Verständnisproblem mit Grundaufbau

Was du sagst ist zum Großteil schon richtig - wenn man von einem normalen Haushalt ausgeht :)
Ich habe jedoch in jedem Raum hier bereits 2 Cat5e-Kabel mit Doppeldose liegen, weshalb eine Integration von VoIP-Telefonen einfacher ist. Wollte ich ISDN oder Analog-Telefone nehmen, müsste ich zusätzliche Kabel durch die Leerrohre schieben und neue Dosen setzen. Der Aufwand dafür steht, glaube ich, nicht in Relation zu dem der Konfiguration eines VoIP-Telefons :)

Aber dass das mit Asterisk möglich ist, klingt interessant. Werde ich mir Asterisk doch mal anschauen - evntl. werde ich das ja auch damit, statt mir der Fritz-Box realisieren - wenn mehrere Telefone integriert werden müssen. Vorerst werde ich mal mit der Fritz-Box spielen :)
 
theWireless schrieb:
Ich habe jedoch in jedem Raum hier bereits 2 Cat5e-Kabel mit Doppeldose liegen, weshalb eine Integration von VoIP-Telefonen einfacher ist.

Über CAT5 kann man problemlos auch analoge Telefonsignale übertragen. Die 3 KHz gehen da problemlos drüber ;)
Du brauchst nur entsprechende Adapter von RJ45 auf TAE. Da müsste man sich ggf. was basteln.

Aber dass das mit Asterisk möglich ist, klingt interessant. Werde ich mir Asterisk doch mal anschauen - evntl. werde ich das ja auch damit, statt mir der Fritz-Box realisieren - wenn mehrere Telefone integriert werden müssen.

Ich habe überhaupt keine Erfahrung mit Asterisk, aber das ist mit Sicherheit eine endlose Spielwiese - die elektrische Eisenbahn jedes Telefonanlagen- und VoIP-Freaks ;)

Dass man dafür eine PC-ähnliche Hardware mit PC-ähnlichem Stromverbrauch dauerhaft laufen lassen muss, sollte bei ausreichendem Enthusiasmus den Spass nicht schmälern. Einen Teil der Betriebskosten holt man über die VoIP-Flatrate wieder rein. ;)
 
Nun, da ich eh 3 Linux-Server hier im Server-Rack 24/7 laufen habe, könnte ich da auf einen wohl noch recht schmerzfrei nen Asterisk aufsetzen, DAS wäre wirklich nicht das Problem.

Ich habe mich nun nochmal etwas durch's Forum und das Wiki gewühlt und kam nun zu folgender Überlegung - ob die korrekt ist oder nicht weis ich nicht, ich hoffe jedoch, du kannst mir das sagen :)

Momentaner Ist-Zustand:
ISDN-Anschluss, 5 Nummern, 2 analoge End-Geräte + ISDN-Fax über Fax-Server.

Das ganze Telefonkosten-Wirrwarr würde ich nun gerne minimieren.
Ich könnte auf 4 MSNs verzichten, eine muss jedoch zwingend erhalten bleiben. Das ist nach meinem jetzigen Verständnis auch der einzige Grund, warum ich nicht komplett auf VoIP-Telefone umstellen kann - oder sehe ich das falsch?

Meine Überlegung wäre folgende:
Ich stelle meinen Anschluss von ISDN auf Analog um, wodurch ich ca. 10¤ im Monat Grundgebühr einspare. Damit trägt ich schonmal die VoIP-Flat von alleine.
Nun schaffe ich eine Fritz-Box an, die das momentan vorhandene analoge Telefon VoIP-fähig macht und klemme es sowohl an's LAN, als auch an den analogen Anschluss. Somit ist dieses Telefon nach wie vor über die alt bekannte Festnetzrufnummer erreichbar (sehr wichtig!)
Da mir bei der Umstellung ISDN => Analog 4 MSNs flöten gegangen sind, schaffe ich mir ein VoIP-Telefon an und beantrage bei $VoIP-Anbieter 4 neue Rufnummern. Diese schalte ich auf die betreffenden VoIP-Telefone bzw. Fritz-Box auf.
Diese neuen VoIP-Nummern sind dann für jeden Hans auf der Welt, ob Handy, Festnetz oder VoIP, erreichbar.

