VoIP mit FBF 5012 im vorh. Netzwerk

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hajosto

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3 Apr 2006
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Hallo allerseits,
über Google habe ich dieses Forum gefunden und einiges Aufschlußreiches gelesen. Deshalb traue ich mich, hier ein paar Fragen zu stellen:
Ich bekomme in ein paar Tagen die FritzBoxFon 5012 (1und1), die ich an mein bestehendes Heimnetzwerk und an die ISDN-Telefonanlage anschließen möchte. Für mich ist das Thema absolutes Neuland und bevor ich etwas falsch mache frage ich lieber hier in die Runde, wie das Ganze konfiguriert werden muß.
Meine jetzige Installation:

ISDN-Telefonanlage-------------------------NTBA-----\
PC1------NetgearWLAN-Router----DSL-Modem----------SPLITTER--->
PC2---------^^
PC3---------^^
PC4---------^^

Einer der 4 PCs ist zusätzlich noch über eine ISDN Fritz-Fax-Karte mit dem NTBA verbunden.
Das alte DSL-Modem wird ja nach der Installation nicht mehr benötigt, da die FBF den DSL-Zugang bereit stellt.

In Zukunft müsste dann also die Konfiguration so aussehen:

Telefonanlage-----------------\ /---------NTBA--------\
PC1----NetgearWLAN-Router---FritzBoxFon---------------SPLITTER----->
PC2-------^^
PC3-------^^
PC4-------^^

Diese Hardware-Konfiguration dürfte soweit OK sein, nur die Konfiguration im Router und in der BOX ist für mich unklar.
Wie muß das jetzt mit den IP-Adressen und der DHCP-Konfiguration eingestellt werden? Bisher haben die PCs die IP-Adressen automatisch vom DHCP-Router bezogen. Müssen die in den PCs jetzt fest eingestellt werden und der Automatismus zwischen Router und Box laufen? Was ist sonst noch zu beachten?
Falls jemand darauf eine Antwort hat, ich würde mich freuen.

Grüße
Hans-Joachim
 
Hallo und willkommen im Forum :-) Schön, daß Du uns gefunden hast ;-)

Die Konfiguration kann so aussehen:

DSL -> Router -> FBF und lokale Rechner

oder so:

DSL -> FBF -> Switch -> lokale Rechner (bzw. einen PC kannst Du ja an LAN-B anschließen)

Welche Variante besser ist, kommt auf Deinen Router/Switch an. Normalerweise ist Variante 2 besser, da die FBF für die Priorisierung von VoIP-Verkehr zuständig ist.

Die Tk-Anlage (welche ist das denn) wird mit ihrem externen S0 vom NTBA (oder einem zweiten externen S0, soweit vorhanden) an den internen S0 der FBF angeschlossen... Konfigurationshinweise findest Du im Wiki des Forums :-)

Die PCs und auch die FBF können ihre IP-Adressen vom Router oder der FBF beziehen.

--gandalf.
 
gandalf94305 schrieb:
Welche Variante besser ist, kommt auf Deinen Router/Switch an. Normalerweise ist Variante 2 besser, da die FBF für die Priorisierung von VoIP-Verkehr zuständig ist.

Also so, wie in meiner Skizze gezeigt...
Der Router ist ein Netgear WLAN MR814 V3

Die Tk-Anlage (welche ist das denn)

Eine Siemens Gigaset 1054 ISDN

Die PCs und auch die FBF können ihre IP-Adressen vom Router oder der FBF beziehen.
--gandalf.

Funktioniert das Heimnetz damit weiter? Kann ich von jedem PC jeden anderen PC erreichen?
Ich werde jetzt erstmal im Wiki nachlesen.
Vielen Dank für die Begrüßung und die schnelle Antwort,

Hajosto
 
Einen Router brauchst du nicht, oder du nutzt ihn als Switch, um alle bisherigen PC's anzuschliessen. Die FBF 5012 hat schon einen Router eingebaut. Dein Heimnetzwerk funktioniert so weiter, wenn deine PC's automatisch vom DHCP Server ihre IP-Adressen beziehen. Bei festen IP-Adressen mußt du den Adressenbereich ändern (die Fritz!Boxen benutzen 192.168.178.XXX).
 
