[Gelöst] VPN zw. DSL-Box in D und UMTS-Box in ES - ES-Verbindung hat 2 IPs (1 priv 1 öffentl)?

Docmarten

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Guten Tag,
ich habe in Spanien eine FB 7490 mit UMTS-Internetverbindung (über Huawei E3131 und Yoigo) sowie Telefonie über GSM laufen.
Ich möchte aus Deutschland (ebenfalls FB 7490 mit 1&1-DSL) auf das spanische Netzwerk zugreifen können. Die Problematik mit der privaten IP des UMTS-Netzwerks ist mir bewusst, auch Links zu den diversen Threads zu diesem Thema hat man mir freundlicherweise schon gegeben. Aber in einem Punkt habe ich noch Unklarheit bzw. die Hoffnung, den Zugriff vielleicht doch noch ohne "Verrenkungen" über eine öffentliche IP hinzubekommen (Yoigo insistiert, dass sie öffentliche IPs vergeben, s.u.).:
Die Fritzbox meldet in den Statusmails täglich, dass sie die IP 100.96.95.42 hat. Das ist eine private IP: https://db-ip.com/100.96.95.42
Aber: Ein Modul der Haussteuerung, das ebenfalls täglich einen Status verschickt (PoolController), meldet ebenso regelmäßig, dass es über eine öffentliche IP läuft, nämlich 37.29.157.195 - die Xfera/Yoigo gehört: http://www.utrace.de/ip-adresse/37.29.157.195
Die Jungs, die den PoolController entwickeln, sagen:
In der Status-Mail steht auf jeden Fall die IP mit der der Mailversand getriggert wurde. Wird wohl die IP des "Routers" von XFERA sein, der die Geräte im Funknetz mit dem Internet verbindet.
Wie im Netzwerk zu Hause. Hat zwar jeder Client eine eigene IP (auch im Funknetz) aber nach draußen gehen alle über die eine, die der Internetprovider vergibt.
Aber auch über die öffentliche IP kann ich nicht verbinden.
Der Xfera/Yoigo-Kundenservice schreibt auf Nachfrage: "Die IP ist öffentlich, aber es ist die des Modems. Berücksichtige, dass die IP sich bei jeder Fernverbindung ändern kann."
Macht das mit den beiden IPs für Euch Profis Sinn?
Danke & Grüße
Martin
 
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PeterPawn

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@docmarten:
Die Adresse der FRITZ!Box ist genau für CGN-Szenarien vorgesehen und ist zwar keine private IP-Adresse nach RFC im herkömmlichen Sinne, aber auch keine eindeutig routbare und somit für eingehende Verbindungen ungeeignet. Das wird dann beim Provider über CGN auf eine öffentliche (geteilte) Adresse umgesetzt, das ist sicherlich die 37.irgendwas - der "PoolController" kontaktiert vermutlich einen Server seines Herstellers und der sieht dann natürlich nur die Adresse des CGN-Gateways vom Provider.

Das kann Dir aber ohnehin vollkommen egal sein, bei Dir muß die UMTS-Box die Verbindung aufbauen und in der DSL-Box darfst Du gar keine IP-Adresse und auch keinen DNS-Namen für die UMTS-Box definieren (jedenfalls nicht bei "remotehostname/remoteip", an den anderen Stellen ist das ohnehin nur "ein Bezeichner" ohne irgendwelche Bedeutung in netzwerktechnischer Hinsicht), wenn Du eine stabile Verbindung haben willst. Die Box in ES muß einfach nur mit "keepalive_ip = <adresse im dsl-lan>;" so eingestellt werden, daß die nach jedem WAN-Verbindungsaufbau ihrerseits wieder die VPN-Verbindung neu aufbaut ... die DSL-Box darf das nicht selbst versuchen, sonst reißt der dabei unweigerlich auftretende Fehler eine von der UMTS-Seite erfolgreich aufgebaute Verbindung wieder mit in den Abgrund.-
 

Docmarten

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Vielen Dank für die Infos - so etwas habe ich bereits befürchtet. Ich trage mich nun mit dem Gedanken, das Mobilfunkexperiment abzubrechen und reumütig zu Movistar ADSL zurück zu kehren, denn der Komfortverlust ist ja schon erheblich. Früher konnte ich z.B. über VPN von überall per iPhone oder iPad auf das spanische Netzwerk zugreifen, teils auch mit speziellen Apps für Homematic und IP Cams. Das dürfte ja mit dem von PeterPawn beschriebenen Weg der LAN-LAN-Kopplung auch eher komplizierter werden, wenn es überhaupt geht (VPN-Verbindung zur deutschen DSL Box?).
 

