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VOIP Anbieter für 10 MSN die alle einzeln Nutzbar sind gesucht-

Dieses Thema im Forum "Providerberatung" wurde erstellt von sabafon, 14 Nov. 2011.

  1. sabafon

    sabafon Neuer User

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    Wer kennt einen VOIP Anbieter bei dem 10 MSN einzeln Nutzbar sind
    (4 gespräche gleichzeitig)
    mit fax to mail lösung für 2 unabhänige faxnummern
     
  2. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister IPPF-Promi

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    Da fällt mir nur das ein:

    DUStel complete

    Der DUStel complete ist ein Postpaid Tarif, der über das Lastschriftverfahren abgerechnet wird. Sehr günstige Verbindungspreise, Sekundentaktung* und wahlweise kostenlose Ortsnetzrufnummern oder eine kostenlose Portierung zeichnet dieses Tarifpaket aus.
    Leistungen:

    - monatliche Grundgebühr von nur EUR 5,90
    - sekundengenaue* Abrechnung der Gespräche in alle Netze der Welt
    - 4 gleichzeitig nutzbare Leitungen, zwei eingehend/zwei ausgehend
    - bis zu 10 zusätzliche SIP-Anschlüsse kostenlos
    - Rufnummernportierung von analogen, ISDN und Anlagenanschlüssen möglich
    - Rufnummernübermittlung Ihrer Festnetznummern möglich
    - von jedem beliebigen DSL/Breitband-Internetanschluss nutzbar
    - optional Telefonbucheintrag, Ersteintrag kostenlos
    - kostenlose Voicemailbox
    - netzintern und On-Net (IP zu IP) Anrufe weltweit kostenlos
    - Tarifansage vor jedem Telefonat (deaktivierbar)
    - Zahlung per Lastschrift möglich (öffentliche Einrichtungen auch auf Rechnung)
    - online im Kundenbereich EVN in Echtzeit einsehen, Kurzwahlen einrichten, Nummern sperren
    - kostenlose Fax-to-eMail (beta) und kostengünstige Web-to-Fax, eMail-to-Fax Funktion
    - Fax Premium Service optional nutzbar
    - kostengünstige SMS Funktion
    - und viele weitere Funktionen
     
  3. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    Das kommt drauf an: Sollen die 4 gleichzeitigen Gespräche eingehend sein?

    Ich habe zur Zeit 152.221 MSN, die einzeln nutzbar sind bei Sipgate Trunking. Allerdings sind dort nur 2 gleichzeitig eingehende Gespräche möglich. Abgehend ist unbegrenzt.
    Bei Sipgate Basic/Pro hatte ich vorher 11 MSN (eine Nummer von Sipgate, 10 portierte). Da bin ich mir aber nicht sicher, wie viele Gespräche gleichzeitig gehen.

    Die Lösung für mich ist Asterisk (auf meiner 7390, sollte auch auf einer 7270 gehen), da bei Sipgate auch der to-Header mit der original gewählten Nummer übertragen wird, auch wenn man nur einen (z.B. Basic- oder Trunking-Account) hat. Dadurch kann ein Asterisk den einen Basic-Account, bei dem für eine direkt angemeldete FBF alls Rufnummern das gleiche wären, in beliebige Einzelaccounts "spalten".

    Funktionsweise:
    Man habe bei Sipgate einen Basic-Account mit einer SIP-ID und Passwort z.B. 123456 qwertz
    Alle 10 MSN (0049401234560, 0049401234561, 00494012345602, ...) sind diesem einen Account zugeordnet.
    Der Asterisk registriert sich bei diesem Account, bei eingehenden Anrufen prüft er dem SIP-Header auf die Zielnummer(to) und stellt den Anruf auf der passenden interne Nebenstelle (0049401234560, 0049401234561, 00494012345602, ...) bereit.
    An diesen Nebenstellen melden sich nun die FBF an, der Asterisk ist der Internettelefonieanbieter für die FBF.
    Sowohl die 7270, als auch die 7170 haben internen Faxempfang, je eine der Nummern wird dem jeweiligen Faxempfang zugeordnet (diese Fax2Mail-Lösung ist nach Deiner Signatur ja schon vorhanden).

    Abgehende Telefonie wird auch in der extensions.conf vom Asterisk eingerichtet, dabei nutzt man z.B. eine Flat für Festnetz (je nach "Nebenstelle" wird die zugehörige Nummer übermittelt), für Gespräche ins Ausland und zu Mobil nimmt man z.B. Easybell 010010 VoIP, da dort "Absendenummer setzt das Endgerät" möglich ist (was ich selbst noch nicht getestet habe), so dass man mit 6,9 Cent/Min ins Mobilnetz telefonieren kann und die normale Rufnummer überträgt. Das geht zwar über Sipgate auch, kostet dort aber das doppelte.