Rovin schrieb:
Einen Router brauchst du nicht, oder du nutzt ihn als Switch, um alle bisherigen PC's anzuschliessen.

Für die 4 Rechner und den Wireless-Zugang benötige ich den Netgear schon weiter. Ist es richtig, daß ich bei ihm die DHCP-Server-Funktion ausschalten muß, damit das nicht mit der DHCP-Serverfunktion der FBF kollidiert?
Oder sehe ich da etwas flasch?
Ich würde das ganze dann so zusammenstöpseln:
1. 4 Rechner an den Netgear-Router, DHCP abgeschaltet
2. WAN/LAN-Ausgang des Routers an WAN/LAN A-Eingang der FritzBoxFon
3. DSL-Kabel (Y) von FritzBoxFon DSL/ISDN-Ausgang an Splitter und NTBA
4. Telefonanlage über So an FritzboxFon
5. Fritz ISDN-Fax-Karte eines Rechners über So an FritzBoxFon
6. Zum konfigurieren der FritzBoxFon Laptop an LAN B Eingang der Box.
Ist das so OK? Und was sollte ich sonst noch beachten?

Grüße
Hajosto
 
Zu beachten ist noch, daß wenn der Router wirklich ein Router ist (Anschluß FBF an den WAN-Port), natürlich ein Subnet-Routing per statischer Route in der FBF einzutragen wäre. Also z.B. 192.168.0.1 für die FBF LAN-A, 192.168.0.2 für das Interface des Netgear-Routers zur FBF, 192.168.1.x für die Systeme hinter den vier Switch-Ports.

In der FBF muß dann natürlich eine statische Route eingetragen werden, um 192.168.1.x über 192.168.0.2 zu leiten.

--gandalf.
 
@hajosto:
Ich habe eine ähnliche Kombination wie du. Den Router nutze ich als Switch und Access Point für mein WLAN. Er hat eine feste IP und DHCP natürlich aus. Kabel von der FBF geht in LAN des Routers, nicht WAN. Ansonsten wäre es bei dir O.K. Dein Notebook braucht für die Bedienung des Webinterfaces der FBF keine Extrawurst, es kann auch am Router (=Switch mit Accesspoint) angeschlossen werden.
 
gandalf94305 schrieb:
Zu beachten ist noch, daß wenn der Router wirklich ein Router ist (Anschluß FBF an den WAN-Port), natürlich ein Subnet-Routing per statischer Route in der FBF einzutragen wäre.
Ich glaube, das ist für hajosto zu viel ;) . Router als Switch zu nutzen wäre in seinem Fall einfacher; für ein kleines Netzwerk braucht man keine zwei Router.
 
Rovin schrieb:
Ich glaube, das ist für hajosto zu viel ;) . Router als Switch zu nutzen wäre in seinem Fall einfacher; für ein kleines Netzwerk braucht man keine zwei Router.
Da stimme ich Dir zu ;-) Aber wenn er die FBF an LAN-1 des Routers anschließt, dann hat er nur noch drei LAN-Ports für PCs frei und einer ist übrig ;-)

--gandalf.
 
OK. Das hilft mir jetzt erstmal weiter.
Meine erste FBF ist vor ein paar Tagen gleich nach der Inbetriebnahme gestorben, (kein Zugriff mehr möglich per Browser) so dass ich jetzt nach Rücksprache mit 1und1 auf die neue warte. Ich dachte zuerst, sie wäre durch meine Konfiguriererei abgeschmiert, sie ließ sich jedoch auch per Ein- und Ausschalten nicht mehr zum Arbeiten bewegen. Der angeschlossene Rechner meldet zwar eine Netzerkverbindung, alle Pings an die möglichen Adressen (192.168.178.1, 192.168.178.254) liefern jedoch Zeitüberschreitungen.
Kommt so etwas öfter vor?:mad:

Grüße
Hajosto
 
gandalf94305 schrieb:
Da stimme ich Dir zu ;-) Aber wenn er die FBF an LAN-1 des Routers anschließt, dann hat er nur noch drei LAN-Ports für PCs frei und einer ist übrig ;-)

--gandalf.

Damit könnte ich leben. Dann geht der 4. Rechner eben über WLAN an den Router.
Jetz habe ich jedoch leichte Verständnisprobleme. Wenn die FBF an den LAN-Port 1 des Routers kommt, drei Rechner an die anderen Ports, was mache ich dann mit dem WAN-Anschluss des Routers?