PeterPawn

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VPN-Verbindung zur deutschen DSL Box?
Genauso kann man das realisieren ... warum kommt da plötzlich Reue auf?

Vielleicht erinnerst Du Dich einfach mal an die von Dir geschilderten Probleme mit der Stabilität der DSL-Anbindung ... mich hat schon die kürzlich geäußerte Ansicht, Du hättest uns Zeit und Dir Geld sparen können, wenn Du das alles vorher gewußt hättest, etwas irritiert.

Wenn Du die Anforderungen vorher mal deutlich geäußert hättest (da hilft z.B. eine "Checkliste", was man eigentlich an Erwartungen hat) oder den Erfahrungsbericht von Micha0815 mal richtig gelesen hättest (u.a. auch im Hinblick auf Konsequenzen für VPN), dann wäre das vielleicht wirklich anders abgelaufen ... aber woher sollen wir denn nun wissen, was Du Dir am Ende als "Lösung" vorgestellt hast?

Oder hast Du das im GSM-Thread tatsächlich so formuliert ("Ich brauche aber weiterhin direkte eingehende Internet-Verbindungen auf die neue FRITZ!Box.") und wir haben es alle nur überlesen? :gruebel:
 

andiling

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Es geht ja trotzdem, wie Du ja selbst andeutest, ob Du Dich im Ergebnis dann per VPN auf die deutsche oder spanische Box verbindest bleibt ja egal.

Ich kann mich auch an die frühere Diskussion erinnern, da ging es um eine bessere Anbindung und Nutzung der Vorteile des Tarifs des Anbieters.
 

Docmarten

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Ich erinnere mich bestens an meine Probleme mit der DSL-Stabilität und den Ausfall des Festnetzes. Und vor allem daran, dass es nicht möglich war, mit der Telefónica einen Technikertermin zu vereinbaren, wenn man nur eine deutsche Mobilnummer hat. Die Stabilitätsprobleme konnte ich wie beschrieben selbst beheben: Nagetiere hatten innerhalb eines großen Leerrohrs im Keller Rohr und Telefonkabel so angenagt, dass es nur noch mit ein paar korrodierten Fäden in einer durchfeuchteten Lüsterklemme verbunden war. Das habe ich behoben, und danach ging beides wieder problemlos. Dennoch fand ich den Wechsel auf Mobilfunk charmant, zudem die Verbindung auch schneller war als das ADSL.
Aber Du hast völlig Recht: Ich hätte mich vorher informieren müssen, welche Einschränkungen das mit sich bringt. Es ist nur so, dass ich im Leben nicht auf die Idee gekommen wäre, dass etwas so "Banales" wie der Fernzugriff mit dieser Konstellation nicht so ohne Weiteres möglich ist. Ich wusste bis gestern nichts davon, dass es private und pseudo-private IP-Adressen im Mobilfunk gibt, daher ist es mir auch nicht eingefallen, danach zu fragen. Und meine Wunschlösung - DSL/Festnetz möglich vollständig und verlustfrei durch eine Mobilfunklösung zu ersetzen - hätte ich sicherlich auch deutlicher formulieren können. Ich dachte, das Statement
Aber so oder so bräuchte ich, um die hiesige FB mit der deutschen per VPN koppeln zu können (was ich regelmäßig tue), Internet in der hiesigen FB
in meinem Post sei klar genug.
Aber noch einmal in aller Deutlichkeit - auch wenn es darauf keinen Fingerzeig gab, ist das Nichtwissen allein meine Schuld, und das ist überhaupt kein Vorwurf an niemanden - im Gegenteil: Ich habe wahnsinnig viel gelernt (im Urlaub!) und bin für die extrem umfassende und professionelle Unterstützung hier im Forum ausgesprochen dankbar.
Erschwerend kommt hinzu, das ich nun natürlich von hier aus nichts an der ES-Box in Sachen VPN konfigurieren kann, so dass ich einen Dorfbewohner durch die deutschsprachigen Menüs der 7490 "fernsteuern" müsste, was mir recht aussichtslos erscheint...
 

