Vodafone FestnetzFlat Router oder Alternative ?

Bob71

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Hallo,

habe leider über die Suchfunktion viele Lösungen gefunden um die Telefonie für die Eltern über SIP/Daten zu managen aber leider nichts zu meiner Frage ohne SIP/Daten:

Vorhanden ist der oben genannte Tarif mit ner Mini-SIM an einer gut 15 Jahre alten RL500 Box. Dahinter eine Siemens DECT Basis mit AB und Tel.
Bei schlechtem Wetter / Gewitter fällt der "Festnetzanschluss" auch mal ganz weg und man kann gar nicht mehr telefonieren. Die Box stirbt aktuell und sollte getauscht werden.
Ich habe selbst ein Smartphone mit CallYa Vodafone Vertrag und 4G+ Vollausschlag am Aufstellort der RL500,
2G und wieder Wetterlagentelefonieren würde ich gerne umgehen.

Nach etwas Suche im Internet komme ich nicht weiter:

Der ZTE MF296CV von Vodafone kann VoLTE oder macht auch wieder nur 2G ?

Kann ich einen VoLTE Router von anderen Herstellen mit der Vodafone SIM (nur telefonie KEINE DATEN) überhaupt betreiben oder sind die immer auf Daten angewiesen ?
z.B.: CUDY LT400V 1.0 oder einen https://www.lte-anbieter.info/lte-hardware/all/router-o2-homespot-2 wurde hier schon genannt und macht wohl auch VoLTE.

PS: Die Festnetznummer aufgeben und weg vom DECT ist natürlich nicht verhandelbar ;-)
 
Offensichtlich wollen viele Senioren unbedingt mit relativ viel Geld dafür sorgen, dass sie für andere recht preiswert auf ihrer alten Festnetznummer angerufen werden können. Glücklichweise kenne ich genug, die bereits vor Jahren auf irgendeine Allnet-Flat (ohne Festnetznummer) umgestiegen sind. Aber das war ja leider keine Option.

Aktuell wird zur "Vodafone Zuhause FestnetzFlat" der B311V bzw B311V-221 angeboten, der nach mehreren Quellen VoLTE-Fähig sein soll. Dein ZTE-Vorschlag kann das auch, bin aber nach einigen Jahren Huawei vs. ZTE mehr von dem besseren Huawei-HF-Teil überzeugt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann ich einen VoLTE Router von anderen Herstellen mit der Vodafone SIM (nur telefonie KEINE DATEN) überhaupt betreiben oder sind die immer auf Daten angewiesen ?
VoLTE ist nicht an einen Datentarif gebunden und wird vom Provider als Sprache behandelt und auch so (pauschalisiert) abgerechnet.

Eher würde ich mir Sorgen machen, ob die ältere SIM Karte schon VoLTE kann. Das kann man aber mit einem VoLTE fähigen Endgerät einfach überprüfen.

Den B311V-221 bekommt man industrieüberholt (refurbished) zu recht angenehmen Preisen in grossen Auktionshäusern. Mit Vodafone branding sollte es die wenigsten Probleme mit VoLTE geben.
 
Offensichtlich wollen viele Senioren unbedingt mit relativ viel Geld dafür sorgen, dass sie für andere recht preiswert auf ihrer alten Festnetznummer angerufen werden können. Glücklichweise kenne ich genug, die bereits vor Jahren auf irgendeine Allnet-Flat (ohne Festnetznummer) umgestiegen sind. Aber das war ja leider keine Option.
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Ich kenne sehr viele ältere Leute (aber auch einige jüngere), die sich bitterlich beschweren, keine Anrufe mehr zu bekommen, seit sie Festnetzrufnummern abgeschafft haben. Einige davon haben sogar den "Tipgebern" komplett die Freundschaft gekündigt.
Fazit ... (muß jeder für sich klären; wenn ich mit meinen über 30 Jahren Berufserfahrung zu diesem Thema komme, werden sich eh nur wieder die Mäuler zerrissen)
 