Hajosto
 
hajosto schrieb:
Kommt so etwas öfter vor?
Eigentlich nicht. Ohne einen wirklichen Hardwaredefekt auszuschließen, kann es natürlich auch sein, daß die IP-Adressen der Box verbogen waren und damit kein Zugriff mehr möglich war...

Unter Kostenaspekten ist die FBF 5012 jedoch für Deine Experimente wohl die günstigste Einstiegsvariante.

--gandalf.
 
hajosto schrieb:
was mache ich dann mit dem WAN-Anschluss des Routers?
Der bleibt frei. Somit ist der Router ein Switch geworden.
 
So, die neue FBF ist heute angekommen. Nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten (2 der 4 Rechner wollten partout nicht ins Netz) läuft jetzt alles.
Warum die beiden Rechner anfangs nicht ins Netz gekommen sind, ist mir schleierhaft. Am Mittag hatte ich sie ausgeschaltet um dann alles nochmal neu zu konfigurieren.
Als ich sie dann wieder einschaltete, waren die Probleme weg. Alles funzte so wie es sollte.
Vorher hatte ich sie mindestens 3 mal aus und wieder eingeschaltet und nichts ging. Verstehe das wer will. Ich nicht.

Noch etwas: Die FBF ist nicht über http://fritz.box ansprechbar.
Nur über die IP-Adresse 192.168.178.1 oder 192.168.178.254.
Wo kann man das ändern? So kann ich das Startzenter der FBF nur über eine der Adressen öffnen.
Die Dagnose meldet folgende Aussage:
DNS Der Name"fritz.box" konnte nicht aufgelöst werden.
Ich habe die Netzwerkkarten alle auf "IP-Adresse automatisch beziehen" eingestellt. Wo hakt das jetzt noch?
Oder ist das ein genereller Fehler, den ich nicht beachten brauch? Ich komme ja mit den o.gen. Adressen in die Box.

Gibt es sonst noch irgendwelche Dinge, die ich bei VoIP beachten muss? Ich habe im Wiki einiges gelesen, bei der Menge der Informationen kann man aber sehr schnell etwas wichtiges übersehen.
Ansonsten aber erstmal Danke für die Hilfe.

Grüße
Hajosto
 
Wenn Du die Box über http://fritz.box ansprechen willst, musst Du sie entweder als Router benutzen, also die PCs dahinter anstöpseln oder im vorhandenen Router einen entsprechenden Eintrag im DNS vornehmen, damit die Domain auf die IP aufgelöst werden kann.
 
Ghostwalker schrieb:
Wenn Du die Box über http://fritz.box ansprechen willst, musst Du sie entweder als Router benutzen, also die PCs dahinter anstöpseln oder im vorhandenen Router einen entsprechenden Eintrag im DNS vornehmen, damit die Domain auf die IP aufgelöst werden kann.

Ich benutze die Box als Router. Alles weitere wie Rovin es vorgeschlagen hatte.
Ich habe gerade festgestellt, wenn ich nach erneutem Einschalten des Rechners das Fritz!DSL--Startcenter aufrufe und die Diagnose starte wird die DNS aufgelöst.
Bei einem erneuten Start geht es dann nicht mehr.

Grüße
Hajosto
 
Das ist in der Tat seltsam.
Wie teilst Du Deinen PCs denn mit, welchen Server die als DNS verwenden sollen? Kommen diese Daten über DHCP von der Fritz!Box, oder hast Du die von Hand eingetragen?
 
Ghostwalker schrieb:
Das ist in der Tat seltsam.
Wie teilst Du Deinen PCs denn mit, welchen Server die als DNS verwenden sollen? Kommen diese Daten über DHCP von der Fritz!Box, oder hast Du die von Hand eingetragen?