PeterPawn

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VPN-Konfigurationsdatei vorbereiten und per E-Mail an den Dorfbewohner senden (oder an den PC, der neben der FRITZ!Box steht). Wenn das nicht gerade der 80-jährige Schafhirte des Dorfes ist, kann das nicht so ein komplexes Vorhaben sein ... notfalls klappt so etwas (wenn es dort tatsächlich einen PC gibt oder soll der gute Mann (ich unterstelle das bei "Dorfbewohner") mit seinem eigenen Laptop anrücken?) auch mit der Fernsteuerung des PCs vor Ort über "TeamViewer" (QS) und dafür gibt es auch die Variante in Spanisch (https://www.teamviewer.com/es/index.aspx), die ein des Deutschen unkundiger Inselbewohner starten können sollte.

Das Konfigurieren des VPN ist nun auch nicht so komplex ... am einfachsten mit einer anderen 7490 als Gegenstelle (so etwas gibt es hoffentlich im Bekannten-/Freundeskreis, es muß nicht mal zwingend eine 7490 sein) alles so weit konfigurieren (inkl. der Weiterleitung extern eingehender VPN-Verbindungen der DSL-Box an die Gegenseite, wenn die Adresse der anderen Box im Spiel ist) und dann nur noch Adressen und Keys austauschen. Normalerweise funktioniert so etwas "auf Anhieb" und wenn die Box in ES mit einer korrekten VPN-Konfiguration "gefüttert" wird, baut sie auch sofort die Verbindung auf.
 

Micha0815

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Schade @Docmarten

dass ich nicht alle Beiträge von Dir in anderen Threads gelesen hatte, dann ich hätte ich Dich vorab darauf aufmerksam gemacht.

Ich hatte auf den Kanaren nach Mobilfunk-Providerwechsel für Monate eine öffentliche IP, die just OHNE VORANKÜNDIGUNG, als ich nicht vorort war, auf eine private 10.xxx.... umgestellt wurde, und ich in derselben misslichen Lage war wie Du.

Dank PeterPawn, der mir liebevollerweise bei den vpn.cfg`s behilflich war, klappt die seit ~5 Monaten klaglos. Wie an anderer Stelle erwähnt, starte ich die "entfernten UMTS-Boxen" täglich nächtens neu.

Btw. wenn Du einen Dorfbewohner o.ä. vorort hast, mit einem Notebook ... Teamviewer ist Dein Freund. Du musst nur ein paar kleine Änderungen an der vpn.cfg wie von PeterPawn erwähnt, vornehmen und am Besten - dazu habe ich micht entschieden - eine VOIP-Sipgate-Nr. registrieren in der UMTS-Box als permanenten Initiator. Ich komme somit auf ~200MB UMTS-Traffic / Monat. (Gelegentlicher Fernzugriff um einmal pro Woche via DECT200 eine Wasserpumpe für 1 Minute laufenzulassen um diese vorm Korrodieren zu bewahren und gelegentliche Anrufe an die Hotline über Kurzwahl-Call-Through auf die Sipgate-Nr.)

Dies nurmal als Ermutigung, dass Du dein Vorhaben durchaus realisiert bekommst.

Salu2 ;)

P.S.: Upps steht ja schon so in #8
 

Docmarten

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Danke für Eure aufmunternden und konstruktiven Worte. Ich werde das jetzt mal sacken lassen (und muss noch das Thema VOIP-Sipgate studieren, das habe ich noch nicht ganz verstanden).
wenn es dort tatsächlich einen PC gibt
Wenn ich nicht da bin, leider nicht.
Wenn das nicht gerade der 80-jährige Schafhirte des Dorfes ist
Die Gefahr ist groß, denn das Dorf hat nur 180 Einwohner ;)
am einfachsten mit einer anderen 7490 als Gegenstelle (so etwas gibt es hoffentlich im Bekannten-/Freundeskreis
Kein Problem, habe eine 7270 im Büro und eine 7490 im Home Office.

Das Konfigurieren in Spanien geht vielleicht sogar noch einfacher, da ich ja noch rund 8 Tage ADSL habe (hatte es nur in der FB leichtfertig abgestellt). Muss also nur einen Dorfbewohner finden, der sich in ein WLAN einloggen kann und dann das Häkchen unter Mobilfunk setzt. Vermutlich schicke ich lieber meinen Elektriker aus Palma...
 

Micha0815

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Danke für Eure aufmunternden und konstruktiven Worte. Ich werde das jetzt mal sacken lassen (und muss noch das Thema VOIP-Sipgate studieren, das habe ich noch nicht ganz verstanden).
Ganz einfach, um es mit meinen einfältigen Worten zu beschreiben. Die Malle-FB braucht was (eine Aufgabe/Vorwand), um sich mit dem I-Net zu verbinden. Es gibt auch Möglichkeiten via Dauerping-Skript o.ä.