    Wenn ein eigener Asterisk eine Lösung für Dich wäre, möchte ich auf folgende Threads verweisen:
    [HowTo] Universalanleitung Plattformunabhängig 7390, 7270, 7170, ...
    Sipgate Trunking für direktes CallThrough: In den dort gelisteten Beiträgen habe ich neben dem Hauptthema auch das Beispiel für das Splitting drin
     
  4. Pittiplatsch4

    Pittiplatsch4 Neuer User

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    Bei easybell gibts den Call Basic auch mit Office Option: "Trunking mit bis zu 10 parallelen Gesprächen und 10 Ortsrufnummern für zusammen nur 4,90 ¤/Monat". Im Portal kannst du dir dann 2 der Nummer als Fax2Mail einrichten. Denke das entspricht auch so ca. dem was du suchst.
     
  5. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    Stellt easybell denn beim Trunking getrennte SIP-Zugangsdaten für jeden Account bereit?
    Bei Sipgate-Trunking ist es ja so, dass man einen Nutzernamen und Passwort hat, es also Sache der Telefonanlage ist, die Zielnummer auszuwerten. Das ist ja auch die eigentliche Definition von "Trunking" - die Verlängerung einer "amtlichen" Rufnummer durch die Telefonanlage (z.B. mit einem Asterisk oder einer AVM VoIP Gateway 5188. Handhabt easybell das anders?
    Leider ist in den easybell FAQ nichts dazu zu finden.
    Allerdings sind es doch bei Easybell 10 Nummern basierend auf einer Grundnummer, wenn ich das richtig verstehe, nicht 10 verschiedene (portierte) MSN.
    Hier fehlt im Eingangsthread die Angabe, ob es sich um die Portierung vier bereits bekannter vorhandener MSN handeln soll oder um 10 neue MSN (nur dann wäre Easybell eine Lösung)
    Ansonsten berechnet Easybell auch bei portierten Nummern 0,79¤/Mon, macht mal eben 7,90 ¤/Mon extra. Trunking bräuchte man dann nur, um mehr als 2+2 Gespräche (in-/out) gleichzeitig führen zu können.
    Keine wirklich billige Lösung, wenn man bedenkt, das man sowas auch fast kostenlos bekommen kann...

    Fax2Mail ist nach der Signatur von sabafon ja schon durch zwei geeignete FBF vorhanden.

    Wenn ich mich recht entsinne, braucht man noch nicht mal Trunking, wenn man Sipgate Basic nutzt. Die Anzahl der gleichzeitig möglichen Gespräche ist (nach Angabe von 2007) unbegrenzt. Portiert man also 10 MSN zu einem Sipgate Basic Account, hat man 11 Rufnummern. Da alles über einen Account läuft, braucht man einen Asterisk zur Auswertung.
    Meines Wissens nach (eine Info, die noch von 2007 stammt) kann man bei Sipgate Basic (ohne Flat) so viele ein und ausgehende Gespräche gleichzeitig abwickeln, wie die Bandbreite des Anschluss hergibt (anders bei den Flat-Tarifen (eingehend unbegrenzt, ausgehend max 1 bei Flat Basic, 2 bei Plus) und Trunking (ausgehend unbegrenzt, eingehend 2).
     
  6. Ziil-IT Support

    Ziil-IT Support Neuer User

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    Bei einigen wenigen Anbietern ist es auch möglich, gleichzeitig 10 Verbindungen mit diesen MSN aufzubauen, kommt halt auch auf den Internetanschluss eines Kunden an.
     
  7. Pittiplatsch4

    Pittiplatsch4 Neuer User

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    Afaik ja. Was die Portierung angeht: warum sollten die portierten Rufnummern mehr kosten als die normal bereitgestellten? Du zahlst ja die 4,90 schon für die 10 Rufnummern. Ich vermute mal dass du vor einer Portierung dann welche löschen lassen musst/kannst, aber solange du bei <= 10 bleibst sollte das eigentlich keinen Unterschied machen.
    Ausserdem wollte sabafon ja 10 einzeln nutzbare MSN, die bekommt man bei einem kostenlosen Tarif nicht oder kann man im sipgate Basic 10 (11?) dauerhaft kostenlos behalten?
     
  8. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    Nein, man bekommt eine Rufnummer (z.B. 040123456789), für die eine Stelle Nachwahl zugelassen ist. Das nennt sich Trunking.
    Effektiv hat man damit zwar 10 Nummern zur Verfügung (easybell verwendet eine feste Trunkinglänge von 1, also hat man z.B. die "Nummern" 040123456789-0 bis 040123456789-9), die man einzeln nutzen kann, es ist aber formal im Festnetz nur eine Nummer, die bereit gestellt werden muss und auch portiert werden könnte, wechselt man zu einem anderen Anbieter, so wäre der Portierungsantrag für die 040123456789 zu stellen. Erfolgt der Wechsel zu einem nicht trunkingfähigen Account, so verliert man damit alle Nummern, die man vorher bekannt gemacht hatte, denn man ist dann nur noch unter der 040123456789 erreichbar, die bei easybell wegen der fixen Trunkinglänge von 1 vorher nicht verwendbar war...
    Deshalb ja auch meine Frage, inwieweit die Durchwahlen als Einzelaccounts zur Verfügung gestellt werden. An sich ist das nämlich bei einem Trunkingaccount Sache der Telefonanlage des Endkunden.
    Wenn man Trunking hat, "besitzt" man halt nur die Grundnummer. "Einzeln löschen" kann man dabei also nicht.

