*-VM auf Root-Server / Kaskadierte *-Server

hank

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Hatte heute eine lustige Unterhaltung mit einem Kollegen, und wollte Euch mal fragen, ob das funktionieren wuerde. Hier die Idee:

- Asterisk Instanz 'Ernie' auf einem root-server im Internet installieren
- Asterisk Instanz 'Bert' zu Hause auf der Linux-Internet-firewall installieren
- Ein VoIP-phone / -adapter im LAN zu Hause registriert sich bei 'Bert'
- 'Ernie' registriert sich bei <insert SIP provider, e.g. sipgate>
- Auf 'Ernie' ist *-VoiceMail konfiguriert
- 'Ernie' reicht inbound calls (also vom SIP provider) an 'Bert' via IAX
- 'Bert' gibt calls anhand des dialplans an die lokalen VoIP phones/adapter weiter
- werden calls nicht "in time" angenommen, schickt 'Ernie' den call zum VM system
- outbound calls (also LAN via SIP provider) gehen den gleichen weg zurueck (oder auch direkt von 'bert' and den provider)

Vorteile:
- man kann Bert nachts ausschalten und hat trotzdem VM

Nachteile:
- hohe latenz?

Hmm... wie gesagt - erstmal nur eine schraege Idee :)
 

Blackvel

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Sicher, warum soll das nicht gehen ?
Man kann ja Asterisk Server mit IAX verbinden.

Wäre nicht einfach auch eine andere Möglichkeit, dass sich die IP-Telefone nicht bei Bert, sondern bei Ernie anmelden ?

Dann ginge, wenn nachts niemand erreichbar ist, auch Voicemail auf dem Ernie :)
 

Hupe

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Wie du das beschrieben hast, ist es, denke ich, durchaus möglich, aber ein bischen übertrieben, wenn du 'Bert' nur dafür nutzen willst, Anrufe an die Clients im internen Netz weiterzureichen. Da könnten sich die Clients auch direkt bei Ernie anmelden.
Zu IAX zwischen Ernie und Bert würde ich dir aber in keinem Fall raten, da die Server dann ja immer "Überseztungsarbeit" für die SIP-Clients leisten müssten, und das die Latenz bestimmt nicht verbessert. Nimm Sip, dann sollten die Clients über die Asterisk-Server direkt vermittelt werden.
 

rannseier

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Kann man ja ausprobieren, hab noch nen dedi-server "übrig".


MfG,
Karl
 

rajo

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@hank: Die Idee ist keineswegs abwegig.

Wäre nicht einfach auch eine andere Möglichkeit, dass sich die IP-Telefone nicht bei Bert, sondern bei Ernie anmelden
Könnte man, und bei gerade einem SIP-Client wäre das wahrscheinlich auch vernünftig. Hat man aber lokal viele Clients die auch viel miteinander telefonieren (o.k. zu Hause ist das selten ;) ) dann würde ein lokaler Server weniger Probleme machen.
Allerdings auch wenn man ein "merkwürdiges" NAT/FW hat, wirkt eine IAX-Strecke nach aussen Wunder. SIP ist halt soo toll auch nicht ;)
Solch ein Setup würde auch für grössere Installationen insofern Sinn machen, als dass man z.B. einen "untrusted" Server zum Einsammeln der Calls vor die Firewall stellen kann, der dann zu einem trusted Server hinter der FW per IAX (und nur per IAX) Verbindung aufbaut. Wird dann der Server ausserhalb von bösen Buben kaputt gemacht, sind die Accounts/ interne Telefonie davon erstmal kaum betroffen. Aber das sind jetzt nur Gedankenspielereien.