Wenn Yoigo meint ... der Client macht/braucht gerade "nix" ... wird die Malle-FB via UMTS ggfs. in irgendeinen Sleep-Modus auf Deiner privaten IP gesetzt. Willst Du dann just von aussen via VPN drauf, kann es Probleme geben und Du musst warten auf andere Ereignisse, produziert /Initiiert von der Malle-Box.

Will sagen, die VPN-Verbindung (LAN-LAN) kann nur von der Malle-Box angestossen werden und das möglichst permanent.

Ein solches Ereignis, was die Box alle x-Minuten macht und auch überwacht, bzw. selbständig immerwieder versucht, ist eine VOIP-Anmeldung an einem SIP-Registrar. Sipgate ist dazu als kostenloser Account (mit sehr-sehr hoher Verfügbarkeit) recht gut geeignet. Netzinterne Gespräche umsonst ... was impliziert, sich auf der DE-FB gleichfalls eine Nummer für die liebe Frau/Sohn usw. einzurichten/zu registrieren.

Da ohne Guthaben nur netzinterne Calls möglich, habe ich in altes/geerbtes Movistar-Festnetztelefon bei mir auf den Kanaren angeschlossen, was nur über Sipgate raustelefonieren kann. (Für Housekeeper/Putzfrau o.ä recht angenehm, wenn sie nicht ihr ES-Handy für ein EU-Gespräch benutzen müssen).

LG
 
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Docmarten

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@docmarten:
bei Dir muß die UMTS-Box die Verbindung aufbauen und in der DSL-Box darfst Du gar keine IP-Adresse und auch keinen DNS-Namen für die UMTS-Box definieren (jedenfalls nicht bei "remotehostname/remoteip", an den anderen Stellen ist das ohnehin nur "ein Bezeichner" ohne irgendwelche Bedeutung in netzwerktechnischer Hinsicht), wenn Du eine stabile Verbindung haben willst. Die Box in ES muß einfach nur mit "keepalive_ip = <adresse im dsl-lan>;" so eingestellt werden, daß die nach jedem WAN-Verbindungsaufbau ihrerseits wieder die VPN-Verbindung neu aufbaut ... die DSL-Box darf das nicht selbst versuchen, sonst reißt der dabei unweigerlich auftretende Fehler eine von der UMTS-Seite erfolgreich aufgebaute Verbindung wieder mit in den Abgrund.-
Muss man außer keepalive_ip in der spanischen Box noch etwas machen, damit immer nur diese und nicht die DSL-Box die Verbindung aufbaut?

Habe mich bei Sipgate angemeldet und warte nun, dass die Bonitätsprüfung vorbei ist (das geht mit der deutschen Nummer in der spanischen Fritzbox? Habe dazu Widersprüchliches ergoogelt).
Wenn ich alles richtig verstanden habe, müssten die beiden Configs so aussehen - korrekt?
DLS-Box (192.168.50.xxx)
Code:
vpncfg {
        connections {
                enabled = yes;
                conn_type = conntype_lan;
                name = "Spanien_DynDNS";
                always_renew = no;
                reject_not_encrypted = no;
                dont_filter_netbios = yes;
                localip = 0.0.0.0;
                local_virtualip = 0.0.0.0;
                [I]remoteip = ;[/I]
                remote_virtualip = 0.0.0.0;
                [I]remotehostname = ""[/I];
		[I]keepalive_ip = "192.168.50.237";[/I]
                localid {
                        fqdn = "Deutschland_DynDNS";
                }
                remoteid {
                        fqdn = "Spanien_DynDNS";
                }
                mode = phase1_mode_aggressive;
                phase1ss = "all/all/all";
                keytype = connkeytype_pre_shared;
                key = "irgendein_beliebiges_Passwort";
                cert_do_server_auth = no;
                use_nat_t = yes;
                use_xauth = no;
                use_cfgmode = no;
                phase2localid {
                        ipnet {
                                ipaddr = 192.168.50.0;
                                mask = 255.255.255.0;
                        }
                }
                phase2remoteid {
                        ipnet {
                                ipaddr = 192.168.0.0;
                                mask = 255.255.255.0;
                        }
                }
                phase2ss = "esp-all-all/ah-none/comp-all/pfs";
                accesslist = "permit ip any 192.168.0.0 255.255.255.0";
        }
UMTS-Box (192.168.0.xxx):
Code:
vpncfg {
        connections {
                enabled = yes;
                conn_type = conntype_lan;
                name = "Deutschland_DynDNS";
                always_renew = no;
                reject_not_encrypted = no;
                dont_filter_netbios = yes;
                localip = 0.0.0.0;
                local_virtualip = 0.0.0.0;
                remoteip = 0.0.0.0;
                remote_virtualip = 0.0.0.0;
                remotehostname = "Deutschland_DynDNS";
                localid {
                        fqdn = "Spanien_DynDNS";
                }
                remoteid {
                        fqdn = "Deutschland_DynDNS";
                }
                mode = phase1_mode_aggressive;
                phase1ss = "all/all/all";
                keytype = connkeytype_pre_shared;
                key = "irgendein_beliebiges_Passwort";
                cert_do_server_auth = no;
                use_nat_t = yes;
                use_xauth = no;
                use_cfgmode = no;
                phase2localid {
                        ipnet {
                                ipaddr = 192.168.0.0;
                                mask = 255.255.255.0;
                        }
                }
                phase2remoteid {
                        ipnet {
                                ipaddr = 192.168.50.0;
                                mask = 255.255.255.0;
                        }
                }
                phase2ss = "esp-all-all/ah-none/comp-all/pfs";
                accesslist = "permit ip any 192.168.50.0 255.255.255.0";
        }
Oder muss always_renew in der spanischen Box auch noch gesetzt werden, wie PeterPawn kürzlich sinnierte?
 