    Deshalb kosten natürlich weitere echte (portierte) Rufnummern genausoviel, als wenn man bei easybell weitere Nummern beauftragt. Portiert man dort also 10 Nummern hin, hat man 11 Nummern, kann effektiv aber 20 MSN nutzen. Inwieweit dann überhaupt die zehn gleichzeitig möglichen Gespräche auch für die portierten Nummern gelten, geht aus den Seiten bei easybell nicht hervor. Klar ist nur, dass man für die "echten Nummern" zahlen muss. 10 echte Nummern kosten nun aber mal 7,90 ¤/Monat.

    Sipgate hingegen berechnet für portierte Nummern nichts, man kann also durchaus 11 und mehr echte Rufnummern haben, auch im Tarif Basic. Das wird der Telefonanlage aber als ein VoIP-Account angeboten (über den, solange man keine Flat hat, ein- und ausgehend so viele Gespräche möglich sind, wie die eigene Bandbreite hergiebt). Eine Fritz!Box fon könnte die Nummern, da sie über einen Account gehen, allerdings nicht unterscheiden.
    Anders ist das bei Asterisk, den man mit einer Firmwaremodifikation auch auf einer Fritz!Box fon (ab 7170) laufen lassen kann. Der kann den bei einem Anruf übertragenen "To:"-Header des SIP-Protokolls auswerten und damit erkennen, welcher Nummer der Anruf galt. Asterisk stellt das dann selber einzelnen SIP-Accounts intern zur Verfügung, an denen sich die FBF anmelden kann. Für dieses "Accountsplitting", das aus einem Account nur durch Auswertung des To-Headers auf Einzelaccounts aufteilt, braucht der Asterisk kaum Rechenleitung, daher geht das (im Gegensatz zu Konferenzräumen etc.) auch ohne Probleme auf älteren Fritzboxen.

    Ich habe selbst bei Sipgate 11 echte Rufnummern gehabt (wegen Fax und weil ich da noch kein Asterisk verwendete, bin ich aber nach einem Monat zu Plus gewechselt, um über Einzelaccounts die FBF direkt anmelden zu können), die ich dann aber zu Sipgate Trunking 2 (also beschränkt auf zwei gleichzeitig eingehende, aber eine unbegrenzte Zahl abgehender Anrufe) übernommen habe.
    Nun habe ich 11 echte MSN bei Sipgate Trunking, die eine Nummer, die ursprünglich von Sipgate stammte und die 10 portierten nummern meines alten ISDN-Anschlusses.
    Da Sipgate variables Trunking unterstützt (also von keiner bis zu so vielem Nummern dran hängen, wie das Telefonnetz zulässt), dauert der Rufaufbau eingehend 5 Sekunden länger, da ja der Anrufer analog anrufen könnte (also keine Blockwahl) und Sipgate erfahren muss, ob die Rufnummer nun fertig eingegeben ist. Das ist ja auch der Grund, warum echte Rufnummern immer eindeutig sind (wenn ein Teilnehmer die 040123456789 hat, kann ein anderer nicht 0401234567890 als echte Rufnummer zugewiesen bekommen).
    Insgesammt kann das Telefonnetz in Deutschland 13-stellige Rufnummern (mit Vorwahl, ohne 0) echte Rufnummern werden neu je nach Ortsnetz 10 oder 11-stellig vergeben, so dass man 3 oder 2 Stellen nachwählen könnte. Ich habe noch eine antike 8-stellige Nummer (4-stellige MSN in einem kleinen Ort mit 4-stelliger Vorwahl), bei der ich 5 Stellen nachwählen kann. Alleine die Nummer bietet mir also 111.111 Trunking-Nummern (100.000 um 5 Stellen verlängerte, 10.000 um 4 Stellen verlängerte + ...)
    Zusammen mit den unterschiedlich langen anderen echten Rufnummern habe ich 152.221 verschiedene Telefonnummern, die mein Asterisk unterscheiden und in beliebig viele Accounts trennen kann.

    Ich habe also bei Sipgate Trunking kostenlos (!) 152.221 Rufnummern, mit der Beschränkung, dass ich nur 2 Gespräche zur gleichen Zeit eingehend nutzen kann. Ausgehend sind es so viele, wie die Bandbreite her gibt (wobwi ich ausgehend auch andere Anbieter nehme).
    Braucht man mehr gleichzeitig eingehende Nummern, käme man auf einen kostenpflichtigen Trunking-Account allerdings nicht umhin (Trunking 10 kostet allerdings schon 20¤/Mon) - oder legt sich halt einen Account bei einem anderen Anbieter zu oder die Ehefrau nimmt noch einen kostenlosen Sipgate Basic dazu...
     
  9. pln234

    pln234 Mitglied

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    Es ist gut, dass das Rufnummern-Thema hier mal diskutiert wird. Es ist überaus undurchsichtig.

