Verkabelung Arztpraxis (2xISDN = 4 Leitungen)??

Aber vorher muss ich mal genauer entschlüsseln, welche aktuellen Geräte alles ISDN bzw. analog sind...

au weia. Da Du den Sinn der letzten Frage offenbar nicht verstanden und meine Frage nach dem Typ des ISDN-Anschlusses (AA/MGA) nicht beantwortet hast: Ein zusätzlicher Mehrgeräteanschluss wird Dich ebenso wenig weiterbringen wie der Einsatz eines AVM 5188.

Ich klinke mich hier mal aus...
 
ich fürchte aber, das wird evtl. etwas unübersichtlich, schließlich muss das Gespräch dann ja wieder am richtigen Telefon ankommen

hallo, erlaube dass ich mich nochmal einklinke! es ist in der Tat eine gute Idee, vorab auch Informationen zu sammeln die als Planungsgrundlage eigentlich essentiell sind. z.b.
- wieviele MSN-Nummern des ISDN-Anschlusses existieren und
- wie sind die den Kunden der Praxis bekanntgemacht.

Gibt es einen Nachtbetrieb, bei dem alle Anrufe auf allen Nummern auf dem AB landen, gibt es eine spezielle Nummer die nur für REzepte da ist etc. usw. ?

Wenn etwas unübersichtlich ist, ist das eventuell ein Indiz dass der zusätzliche ISDN-Anschluß evtl. aufgrund unzureichender Informationen beschafft werden würde.

Man muss gedanklich "Leitung", "Nummer" und "evtl. Zielperson / Zweck des Anrufs" abstrahieren, sonst wird man der Natur des Telefonverkehrs nicht gerecht. Der Ansatz "wir haben einen Engpass und brauchen deswegen mehr Leitungen" oder "für Zweck X brauchen wir extra Nummer Y mit Leitung Z" erscheint mir gedanklich etwas kurz gegriffen. Viel hilft viel muss nicht Zielführend sein. Bitte versteh meinen Beitrag auch als Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen... :)

Bei Nebenstellenanlagen allgemein gibt es gewisse Regeln die die Anzahl der Nebenstellen, die Verkehrsgüte (also: kann mehr als xx % der Anrufer ohne Verlust/Besetzt innerhalb soundsoviel Sekunden eine freie Leitung zugewiesen werden) und die Anzahl der "Amtsleitungen" in Beziehung setzen. Aus 'Fleischmann und Fleischmann , Handbuch der Fernmeldetechnik' von 1971 glaube ich mich an die Formel zu erinnern, dass bei privaten Anschlüssen 10 Telefone auf eine Amtsleitung konzentriert werden können und bei gewerblichen 5. Dies hat die Bundespost bei Einführung von ISDN auch so ähnlich kommuniziert, und wenn man "Dauerverbindungen" durch Modemeinwahl ins Internet mal als Spezialverkehr ausklammert, - ist jetzt als DSL sowieso extra - dann gelten diese Regeln auch heute.

Demnach ergibt sich bei o.g. Praxis bei 3 Arzttelefonen - unter der Annahme dass da auch wirklich drei Ärzte vorhanden sind und nicht nur einer abwechselnd in verschiedenen Zimmern! - 2 Rezeptionsapparaten, einem Fax und einem AB überschlägig ein max. Bedarf von 7 / 5 = 1.4 Amtsleitungen. Das kann man dann großzügig auf 2 Amtsleitungen aufrunden und ist mit einem ISDN-Anschluss gut bedient, (siehe dazu auch hier)

Wenn es dennoch einen Engpass gibt, dann vermutlich aufgrund Konfigurationsschwächen oder weil die Anlage unterdimensioniert ist. Laut Datenblatt schafft die aber 6 Nebenstellen.

Vermutlich wird der Engpass auch besonders stark wahrgenommen, obwohl er nur zu bestimmten Zeiten auftritt.