PeterPawn

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@docmarten:
Das Keepalive muß genau anders herum laufen ... die Box in ES baut auf das erste (unabhängig vom Vorhandensein einer aktiven VPN-Verbindung lokal erzeugte) ICMP-Paket hin den Tunnel auf.

In der DSL-Box kannst Du Dir das Keepalive sparen ... außer einem "Abbau" der Verbindung (der nach meiner Erfahrung aber nicht auf der Basis eines Timeouts für dieses Keepalive passiert, sonst würde die Verwendung einer nicht existierenden Adresse dort nicht funktionieren und das klappt - bisher zumindest - auch) kann die DSL-Box von sich aus ohnehin nichts machen, wenn die Verbindung abbricht. Sie kennt ja die Adresse der Box in ES nicht und muß auf eingehende Verbindungen von dort warten.

"always_renew" würde ich erst einmal auslassen ... AVM bastelt da m.E. immer noch am 54-Minuten-Problem herum und ich würde eher darauf tippen (aber immer noch ohne Kenntnis der Quellen), daß ohne "always_renew" die alte Verbindung abgebaut wird und dann mit dem nächsten Keepalive-Paket eine neue aufgebaut werden kann. Wenn das "always_renew" zu unterschiedlichen SAs auf beiden Seiten führt, "hängt" die Verbindung ... die dann ausbleibende Keepalive-Antwort führt ja eben nicht (bisher jedenfalls) zu einem neuen Anlauf.
 

Docmarten

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PeterPawn

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Logisch, sorry, da bin ich durcheinander gekommen - sonst passt's?
Theoretisch ja ... aber wolltest Du nicht ohnehin mit einer 7270 und der 7490 einen Test machen? Es kommt (habe ich auch erst letztens gelernt) u.a. auch darauf an, welche Clients Du per VPN mit dem Anschluß in D verbinden willst ... bei iOS landet tatsächlich der gesamte Verkehr im VPN (und kann dann wieder in Richtung ES geroutet werden), bei anderen Clients muß man das richtig einstellen (wenn es dort machbar ist).

Da solltest Du (wenn Du Dich nicht darauf verlassen willst, daß Du die Konfiguration in ES nach dem initialen Kontakt auch aus der Ferne ändern kannst) vorher sicherstellen, daß alles wie geplant funktioniert (also Du bei der Einwahl in das 7490-VPN auch auf Adressen hinter der 7270 zugreifen kannst), bevor Du den armen Hirten mehrmals den Berg hochjagen mußt.
 

Docmarten

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ok, ich teste. Ein paar Fehler hatte ich oben wohl noch:
- keepalive_ip = 192.168.50.237;
IP muss ohne Anführungszeichen geschrieben werden

- remoteip = ;
und
remotehostname = "";
geht anscheinend so nicht - Zeilen müssen wohl ganz gelöscht werden.
 

