VPN CyberGhost/VyperVPN im Magenta Hybrid?

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Hallo zusammen,

ich habe seit ca. einem halben Jahr den Magenta Hybrid-Anschluss der Telekom.
Seit kurzem ist mir aufgefallen, dass ich keine VPN-Verbindung über VPN-Anbieter wie z.B. VyperVPN mehr bekomme.

Ich habe mir die Software von VyperVPN auf meinem Macbook Pro installiert und mich über die Software eingewählt.
Verbindung wird zwar aufgebaut, danach funktioniert mein Internet allerdings nicht mehr. Ich kann keine Homepage aufrufen.
Stoppe ich den Dienst funktioniert auch mein Internet wieder.

Selbes Phänomen wenn ich VPN-Apps auf meinem iPhone teste (mehrere Anbieter schon ausprobiert). Nach Verbinden mit dem Anbieter lässt sich keine
Homepage mehr öffnen.

Wenn ich mit meinem iPhone einen Hotspot übers Mobilfunknetz erstelle und mit meinem Macbook darauf zugreife funktionieren die VPN-Anbieter ohne Probleme.
Allerdings zu lasten meines Mobilen Datenvolumens.

An meinem Speedport Hybrid habe ich nur die Grundinstallation bei einrichten des Hybrid-Anschlusses vorgenommen.
Eine VPN-Verbindung ist nicht im Router eingetragen, was ich auch nicht möchte. Ich verbinde mich nur ganz selten mit VPN-Anbietern.

Ich hoffe Ihr könnt mir bei diesem Problem weiterhelfen.

Vielen Dank für eure Zeit.
 
VPN-Probleme sollte es bei Hybrid kaum noch geben, ist die Firmware des Speedports aktuell?
Welches VPN-Protokoll wird genutzt?
 
Auf meinem Speedport Hybrid ist die aktuellste Firmware installiert (050124.02.00.012)
Als Protokoll wird PPTP, L2TP oder Chamäleon angeboten.
 
Wenn der Tunnel aufgebaut ist, kannst du keine externe Adresse mehr sauber aufrufen?

Wie ist ein VPN konfiguriert?
Soll alles durch den Tunnel gehen, oder soll nur bestimmter Verkehr durch den Tunnel gehen (Split-Tunnel)?

PPTP ist nicht mehr sicher und sollte nicht eingesetzt werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Point-to-Point_Tunneling_Protocol

L2TP enthält, in der Default-Konfiguration keine Verschlüsselung.

IPsec-IKE1 bereitet Probleme bei Tunnel, die über NAT.Router gehen, deshalb sollte besser IPsec-IKE2 verwendet werden.
Eine Übersicht über VPN-Möglichkeiten bietet
https://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Private_Network#Implementierungen
 
Wenn man ein VPN will, um z.B. auf Dienste zuzugreifen, die man nur bekommt, wenn man in einem anderen Land sich aufhält, spielt die sicherheit (die abhörbarkeit) einer VPN verbindung keine Rolle, hier ist PPtP genauso passend wie ein anderes VPN. Im allgemeinen kann bei einem VPN Tunnel den man von seinem Heim zu einem Peer in den Niederlanden oder sonstswo aufbaut keiner mithören (ausser vielleicht die Mitglieder des eigenen Netzwerkes, und die Telekom bzw. die Spionagedienste diverser Länder). Hat man also keine grosse Straftat vor sondern möchte nur Dienste aus einem anderen land haben, braucht man sich daher keine große Sorgen machen. Somit wäre in diesem Fall sogar unverschlüsseltes L2TP noch in Ordnung.
L2TP over IPSEC geht mit NAT-T mittlerweile recht gut durch eine Verbindung mit NAT. Vielleicht nicht so gut, mit mehr als einmal NAT.

Ungeschickt ist aber IPSec über Mobilfunkverbindungen, da die eine eine hohe latenz haben. Beschleunigungsmöglichkeiten wie z.B. Pakete quittieren bevor Sie angekommen sind, die greifen dort nicht. Auch gibts bei Mobilfunk oft doppeltes NAT, denn man ist schon in hinter einem genatteten Netzwerk beim Provider. Da geht PPtP oder unverschlüsseltes L2TP besser, und das leidet auch nicht unter den hohen Latenzzeiten.
Am kompatibelsten ist hier ein SSL-VPN über port 443, denn das geht den gleichen Weg wie Surfen. Selbst wenn der Provider einen unsichtbaren Proxy betreibt wird das noch funktionieren.
 
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