Ich bin auch einfach etwas ratlos, wieso mit der Fritzbox bei Verbindungskosten zu Mobiltelefonen etwas mit LCR hereingespart werden soll, was man dann andererseits mit leichter Hand an zusätzlichen Grundgebühren für einen zweiten ISDN-Anschluss hinauswirft. Zumal es bei den T-Angeboten auch einen Spezialtarif zu Mobilfunk gibt der m.W. nur 4 Euro Mindestumsatz hat.

Die Fritzbox mit einer Anlage kaskadiert führt meines Erachtens dazu dass der Verkehr an der FBF erstens vorkonzentriert wird (das ist schlecht) und zweitens sich nicht mischt (das ist noch schlechter) und man paradoxerweise gerade dadurch den zusätzlichen Kanalbedarf bekommt. Die anderen hier gemachten Vorschläge die dahin gehen, alles an eine einzige einheitliche ausreichend dimensionierte Anlage zu hängen, sind meines Erachtens positiv und zielführend, weil sie implizit den Verkehrsmischungsaspekt berücksichtigen.

Mein Vorschlag ging in die Richtung, evtl. je nach MSN unterschiedliche Umleitungsziele im Besetztfall in der Vermittlungsstelle zu programmieren, wenn dies möglich ist, dann wäre das Problem ohne zusätzlichen ISDN-Anschluss gelöst. Ich weiss nur momentan nicht genau, ob man bei ISDN MSN-bezogen diese Umleitung legen kann, oder nur global auf den gesamten Anschluss (wenn beide B-Kanäle besetzt sind.)
 
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Ich bin auch einfach etwas ratlos, wieso mit der Fritzbox bei Verbindungskosten zu Mobiltelefonen etwas mit LCR hereingespart werden soll, was man dann andererseits mit leichter Hand an zusätzlichen Grundgebühren für einen zweiten ISDN-Anschluss hinauswirft. Zumal es bei den T-Angeboten auch einen Spezialtarif zu Mobilfunk gibt der m.W. nur 4 Euro Mindestumsatz hat.

Meine Meinung. Ich frage mich auch schon die ganze Zeit warum der Threadstarter sich so auf den zweiten ISDN-Anschluss eingeschossen hat...

Die Fritzbox mit einer Anlage kaskadiert führt meines Erachtens dazu dass der Verkehr an der FBF erstens vorkonzentriert wird (das ist schlecht) und zweitens sich nicht mischt (das ist noch schlechter) und man paradoxerweise gerade dadurch den zusätzlichen Kanalbedarf bekommt. Die anderen hier gemachten Vorschläge die dahin gehen, alles an eine einzige einheitliche ausreichend dimensionierte Anlage zu hängen, sind meines Erachtens positiv und zielführend, weil sie implizit den Verkehrsmischungsaspekt berücksichtigen.

Wie genau meinst du das? Koppelung von Fritz!Box und einer geeigneten ISDN-Anlage ist oft durchaus sinnvoll, denn die Fritz!Box verbindet ISDN oder Analog sinnvoll mit VoIP und wirft das ganze in Kombination dann wieder als ISDN mit mehreren MSNs aus, was von der nachgeschalteten Anlage weiterverwertet wird.
 
Meine Meinung. Ich frage mich auch schon die ganze Zeit warum der Threadstarter sich so auf den zweiten ISDN-Anschluss eingeschossen hat...

:)
hmm, vielleicht wird der TE dazu was sagen?

Wie genau meinst du das? Koppelung von Fritz!Box und einer geeigneten ISDN-Anlage ist oft durchaus sinnvoll, denn die Fritz!Box verbindet ISDN oder Analog sinnvoll mit VoIP und wirft das ganze in Kombination dann wieder als ISDN mit mehreren MSNs aus, was von der nachgeschalteten Anlage weiterverwertet wird.

