[Frage] VoIP und OpenVPN.

elg

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Hallo Leute,

ich weiss, es ist wieder eine dumme Frage, aber ich versuche es.

Kabelmodem (50/5 Mbit/s) dann FB7170, damit VoIP. Funktioniert problemlos.

OpenVPN aktiviert, down ca. 5 up 1 MBit/s. Mehr lässt der Server nicht zu.

VoIP unbrauchbar. Abgehakt u.s.w.

Bandbreite sollte noch ausreichend sein es sei denn, dass VoIP über den Server gehen würde,
was ich nicht glauben kann.

Jemand eine Idee?

E.L.G.
 
Bandbreite sollte noch ausreichend sein es sei denn, dass VoIP über den Server gehen würde,
was ich nicht glauben kann.
Warum glauben und nicht prüfen? Wenigstens im SIP-INVITE sollten die RTP-Daten stehen und meines Wissens sogar in den Einzelheiten zu einem IP-Call festgehalten sein, ob das "direct media" war oder über einen Server als Vermittlungsinstanz ging. Je nachdem, was da "Kabelmodem" heißt, kann es ja sein, daß zwingend eine Seite die RTP-Verbindung aufbauen muß, um durch ein NAT-Gateway o.ä. zu gelangen und dann keine direkte Verbindung benutzt wird. Auch andere mögliche Ursache für "abgehackt", wie anderer Codec zwischen Box und Endgerät, wo die Box dann erst umkodieren muß, was eine 7170 nicht immer unbedingt schaffen muß, könnte man da zumindest im Ansatz ergründen (jedenfalls was den Codec auf der WAN-Seite betrifft).

EDIT: Sag' mal, verstehe ich das im Nachhinein erst richtig und Du lastest die 7170 während des Telefonats mit einer OpenVPN-Verbindung mit 5 MBit/s und 1 MBit/s aus? Das würde dann heißen, daß der Prozessor tatsächlich ver- und entschlüsseln müßte, parallel zur RTP-Verbindung?
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Antwort

@PeterPawn:

Eine Antwort auf Deine Fragen kann ich leider nicht geben,
da ich zu wenig bis gar nicht davon verstehe.

Wie gesagt, ich muss diesen VPN-Dienst nehmen, da sonst ich laola.tv (Ronaldo und Co.), Filme
ARD und ZDF, Sturm der Liebe u.s.w. nicht angucken kann. Ein Server in D muss her.

Was "SIP-INVITE" ist oder sein kann, weiss ich nicht. Werde aber danach schauen. Werde auch nach
den RTP-Daten schauen, wenn ich sie finde.

"Kabelmodem" heisst Arris Motorola SB6141. Provider wäre Comcast. Also Docsis. Kein Euro.

Die gute alte FB7170 funktioniert zusammen mit dem Kabelmodem seit anderthalb Monaten einwandfrei
und muss noch 2 Monate aushalten. Ohne die AVM-Anweisungen hätte ich sie nie zum Laufen gebracht.

Noch mal danke für die Antwort.

E.L.G.

P.S. Verstehe ich Dich richtig, dass die 7170 überfordert seien kann? Und deswegen
das knacken und gehakelt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die gute alte FB7170 funktioniert zusammen mit dem Kabelmodem seit anderthalb Monaten einwandfrei
und muss noch 2 Monate aushalten. Ohne die AVM-Anweisungen hätte ich sie nie zum Laufen gebracht.
:gruebel:
Heißt das (in Kombination mit dem "keine Ahnung") jetzt, daß Du mit einer originalen AVM-Firmware auf der FRITZ!Box 7170 irgendwie OpenVPN am Start hast? Das kann ich fast nicht glauben ...

Ich werde den Verdacht nicht los, wir reden hier aneinander vorbei.

Wer oder was baut denn da die OpenVPN-Verbindung auf und wenn die dann steht, werden da während des abgehackten Telefonats auch Daten übertragen (sprich, läuft da parallel das Fernsehprogramm)?

Das ist wegen der doch schon sehr alten Version der Firmware für die 7170 auch nicht mehr ohne weiteres auf neuere Modelle zu übertragen bzw. von neuen Modelle auf die 7170 zu schließen.
 
@PeterPawn:

Du hast mich falsch verstanden.

VPN baue ich nur auf, wenn ich was fernsehen will. Das mache ich mit dem Computer, wo ich auch Fussball anschaue oder per HDMI am Fernseher.

Die 7170 dient nur als Router. Bekommt eine öffentliche IP vom Comcast durch das Modem.

Das ist die Ausgangslage: Telefonie über FB und VPN am Computer. Unabhängig von einander.

Deswegen meine Frage, ob es möglich wäre, dass die Telefonie durch den Server gehen würde?

Wäre OpenVPN in der Fritzbox, wäre die Sache klar. Aber so wie es ist, würde VPN die Leitung nur mit 5 Mbit/s down und 1Mbit/s up belasten. Sonst nichts.