    Wie ich es verstanden habe hat Trunking nichts damit zu tun, ob die Rufnummer um eine Stelle verlängert wird oder nicht. Trunking bedeutet, wie man mir es erklärte und auch nach meinen Recherchen, ausschließlich, dass man seinen SIP Account mit dem öffentlichen Telefon-Netz nahtlos verbunden hat. Man ist über Festnetznummern erreichbar, und wählt auch über diese raus, zusätzlich zur SIP Kommunikation.

    Kommen wir jetzt zu dem Thema mit der Verlängerung der Rufnummer um eine Stelle: Das wird (besser wurde!) zwar häufig von SIP Trunking-Anbietern gemacht, hat aber einen anderen Hintergrund: Es ist eine sog. virtuelle Rufnummern-Verlängerung. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es Kopfnummern und Verlängerungen gibt.

    Grundsätzlich existieren aber KEINE Kopfnummern und Verlängerungen. Es gibt immer nur EINZELNE Nummer.
    Beantragt jemand eine 100er Rufnummernblock mit der Nummer +49-1234-1234567, so erhält er in Wirklichkeit durch die Bundesnetzagentur folgende EINZELNE Nummern:
    +49-1234-12345670
    +49-1234-123456710
    +49-1234-123456711
    ...
    +49-1234-123456799
    Wohlgemerkt: Einzelne registrierte Nummern. Das besondere bei einem 'Rufnummernblock ist nur folgendes: Diese 100 Rufnummern gehören gemäß der Registrierung bei der Bundesnetzagentur zusammen. Sie lassen sich nur KOMPLETT portieren, und niemals zu verschiedenen Kunden zuordnen. Dieses ist aber ein rein organisatorisches Prinzip. Technisch liessen sich die Nummern problemlos auf 100 Kunden aufteilen und auch einzeln portieren. Die Bundesnetzagentur verbietet dieses allerdings aus Prinzip.

    Überhaupt ist das Thema Rufnummernverlängerung und Durchwahl ein sehr Deutsches Thema. Im Ausland haben (auch sehr große) Firmen EINE einzige Rufnummer (mal abgesehen von Sonderrufnummern wie Kostenfrei). Sämtliche Durchwahlen zu den Mitarbeitern (Engl. Extension) werden durch die Telefonanlage gehandhabt, d.h. es meldet sich immer erst der 'Automat' der einen dann auffordert einzutippen, ob man zur Zentrale möchte, die Nummer eines Mitarbeiters eintippen möchte, oder zum sprachgesteuerten Telefonbuch möchte.

    Soweit sehr logisch und auch einfach.

    Nun kommt der Teil, der 'gemeingefährlich' wird: Wenn man bei einem Provider einen Rufnummernblock bestellt, heisst es noch lange nicht, dass man einen Block bestehend aus einzelnen Rufnummern wie oben beschrieben auch erhält.
    Es gibt nämlich Provider, die einem einen Vertrag mit Rufnummernblock verkaufen, und für den Kunden nur EINE EINZIGE Rufnummer bei der Bundesnetzagentur registrieren lassen. In diesem Falle macht der Provider eine von ihm technisch selbst realisierte 'virtuelle' Rufnummernverlängerung. In diesem Falle wird die einze existieren Nummer (mehr gibt es ja nicht) tatsächlich verlängert, ohne dass die Bundesnetzagentur davon weiss.
    Problematisch wird diese Vorgehensweise in den zwei folgenden Fällen:
    - Es kann passieren, dass Anrufe aus dem Ausland diese 'virtuelle' Verlängerung nicht handhaben können. Dann geht der Anruf zur Kopfnummer, und damit in Leere.
    - Beim Providerwechsel kann es sehr schwierig werden. Denn: Portierbar ist nur die EINE einzige existente Rufnummer. Kann der neue Provider diese 'virtuelle Verlängerung nicht handhaben, gibt es ein technisch unlösbares Problem. Denn: Telefonanlagen (alle, auch die Starface) verlängern nicht wirklich Nummern, sie können nur einen existenten Rufnummernblock bestehend aus einzelnen Nummern handhaben. Diese 'virtuelle' Verlängerung stellt der Telefonanlage nämlich wieder einzelne existente Nummern zur Verfügung, die in der Anlage als Block referenziert werden kann.

    Traurig ist, dass zumindest einige Provider einen nicht vor Vertragsabschluss auf diese Dinge hinweisen. Hinterher wechseln (von 'virtuellem' Block zu echtem Block) ist leider nur mit einer völlig anderen Rufnummer möglich, was für die Firma einen enormen Verwaltungsaufwand bedeutet.

    Übrigens: Viele SIP Trunking-Provider bieten die virtuelle Rufnummern-Verlängerung heute gar nicht mehr an (z.B. Dus.net), weil es zu viel Ärger gab. Man bekommt bei 10 Nummern immer 10 echte.
     
  10. sabafon

    sabafon Neuer User

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    Vielen Dank für die Antworten,

    erst mal ein Nachtrag:
    es handelt sich um 10MSN´s die noch von meinem alten ISDN Anschluss sind.