viele ältere Leute (aber auch einige jüngere), die sich bitterlich beschweren, keine Anrufe mehr zu bekommen, seit sie Festnetzrufnummern abgeschafft haben
Genau das ist das Problem - es gibt immer noch sehr viele Leute, die haben eine Festnetznummer, müssen viel Geld ausgeben für Mobilfunkanrufe aber nichts für Festnetzanrufe, die rufen nicht auf Mobilfunknummern an. Eine Festnetznummer ist in deren Umfeld fast lebensnotwendig, das sollte man nicht mal eben als alt und überholt abtun, denn das hat mit der Realität nichts zu tun. Nebenbei kenne ich einige alte Leute, die kommen mit dem neumodischen Smartphone-Kram nicht zurecht, das DECT-Fon ist modern genug.
 
Der Hausnotruf ist auch noch so ein Thema, weshalb man gerne noch Festnetz hat.
 
Die zum Hausnotruf passenden halb-richtigen (MSAN POTS) Festnetzanschlüsse werden aber gerade gekündigt
Da ist der VoIP-Adapter dann halt nicht mehr in der Vermittlungsstelle. Den muss man nun in Form eines VoIP-Routers zu sich nach Hause verlagern und dann geht es weiter...
Die heutigen POTS-Hausnotrufsysteme (so diese noch nicht zu moderneren Systemen migriert wurden) sind eh mit VoIP-Anschlüssen kompatibel. Dieser Einwand ist also hier irrelevant.
 
Die zum Hausnotruf passenden halb-richtigen (MSAN POTS) Festnetzanschlüsse werden aber gerade gekündigt, wie wir hier gelesen haben (sollten): https://www.ip-phone-forum.de/threads/kündigung-call-basic-standard-durch-die-telekom-welche-alternativen-gibt-es.323040/post-2604833
Das ist so als generalisierte Aussage schlichtweg falsch! Es gibt - anders als bei der ISDN-Umstellung auf VoIP - keine Massenkündigungen.

Vereinzelt wird aber gekündigt, das stimmt.

MSAN POTS ist überall da möglich, wo es ein durchgängiges Hauptkabel vom Hauptverteiler (HVT) über alle beteiligten Kabelverzweiger (KVZ) zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) gibt.

Der Grund: Die Telekom hat (zumindest früher, gehe mal davon aus, daran hat sich seit 2018 nix geändert) MSAN-POTS nur indoor (also im HVT) geschaltet über sogenannte MSAN-POTS Linecards. Ohne durchgängiges Hauptkabel also kein MSAN-POTS, klingt logisch, oder?

Wenn also das Hauptkabel aus irgendwelchen Gründen aufgegeben werden muss, dann gibt es dort kein MSAN-POTS mehr. Die Telekom hat verlautbaren lassen, dass mit dem Ausbau von Glasfaser bei einer 100% Verfügbarkeit in Erwägung gezogen wird, die Hauptkabel bei unwirtschaftlichen Defekten aufzugeben. Denn die Instandhaltung dieser druckluftüberwachten Kabel ist sehr teuer und kostet Geld. Und wirklich benötigt werden Sie nach einem GF-Ausbau ja nicht mehr. Einfach so werden aber funktionierende Hauptkabel auch nicht rausgerissen.

Dass man die MSAN-POTS Anschlüsse gerne los werden will, ist ganz klar! Bei der immer höher werdenden Lebenserwartung der Hauptnutzer geht es der Telekom wohl nicht schnell genug....bei jeder Störungsmeldung (ich spreche da aus Erfahrung...) wird versucht, den Kunden "umzuberaten" und es wird auch immer gesagt: Sie sparen sich dann die Kosten für Kabelfernsehen, weil Sie ja MagentaTV buchen können. Der Kunde hat eine Schüssel, nur mal so. Teilweise sehr penetrant, und es wird gesagt, ohne Umstellung auf einen "Magenta zu Hause"-Tarif keine Entstörung.