Mir geht da gerade ein Beispiel durch den Kopf wie man das möglichst sinnfällig illustrieren soll, ist noch nicht optimal:

Gesetzt den Fall, die Telefonanlage nebst FBF werden durch 2 Vermittlungsdamen ersetzt. Dame 1 bekommt zwei Nebenstellenleitungen (A und B) an den Klinkenschrank nebst Lämpchen, und hat genau eine abgehende Leitung C zur Verfügung. Dame 2 hat einerseits als Nebenstellenleitung diese Leitung C zu verwalten und noch eine weitere Nebenstellenleitung D, sowie eine abgehende Leitung E zur großen weiten Welt.

Zur Einfachheit wird angenommen dass alle Gespräche Bürogespräche sind mit einer mittleren Dauer 3 Minuten (die als konstant angenommen wird.) Ferner, dass die Mehrzahl der Gespräche wegen Flatrate ins Festnetz gehen und der "Überlauf auf VoIP" (fallback) für Mobilgespräche die seltener und kürzer sind, für dieses Modell keinen Unterschied macht.

Dame 1 hats relativ einfach: wenn keines ihrer Lämpchen leuchtet, weil keine ihrer Nebenstellen spricht, ist nix zu tun. Wenn ein Verbindungswunsch z.b. auf Leitung A da ist, stellt sie ihn her und ihre Leitung C ist besetzt (unter der Annahme dass Dame 2 mitspielt). Wenn noch Leitung B sprechen will, beträgt unter der o.g. Annahme die mittlere Wartezeit 1,5 Minuten, bis auch Nebenstelle B zum Zuge kommt. Das ganze gilt natürlich wechselseitig, wenn B spricht und A auch sprechen will.

Aber wie schaut es bei Dame 2 aus? wenn A und B wenig sprechen, kann sie meistens die Verbindungswünsche von Nebenstelle D erfüllen. Wenn Nebenstellen A und B fleissig sind, leuchtet das Lämpchen an ihrer Konsole aber fast ständig, denn sobald A die Leitung freigibt, schnappt sich B sofort die Leitung C und D hat bei Dame 2 überhaupt keine Chance, sich dazwischen zu schieben. A und B können dann jeweils maximal 60 / 2/ 3 min = 10 Gespräche pro Stunde führen, D dagegen so gut wie überhaupt keins. D schimpft "warum können die nicht mehr Amtsleitungen schalten!?"

Genau so ein Szenario vermute ich ist hier der Fall. Wenn man jetzt noch eine Prise Poisson-Verteilung reinstreuen könnte - ich kann es nicht - dann bekommt man eine Ahnung, wie schwer der Job von Dame 2 ist und um wieviel besser ein Klinkenschrank mit allen drei Leitungen auf einer Leiste und einer Dame wäre... dann würde nämlich A, B und C jeweils maximal 1,5 Minuten warten oder anders gesagt alle drei könnten selbst in Spitzenzeiten bis zu 6,67 Gespräche pro Stunde führen.

konnte ich einen Anhaltspunkt liefern?
 
Zuletzt bearbeitet:
:)
Mir geht da gerade ein Beispiel durch den Kopf wie man das möglichst sinnfällig illustrieren soll, ist noch nicht optimal:

Um aber das darzustellen, was ich andeuten wollte, hätte "Dame 1" meinetwegen Nebenstelle A und B (und mehr) zu verwalten, hat aber ausgehend nicht nur Amtsleitung C sondern auch die Amtsleitung D zur Verfügung um Gespräche zu vermitteln. Dame 2 dagegen hat Leitung C und D zu verwalten, hat aber Ausgehend die Leitungen E und F via ISDN und z.B. noch zusätzlich Leitung G via VoIP. Alternativ könnte "Dame 2" auch gleich noch Nebenstelle "X" verwalten (das Fax), da dieses nicht zwingend erst bei "Dame 1" vermittelt werden muss.

So kommt dann schon ein bisschen mehr Flexibilität in die Geschichte. Die Fritz!Box wertet für eine vorhandene ISDN-Anlage lediglich den vorhandenen ISDN-Anschluss mit zusätzlicher VoIP-Funktionalität auf. Endgeräte die man nicht an der nachgeschalteten Anlage verwalten will oder muss können direkt an der Fritz!Box betrieben werden. So kann das Fax schon vor der eigentlichen TK-Anlage auf eine eigene MSN oder auf die analoge Leitung gelegt werden.
 