    Den FAX 2 Mail service nutze ich von sipgate (den Fritzbox FAX 2 Mail service habe ich zu ISDN Zeiten genutzt
    bei VOIP habe ich Probleme mit diesem)

    Trunking hört sich grundsätzlich gut an aber,
    ich habe 2 4 Stellige und 8 6 Stellige MSN`s
    und möchte diese nicht auf 5 bzw. 7 Stellen verlängern.

    Mein Hauptärgernis bei Sipgate ist
    das ich von Außerhalb mit nur 3 MSN Gruppen erreichbar bin.
    Meine Traumlösung währen 10 SIP accounts mit meinen MSN`s
    einzeln in der 7270.
    von Asterisk habe ich keine Ahnung...
    giebt es hierfür eine anleitung für Anfänger?
    muss ich da eine Software auf die 7270 aufspielen?
     
  11. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister IPPF-Promi

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    Taja gibt es bei Dus.net.
     
  12. pln234

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    Mir ging es auch so, dass ich vor Asterisk Respekt hatte. Ich habe dann die Starface genommen, eine Asterisk basierte Lösung. Die ist einfach zu bedienen, SEHR empfehlenswert. Sie gibt es als Software und als Hardware. Für die Software brauchst du irgend einen alten PC oder ein altes Notebook (geringe Anforderungen), oder virtualisiert auf irgendeinem Server. Die Software ist kostenlos bis zu 4 (ich meine es waren 4) Benutzer. Rufnummern sind nicht begrenzt (soweit ich weiss).

    Denke ich auch so. Das wärs doch.

    Nochmal: Trunking heisst nicht zwangsweise, dass verlängert wird. Früher wurde das meist so gemacht. Auch Dus.net hat sein Trunking früher virtuell verlängert. Bei Dus.net weiss ich es ganz genau: bei HEUTE abgeschlossenen Trunking Verträgen wird bei Dus.net nichts mehr verlängert. Nur noch ECHTE Rufnummern.
     
  13. Pittiplatsch4

    Pittiplatsch4 Neuer User

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    Also ich hab mal interessehalber beim easybell support nachgefragt:

    Wie schon vermutet wird die Office Option mit der selben Technik realisiert wie die anderen Tarife auch. Man bekommt also 10 ganz normale Ortsrufnummern, die man auch löschen kann um portierte Nummern in den Account zu importieren. Gespräche wären 10 parallel möglich, unabhängig davon ob ein oder ausgehend.
    Vorteil wäre auch, dass man hier 1 Euro/Monat spart gegenüber dem dus.net tarif.
     
  14. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister IPPF-Promi

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    Sind auch 10 SIP Accounts vorhanden? Das kann man auf der HP nicht entnehmen.
     
  15. Pittiplatsch4

    Pittiplatsch4 Neuer User

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    Ja, jede Rufnummer kann man einzeln konfigurieren.
     
  16. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister IPPF-Promi

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    Dann wäre Easybell die bessere Wahl und auch eine gute Alternative für mich. Dort gibt es eine Festnetzflat.
     
  17. Pittiplatsch4

    Pittiplatsch4 Neuer User

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    Hmm also soweit ich gesehen hab, gibts die Office Option nur im Call Basic, also leider nix mit flat.
     
  18. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister IPPF-Promi

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    Hmm... wäre auch zu schön schön gewesen.
     
  19. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    Das trifft die Definition ziemlich genau, außer dass man "SIP Account" durch "Anschluss" ersetzen müsste. Aber um den Satz zu verstehen, muss man in der Geschichte zurückgehen.
    Nach der Erfindung des Selbstwahlverfahrens (also der Ablösung des "Fräuleins vom Amt") wurden mit der Impulswahltechnik die Verbindungen mit Relais geschaltet. Der normale Endkunde der Deutschen Bundespost hatte eine oder mehrere Leitungen, die den Anschluß einzelner Telefone erlaubten.
    Bei Behörden und Großfirmen gab es jedoch sehr früh den Bedarf nach richtigen "Telefonanlagen". Dabei wurde ein Teil der Technik, wie sie sonst bei der Deutschen Bundespost vorgehalten wurde, quasi zum Kunden verlagert. Die letzten Ziffern der Auswertung der per Impulswahl übertragenen Nummer wurden also nicht bei der Post, sondern in der Anlage beim Kunden ausgewertet. Diese Anlagen durften auch nur von der Post angeschlossen werden. Es handelte sich quasi um zum Kunden ausgelagerte Teile des Telefonnetzes, wobei der Kunde die Anzahl der gleichzeitig möglichen Gespräche und die Zahl der Durchwahlen bestellen konnte. Aufgrund der verwendeten Technik konnten nur ganze Blöcke von Rufnummern zugewiesen werden.

    Diese direkte Anbindung an das Telefonnetz geschieht bei SIP-Trunking dadurch, dass ein Account direkt die Anbindung an das Telefonnetz für alle Nummern, die man hat, herstellt und die Zuordnung der verschiedenen Nummern, die über diesen Account erreichbar sind, beim Endkunden in dessen Telefonanlage - und gerade nicht beim Anbieter - erfolgt. Quasi in moderner Technik das, was früher die Telefonanlagenrelaisschränke waren. Über eine Anbindung laufen alle Nummern.