Zurück zum Thema: Die POTS-Tarife Call Basic (Standard) und Call Comfort (Standard) sind schon vertriebseingestellt und können nur noch im Bestand genutzt werden. Es gibt nur noch den relativ unattraktiven Tarif Call Start Standard welcher zu einer Grundgebühr von 23,95 EUR weder Freiminuten noch eine Flatrate bietet. Einfache Telefonate ins Festnetz kosten damit 2,9ct/Min und ins Mobilfunknetz 19ct/Min - viel mehr als ein Gespräch in die USA.

Für einen Aufzugsnotruf ist sowas OK, wobei ich mir da ein Fallback über LTE so langsam einbauen lassen würde. Die Tage dieser Anschlüsse sind gezählt und irgendwann kann die Kündigung kommen.

[Edit Novize: Beiträge gemäß der Forumsregeln zusammengefasst]

Die heutigen POTS-Hausnotrufsysteme (so diese noch nicht zu moderneren Systemen migriert wurden) sind eh mit VoIP-Anschlüssen kompatibel. Dieser Einwand ist also hier irrelevant.
Ich möchte ja ungern einen Altnutzer kritisieren, aber die MSAN-POTS sind deshalb "Notruf-Kompatibel", weil sie eine Speisespannung vom "Amt" bekommen und die alten HVT eine Stromersatzversorung haben. Die mir bekannten Hausnotrufsysteme haben eine Pufferbatterie, die dann auch bei Stromausfall am MSAN-POTS "nach Hause telefonieren" kann.

Selbst wenn nun ein VoIP-Anschluss mit einer USV gepuffert wird - wer sagt mir, wie lange die (falls überhaupt vorhandenen) Pufferakkus im Outdoor-DSLAM halten? Oder in dem Docsis-POP?

Nach Stromausfall sind hier die Vodafone-Kabelinternetkunden immer ohne Internet, bis jemand dort hinfährt und irgendwas macht. Telekom (outdoor) kommt einfach so, von selber wieder. MSAN-POTS geht logischerweise auch während Stromausfall, sofern das Gegenüber auch sowas hat. Bei 99% der Angerufenen kommt ein Belegzeichen, da Router tot...
 
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ber die MSAN-POTS sind deshalb "Notruf-Kompatibel", weil sie eine Speisespannung vom "Amt" bekommen
Da hast du was mit dem "kompatibel" von mir falsch verstanden:
Frühere Notrufsysteme kamen mit der geringeren Speisespannung vom VoIP-Router, dem früheren eingeschränkten und leicht instabilen Frequenzsystem des VoIP nicht zurecht. Es wurden Modem-Techniken eingesetzt und da kam die Modulation auf der anderen Seite nicht ausreichend stabil an. Das ist aber schon länger Geschichte und daher sind diese, was die Signalisierung und Kommunikation angeht, inzwischen kompatibel mit VoIP. Was die Spannungsversorgung angeht - auch bei obigen Systemen ist die Versorgung schon lange nicht mehr garantiert und insofern nicht besser als der VoIP-Router zuhause. Viele LTE-Funkzellen haben ja heute auch keine oder eine extrem kleine USV mehr und sind daher auch nicht besser dran.
 
OK, das waren dann die ganz alten, die noch die (von modernen DIV emulierte) EMD Speisespannung erwarteten und auf Fehler liefen, wenn da geringste Abweichungen vorhanden waren. Dann lief das Ding auf Alarm....ja, kenne ich noch, hatte ich aber schon verdrängt ;)

Da gebe ich dir freilich recht....das läuft heute an jedem DOCSIS und VoIP Anschluss ohne Probleme.
 
Eine Festnetznummer ist in deren Umfeld fast lebensnotwendig, das sollte man nicht mal eben als alt und überholt abtun, denn das hat mit der Realität nichts zu tun.
Einerseits gebe ich dir recht, andererseits sehe ich es in erster Linie als alt und überholt an, dass im Festnetzbereich eine AllNet-Flat immer noch nicht so selbstverständlich bzw. günstig ist wie im Mobilfunkbereich. Es wäre ja schon ein Fortschritt, wenn wenigstens die Minutenpreise für das Mobilfunknetz nicht so exorbitant wären…

Dieser Umstand ist m.E. immer noch das eigentlich/primäre "Problem", sonst wären bei vielen (älteren wie jüngeren) der Festnetzanschluss (für Telefonie) schon längst (endgültig) Geschichte.

