VPN Server auf Fritzbox 7170 möglich?

Johann001

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Hallo,

Ich habe eine Fritzbox 7170. Diese verwende ich nur mehr als VOIP , damit ich mit meinen ISDN Telefonen noch telefonieren kann.
Die Fritzbox hängt als IP-Client im Netzt mit fixer IP Adresse. Die Internetverbindung wird mit einem Thomson Gateway 585 Router aufgebaut.

So nun zu meinem Problem:

Ich möchte gerne per VPN auf mein Netzwerk zugreifen. Leider stellt mein Router hier keine Möglichkeit zur verfügung. Nun habe ich aber schon öfter von der Möglickeit gelesen, dass es mit einer Fritzbox möglich sein soll. Nur leider finde ich keine Einstellung bei meiner Fritzbox dafür. Firmware update habe ich die letzte Version oben.
Kann es sein das die 7170 noch nicht die VPN Funktion hat? Oder liegt es daran, dass die Fritzbox nicht selber die Verbindung zum Internet aufbaut?

Kann man die VPN Funktion "nachinstallieren" ?

Hier sind ja viele Experten unterwegs vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit für mich?

Nachtrag:

habe gerade das hier gefunden, wenn ich die Box im IP-Clientmodus betreibe gibt es Einschränkungen :(

Voraussetzungen / Einschränkungen
Die Sicherheitsfunktionen der FRITZ!Box (z.B. Firewall, Kindersicherung), der Online-Zähler sowie alle Funktionen, für die eine öffentliche IP-Adresse benötigt wird (z.B. MyFRITZ!, Portfreigaben und eingehende VPN-Verbindungen), stehen im IP-Client-Modus nicht zur Verfügung.

Kann man das "umgehen" ?

Portweiterleitung am Thomson Router habe ich schon eingerichter genauso wie dydns.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Hängen an der FB weiter Geräte per LAN? Wenn nicht, dann stelle auf externes Modem über LAN1, aktiviere Fernwartung, gebe die Ports in dem Thomson-Router frei und aktiviere VPN
 
@Johann001:
Und wenn Du dann den Router-Modus aktiviert hast, dürftest Du in der Experten-Ansicht irgendwo eine Option zum Import einer VPN-Konfigurationsdatei finden. Den integrierten Editor würdest Du (Vermutung, ich habe gerade keine Möglichkeit zur Verifikation) umsonst suchen, der wurde m.W. erst mit 05.irgendwas eingeführt und die 7170 dürfte auf 04.89 "verharren".

Eine solche VPN-Konfigurationsdatei kann man sich mit einem Texteditor aus hier an verschiedenen Stellen veröffentlichten Templates/Beispielen zusammenbauen oder man benutzt ein von AVM dafür bereitgestelltes Windows-Programm.
 
Hängen an der FB weiter Geräte per LAN? Wenn nicht, dann stelle auf externes Modem über LAN1, aktiviere Fernwartung, gebe die Ports in dem Thomson-Router frei und aktiviere VPN

An sowas habe ich auch gerade gedacht. Aber wenn ich an der Fritzbox keine Geräte (Lan Switch) angeschlossen habe, dann bringt die VPN Verbindung nichts mehr - oder verstehe ich da was falsch? Zur Konfig:

DSL-Leitung -> Thomson Router -> Fritzbox7170 mit Lan1 -> VPN -> keine Geräte ??

Der Switch mit den ganzen PC's hängt bei mir direkt am Thomson

@PeterPawn Danke! So ein Programm habe ich auf der AVM Homepage gesehen, womit man sich cfg Dateiein erstellen kann. - Das wartet auch noch auf mich, aber erst muss mal VPN auf der Fritz laufen :)
 
@Johann001:
Kein Problem mit einer Router-Kaskade ... Du mußt halt nur die 7170 auf Router-Modus umstellen und Deine Probleme sind gelöst.