Um aber das darzustellen, was ich andeuten wollte, hätte "Dame 1" meinetwegen Nebenstelle A und B (und mehr) zu verwalten, hat aber ausgehend nicht nur Amtsleitung C sondern auch die Amtsleitung D zur Verfügung um Gespräche zu vermitteln. Dame 2 dagegen hat Leitung C und D zu verwalten, hat aber Ausgehend die Leitungen E und F via ISDN und z.B. noch zusätzlich Leitung G via VoIP. Alternativ könnte "Dame 2" auch gleich noch Nebenstelle "X" verwalten (das Fax), da dieses nicht zwingend erst bei "Dame 1" vermittelt werden muss.

Hallo, grundsätzlich ist es auch richtig, und sehe ich auch so wie du, dass eine weitere abgehende (VoIP)-Amtsleitung wie sie die Fritzbox ermöglicht die Verfügbarkeitsproblematik entspannt.

Wenn mehr Transparenz bei den MSN gegeben ist und ein Port frei ist, könnte X natürlich auch bei Dame 2 angesiedelt sein....

Die Fritzbox sieht grundsätzlich ausser den beiden ISDN-Kanälen auch tatäschlich die VoIP-Kanäle. Deswegen schrieb ich in meinem ersten Posting auch dass die FBF "partiell" die Mischung erzielen kann. Es liegt aber ein Zielkonflikt vor! Die Einschränkung kommt dadurch wieder rein, dass die FBF wohl so konfiguriert ist, dass sie Festnetzgespräche wegen der Flatrate bevorzugt auf die abgehenden ISDN-Kanäle zuordnen muss - ob von dieser Regel im Falle der Kanalknappheit abgewichen werden kann, erscheint zweifelhaft.

Auch wenn es von Dame 1 nach Dame 2 statt einer (wie in meinem Beispiel) zwei Leitungen gibt - die interne S0 -verbindung FBF <-> Tk-Anlage - so ist der Verkehr auf diesen Leitungen immer noch vorkonzentriert und damit für die FBF ungünstiger zu behandeln. Verschärft wird dieser Effekt durch die künstliche Entmischung des Verkehrs (dass Festnetz via ISDN fortgeleitet werden muss) und Mobilgespräche via VoIP; es ist dann so, als gäbe es nur die VoIP-Kanäle auf denen sich die abgehenden Mobil-Gespräche mischen, und die ISDN-Kanäle auf denen sich die große Masse der anderen Gespräche zusammendrängt. Virtuell unter Mischungsaspekt sind somit doch wieder nur ~ 2,5 Kanäle statt 5 vorhanden, weil die Routingregeln den Verkehr künstlich wieder entmischen.

@andilao:
aus eigener Erfahrung, stimmt genau ... ich rufe auch auf solchen Nummern zurück ;)
 
Auch wenn es von Dame 1 nach Dame 2 statt einer (wie in meinem Beispiel) zwei Leitungen gibt - die interne S0 -verbindung FBF <-> Tk-Anlage - so ist der Verkehr auf diesen Leitungen immer noch vorkonzentriert und damit für die FBF ungünstiger zu behandeln. Verschärft wird dieser Effekt durch die künstliche Entmischung des Verkehrs (dass Festnetz via ISDN fortgeleitet werden muss) und Mobilgespräche via VoIP; es ist dann so, als gäbe es nur die VoIP-Kanäle auf denen sich die abgehenden Mobil-Gespräche mischen, und die ISDN-Kanäle auf denen sich die große Masse der anderen Gespräche zusammendrängt. Virtuell unter Mischungsaspekt sind somit doch wieder nur ~ 2,5 Kanäle statt 5 vorhanden, weil die Routingregeln den Verkehr künstlich wieder entmischen.