Somit spare ich 10¤ Grundgebühr beim Telefon-Anschluss und ich spare mir dank der VoIP-Flat die laufenden Gesprächskosten. Als fall-back habe ich noch das "alte" analoge Telefon, das ja noch über die Fritz-Box direkt am Amt klemmt.


Wäre dies so praktikabel? Damit wären nämlich alle glücklich - ich hätte meine weit verbreitete, alte Rufnummer erhalten und mein Spieltrieb wäre mit VoIP-Telefonen befriedigt :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus technischer Sicht kein Problem. Beim Ändern des Anschlusses bei der Telekom muss man wohl aufpassen, dass die Telekom das richtig hinbekommt und bei der Gelegenheit nicht den DSL-Anschluss mit abklemmt. Auch dazu gibt es Erfahrungsbereicht und Tipps hier Forum.
 
Die Rufnummern kannst du komplett zu einem VoiP Anbieter portentieren. Pass dann aber auf dass dir die T-Com den Anschluss nicht abschaltet.

Überlege Dir ob du nichts alle 5 Nummern zu einem VoiP Anbieter nimmst und für die Fax Nummer eine Weiterleitung auf deine verbleibende analog Nummer schaltest. (direkt beim Provider) So könntest du die anderen Nummern "retten".

Die FritzBox Lösung halte ich auch für die Beste Lösung. TK Anlagen mit mehr als 2 Ports gibt es übrigens sehr preisgünstig bei Ebay. (In Hinblick auf die Entscheidung ob du eine FritzBox 5012 nimmst oder eine mit analogen Ports) Vorteil der FB mit analogen FritzBox wäre natürlich dass du 3 Gespräche gleichzeitig führen kannst, bei der FB 5012 kommst du nur auf 2. (Korrigiert mich wenn ich falsch liege)

Überprüfe aber nochmal ob es nicht einen alternativen Telefonanbieter gibt. Alice hat z.B. sehr attraktive Angebote. (u.a. auch einen DSL-Only Anschluss für 29¤ im Monat) Auch Kabelanbieter sind ein Blick wert.

Ich persöhnliche würde auch behaupten dass sich VoiP nur für Menschen rechnet die oft ins Ausland / Mobilfunknetz telefonieren. Für alle andere ist es auch eine schöne technische Spielerei die sich nicht unbedingt rechnet.
 
Die Rufnummern kannst du komplett zu einem VoiP Anbieter portentieren. Pass dann aber auf dass dir die T-Com den Anschluss nicht abschaltet.
Hmmm, hier frage ich mich, wie das denn gehen soll: Wenn alle Nummern zu einem VoIP-Anbieter portiert wurden, dann fliegt automatisch die Telekomleitung weg. Was nämlich soll man mit einer Telefonleitung ohne Nummer. Und genau das denken sich auch die Telekomjungs und -mädels, die Dir dann die Leitung kappen. Als Resultat hast Du dann auch kein DSL mehr. Was weiteren sofortigen Handlungsbedarf erzeugt und Dich erst mal vom Internet und vom Telefon abkoppelt. Alles in allem kann ich diesen Tipp nicht weiter empfehlen.
Der Rest des Beitrags ist besser: Alice mit DSL only oder ein Kabelanbieter könnten eine sehr lukrative Alternative sein. Vernünftig geplant kann eine Auszeit (von Telefon und DSL) entweder vermieden oder sehr kurz gehalten werden.
Dass sich VoIP nur für Menschen lohne, die ihre Zeit oft beruflich im Ausland verbringen kann ich nicht nachvollziehen. Ebenso sehe ich hier keinen Zusammenhang zum Mobilnetz, was voippen auch wieder attraktiver machen soll. :gruebel: Der Verzicht auf Inanspruchnahme angebotener Telefontechnik mit dem damit verbundenen Preis macht voippen attraktiv. Die großen Telcos haben das auch bemerkt und
a) stellen ebenfalls darauf um oder
b) bieten inzwischen preislich vergleichbare Pakete an, um am Markt bestehen zu können.
Dieser Wandel ist aber einzig und allein dem Boom der VoIP-Telefoniererei zuzusprechen, die diese Preisreduzierung erst möglich gemacht haben.
 
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