    Mit dem Sprung auf digitale Vermittlungstechnik (ISDN) gab es dann die "Anlagenanschlüsse". Hier wurden dann i.d.R. 30 gleichzeitig mögliche Gespräche über einen Rufnummernblock ermöglicht. Auch hier gab es nur einen Anschluss, die Zuordnung zu Nebenstellen ist Sache der Telefonanlage. Auch das ist ein "Trunk", der Anschluss ist gebündelt und wird von der Telefonanlage entbündelt.

    Diese Technik gibt es auch für VoIP. Dabei werden alle Gespräche über einen Account ("Anschluss") gebündelt. Wenn es sich dabei um klassische Rufnummernblöcke handelt, die über den Account zusammengefasst werden, spricht man im Deutschen Sprachraum vom SIP-Anlagenanschluss. Dieser ist quasi ein Sonderfall des Trunking, da SIP ja viel flexibler ist.
    Andere Techniken der Bündelung ("Trunking") auf einen Account sind:
    - Die Verwendung mehrerer eigenständiger Nummern (wie z.B. bei Sipgate Basic), die alle über einen Account übertragen werden
    - Die Verwendung von Rufnummernverlängerungen, d.h. eine normale Rufnummer wird beim Endkunden verlängert.

    Da die Lösung mit (offiziellen) Rufnummernblöcken im Deutschen Sprachraum mit "(SIP-)Anlagenanschluss" bezeichnet wird, verwendet man "Trunking" nicht nur als Oberbegriff, sondern vor allem dann, wenn man zwar Bündelung hat, es sich aber nicht um den Anlagenanschluss mit Rufnummernblöcken handelt (schlicht weil einem ein anderer Begriff fehlt). Im Englischen entspricht der Anlagenanschluss dem "Direct-Dial-In" kurz DDI, wobei hier allerdings, wie schon richtig aufgeführt, darunter aufgrund unterschiedlicher historischer Entwicklung auch die Rufnummernverlängerung fällt.
    DUS.net hat seine DDI-Anschlüsse früher als Rufnummernverlängerung realisiert, verwendet heute zumindest nach Auskunft auf der Webseite aber Rufnummernblöcke, also Anlagenanschlüsse.

    Easybell hat den Begriff Trunking (Bündelung) scheinbar gar nicht verstanden, denn wenn die alle Rufnummern als Einzelaccounts anbieten, sind die ja gerade nicht gebündelt...

    Allerdings - und jetzt wird die Verwirrung komplett - bieten SIP-Provider häufig nicht nur Rufnummer(n), sondern auch Telefonanlagenfunktionen. Sehr sauber getrennt ist das z.B. bei Sipgate Buissness Tarifen. Dort ist die die "Telefonanlage" namens "Sipgate Team" getrennt von der Art der verwendeten Rufnummern. Die Rufnummern können als Einzelnummern, Blöcke und Verlängerungen der "Telefonanlage" zugeordnet werden. Nur die Verlängerungen werden als "Trunking" bezeichnet. Hintergrund ist dabei schlicht, dass bei Einzelrufnummern und Blöcken Sipgate von seinem Anbieter die gewählte Nummer einzeln mitgeteilt bekommt, während bei der Verlängerung Sipgate selbst alles über eine Nummer "gebündelt" erhält. Der Begriff "Trunking" kommt hier also nicht aus der Sicht des Endkunden zu Sipgate, sondern von Sipgate zu deren Vorleister.

    Wenn Easybell allerdings das anbietet, wie es hier von Pittiplatsch4 beschrieben wurde, dann handelt es sich bei der Trunking-Option von easybell um einen Etikettenschwindel. Denn wenn sowohl einzelne Rufnummern (noch nicht mal Blöcke) in Richtung Vorleister verwendet werden, als auch der Endkunde sich mit Einzelaccounts je Rufnummer anmeldet, dann ist da nirgendwo eine Bündelung (=Trunk). Entweder hat die Marketingabteilung gepennt, oder bei der Entwicklung war mal was anderes vorgesehen, man hat schon mal den Projektnamen festgelegt und dann schlicht vergessen, den zu ändern als das Produkt eine andere Richtung eingeschlagen hat. Dazu kommt auch noch, dass Easybell nichts auf der Webseite dazu aussagt, was mein Vertrauen in das Produkt nicht gerade stärkt...

    Bei Dus.net gab es übrigens hier im Forum durchaus ernstzunehmende Berichte über Störungen. Die kamen mit ihrer Technik nicht wirklich klar. Ob der Wechsel zurück zu Blöcken wirklich daran liegt, dass Rufnummernverlängerungen unzuverlässig wären, wage ich zu bezweifeln. Es dürfte hier eher an Dus.net liegen. Bei Sipgate geht es schließlich ohne Probleme.


