VoIP trotz geschlossener Ports?

Dobse

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Hallo zusammen,

ich habe eine Verständnisfrage: Ich lese hier immer wieder Beiträge über Port-Öffnungen auf den Firewalls um VoIP machen zu können. Ich habe auf meinem IPCOP-Router keinen einzigen Port geöffnet, trotzdem klappen VoIP-Telefonate über meinen Asterisk-Server (der hinter dem IPCOP hängt) wunderbar. Wie kann das sein? Mein VoIP-Account ist bei GMX.

Dobse
 
Es kommt darauf an, was der Router mit den Paketen anstellt... manche Router verfügen über Stateful Packet Inspection (SPI) und verstehen daher automatisch, daß Antworten auf bestimmte abgehende Datenpakete ihren Weg auch wieder zurück finden sollen... Portweiterleitungen werden daher implizit definiert.

Abgehende Telefonate haben außerdem die Eigenschaft, daß sie von innen her (LAN-Seite) aufgebaut werden. Probleme bereiten typischerweise eingehende Telefonate so ca. 1-2 Stunden nach Start des VoIP-Servers.

--gandalf.
 
Danke für die schnelle Antwort. Ich habe am IPCOP im Prinzip gar nichts umgestellt (also keine Ports geöffnet).
Komischerweise habe ich absolut gar keine Probleme weder mit aus- noch mit eingehenden Telefonaten.
Sollte ich eigentlich glücklich drüber sein :-) Hat mich eben nur gewundert.
 
Nun, Du musst ja nicht zwangsweise Probleme haben... da laufend (alle 3600 Sekunden) typischerweise eine Neuregistrierung per SIP erfolgt, kann das mit dem Router perfekt zusammenpassen, wenn diese sich die Portmappings für ebenso eine Stunde lang merkt... Aber in Deinem Fall ist es wohl nicht "works as designed", sondern "you're lucky" :mrgreen:

--gandalf.
 
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