Ganz normal über DHCP aus der Fritz-Box. Der Netgear-Router läuft als Switch.
Ich bin mir jetzt aber fast sicher, dass es ein Bug in der SW von AVM ist. Solange ich bei einem Rechnerneustart das FRITZ!DSL-Startcenter aufrufe und NICHT auf FritzBox klicke, sondern erst die Diagnose starte wird bei der DNS-Prüfung der Name "Fritz.box" zu 192.168.178.1 einwandfrei aufgelöst.
Das funktioniert , so oft ich die Diagnose starte.
Erst wenn ich im Startcenter die Benutzeroberfläche der Fritz!Box gestartet habe funktioniert es nicht mehr. auch eine anschließende Diagnose liefert dann den DNS-Fehler.
Nach Rechner aus und Neustart wiederholt sich das Ganze.
Das sieht nach einem SW-Problem aus. Die SW verbiegt da was.
 
Es ist nicht weiter schlimm, wenn fritz.box nicht funktioniert... Du kannst die IP-Adressen verwenden. Das funktioniert nur mit fritz.box, wenn diese auch als DNS-Server eingetragen ist. Prüfe mal mit "ipconfig /all" in einem DOS-Fenster ("Eingabeaufforderung"), welche DNS-Server verwendet sind. Alternativ siehst Du es auch mit "nslookup".

Die Fritz!Software verbiegt den DNS-Eintrag, der ggf. nach dem Reboot nicht mehr stimmt, da Du einen statischen DNS-Eintrag hast. Es ist durchaus möglich, unter Windows zwar die IP-Adresse dynamisch zu holen, DNS jedoch fest eingetragen zu haben.

--gandalf.
 
aus ipconfig werde ich nicht schlau :noidea: :confused:
Das hier wurde ausgespuckt:

ipconfig /all

Windows-IP-Konfiguration

Hostname. . . . . . . . . . . . . : pc1
Primäres DNS-Suffix . . . . . . . :
Knotentyp . . . . . . . . . . . . : Unbekannt
IP-Routing aktiviert. . . . . . . : Ja
WINS-Proxy aktiviert. . . . . . . : Nein

Ethernetadapter LAN-Verbindung:

Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
Beschreibung. . . . . . . . . . . : NVIDIA nForce Networking Controller
Physikalische Adresse . . . . . . : 00-0C-76-53-71-B7
DHCP aktiviert. . . . . . . . . . : Ja
Autokonfiguration aktiviert . . . : Ja
IP-Adresse. . . . . . . . . . . . : 192.168.178.21
Subnetzmaske. . . . . . . . . . . : 255.255.255.0
IP-Adresse. . . . . . . . . . . . : fe80::20c:76ff:fe53:71b7%4
Standardgateway . . . . . . . . . : 192.168.178.1
DHCP-Server . . . . . . . . . . . : 192.168.178.1
DNS-Server. . . . . . . . . . . . : 192.168.178.1
fec0:0:0:ffff::1%1
fec0:0:0:ffff::2%1
fec0:0:0:ffff::3%1
Lease erhalten. . . . . . . . . . : Dienstag, 4. April 2006 21:41:59
Lease läuft ab. . . . . . . . . . : Freitag, 14. April 2006 21:41:59

Tunneladapter Teredo Tunneling Pseudo-Interface:

Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
Beschreibung. . . . . . . . . . . : Teredo Tunneling Pseudo-Interface
Physikalische Adresse . . . . . . : FF-FF-FF-FF-FF-FF-FF-FF
DHCP aktiviert. . . . . . . . . . : Nein
IP-Adresse. . . . . . . . . . . . : fe80::5445:5245:444f%5
Standardgateway . . . . . . . . . :
NetBIOS über TCP/IP . . . . . . . : Deaktiviert

Tunneladapter Automatic Tunneling Pseudo-Interface:

Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
Beschreibung. . . . . . . . . . . : Automatic Tunneling Pseudo-Interface

Physikalische Adresse . . . . . . : C0-A8-B2-15
DHCP aktiviert. . . . . . . . . . : Nein
IP-Adresse. . . . . . . . . . . . : fe80::5efe:192.168.178.21%2
Standardgateway . . . . . . . . . :
DNS-Server. . . . . . . . . . . . : fec0:0:0:ffff::1%1
fec0:0:0:ffff::2%1
fec0:0:0:ffff::3%1
NetBIOS über TCP/IP . . . . . . . : Deaktiviert



Mit nslookup kommt diese vernünftige Aussage:
Standardserver: fritz.fon.box
Address: 192.168.178.1

________________-
Grüße
Ha-Jo.
 
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