Daß die FRITZ!Box dabei ein eigenes internes Netz aufbaut, ist ja Sinn und Zweck der Sache. Wenn Du alle Geräte potentiell erreichen willst, müssen eben alle hinter die FRITZ!Box, ansonsten nur die Kandidaten für den VPN-Zugriff. Sollten sich hinter dem Thomson Router (Kabel-Anschluß?) weitere Geräte in einem (W)LAN befinden, sind diese natürlich aus Sicht der 7170 im "WAN" und können Dienste von Geräten hinter der 7170 nur mit entsprechenden Vorbereitungen (oder u.U. auch gar nicht) benutzen. Das ist aber alles mehr grundsätzliches Netzwerk-Design als eine Spezialität der FRITZ!Box 7170 und beträfe jeden anderen kaskadierten Router ebenso.
 
Ok vielen Dank!

Das werde ich am Abend gleich mal testen. Aber es stellt sich mir noch ein paar Fragen:

1) Können beide Router im selben Netz bleiben? Also Thomson zb.: 10.0.0.100 und Fritzbox 10.0.0.101 ?
Wenn nicht wie soll ich das dann routen?

2) Und was muss ich an Portweiterleitung am Thomson einstellen, damit die Anfragen die per DYdns auch an die Fritzbox weitergehen?
Speziell eben VPN?

3) Oder soll ich dann gleich den DyDNS Anbieter an der Fritzbox einstellen - müsste ja dann auch gehen?

Info: Geräte möchte ich dann alle nur mehr an die Fritzbox drannhängen. Die sind bei mir alle im 10.0.0.0 Netz und sollten auch untereinander kominizieren können.

Schöne Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Info: Geräte möchte ich dann alle nur mehr an die Fritzbox drannhängen. Die sind bei mir alle im 10.0.0.0 Netz und sollten auch untereinander kominizieren können.
Dann ist die FRITZ!Box der einzige "Client" für den Thomson-Router uind dann solltest Du an diesem ein anderes Netzwerk-Segment für das LAN konfigurieren. Die FRITZ!Box braucht logischerweise eine Trennung zwischen LAN (das soll ja dann wohl 10.0.0.0/24 sein?) und WAN (das kann dann nicht auch diese Adresse verwenden), wobei das WAN der FRITZ!Box ja das LAN des Thomson-Routers ist.

Also:
1) Können beide Router im selben Netz bleiben? Also Thomson zb.: 10.0.0.100 und Fritzbox 10.0.0.101 ?
Nein und da ist auch von Dir nichts zu routen.

Und was muss ich an Portweiterleitung am Thomson einstellen, damit die Anfragen die per DYdns auch an die Fritzbox weitergehen?
Speziell eben VPN?
Am einfachsten wäre es, die FRITZ!Box als "exposed host" (manchmal auch als "DMZ" bezeichnet, was nur bedingt stimmt) am Thomson-Router einzustellen. Dann erhält sie automatisch alle Pakete von außen, die der Thomson-Router nicht "konsumiert". Ansonsten eben UDP 4500 für das VPN und ggf. weitere Ports für andere benötigte Dienste freigeben.

Oder soll ich dann gleich den DyDNS Anbieter an der Fritzbox einstellen - müsste ja dann auch gehen?
Geht, ist aber eigentlich eine schlechte Idee. Da die FRITZ!Box der Meinung ist, ihre externe Adresse wäre die Adresse im LAN des Thomson-Routers, ist eine einfache DynDNS-Konfiguration nicht so ohne weiteres möglich und auch den Wechsel der externen IP-Adresse (so denn einer stattfindet), bekommt der Thomson-Router eher und zuverlässiger mit ... wenn der also DynDNS kann und Deine Anforderungen dabei erfüllt, ist das nach wie vor der richtige Ort für die DynDNS-Konfiguration und erspart einiges an "Kopfständen".

EDIT: PS: Vollzitate sind nicht sinnvoll und auch nicht erwünscht ... es kann ja jeder direkt über Deiner Antwort lesen, was ich geschrieben hatte. Wäre nett, wenn Du das änderst in #6 ...

PPS: Wäre auch schön, wenn Du noch etwas zum Anschluß und den sonstigen Rahmenbedingungen schreiben würdest ... eine 7170 an einem Anschluß > 16 Mbit/s dürfte eher eine Bremse sein und auch der WLAN-Traffic zwischen 7170-Clients wird nicht sehr flott übertragen werden. Insofern sollte man sich das Ganze gründlich überlegen, bevor man mit einem Umbau beginnt. Mit einem ausreichend leistungsstarken Router ist das sicherlich kein Problem, aber eine 7170 ist eben nicht mehr so richtig zeitgemäß, auch wenn sie sich noch in mancher Bastelkiste finden mag ... das fängt beim WLAN an und hört beim USB-Port nicht auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ansonsten eben UDP 4500 für das VPN und ggf. weitere Ports für andere benötigte Dienste freigeben.


