Vodafone IP SIP-Trunk am COMmander Basic.2

Toni76

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Hallihallo,

eine kleine Ergänzung: Ich bin auch gerade dabei, unsere COMmander Basic.2 auf IP bei Vodafone umzustellen. Sie läuft seit momentan 14,5 Jahren einwandfrei mit Vodafone-ISDN und hat die 8er-VoIP-Karte drin. Heute habe ich die Testzugangsdaten bekommen und musste als VoIP-Neuling zwar erstmal ein bisschen experimentieren und die VoIP-Konfigurationsoptionen von Vodafone und der Anlage kennenlernen, aber nach etwa zwei Stunden läuft es jetzt super mit rein- und raustelefonieren auf der Testnummer (mit FRITZ!Box als NAT-Router). Verschlüsselung (SRTP) habe ich noch nicht aktiviert, das probiere ich vielleicht später noch, ob das auch funktioniert.

Also ich will eigentlich nur sagen, man braucht nix anderes, die COMmander Basic.2 funktioniert. :)
 

PJD Berlin

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Hi Toni!

Das klingt toll! Hast Du denn einen ISDN oder Anlagenanschluss und jetzt neu IP- oder SIP-Trunk? Vielleicht kannst Du ja deine Daten geschwärzt hier zeigen, falls noch Jemand so einen Anschluss umstellen will.

Liebe Grüße

Philipp
 

Toni76

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Wir haben einen Anlagenanschluss mit 2 ISDN-Leitungen (4 Kanäle) und jetzt dann bald neu 4 SIP-Kanäle mit 2-stelliger Durchwahl, also SIP-Trunk. Unten die Einstellungen dazu, in eckigen Klammern [] sind die Zugangsdaten von Vodafone im Testmodus. Die Testdaten muss ich dann später bei Aktivierung gegen die echten ersetzen und die Amtzugangsziffer muss vermutlich wieder eine 0 werden.

Anbieter
Domain = [SIP Domain]
Registrar = <aus>
NAT-Traversal = aktiviert
NAT-Keep-Alive = 35s
Outbound-Proxy = manuell [VF-SBC] Port 5060
SIP-Port = 5062
SIP-Session-Timer = 30m
Nur Blockwahl = <aus>
SIPS = <aus>
Stammzertifikat = <keins>
SRTP-Modus = deaktiviert
NAT-Traversal = deaktiviert
DTMF-Signalisierung = Outband (RFC 2833)
Echokompensation = <ein>
Jitterbuffer = 50ms
Codec-Einstellungen = G.711, G.729, G.723
STUN-Server = <aus>
Unteranlagenbetrieb = <aus>
Audio durchschalten = <aus>
T.38 = <ein> RFC-konform <oder aus, wenn kein Faxgerät vorhanden>
Format eigenen/angerufenen Rufnummer = +49...
Art der Rufnummernübermittlung = RFC3325 mit P-Asserted-Identity
Methode der Rufnummernunterdrückung = Anonymous
Übermittelter Rufnummer vertrauen = <aus, oder nach Belieben>
Unbekannte Rufnummern internationalisieren = <aus, oder nach Belieben>
Art der Auswertung = Standard <evtl. funktioniert auch RFC3325>

Account (Anlagenanschluss)
Landesvorwahl = 0049
Ortsvorwahl = 089 <bei mir München>
Land = Deutschland
Amtzugangsziffern = 99 <oder irgendeine andere unbenutzte interne Nummer>
Benutzername = [SIP Username] <bei mir Test-Stammnummer mit Ortsvorwahl>
Passwort = <irgendwas, wird ignoriert>
Authentifizierungs-ID = <leer>
Anlagenrufnummer = [Test-Rufnummer] <Test-Stammnummer ohne Vorwahl>
Durchwahlblock (DDIs) = 0 bis 9 <bei mir von Vodafone für Test-Nummer so festgelegt>

FRITZ!Box
Zwei Port-Forwardings für TCP und UDP jeweils von 5060 bis 5068 (4 Kanäle, 2 Ports je Kanal) zur internen IP-Adresse der Anlage. Der SIP-Port muss nach außen 5060 sein, nicht 5062 wie oben bei Anbieter eingestellt. Da wir schon einige interne IP-Telefone haben, waren dafür 5060/5061 aber bereits belegt und statt die Ports in der Anlage anzupassen, habe ich einfach im Port-Forwarding der FRITZ!Box die Zielports angepasst - hat auch funktioniert.
 

4Halix

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FRITZ!Box
Zwei Port-Forwardings für TCP und UDP jeweils von 5060 bis 5068 (4 Kanäle, 2 Ports je Kanal) zur internen IP-Adresse der Anlage. Der SIP-Port muss nach außen 5060 sein, nicht 5062 wie oben bei Anbieter eingestellt. Da wir schon einige interne IP-Telefone haben, waren dafür 5060/5061 aber bereits belegt und statt die Ports in der Anlage anzupassen, habe ich einfach im Port-Forwarding der FRITZ!Box die Zielports angepasst - hat auch funktioniert.
Vorsicht bitte bei dieser Geschichte! Denn eingehend öffnet man somit normalerweise den SIP Zugang, und ermöglicht Hinz & Kunz sich auf der Anlage anzumelden.

Eingehend (also das übliche forwarding) ist normalerweise nichts zu öffnen. Maximal 5070, 5080 und die RTP Ports der Anbieter und/oder verwendeten Geräte.

5060 wird ausgehend durch die Anlage initiiert, Richtung Provider. Das dürfte im Normalfall keiner Einstellung bedürfen am Router. Da der lokale Port normalerweise nicht statisch ist, können auch beliebig viele Geräte ein Ziel auf Port 5060 rufen.

Das Ganze nur als gutgemeinten Tipp. Das kann durchaus enorme Kosten verursachen.
 
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Hallo Toni,

eine ganz gefährliche Geschichte, den Port 5060 per Portforwarding vom Internet auf Deine Anlage freizuschalten! Wenn Du da nicht absolut sichere Passwörter für Deine
interne Telefonie nutzt und/oder die Anlage irgendwelche Security Bugs hat, kann Hinz- und Kunz auf Deine Kosten telefonieren. Ich hatte das mal vor Jahren mit meinen
Asterisk Experimenten gehabt. Gottseidank nur mit einm Sipgate Prepaid Account (dummerweise mit automatischer Aufladung von jeweils 25 Euro). Das Vergnügen hatte
mit 75 Euro "Lehrgeld" gekostet. Hätte ich dieses mit meinem Telekom ISDN Anschluss gemacht, wäre ich mit der nächsten Rechnung pleite gewesen. Da waren laufend
Überseegespräche nach Kuba usw. für 3,63 / Minute dabei.

Kann mich also nur der Warnung an @4Halix anschließen.

Die Kommunikation von Deiner Anlage Richtung Provider (Vodafone) handelt Dein Router vollkommen selbstständig und braucht keinerlei Portforwardings. Ausnahme
können die RTP Ports sein, die sind allerdings für die Gebühren unrelevant.

Gruß
Michael
 
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