VoIP über das öffentliche Internet für Geschäftskunden riskant/ VO.IP Germany 2007

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VoIP über das öffentliche Internet für Geschäftskunden riskant

- Qualität und Verfügbarkeit nicht wie gewohnt
- Alternative: Festnetz- und Mobilfunkbedarf bündeln und nachverhandeln
- VO.IP Germany 2007 am 30./31. Oktober in Frankfurt zeigt Profi-Lösungen

Offenbach, 23.08.2007 – Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) sieht nach wie vor Probleme beim Einsatz von IP-Telefonie über das öffentliche Internet im Geschäftskundenbereich. „Der Einsatz von Sprachdiensten über das öffentliche Internet kann noch nicht alle Kriterien erfüllen, die der Geschäftskunde bisher von seinen Kommunikationslösungen gewohnt ist“, meint Hans Joachim Wolff, Leiter des Bereichs Dienstleistungen und strategische Entwicklung beim DVPT. Geschäftskunden sollten VoIP im vollen Umfang derzeit für nur in eigens gemanagten Netzen anwenden.



„Im professionellen Einsatz spielen Fragen wie Verfügbarkeit, Sicherheit, Leistungsumfang und Qualität eine wichtige Rolle. Diese können aufgrund der Rahmenbedingungen, die das Internet zur Verfügung stellt, nicht vollständig gewährleistet werden. Jeder Geschäftskunde muss sich also überlegen, ob er in der Kommunikation mit seinen Kunden eine eventuell schlechtere Verbindung oder gar einen vollständigen Ausfall hinnehmen kann“, so Wolff. Leistungsmerkmale, die die interne Kommunikation im Unternehmen unterstützen, könnten ebenfalls nicht vollständig genutzt werden, da entsprechende Verknüpfungen zu den bestehen Telekommunikationssystemen nur eingeschränkt zur Verfügung stünden. Nach Ansicht des DVPT ist dies auch ein Grund dafür, dass internetbasierte Telefondienste wenn überhaupt nur in kleinen Unternehmen bis 20 Mitarbeiter sinnvoll genutzt werden können.



Hinsichtlich der Kosten empfiehlt der DVPT Geschäftskunden, mit ihren Festnetz- und Mobilfunkanbietern über eine Bündelung und entsprechende "Onnet“-Tarife zu verhandeln, die eine kostenlose firmeninterne Kommunikation in gewohnter Qualität ermöglichen. Service Level Agreements (SLA´s) würden Qualität und Verfügbarkeit sicherstellen, vereinbarte Vertragsstrafen könnten mögliche Umsatzeinbußen kompensieren.

Der DVPT ist gemeinsam mit der IHK Frankfurt Veranstalter der Kongressmesse VO.IP Germany 2007, die vom 30.-31. Oktober 2007 in Frankfurt stattfindet. Geschäftskunden erhalten dort einen umfassenden Überblick über den aktuellen Markt für Voice- und IP-Kommunikation. Die VO.IP Germany 2007 ist Deutschlands größte Fach-Veranstaltung speziell zu diesem Thema, zeigt die Lösungen der führenden Anbieter - inklusive Live-Vorführungen - und bietet ein breites Vortragsprogramm mit namhaften Referenten aus Wirtschaft, Forschung, Verbänden und Politik.

Weiterführende Links:

www.voipgermany.de

www.dvpt.de

Quelle: Pressemitteilung

Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) ist Deutschlands größte und etablierteste Interessenvertretung auf ihrem Gebiet und setzt sich für die Liberalisierung von Märkten, Vielfalt der Angebote und Chancengleichheit aller Geschäftsmodelle ein. Der DVPT wurde 1968 als Verband der Postbenutzer e. V. gegründet, ist politisch und wirtschaftlich unabhängig und vertritt als Anwender-Fachverband national und international die Interessen seiner rund 1.000 Geschäftskunden-Mitglieder in den Bereichen Post, Telekommunikation und Informationstechnologie. Der DVPT veranstaltet regelmäßig zu aktuellen Kommunikations-Themen Anwenderseminare und Management- Foren und berät Unternehmen in diesen Bereichen individuell bei der Prozessoptimierung, Anbieterauswahl und Einsatz von Post-, IT- und TK-Infrastrukturen sowie Post-, IT- und TK-Dienstleistungen.
 
Redaktion schrieb:
VoIP über das öffentliche Internet für Geschäftskunden riskant

- Qualität und Verfügbarkeit nicht wie gewohnt
begründung? was ist gewohnt? die beschränkungen der alten technologien? OK.