    So nun aber wieder zum hier besprochenen Problem:

    Sipgate Basic ist im Sinne der Definition von "Trunking" als Oberbegriff für "Bündelung" bereits ein Trunking Account, da egal, welche Rufnummer angerufen wurde, alle Gespräch über einen Account an die Telefonanlage übertragen werden.
    Bei Sipgate Plus wird das ziemlich schnell offensichtlich, hat man keine portierten Nummern, so werden die 3+1 Accounts nur als Rufnummernverlängerung realisiert (also Trunking zum Vorleister). Dazu ist die Bündelung mehrerer Nummern auf verschiedene Accounts natürlich auch trunking zum Endkunden (wie bei Basic).

    Das Problem ist hier nicht dass, man bei Sipgate Plus nur über drei+eins (Voice+Fax) Gruppen von außen erreichbar wäre, sondern dass man bei einer Fritz!Box fon nur drei Gruppen für Voice nutzen kann, da die Fritzboxen als Consumeranlagen keine gebündelten SIP-Anschlüsse, gleich welcher Art, unterstützen.
    Mit einer "richtigen" VoIP-Telefonanlage reicht schon der Basic-Account, um alle Rufnummern zu unterscheiden, denn wie bereits dargelegt, steht die Info, welche Rufnummer gemeint ist, im To-Header beim Gesprächsaufbau. Die FBF selbst wertet diese Info schlicht nicht aus.
    Sipgate Plus ist quasi eine Ergänzung von Sipgate Basic um eine Telefonanlage mit 3 Nebenstellen für Telefonie und einer für Fax.
    Nur bei Flaterate ins Festnetz kommt noch hinzu, dass 2 statt einem ausgehenden Gespräch gleichzeitig zugelassen werden.

    Das Problem besteht also hier darin, dass drei Stufen existieren:
    1. Sipgate als Telefonieprovider (1/2 ausgehende Gespräche bei Flat-Option, unbegrenzt ohne Flat, unbegrenzt eingehend (natürlich abhängig von der Bandbreite)
    2. Sipgate als Telefonanlage, die ein (Basic) bzw. drei (Plus) Nebenstellen für Voice zulässt
    3. die FBF als Telefonanlage

    Die Lösung lautet hier, 2.) oder 3.) auszutauschen, nicht 1.).

    Wie bereits beschrieben, lässt sich 2.) durch einen Asterisk ersetzen. Wie man den auf einer FBF installiert, ist hier als Howto erläutert:
    http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=234930

    Zum Ausprobieren eignet sich aber auch ein älterer Rechner oder eine VM mit der Asteriskdistribution "PBX-in-a-flash" (http://pbxinaflash.net/).

    Was Asterisk so verwirrend macht, ist die Vielzahl der Moglichkeiten und die damit einhergehenden Beschränkungen bei Konfiguration über Webinterface.
    Für Deinen Einsatzzweck reicht eine Kommandozeilenversion - es sind nur zwei Konfigurationsdateien anzupassen (3, wenn man die asterisk.conf mit den Pfadeinstellungen, wo man Asterisk hin installiert hat, mitzählt).

    Da ich Sipgate nur eingehend nutze, hier mal die benötigte Konfig zum Aufsplitten eines eingehenden Trunks in Einzelaccounts:

    sip.config
    Code:
    [general]
    language=de
    bindport = 5061
    bindaddr = 0.0.0.0
    realm = mein-dyn-dnsname
    externip = mein-dyn-dnsname
    context=sonstige
    
    register => 1234567:qwertz@sipgate.de/1234567
    
    ;********************
    ;* Externe Accounts *
    ;********************
    
    ; Sipgate Trunk (alle portierten Nummern)
    [sipgate99]
    host = sipgate.de
    defaultuser = 1234567
    secret = qwertz
    fromuser = 1234567
    fromdomain = sipconnect.sipgate.de
    canreinvite = no
    qualify = yes
    nat = yes
    insecure = port,invite
    type = friend
    
    ;*********************************************
    ;* Alte Rufnummern zum direkten Registrieren *
    ;* ("Accountsplitting")                      *
    ;*********************************************
    
    ; Für die einzelnen Sipgate-Zielnummern einzelne Accounts einrichten,
    ; an die sich die FBF anmelden kann
    
    [00495%%%%%%%]
    host=dynamic
    type=friend
    secret=qwertz
    context=meine-telefone
    
    [00496%%%%%%%%%]
    host=dynamic
    type=friend
    secret=qwertz
    context=meine-telefone
    
    ; ... usw. für die übrigen 9 Nummern
    
    Der Asterisk registriert sich also bei Sipgate, die Fritzbox beim Asterisk.
    Handelt es sich um einen Asterisk auf der FBF auf Port 5061, so kann man nun jede Rufnummer in der FBF wie folgt am Asterisk einzeln registrieren:

    Anderer Anbieter
    Rufnummer %%%%% (die MSN)
    Benutzername 00495%%%%%%%
    Kennwort qwertz
    Registrar 192.168.178.1:5061

    Das macht man für jede MSN.