Zu IAX zwischen Ernie und Bert würde ich dir aber in keinem Fall raten, da die Server dann ja immer "Überseztungsarbeit" für die SIP-Clients leisten müssten, und das die Latenz bestimmt nicht verbessert.
Um Gottes willen, gerade wenn ich zwei Asterisk-Server habe, dann verwende ich IAX und schlage mich nicht noch mit SIP herum.
Und soviel Performance kostet das umkodieren nicht: ein P2 mit 300MHz macht das locker für 20 SIP-Teilnehmer. Allein aus administrativer Sicht ist ein Protokoll mit einem UDP-Port (IAX) gegenüber einer Protokollansammlung wie SIP ein echter Vorteil.


In diesem Fall würde ich wie Karl sagt "ausprobieren".
 

allesOK

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@Hupe: Aber bekommt er dann nicht Probleme, wenn er mehrere Sip-Clients bei sich daheim betreiben will?
 

Blackvel

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Hm. IAX. Schluchz.
Genau DAS Szenario würde ich gerner mit Sipgate.de bzw. Asterisk-IAX-FWD-SIP->Sipgate.de->Festnetz Gateway nutzen wollen.

Sipgate.de unterstützt kein IAX und wird es auch nicht unterstützen (das kommt vom Sipgate Support).
Aber Festnetzanrufe gehen einfach nicht bei mir, ebenso höre ich nicht einen Teilnehmer, wenn Direct IP Verbindung zwischen Sipgate->Nikotel.

Kann man hier mit Asterisk und einem IAX Provider irgendwie tricksen, dass ich mich doch über Sipgate ins Festnetz einwählen kann und dann einen tollen Sound habe (was nur anscheinends am PortForwarding bei mir liegt ?).

Kann mir nicht vorstellen, wie mich ein Provider z.B IAXTel über SIP zu Sipgate.de schickt (wenn überhaupts Partner) und ich dann auch noch meinen eigenen Sipgate Account fürs Festnetz verwenden könnte.

Habe gehört, PURtel macht inzwischen IAX ?
Können die vielleicht irgendwie Verbindung mit Nikotel und Sipgate ?

Also:
Asterisk - IAX - Router/Firewall (NAT) - IAX - PURtel - SIP - Sipgate.de

Ich würde dann gerne über Sipgate ins Festnetz kommen, und auch bei Sipgate intern + Festnetz erreichbar sein.
 

rajo

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Asterisk - IAX - Router/Firewall (NAT) - IAX - PURtel - SIP - Sipgate.de
Das sollte tun -- allerdings ist fraglich zu welchen Konditionen du dann von purtel aus raus telefonierst... zu denen von purtel oder zu denen von sipgate. Glaube kaum, dass Purtel da gerne nur "IAX-Relay" spielt.
 

Hupe

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@Hupe: Aber bekommt er dann nicht Probleme, wenn er mehrere Sip-Clients bei sich daheim betreiben will?
Meinst Du jetzt das Problem mit dem Router. Nun ja, Port-Forwarding auf einen Sip-Client sollte man nicht machen. Stun wir ja von Asterisk wohl auchnicht unterstützt, oder? Das könnte dann schon n Problem werden. Muß man denn die Stun-Server nutzen, an dessen Server man angemeldet ist, oder tut es irgendeiner. Also, wenn irgendeiner geht, dann sollte es eigentlich kein Problem sein.
 

allesOK

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Ja, wenn er an hinter einem Router mehrere Clients an Ernie betreiben will. Mit Bert geht das ohne Probleme.
 

hank

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Das mit dem 'direkt bei Ernie' anmelden wuerde bei mir nicht gehen, genau wg. einem "merkwuerdigen" NAT/FW Problem: Meine Schwierigkeiten, den GrandStream ATA durch eine Linux 2.6.x firewall "durchzunatten", die leider nicht mit Erfolg gekroent waren, haben mich ja zu Asterisk zu Hause gefuehrt...

Fuer mich selber werde ich wohl erstmal bei einer *-Instanz bleiben, da mein linux-gateway eh immer laeuft (habe mal gemessen, die gesamte infrastruktur benoetigt 60W, das geht ja noch).
 

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