Yep, ein Telefonkabel :-( Das ist ein bestenfalls CAT3-Standard, d.h. Du kannst über dieses Kabel Telefonie (analog, ISDN, Türsprechstellen) und ggf. 10 Mbit/s Ethernet betreiben... :-Ö Wer hat das denn bauherrenseitig spezifiziert? Oder war das ein Bauträger? Meine Erfahrung mit Bauträgerhaus kann man zusammenfassen mit "Bauen gegen den Bauträger" oder "Bauen trotz Bauträger" und "alles kostet immer mehr" ;-)
Es dürfte nun zwei Alternativen geben:
- Kabel doch neu verlegen (das geht im fertigen Neubau immer noch einfacher als im fertig bezogenen Haus)
- WLAN für das Netzwerk verwenden
Sorry, aber über das Kabel werdet Ihr Euch irgendwann ärgern, d.h. meine Empfehlung ist wirklich, radikal das Kabel neu einzuziehen, wenn mit WLAN nicht alles abzudecken ist. Es liegt doch hoffentlich in Leerrohren verlegt?
Du kannst auch versuchen, vom Raum mit dem Telekomübergabepunkt (im Keller?) einen vertikalen Durchbruch im Haus herzustellen, um einen vertikalen Kabelkanal selbst noch zu legen. Vorsicht dabei mit der ggf. vorhandenen Fussbodenheizung! Der Kabelkanal wird dann horizontal z.B. an Boden oder Decke auf Putz weitergeführt. An den Stellen, an denen die Netzwerkdosen erforderlich sind, macht man einen Schlitz in die Wand und legt unter Putz ein Leerrohr mit Kabeln, sowie eine Unterputzdose. Vorsicht beim Schlitzen: Ihr habt hoffentlich vor dem Verputzen Bilder gemacht, damit klar ist, wo Leitungen schon liegen. Nun musst Du nur diese Tapetenbahn nochmals neu kleben.
Entscheide selbst...
--gandalf.