verwendete Konfiguration, die leider auch häufiger fehlt oder falsch ist. Diese Quellen dürfen von jedem an jeden weiter gegeben werden, unabhängig von einem Einverständnis von AVM. Leider sieht es AVM mit der Herausgabe der Quellen nicht so eng, obwohl sie genau genommen Boxen mit unlizensierter Firmware verkaufen, wenn sie sich nicht an die GPL halten.
 
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