[Frage] Verständnisfrage Telekom IP-basierter Anschluss ...

mipo

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Hallo,

ich habe im Moment einen DSL 6000 RAM (~3900 kBit) mit ISDN. Als DSL Modem hängt eine FritzBox 7170, die
wiederum ein Linux-Debian Router hängt (VPN Tunnel usw.). Da meine bisherige ISDN TK-Anlage ausgefallen
ist, plane ich diese gegen eine VoIP TK-Anlage Auerswald 5020 oder 6000 auszutauschen. Um die Kosten für
die neue TK-Anlage doch etwas in Grenzen zu halten, würde ich gern auf den (die) ISDN Ports verzichten wollen
und in dem Fall meinen Telekom Anschluß auf IP-basiert umstellen. Die Auerswald TK-Anlage arbeitet somit intern
wie extern vollständig IP basiert, kann ja eigentlich nur ein Vorteil sein (natürlich nur so lange wie der DSL Anschluß
fehlerfrei funktioniert, aber das setze ich einmal voraus um die Diskussion zu begrenzen).

Mir stellt sich die Frage, ob ich meine bisherige Infrastruktur DSL Modem, Debian Router problemlos auch für den
IP basierten Anschluß weiternutzen kann oder ob ich unbedingt diesen Speedport benötige. Bei Entertain oder NGN
Anschlüssen werden ja VLAN's genutzt, bei anderen Anbietern meines Wissens eine 2. Session (PV ...). Wie macht
es die Telekom um hier eine Priorisierung der Sprachpakete hinzubekommen?

Danke im Voraus für hoffentlich zahlreiche, aber konstruktive Beiträge ...
 

loeben

IPPF-Promi
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Um die Qualität Deiner ISDN Telefonate wäre schade – und um den Komfort der zwei Leitungen ebenfalls, nicht zu vergessen der LCR (least cost router).

Deine 7170 tut die Arbeit genauso gut wie der Speedport. Leider ist der Support der Telekom oft schlechter, sobald sie hören, dass kein Speedport sondern eine FRITZ!Box am anderen Ende hängt.

Ein weiteres Problem, möglicherweise in keiner Weise aktuell, ist das Faxen über Voice over IP. Im Forum sind darüber viele Beschwerden und Anfragen aufgetreten.

Zu Deiner Information empfehle ich die Glosse in der c't, die 2008 erschienen ist und immer noch atuell ist.

Ich habe bei der gleichen Frage und bei einer vergleichbaren Konstellation entschieden, dass ISDN solange hier bleibt, wie die Telekom es noch anbietet.
 
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Jirka

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