Docmarten

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Prinzipiell scheint es zu gehen. Ich habe die 7270 als Fake-UMTS-Box und die 7490 als DSL-Box konfiguriert. Sie verbinden sich, wobei nur bei der 7490 der grüne Punkt bei der LAN-LAN-Verbindungszeile leuchtet. Bei der 7270 nicht, auch die Spalten "Adresse im Internet", "lokales Netz" und "entferntes Netz" sind leer (normal?).
Ich komme mit dem iPad, das per VPN mit der 7490 verbunden ist, über die IPs aus dem 7270-Netz auf die Seiten hier im Büro. Dummerweise habe ich hier aber nicht, was sich mit den Homematic-Apps o.ä. testen ließe.
Ich muss es wahrscheinlich noch mal anders herum probieren, im 7490-Netz läuft zumindest FHEM und eine IP-Camera.

Edit: In der 7270 steht in der Übersicht: VPN nicht aufgebaut, xxxxxx.sytes.net
Im Protokoll: 06.08.15 16:12:12 VPN-Verbindung zu xxxxx.sytes.net wurde erfolgreich hergestellt.
Muss man das verstehen?
 
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PeterPawn

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@docmarten:
Ignoriere einfach die Anzeigen der 7270 ... wenn die überhaupt "aktualisiert" ist. Das ist nun schon wieder Asbach, was die Firmware da macht.

Für das Routing zur 7270 (bzw. nach ES) ist ja die 7490 zuständig, deren Konfiguration ist wichtig an dieser Stelle.

Das mit den leeren Einträgen für "remoteip" (also 0.0.0.0, nicht die Angabe von "remoteip=" ohne Inhalt) und "remotehostname" kann ich so nicht bestätigen, bei mir stehen da auch die Nullen bzw. leere Zeichenketten ("") und die Box schluckt das anstandslos.

Auf das Format der Keepalive-IP hatte ich gar nicht geachtet, da das ohnehin im falschen File stand ... da war dann bei mir schon EoA (end of attention).
 

Docmarten

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So, ich habe es jetzt auch mal umgekehrt getestet - klappt (die FB7270 tut weiterhin im Status so, als sei sie nicht verbunden...).
In diesem Zusammenhang noch eine vielleicht etwas seltsame Frage:
Wenn am 13.8. mein Telefónica-ADSL-und-Festnetz-Vertrag ausläuft, geht er (auf meinen Wunsch) in einen sog. Minimalvertrag über. Das bedeutet, Festnetznummer und Anschluss bleiben bestehen, man kann auch angerufen werden und könnte sogar über das Festnetz telefonieren (zu horrenden Tarifen: 50 Cent Rufaufbau + 50 Cent/Minute). Das Ganze kostet 3 Euro/Monat und wird anscheinend nur angeboten, wenn man kündigen möchte.
Jetzt das Skurrile: Damit dieser Vertrag bestehen bleibt, muss man alle drei Monate einen Anruf von weniger als einer Minute tätigen (sonst fällt man automatisch wieder in den alten Vollvertrag zurück).
Das müsste doch über einen stehenden VPN-Tunnel und z.B. die FritzApp auch von Deutschland aus möglich sein - mir ist nur nicht ganz klar, ob bzw. wie ich sicherstellen kann, dass zum Rauswählen die Festnetznummer (und nicht Yoigo via GSM) genutzt wird. Oder funktionieren die Tastaturcodes zur Wahl der Leitung auch über App/VPN?
 

PeterPawn

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Das kannst Du dann auch per Fernzugriff auf das GUI der Box in ES und das Wählen eines Telefonbucheintrags dort realisieren. Eigentlich müßte da die Auswahl einer "Leitung" per "Vorauswahl" (ich rätsele jedes Mal auf's Neue, ob das nun eine "Vor-auswahl" oder eine "Voraus-wahl" sein soll) auch funktionieren, wenn die in einem Telefonbucheintrag steht. Die IP-Telefone können jedenfalls die Tastencodes nicht ohne weiteres verwenden, zumindest bisher speist AVM diese (meines Wissens) nicht in das emulierte Q.931 ein und der "telefon"-Daemon liest die wohl nur von dort.

Ein solchermaßen per Wählhilfe angerufener Teilnehmer hört zwar nur eine Ansage der FRITZ!Box (bis dort ein Telefoniegerät den Anruf übernimmt), aber das Gespräch wurde dann schon aufgebaut und den Anforderungen sollte damit schon entsprochen sein.
 

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