VoIP Port vorgegeben?

Schurti

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Hallo


Wer gibt mir den VoIP Port vor?? der Anbieter oder Ich als benutzer??
Bei einigen geräten kann ich den port ja änder, aber weiss den der "Anbieter" welchen port ich benuze???:confused:


Gruss aus der Schweiz
 
Den VoIP-Port (für den SIP-Registrar bzw. -Proxy) gibt derjenige vor, der das jeweilige System betreibt. Bedenke, daß es normalerweise mind. zwei Ports gibt: 5060/udp für SIP und einen weiteren für RTP (Sprachdaten).

Also:

- Die Ports beim Provider gibt dieser vor.

- Die Ports an Deinem Endgerät gibt dieses vor.

Im Rahmen der Registrierung (SIP REGISTER) werden dem Provider (der unter einem wohlbekannten Namen und dann mit Hilfe ggf. von DNS SRV-Einträgen erreicht werden kann) Deine lokale IP-Adresse und der Port des lokalen Endgeräts bekanntgegeben.

--gandalf.
 
ok wenn ich das jetz richtig verstehe kann ich den port meines endgerätes auf (SIP) auf 5070 ändern und das muss ich beim anbieter angeben und dan funktioniert das!!

Denn ich möchte übers internet Faxen (foip) mit T.38 habe aber eine die fritz box unterstüzt das protokoll nicht.

Daher muss ich ein adapter (Planet VIP-156) zusätzlich hinter der box haben um zu foipen!! Da ja die FB den port 5060 nutz kann ich dies im adapter änder und den port durchschalten!! und dies funktioniert????


Gruss und Danke
 
Firfegighter139 schrieb:
auf 5070 ändern und das muss ich beim anbieter angeben
Genau. Das passiert automatisch, wenn das Endgerät sich beim VoIP-Anbieter registriert.

--gandalf.
 
Hi Firfegighter139,


beim Provider Sipcall ist das anders, ich weis nicht ob Du den verwenden willst für T.38?
Der nimmt das SIP Protokoll nämlich zu genau und sagt, in der SIP Definition (RFC...) steht Port 5060, und erlaubt daher nur Diesen.Wurde mir zumindest in einem Gespräch mit Sipcall gesagt.


Grüße


Timm
 
hmm, also ich weiß ja nicht, ob sipcall einen Unterschied zwischen VoIP und FoIP macht, aber ich VoIPe mit sipcall über verschiedene ports (weil manchmal mehrere provider gleichzeitig) und hatte da noch nie ein Problem.
 
Hi vishcompany,


ich meine den Signalisierungsport und Du?

Hatte nämlich auch schonmal den 5062 probieren wollen und der ging nicht.



Grüße


Timm
 
Hi Timm,
habe es gerade noch mal mit phoner lite ausprobiert: SIP-port auf 5065 eingestellt: ging in beide Richtungen. Wie gesagt "nur" VoIP, einen FoIP client hab ich noch nicht.
 
Hi vishcompany,


hm, ich wollte mich mit meinem ATA bei Sipcall.at über Port 5062 registrieren und das ging nicht, habe ich ihn auf 5060 eingestellt, dann ging es.
Villeicht lassen die nur 5er Schritte zu?
Werde es nochmal ausprobieren.


Grüße


Timm
 
Du redest wahrscheinlich vom Server-Port bei Sipcall. Dieser ist - wie gandalf oben schon schrieb - ja fest. Was Du ändern kannst, ist Deine lokaler Port.

@Firfegighter139:
Im Normalfall brauchst Du bei einem Gerät hinter der FritzBox den Port nicht zu ändern. Das macht die FritzBox - da sie 5060 selbst braucht - im NAT-Routing schon selbst. Und Dein Client bekommt den gewählten Port (genauso wie die externe IP) über STUN.
 
Hm,


interssant, ich kann aber nur einen Port angeben.
Nämlich den an welchem sich der Client am Server registrieren soll.
Dann müsste es ka 2 verschiedene Felder geben wo ich den Port einstellten kann?


Grüße


Timm
 
Nicht unbedingt. Wer sagt denn, dass ein Client den lokalen Port konfigurierbar haben muss?
 
Hi KuniGunther,


ja das stimmt schon, nur was mache ich eben im Falle Sipcall wenn die nur 5060 zulassen, ich aber an meinem Router es so einstellen muss, das Port 5060 an das eine Gerät gehen soll, und ans andere Gerät soll Port 5062 gehen, denn wenns der gleiche Port wäre, dann kann das doch der Router nicht unterscheiden wo jetzt das Signalisierungspaket hin soll?


Grüße


Timm
 
Wie vishcompany oben schrieb, lässt sipcall sehr wohl andere client ports zu. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Provider sowas tun wird, da sie sich dann massive Probleme mit Clients hinter NAT-Routern einhandeln - bei denen ist doch nie sicher, dass die Ports nicht geändert werden.

Und in Deinem Router kannst Du doch einstellen das Port 5060 an IP1:5060 intern geht und 5062 an IP2:5060.
 
Hab mich bei sipcall erkundet und sie schrieben:

Pro Gespräch und Richtung muss jeweils 1 Port geöffnet werden. Der Port 5070 können Sie also ohne weitere Probleme für Ihren Adapter verwenden. Den Port müssen Sie im Adapter aber auch noch definieren. Zudem sollten Sie die Hinweise unter http://support.sipcall.ch/index.php?_m=knowledgebase&_a=viewarticle&kbarticleid=56&nav=0,13 beachten.

