vpn erstellen: lan1 - fritzbox 7330 = = fritzbox 7390 - lan2

lgrobe

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Hallo,

ich stehe gerade vor der Aufgabe, zwei LANs zu verbinden. Zur Verfügung stehen mir in jedem LAN eine Fritzbox, die einmal direkt am DSL (congstar) hängt, im anderen Fall über einen Telekom-Router (Speedport W723V) an das Telekom-Netz geht. Im zweiten Fall hat der uplink der Fritzbox also eine Adresse, die der Telekomrouter als LAN sieht und die entsprechend aus einem privaten Adressbereich dynamisch vergeben wird.

Was ich vorhabe, ist, eine VPN-Verbindung zwischen den beiden Fritzboxen herzustellen, so dass diese zwischen LAN1 und LAN2 routen. Das Problem ist offenbar, dass die Fritzbox hinter dem Speedport von aussen nicht gefunden wird. Sie kann auch nicht die internetseitige IP-Adresse des Speedport-routers über einen dynamischen DNS bekanntgeben, das sie diese selber ja nicht sieht.

Ist es in so einem Szenario überhaupt möglich, ein VPN aufzubauen?

Auf einen ersten Blick ist ja die Grundvoraussetzung einer erreichbaren IP-Adresse auf einer Seite nicht erfüllt. Andererseits hoffe ich immer noch auf einen work-around. So in der Art eines ssh-reverse-tunnels, bei dem auch nur die IP-Adresse auf einer Seite bekannt sein muss. Geht das auch mit der Fritzbox?

Vielen Dank für jeden Hinweis, der mich hier ein Stück weiterbringt. Ich bin schon kurz davor, noch eine zusätzliche DSL-Leitung zu mieten, um den Speedport zu umgehen... und nein, ich kann die Fritzbox nicht vor den Speedport hängen, ich muss dahinter oder halt unabhängig DSL beantragen.

Schöne Grüsse, lgrobe.
 
Also die einfachste Möglichkeit wäre am LAN2 den W723V und die FB zu tauschen.
Oder gibt es einen guten Grund, den W723V zu behalten und 2 Router dort zu betreiben?

Ansonsten müsste am Speedport einmal ein DynDNS DIenst registriert sein und alle VPN relevanten Ports an die FB durchgereicht werden.
 
Hallo, danke für die schnelle Antwort!

Also die einfachste Möglichkeit wäre am LAN2 den W723V und die FB zu tauschen.
Oder gibt es einen guten Grund, den W723V zu behalten und 2 Router dort zu betreiben?

Ja. Der bestehende Router läuft, und es hängen die Rechner und Telefone der Kollegen in der Bürogemeinschaft dran. Da soll also gar nichts verändert werden. Die Fritzbox soll sich ganz brav in das ganze einfügen, ohne irgendetwas durcheinander zu bringen.

Ansonsten müsste am Speedport einmal ein DynDNS DIenst registriert sein und alle VPN relevanten Ports an die FB durchgereicht werden.

So werde ich es wohl machen. Der Speedport unterstützt sowohl das Port-Forwarding als auch ein paar DynDNS-Provider. Sollte also alles recht schmerzlos gehen.

Schöne Grüsse, L.
 
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