Aber wenn ich 2 Verschiedene Netze verwenden muss 10.0.0.0 für Fritzbox und z.B.: 10.0.1.0 für den Thomson wie funktioniert hier dann die Portweiterleitung? Ich kann doch nicht von einem Netz in ein anderes weiterleiten?



PPS: Wäre auch schön, wenn Du noch etwas zum Anschluß und den sonstigen Rahmenbedingungen schreiben würdest ... eine 7170 an einem Anschluß > 16 Mbit/s dürfte eher eine Bremse sein und auch der WLAN-Traffic zwischen 7170-Clients wird nicht sehr flott übertragen werden. Insofern sollte man sich das Ganze gründlich überlegen, bevor man mit einem Umbau beginnt. Mit einem ausreichend leistungsstarken Router ist das sicherlich kein Problem, aber eine 7170 ist eben nicht mehr so richtig zeitgemäß, auch wenn sie sich noch in mancher Bastelkiste finden mag ... das fängt beim WLAN an und hört beim USB-Port nicht auf.

Ok kurze Info dazu:

TA Standard Anschluß: Kein Giga Zeugs.

Die Fritzbox funktioniert als direkter Router am TA Anschluss nicht so gut wie der Thomson. Also die Geschwindigkeit des Thomsons ist schneller als bei der Fritz. Die Fritzbox verwende ich nur für Voip - und eben möchte ich noch VPN darüber realisieren. Wlan ist auf der Fritz deaktiviert auch kein NAS. Die VPN Verbindung braucht auch nur Daten eines Webservers anzeigen also keine Musik oder Videos drüber.

Habe gestern noch versucht die Fritzbox umzustellen, aber ausser das die Fritzbox und der Thomson nicht mehr erreichbar waren und auch Internet weg war habe ich nichts erreicht :( Es hat auch der Thomson die Internetverbindung gekappt als ich die Fritzbox über Lan1 an den Thomson angeschlossen habe :(

So was habe ich nun wie versucht:

Fritzbox umgestellt auf:
Internetzugang über Lan1
Internetverbindung selbst aufbauen
Zugangsdaten werden nicht benötigt

Bei den Verbindungseinstellungen wußte ich dann nicht was ich einstellen sollte?
Welche IP?
Welcher Gateway usw..?
Ich habe dann die vom Thomson genommen als Gateway 10.0.0.138
Und DNS von der Telekom

So danach war die Fritzbox aus meinem Netz verschwunden und auch den Thomson konnte ich nicht mehr erreichen.

Verkabelung war Fritzbox Lan1 zu Thomson.

Switch an Fritzbox Lan 3 und an diesen Switch mein gesammtes Netzwerk.

Danach hatte auch der Thomson kein Internet mehr (grüne LED bei Internet aus)
Den Thomson konnte ich dann überhaupt nicht mehr erreichen.
Die Fritzbox konnte ich dann über die Notfall IP erreichen 192.168.... weiß nicht mehr genau.

Diese habe ich dann wieder zurück gestellt auf Vorhandene Internetverbindung mitbenützen IP-Client

Den Thomson habe ich Stromlos gemacht und neu gestartet vorher die Kabel vom Lan1 der Fritzbox wieder weg und den Thomson wieder mit dem Switch verbunden.

So nun ist wieder alles beim "Alten"

Zur Info DHCP verwende ich keinen und möchte auch nicht, weil ich einige PC's per IP Adresse erreichen möchte.

Die Frage die sich mir auch stellt welche IP Adresse hat der Thomson wenn ich die Fritzbox per Lan1 an den anschliesse weil ich den dann nicht mehr erreichen kann? Normal ist der immer 10.0.0.138

Gruß
 
TA soll vermutlich A1 sein?