Danke für den regen Austausch, ich glaube, archaeobelix ist unserer Realität am nächsten. Uns gehts nicht darum, ein paar Cent zu sparen, VOIP ist schlicht zur Erweiterung der Bandbreite nötig. Es sind drei Ärzte dort tätig und täglich bis über 200 Patienten - heißt: die Leitungen laufen jeden Tag heiß. Übrigens können die Kosten nicht auf Patienten umgelegt werden, sie würden lediglich das Einkommen der Praxis etwas mindern ;)
Ich versuche mal, den tatsächlichen Bedarf im Einzelnen zu skizzieren, um die Diskussion etwas zu "erden":
  1. eine freie Leitung für Anmeldung (meist nur eingehend)
  2. eine weitere freie Leitung auch für Anmeldung (oft sind beide belegt, es sind aber nur zwei Arzhelferinnen dazu verfügbar)
  3. eine völlig unabhängige Fax-Nummer (VOIP macht aus Erfahrung nur Ärger)
  4. eine völlig unabhängige Nummer für Anrufbeantworter (werden nur Rezept-Wünsche aufgesprochen, Umschaltungen auf den AB daher NICHT nötig!)
  5. mind. 3 (analoge) Arzttelefone: sollte über eigenständige (geheime) Nummern erreichbar sein, außerdem müssen diese raustelefonieren können (meist nicht gleichzeitig)

Vielleicht wird klar, warum EIN ISDN-Anschluss unmöglich reicht. Es wäre ideal, wenn...
  1. Die Telefonate bei der Anmeldung notfalls "Schlange stehen" können, falls gerade beide Telefone belegt sind
  2. Das Fax wieder eine richtige Leitung kriegt, mit VOIP gibts derzeit nur Probleme und
  3. die Ärzte eine Chance haben, rauszutelefonieren (das ist bisher nur selten möglich) bzw. über eine eigene Nummer von draußen erreichbar sind.

Aktuell präferiere ich dazu folgende Lösung:
  1. die Vorhandene TK-Anlage mit dem "Eumex 820 LAN Modul 4 S0" aufzurüsten (soll möglich sein) und
  2. diese anschließend an eine ISDN-Leitung zu hängen und
  3. die andere ISDN-Leitung durch die bereits vorhandene FBF 7170 zu schleifen zwecks VOIP- und CBC-Optionen.
  4. die ausgehenden Anschlüsse der TK-Anlage so zu belassen, wie sie bereits sind.

Die Verschaltungen der TK-Anlage sollten sich wegen Punkt 3 wohl weiter gleich funktionieren (never touch a running system...), Frage ist für mich nur, ob ich es schaffe, ausgehende Anrufe (die Arzttelefone würden reichen) über die FBF zu leiten. Die beiden Telefone beim Empfang können gerne rein wie raus die andere ISDN-Leitung nehmen, das läuft stabiler und die paar Mobiltelefonate machen nicht viel aus.
An die FBF könnte ich noch den analogen Anrufbeantworter (VOIP, nur Eingang) hängen.

Passt das??
 
An die FBF könnte ich noch den analogen Anrufbeantworter (VOIP, nur Eingang) hängen.
Das müsste dann eine reine VoIP-Nummer (neu?) sein, sonst kommt ein großteil der Gespräche doch auf der Festnetzleitung rein.
Übrigens sind da ja bis zu 5 ABs drin...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das müsste dann eine reine VoIP-Nummer (neu?) sein, sonst kommt ein großteil der Gespräche doch auf der Festnetzleitung rein.
Übrigens sind da ja bis zu 5 ABs drin...
stimmt, ich würde halt eine VOIP-Nummer neu einrichten. Ist aber kein Problem.
Aber: Wo sind bis bis zu 5 ABs drin? Die virtuellen in der FBF? Es soll zwecks einfacher Bedienbarkeit weiterhin ein analoger AB angeschlossen werden (wird zwischendurch immer mal wieder abgehört).
 