Der Hausnotruf ist auch noch so ein Thema, […]
Moderne Hausnotrufsysteme werden heute (wenn Mobilfunkempfang vorh.) über Mobilfunk realisiert. Zumindest in den letzten Jahren wurde in meinem Umfeld kein Hausnotrufsystem mehr installiert, welches einen Festnetzanschluss benötigte, allesamt per Mobilfunk (wobei der Mobilfunkempfang in diesen Fällen auch kein Problem darstellte), mit integriertem Akku versteht sich.
 
Einerseits gebe ich dir recht, andererseits sehe ich es in erster Linie als alt und überholt an, dass im Festnetzbereich eine AllNet-Flat immer noch nicht so selbstverständlich bzw. günstig ist wie im Mobilfunkbereich. Es wäre ja schon ein Fortschritt, wenn wenigstens die Minutenpreise für das Mobilfunknetz nicht so exorbitant wären…
Genau. Das Problem ist, dass bei "gängigen" Festnetztarifen keine Allnet-Flat enthalten ist, Anrufe auf Handy schweineteuer sind und viele solcher Nutzer auch mobil mit einem 9ct ( oder ggf. noch älteren, viel teureren Tarif) Prepaid Minutentarif ohne Internet nutzten. Whatsapp & Co. nur zu Hause im WLAN.

Da wird dann gemeckert, wenn jemand nicht (mehr) per Festnetz erreichbar ist.

Deshalb hat meine Schwiegermutter seit Jahren einen Cisco ATA an einem FritzRepeater, mit dem sie unter ihrer alten Festnetznummer (zu Sipgate portiert, als es noch kostenlos war) erreichbar ist. Internet wird von einem freundlichen Nachbarn bereitgestellt, der auch unter meiner "Telekom Senioren-Betreuung" ist.

Als "Telekom-Seniorenbetreuer" arbeite ich mit der Congstar Jahresflat.....das finden einige schon ganz toll, so auf das Jahr gerechnet!

Festnetz gibt es vielfach trotzdem weiterhin, weil man "dieses Internet" für fast alles braucht. Bei uns sogar für Hausarzttermine und Rezeptbestellungen...
 
Hi,
back to topic :)

Werde also mal bei der Vodafonelösung bleiben, die ist noch Bestand und könnte über ein Update (weil Altvertrag inzwischen 12,30/mon.) "verlängert" werden. Dabei kann ich ja ne neue SIM (alle Größen und VoLTE-fähig) mit anfordern und auf die 9,99/mon. schrumpfen.

@Erforderlich Der ZTE steht da weil der aktuell von Vodafone zum Seniorentarif angeboten wird (oder ein Handy 4042s Alcatel). Der BV (aus 2019 wurde wohl 2022/23 abgelöst). Aussage von Vodafone die "neuen" Router (Boxen) gibt's ab Sep... mal sehen.

@Wolfgang R wie oben steht die SIM muss praktisch eh neu weil Mini-SIM nichmal mehr in deren Handy (Vodafone) geht :)

Wenn ich das jetzt also richtig verstanden habe sollte mit ner VoLTE-SIM jeder VoLTE-Router out of the Box gehen, weil keiner Daten braucht um irgendwo nach Hause zu telefonieren ;)
 
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@Wolfgang R wie oben steht die SIM muss praktisch eh neu weil Mini-SIM nichmal mehr in deren Handy (Vodafone) geht :)

Wenn ich das jetzt also richtig verstanden habe sollte mit ner VoLTE-SIM jeder VoLTE-Router out of the Box gehen, weil keiner Daten braucht um irgendwo nach Hause zu telefonieren ;)
Für LTE-Fritzboxen kann ich das so bestätigen. Alle VoLTE-Router kenne ich freilich nicht.
 
Grundsätzliche Frage zu LTE-Fritzboxen:
Wie kommen die eigentlich ohne Zeitserver etc. zurecht, da die ja dann keinen Internetzugang haben?
 
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