Der Thomson-Router bleibt weiterhin der Netzabschluß seitens A1, wenn es bei Dir so läuft, wie bei den mir bekannten A1-Anschlüssen, dann hast Du ja auch keinen vollen Zugriff auf den Router?

Die FRITZ!Box ist jedenfalls als DHCP-Client (dann erledigt sich auch die Frage nach den Netzwerk-Einstellungen/Anmeldedaten in der FRITZ!Box für die WAN-Seite) richtig konfiguriert, sie erhält dann wie jedes andere Gerät bisher auch eine IP-Adresse im LAN des Thomson-Routers von diesem. Sie selbst muß dann auf der LAN-Seite aber natürlich ein anderes Netz verwenden als auf der WAN-Seite, sonst kann ein Router nun mal nicht funktionieren.

Warum der Thomson-Router nach dem korrekten Anschluß einer korrekt konfigurierten FRITZ!Box die Internet-Verbindung verlieren sollte, kann ich nicht nachvollziehen ... sollte da tatsächlich ein Zusammenhang bestehen, wäre das schon komisch.

Ansonsten muß man ja nicht gleich mit der Brechstange an die Konfiguration herangehen. Wenn Du erst mal einen einzelnen Client mit der FRITZ!Box verbindest (egal ob LAN oder WLAN) und diese dann (richtig konfiguriert) über LAN1 an den Thomson-Router anschließt, kannst Du ja erst einmal in aller Ruhe die Konfiguration des Thomson und der FRITZ!Box prüfen.

Wenn Du das LAN des Thomson-Routers auf ein anderes Subnetz konfigurieren kannst, bleibt die Möglichkeit, dieses andere Netz als Transitnetz zwischen Thomson und FRITZ!Box zu benutzen (aber erst später, wenn die FRITZ!Box erst einmal am Thomson läuft, dann kann man die LAN-Einstellungen der beiden Geräte ja immer noch ändern) ... ansonsten mußt Du eben in den sauren Apfel beißen und Dein LAN entsprechend umkonfigurieren, wenn die FRITZ!Box auf ihrer LAN-Seite nicht 10.0.0.0/24 verwenden kann.

Deine Fragen zur Portweiterleitung verstehe ich nicht ... entweder die FRITZ!Box wird (das habe ich aber alles schon erläutert, oder?) "exposed host" und erhält vom Thomson alle Pakete, die von extern kommen und nicht an andere Clients im LAN des Thomson gerichtet sind (wobei am Ende ja die FRITZ!Box ohnehin der einzige LAN-Client des Thomson-Routers wäre) oder Du mußt tatsächlich für jeden Dienst auf der FRITZ!Box bzw. hinter der FRITZ!Box im Thomson-Router eine enstprechende Portfreigabe einrichten. Wenn der betreffende Dienst auf der FRITZ!Box läuft (wie es beim VPN dann der Fall wäre), dann reicht das auch aus, ansonsten muß auch die FRITZ!Box noch entsprechende Portfreigaben erhalten, damit die hinter ihr versammelten Geräte (bzw. die dort benötigten Dienste) aus dem Internet ohne VPN erreichbar sind.

Mein Einwand zur Leistungsfähigkeit der 7170 bezog sich eigentlich auf den Routing-Durchsatz, den die 7170 ermöglicht ... meines Wissens arbeitet sie noch nicht mit dem Packet-Accelerator von AVM und begrenzt daher den Durchsatz schon entscheidend. Gerade zu der nominalen (oder auch der realen) Kapazität Deines Anschlusses hast Du aber gar nichts geschrieben ... wie schnell ein "TA Standard Anschluß" ist, weiß ich nicht und es interessiert mich auch nicht genug, um das nun selbst zu recherchieren. Ab wann die 7170 zur Bremse wird (bei Nutzung des integrierten WLAN sicherlich schon sehr bald und vollkommen unabhängig vom WAN-Anschluß und dessen Kapazität), weiß ich auch nicht mehr ... das ist alles uralte Technik. Man sollte das bei all dem Aufwand nur nicht aus den Augen verlieren, weil man zufällig noch irgendwo eine 7170 gefunden hat ... sie ist einfach nicht mehr zeitgemäß, aber bei passenden Anforderungen sicherlich auch noch nützlich und verwendbar.
 
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