(wird zwischendurch immer mal wieder abgehört).
Ist mit angeschlossenem Telefon mit ** 600/1/2/3/4 möglich... Sollte wg Datenschutz doch sowieso nicht laut abgehört werden...

Hat schon mal jemand 2 ABs der FB auf eine MSN gelegt? Laufen die notfalls parallel? Wär doch n toller Service, weniger Besetzt...:)
 
Ist mit angeschlossenem Telefon mit ** 600/1/2/3/4 möglich... Sollte wg Datenschutz doch sowieso nicht laut abgehört werden...

Hat schon mal jemand 2 ABs der FB auf eine MSN gelegt? Laufen die notfalls parallel? Wär doch n toller Service, weniger Besetzt...:)
Hmm, Soft-AB könnte tatsächlich Sinn machen. Die Anrufe können doch als einzelne WAV-Dateien auf einen USB-Stick gespeichert werden, oder? Da die Anrufe (zwecks Rezepterstellung) sowieso am PC abgearbeitet werden, könnte ich sie per netdrive (Einbindung als Laufwerk) einbinden und sie könnten per Headphone abgearbeitet werden.
Das hätte - wie gesagt - nebenbei noch den Vorteil des Datenschutzes, außerdem können die Anrufe lauter abgehört werden (sind manchmal schwer verständlich).
Gute Idee. Und dann gleich 5 parallel auf eine MSN zu legen, wäre natürlich der Kracher ;)
 
Gute Idee. Und dann gleich 5 parallel auf eine MSN zu legen, wäre natürlich der Kracher
Habs probiert, geht nicht... Je MSN nur ein interner AB. Aber Du könntest bei 1&1 eine Rufumleitung bei Besetzt auf eine 2. Nummer (die nicht veröffentlicht wird) einrichten. 5 ABs dürften dann doch etwas übertrieben sein :p? Ab und an sollten die Patienten doch auch von einem der Ärzte gesehen werden...:-Ö
Ferndiagnosen und Fernheilung gibts nur hier im Forum... :hehe:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Vielleicht wird klar, warum EIN ISDN-Anschluss unmöglich reicht. Es wäre ideal, wenn...

Ein Problem scheint mir zu sein, dass auf dem ISDN-Anschluss eine Flat geschaltet ist. Wäre die Flat auf VoIP-Seite, dann wäre die Geschichte leichter zu entwirren. Es ist immer einfacher wenn eine Technik primär genutzt wird und man diese priorisiert behandeln kann.

Mit etwas Kreativität könnte einmal ISDN knapp ausreichen, wenn primär VoIP genutzt wird. Also ISDN als Fallback konfigurieren.

Bei einer Arztpraxis ist es generell nicht empfehlenswert pur auf VoIP zu setzen. Ein konventioneller Anschluss ist als Fallback immer wichtig.

Das Fax sollte im Idealfall direkt auf einer ISDN-Nummer liegen.

Wenn man dann deine Liste durchgeht:

1. eine freie Leitung für Anmeldung (meist nur eingehend)

--> Einmal VoIP ausgehend gekoppelt mit ISDN + VoIP eingehend (Nummer für VoIP freigeschaltet)

2. eine weitere freie Leitung auch für Anmeldung (oft sind beide belegt, es sind aber nur zwei Arzhelferinnen dazu verfügbar)

Gebt ihr zwei verschiedene Nummern an die Patienten? Es ist nicht unüblich auch mal eine besetzte Leitung zu haben. Patienten sind das gewohnt. Eine zweite Leitung nur für Anmeldung lasse ich also erstmal der Einfachkeit außen vor.

3. eine völlig unabhängige Fax-Nummer (VOIP macht aus Erfahrung nur Ärger)

--> Die zweite Leitung die fest auf ISDN verdrahtet wird. Das Fax wird direkt an die Fritz!Box gehängt.

4. eine völlig unabhängige Nummer für Anrufbeantworter (werden nur Rezept-Wünsche aufgesprochen, Umschaltungen auf den AB daher NICHT nötig!)