Redaktion schrieb:
Geschäftskunden sollten VoIP im vollen Umfang derzeit für nur in eigens gemanagten Netzen anwenden.
jo sicher, internetbackbones kann ja jeder mittelständler kaufen. :kasper:

Redaktion schrieb:
„Im professionellen Einsatz spielen Fragen wie Verfügbarkeit, Sicherheit, Leistungsumfang und Qualität eine wichtige Rolle.
alles schon mit redundanz gelöst, verschlüsselung auch verfügbar iggs. zu analog+isdn+gsm.

Redaktion schrieb:
Leistungsmerkmale, die die interne Kommunikation im Unternehmen unterstützen, könnten ebenfalls nicht vollständig genutzt werden, da entsprechende Verknüpfungen zu den bestehen Telekommunikationssystemen nur eingeschränkt zur Verfügung stünden.
blödsinn. dann schmeisst man den abgeschriebenen schrott halt raus.

Redaktion schrieb:
Hinsichtlich der Kosten empfiehlt der DVPT Geschäftskunden, mit ihren Festnetz- und Mobilfunkanbietern über eine Bündelung und entsprechende "Onnet“-Tarife zu verhandeln, die eine kostenlose firmeninterne Kommunikation in gewohnter Qualität ermöglichen. Service Level Agreements (SLA´s) würden Qualität und Verfügbarkeit sicherstellen, vereinbarte Vertragsstrafen könnten mögliche Umsatzeinbußen kompensieren.
teuer und gefällt den mobilfunkanbietern. vertragsstrafen? :kasper:

Redaktion schrieb:
Geschäftskunden erhalten dort einen umfassenden Überblick über den aktuellen Markt für Voice- und IP-Kommunikation. mit namhaften Referenten aus Wirtschaft, Forschung, Verbänden und Politik.
kann mir schon denken für wen diese referenten haupt- oder nebenberuflich arbeiten.

Redaktion schrieb:
Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) ist Deutschlands größte und etablierteste Interessenvertretung auf ihrem Gebiet und setzt sich für die Liberalisierung von Märkten, Vielfalt der Angebote und Chancengleichheit aller Geschäftsmodelle ein. Der DVPT wurde 1968 als Verband der Postbenutzer e. V. gegründet[...]
und wie alle solcher alten vereine besetzt mit ergrauten (lobbyisten-/ehren-)funktionären, die der technischen entwicklung nicht mehr folgen können oder gar in den jahren sich in solchen organisationen entwickelten "filzes" gewisse andere interessen verfolgen.
 
Warum können sich Unternehmen bis ca. 20 Mitarbeiter ein so riskantes und unstabiles Medium wie VoIP leisten und größere Unternehmen nicht? Hmm... Ich würde sagen, gerade die großen profitieren von VoIP, da sie über geeignete Anlagen aufgrund des hohen Gesprächsvolumens sich auch Redundanzen und Fallbacks leisten können, die in Summe für kleine Firmen zu teuer sind. VoIP hat unbestritten aufgrund der Verwendung gewöhnlichen Internets eine Reihe von Risiken... diese können jedoch kompensiert werden, denn ich kenne kein Unternehmen, in dem nicht parallel zu VoIP auch Mobilfunk im Einsatz ist ;-)

--gandalf.
 
Das ist die Antwort hierauf (Claranet bemängelt Pauschalkritik an VoIP für Geschäftskunden), würde ich mal sagen. Man sieht die Felle wegschwimmen.
 
bezug gandalf:

jo und von meinem "kreativen heimgebastel" will ich gar ned erst reden (siehe signatur) ;)

OBWOHL das einzigste was regelmässig hier durch ausfälle von sich reden macht, ausgerechnet das einzigste "kauf-equipment" ist dass ich mir geleistet habe, nämlich das T-Com TC300 Wifi/GSM handy :motz: das opensource equipment läuft stabil, sogar CallWeaver.

ähm.. und kabelbw fast jede woche 1h zw. 0300-0400 uhr verm. wegen netzwerkausbaus MIT festnetzteleausfall weil modem offline :motz:

technische lösung? ähäh, fallbackagreement mit nachbarn mit anderen internetprovidern und ihren wlan APs. auf die idee der sozialen lösung kommen die meisten deutschen (mittelständler) halt ned ("ich will mein eigenes und das teil ich ned" :kasper: )

EDIT:
claranet war einer meiner ersten internetprovider, das sind die besten freunde neuer technologien, die ich kenne, die scheuen kein pionierrisiko, bravo! hat spass gemacht mit denen :)
 
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