    Damit die Anrufe den Accounts richtig zugeordnet werden, braucht der Asterisk natürlich nicht nur die Nebenstellendefinitionen in der sip.conf, sondern auch seinen eigentlichen Wählplan (der das Aufplitten durchführt)

    extensions.config
    Code:
    [sonstige]
    
    ; hier wird bei eingehenden Anrufen auf dem Sipgate-Trunk-Account die wirkliche
    ; Zielrufnummer aus dem SIP-Header extrahiert, als neue Extension gesetzt und
    ; im Context [from-sipgatetrunk] weiter behandelt
    
    exten => _X.,1,Goto(from-sipgatetrunk,${CUT(CUT(SIP_HEADER(To),@,1),:,2)},1)
    
    
    [from-sipgatetrunk]
    
    ; Anonymisiert habe ich durch % (das Zeichen kommt sonst nirgends vor)
    
    exten => 00495%%%%%%%,1,Dial(SIP/00495%%%%%%%)
    exten => 00496%%%%%%%%%,1,Dial(SIP/00496%%%%%%%%%)
    ; ... usw. für die übrigen 9 Nummern
    
    Dieser Wählplan ist erstmal nur eingehend, da ich Sipgate nicht abgehend nutze.
    Es ist aber nur eine Sache von 3-4 Zeilen, die Regeln für ausgehende Telefonate zu ergänzen, so dass die jeweilige Nummer, von der aus man raus telefoniert, übertragen wird.
     
  20. pln234

    pln234 Mitglied

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    @Andre: Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich sehe, du bist einer, der sich mit dem Rufnummern-Thema auskennt, also mehr als ein Halbwissen hat. Man findet wirklich wenig erhellendes zu diesem Thema.

    Vielleicht hast du (oder jemand anders) auch zu folgender (hiermit zusammenhängender) Frage eine Antwort:
    Wir haben vor einigen Jahren einen DDI SIP Business Account bei Dus.net abgeschlossen. Mit einem 10er Rufnummernblock. So wurde uns das damals verkauft. Vor kurzem stellte sich heraus, dass wir diesen Irrsinn mit der virtuellen Verlängerung erhalten haben. In Wirklichkeit haben wir nur eine Nummer. Wir haben leider damals genau das erhalten, was Dus.net heute nicht mehr anbietet. Unter derselben Produktbeschreibung gibt es heute 10 echte Nummern als Block.

    Technisch funktioniert das ganz trotzdem (so hoffe ich) einwandfrei. Ich kann nur hoffen, dass wir auch aus dem Ausland immer erreichbar sind.

    Nun das Problem: Wir möchten die Nummer mit dem virtuellen Block zu einem anderen Anbieter portieren. Die Idee dazu kam daher, weil Dus.net in der Vergangenheit sehr viele Störungen und heftige Änderungen in der Konfigurations-Anforderung hatte.

    Wir wollen dann die eingehenden Anrufe über einen neuen Anbieter laufen lassen, die ausgehenden je nach Kosten und Verfügbarkeit des Providers. Unser Vorteil: Fällt ein Provider aus, haben wir wenigstens noch den anderen. (ISDN kommt bei uns wegen Auslandsniederlassung nicht in Frage).

    Was machen wir jetzt mit unserem Wahnsinns-Virtuellem-10er Block?

    Dus.net hat empfohlen, unsere EINE Kopfnummer von der Bundesnetzagentur um eine Stelle verlängern zu lassen, und somit daraus 10 echte zu machen.
    Meine Frage: Wer hat damit Erfahrungen? Hat das bei der Bundesnetzagentur überhaupt Aussicht auf Erfolg? War jemals einer Erfolgreich bei so einem Ansinnen? Dus.net will uns da nicht helfen. Die sagen, das müssen wir machen.

    Oder wäre es sinnvoll einmal in den sauren Apfel zu beissen, und einen neuen echten 10er Block bei einem neuen Anbieter zu nehmen? Da wir Dus.net eh behalten wollen, könnte man zumindest praktisch kostenlos die alte Nummer auf die neue weiterleiten. Kosten wären minimal, nur wenn einer noch auf der alten anruft, die Minutenpreise halt. Allerdings wäre der Aufwand der Kommunikation der neuen Nummer enorm!

    Oder sollte man versuchen auf einem neuen Anbieter zu wechseln, der virtuelle Verlängerungen unterstützt? Das könnte die Wahl einschränken. Außerdem könnten technische Probleme kommen. Zur Info: Wir haben Toplink oder QSC in Erwägung gezogen. Der Anbieter muss ein absoluter Qualitätsanbieter sein. Toplink hatten wir mit einer Leitung schon im Testbetrieb. Das machte einen wirklich sehr ordentlichen Eindruck. Obschon ich sagen muss, Dus.net hat die Dinge auch wieder in den Griff bekommen, auf verhölt sich sehr sauber in letzter Zeit. Das einzige was bei Dus.net stört, sind 2 bis 3 Kurzunterbrechungen von je 20 bis 30 sec jede Nacht. Das ist ärgerlich, wenn Nachts aus Überseee jemand auf unseren Anrufbeantworter sprechen will, und dann hört, dass die Leitung nicht geschaltet ist. Toplink zeigte absolut keine Kurzunterbrechungen des Nachts.