Könnte via Modem-Fax-Weiche mit auf den Faxanschluss. So wäre sichergestellt, dass ein eingehendes Fax und ein gleichzeitiger eingehender Anruf auf den AB nicht gleich zwei Leitungen belegt. Wenn jemand auf den AB labert, dann bekommt ein ankommendes Fax ein Besetztzeichen und umgekehrt. Alternativ pure VoIP-Nummer und AB auch direkt an einen analogen Ausgang der Fritz!Box.

5. mind. 3 (analoge) Arzttelefone: sollte über eigenständige (geheime) Nummern erreichbar sein, außerdem müssen diese raustelefonieren können (meist nicht gleichzeitig)

Alles pure VoIP-Nummern.

Ist jetzt alles nur graue Theorie, also kein Lösungsvorschlag! Das Problem der Fritz!Box ist, dass die intern nur maximal drei gleichzeitige Gespräche kann. Entweder man gibt sich damit zufrieden und verteilt die Endgeräte so, dass das reicht, oder man rüstet auf das VoIP-Gateway von AVM auf, mit dem dann bis zu 8 Gespräche gleichzeitig gehen. Die Aufrüstung für eure Anlage wird trotzdem fällig, dass diese mit mehr als einem S0 auf das Gateway angebunden werden kann, denn sonst ist der S0 der Flaschenhals. Dort gehen dann nur 2 Gespräche gleichzeitig durch.

Zudem setzt die oben grob umrissene Lösung natürlich voraus, dass VoIP für pures Telefonieren (kein Fax) auf eurem Anschluss störungsfrei und zuverlässig läuft.
 
N'Abend,

Entschuldigung, wenn ich ohne Vorstellung hier im Forum so dazwischenquatsche, ich hatte in der letzten Zeit leider nur wenig Zeit für Foren, bin aber begeisterter Mitleser. Das nur vorweg.

Also, bei einer Arztpraxis habe ich mit VOIP (eingehend) immer ziemliche Bauchschmerzen, weil die Patienten ihren Arzt doch ganz gerne erreichen wollen, auch wenn DSL mal gerade tot ist. Und gerade bei Patienten, die etwas schwerer hören, ist eine astreine Sprachqualtität ein Muss. Muss aber natürlich der OP entscheiden, wie wichtig das bei ihm ist.

Mein Vorschlag wäre statt der nicht so gut skalierbaren FritzBox eher in richtung Agfeo AS45 (oder AS43) oder 200IT, je nach örtlicher Gegebenheit. Dazu noch ein LAN-Modul 510, ein K-Modul 524., Alternativ zum K-Modul ein S0-Modul 540 und ein T-Modul 508. Damit hätte man ISDN angeschlossen, das Fax und den AB erschlagen(bzw. in Verbindung mit Systemtelefon auch als AB-Modul ins Systel einsteckbar), die Ärzte hätten ein eigenes Telefon (entweder Systemtel. oder analoges).

Durch das LAN-Modul hätte man VOIP gut erschlagen und unterstützt, so dass man nur noch einen einzigen Kasten an der Wand hängen hätte (+NTBAs natürlich).
Die Patienten könnte man dynamisch verteilen, durch das AIS-Modul können Patienten in eine Warteschleife eingereiht werden (nie wieder besetzt), der Rezeptbestellungs-AB könnte via SIP angebunden werden.
Notdienstschaltung statt aufs Handy via SIP-Server des LAN-Moduls erstmal nach Hause auf die Fritz!Box des Arztes (als Beispiel).

Durch die B-Kanal-Reservierung könnten beide B-Kanäle auch für Faxe sowie eingehende Gespräche freigehalten werden.

Fallback auf ISDN bei DSL-Ausfall ist natürlich schon integriert - natürlich hat man dann nur die beiden B-Kanäle...

Allerdings ist der Preis für diese Lösung dann natürlich auch etwas höher...

Wollte ich nur mal als Denkanstoß mitgeben. Es gibt ja schon viele Ideen hier im Thread...

Viele Grüße vom
Schattenlieger
 
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