Zur Info:
Die Anmeldung an unserem Server muss IMMER über den Port 5060 erfolgen (z.B. Registrar: sip.backbone.ch, Registrar-Port: 5060), etwas anderes geht nicht.

aber kann mir jemand sagen wie das mit dem anmelden am server über den port 5060 gemeinnt ist???
 
Timmbo schrieb:
interssant, ich kann aber nur einen Port angeben.
Nämlich den an welchem sich der Client am Server registrieren soll.
ganz sicher? Das kommt mir jetzt doch sehr interessant vor. Von welchem Deiner drei clients redest Du da? (Die meisten (soft-)clients, die mir bis jetzt begegnet sind, lassen eine festlegung des client ports zu, nicht aber des servers.) Die nicht-Möglichtkeit der port-Angabe beim client finde ich doch sehr unpraktikabel.
 
Firfegighter139 schrieb:
aber kann mir jemand sagen wie das mit dem anmelden am server über den port 5060 gemeinnt ist???
Eine IP Verbindung besteht aus Client-IP:Client-Port -> Server-IP:Server-Port.
Du musst Dich mit Port 5060 auf dem sipcall Server verbinden. Welchen lokalen Port dabei Dein Client verwendet ist egal. Der Server "merkt" sich durch das registrieren diesen Client-Port und kontaktiert Dich dann unter Client-IP:Client-Port bei eingehenden Anrufen.

@vishcompany:
Beides ist unschön. Wenn man den Server-Port nicht ändern kann, kann man nur Server nutzen, die unter 5060 laufen, und wenn man den Client-Port nicht ändern kann, kann man nur jeweils einen Client auf einem Rechner nutzen.
 
Firfegighter139 schrieb:
aber kann mir jemand sagen wie das mit dem anmelden am server über den port 5060 gemeinnt ist???

Wie dies schon erwähnt wurde bezieht sich dies auf den Provider in diesem Fall sipcall. Bei den Einstellungen könnte dies dann mit einem solchen Eintrag erfolgen: "sip.backbone.ch:5060" Da bei sipcall (und meines Wissens auch allen anderen SIP-Providern) jedoch alles über 5060 erfolgt kann man sich den Zusatz ersparen und nur "sip.backbone.ch" eintragen, d.h. ohne den Port explizit zu erwähnen.

Noch ein Hinweis betreffend Port auf der Benutzer Seite: Am Client (ATA oder Softphone) gewünschten Port definieren. (Beim Benutzer muss dies für SIP nur in gewissen Ausnahmefällen 5060 sein.) Jedoch nicht vergessen: In der Firewall muss der betreffende Port u.U. geöffnet sein bzw. - je nach Konfiguration - u.U. auch noch weitergeleitet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Verwirrung wird immer größer... *puh*

Zunächst mal kann der Client seinen Port frei wählen. Ich kenne keinen Provider, der einen bestimmten Client-Port voraussetzt und nur diesen zuläßt. Dieser Client-Port (für SIP) muss ggf. durch eine Portweiterleitung auf den Client durchgereicht werden, wenn sich noch ein NAT-Router zwischen Client und Internet befindet. "Ggf." deshalb, da es auch Router gibt, die automatisch solche Mappings erzeugen, wenn sie erkennen, daß hier jemand per SIP mit einem Server im Internet kommuniziert.

Zu dem Provider: wird die Adresse des Registrars als IP-Adresse angegeben, so wird automatisch der Port 5060 als Default ergänzt. Im Fall von Backbone.ch (sipcall und ein paar andere Reseller) also 212.117.200.148. Wird der Registrar als Name angegeben, dann muss man zwei Fälle unterscheiden: mit Angabe eines Ports wird dieser verwendet. Ohne Angabe eines Ports erfolgt vom Client i.a. (konfigurations- und geräteabhängig) ein SRV-Lookup im DNS, so daß bestimmt werden kann, welche Server unter welchem Port zuständig sind. Als Registrar könnte man also auch backbone.ch angeben. Dies würde per SRV-Eintrag auf voipgateway.org:5060 abgebildet und damit genau wieder auf 212.117.200.148:5060.

Bei voipbuster.com werden gleich mehrere SRV-Einträge hinterlegt, so daß der Client sich einen aussuchen kann oder im Falle von Nichterreichbarkeit ein Alternativserver versucht wird.

Vorsicht jedoch mit solchen Spielereien: der Registrar kann sehr wohl erkennen, ob jemand sich mit [email protected] oder [email protected] registriert. Ein Server könnte auf die beiden User unterschiedlich reagieren.

Also gilt: es sollten immer Registrar und Proxy entsprechend der Empfehlung des Providers verwendet werden, sonst kann es Überraschungen geben. In den meisten Fällen wird man an der Domain des Providers SRV-Records finden, so daß die Domain als Registrar-Angabe jedoch schon ausreicht.

--gandalf.
 
in der Gebrachsanleitung von Adapter (Planet VIP-156) steht dass das Protokoll T.38 den port 6100 benutzt stimmt das??? weiss jemand mehr darüber??? brauchts noch weitere Ports???
 
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