E.L.G.
 
Nein, wie sollte denn jetzt die VoIP-Telefonie von der FRITZ!Box zum PC kommen, um dann über den VPN-Tunnel zum Server (ich nehme mal an, Du meintest den OpenVPN-Server damit) zu gelangen und erst dann weiter zum Gesprächspartner?

Das ist alles andere als logisch.

Auch habe ich immer noch nicht verstanden, ob die Gespräche nun nur dann abgehackt sind, wenn die VPN-Verbindung benutzt wird (aufgebaut ist nicht gleich ausgelastet) oder auch sonst.

Das einzige Problem, was ich sehen würde, ist die Frage, bis zu welchem Durchsatz die schon ältliche 7170 (bei 04.88 wohl auch noch ohne "Packet Accelerator") tatsächlich mitspielt. Welche Richtung der Telefonie ist denn von den Aussetzern betroffen, der Downstream oder der Upstream? Da die SIP-Daten als solche zu erkennen sind ... kann es sein, daß Comcast es nicht so prickelnd findet, wenn man eigene SIP-Accounts benutzt und da stört? Dann hat es am Ende gar nichts mit OpenVPN zu tun ... macht z.B. Vodafone hier in D mit SIP-Paketen genauso. Andererseits hast Du ja auch etwas von "funktioniert problemlos" geschrieben, wenn die OpenVPN-Verbindung nicht aufgebaut ist.

Die Frage, ob die nominellen Werte des Anschlusses (50/5) auch tatsächlich erreicht werden können, hast Du ja sicherlich vorher schon geklärt, oder? Wenn da bei einem Kabelanschluß (shared medium) wegen Kapazitätsengpässen nur 5/1 übrig bleibt (wieso sollte eigentlich ein Server mit halbwegs symmetrischer Internet-Anbindung nur so wenig schaffen, wie Du in #1 schreibst), dann bräuchtest Du Dich auch nicht zu wundern.

Was hast Du denn genau alles schon getestet/ausgeschlossen?
 
Das war auch meine Meinung.

Problem mit VoIP nur wenn VPN läuft. Sonst sehr gute Sprachqualität mit FreeVoipDeal ausgehen.
Ankommend Arcor, Sipgate, Callcentric und 1&1 alles im grünen Bereich.

Mit VPN abgehakt in beide Richtungen.

Shared-Medium-Problem sehe ich nicht. Es sind bestimmt ein paar Glasfasser-Leitungen vorhanden.
Danach Koax-Kabel. Die Koax-Verkabelung ist ca. 25 Jahre alt und wird wahrscheinlich nie erneuert.

Es sind um die 100 HD-Sender und noch dazu 4 bis 5 Hundert SD vorhanden, Video on Demand, u.s.w.

Speedtest zeigt 48,5/4,5 Mbit/s. Voriges Jahr hatte ich eine 100Mbit-Leitung. Nie Probleme gehabt.

Ob Comcast aktiv was unternimmt? Kann ich mir auch nicht vorstellen. Wäre glaube ich nicht erlaubt.
Aber wie gesagt, ohne VPN keine Probleme.

Warum OpenVPN, bzw. der Anbieter, nur die Geschwindigkeit zulässt, kann ich nicht sagen. Mir reicht
es vollkommen. Deswegen habe ich mich nicht mehr darum gekümmert. Vielleicht liegt auch an
der Konfiguration. Aber wie gesagt, mehr brauche ich nicht.

E.L.G.
 
Dann passe ich hier aber auch.

Wenn die VPN-Verbindung für die FRITZ!Box nur ganz normales Forwarding ist und das schon sofort beim Aufbau einer VPN-Verbindung klemmt, obwohl noch gar keine Daten über die VPN-Verbindung gehen (damit auch die Box eigentlich nicht überlastet sein kann, denn sie hat ja außer ein bißchen "store and forward" für das RTP, SIP und (ganz ganz wenig) OpenVPN eigentlich nichts zu tun, dann verstehe ich nicht, was da die VoIP-Verbindung stören soll. Da wäre ja dann jeder HTTP-Download mit 25 MBit/s eine höhere Belastung als die untätige VPN-Verbindung und wenn die OpenVPN-Daten für die FRITZ!Box nur wie normaler Transit aussehen (reingucken kann sie wegen der Verschlüsselung ohnehin nicht), dann sehe ich nicht, was da bremsen sollte. Irgendwelche merkwürdigen Ports beim OpenVPN im Einsatz?

Ich weiß nicht, ob bei der alten Firmware schon die Seite mit den Angaben zur VoIP-Qualität vorhanden war (irgendwo unter Rufnummern) ... wenn ja, könnte da etwas zu den Ergebnissen solche eines abgehackten Gespräches stehen (Paketverluste, Jitter).
 
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