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Was kostet ein Anruf auf portierte Nummer ?

Dieses Thema im Forum "dus.net" wurde erstellt von cwwoo, 8 Feb. 2007.

  1. cwwoo

    cwwoo Neuer User

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    Hallo,
    ich überlege von der T-Com komplett auf VoIP zu wechseln. dus.net bietet ja eine Portierung der Festnetznummer mit Telefonbucheintrag an. Die Kombination AliceLight/dus.net finde ich sehr interessant.

    Frage: Was kostet es für die Leute, die mich dann auf meine portierte (scheinbare Festnetz-) Rufnummer anrufen (aus Festnetz oder Handy) ? Die rufen ja dann eine VoIP-Nummer an, die wie eine Festnetzrufnummer aussieht.

    Seht Ihr sonst irgendwelche Nachteile, den Festnetzanschluss aufzugeben und komplett auf DSL/Voip zu wechseln ?

    Vielen Dank im voraus,
    cwwoo
     
  2. nixgegendenise

    nixgegendenise Aktives Mitglied

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    Natürlich ganz normale Festnetz-Verbindungspreise!
     
  3. Ceelight

    Ceelight Neuer User

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    Das ist schon ne richtige Festnetznummer und die Gebühren sind die gleichen. Kann ja auch garnicht anders sein und hat auch nix speziell mit dus.net zu tun.
     
  4. AirPanda

    AirPanda Neuer User

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    Tach,

    T-Com Telefonierer bezahlen aber den Aufschlag von 0,21 Cent (auch bei einer Flatrate), da dus.net nicht T-Com-Netz.
    Beim Stromausfall sollte ein funktionierendes Handy für Notrufe da sein. Notruffunktion bietet ja bei bestehender Leitung auch dus.net an. Gibt aber einen Thread mit einem Problem bei der Notruffunktion (leider nicht parat).
    Sonst kann ich erstmal nichts gegenteiliges dazu sagen. Ich habe mich auch vom T getrennt und eingehend kommen die Geschpräche über dus.net. Damit bin ich zufrieden.

    AirP.
     
  5. nixgegendenise

    nixgegendenise Aktives Mitglied

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    Stimmt, die T-Com-Abzock-Gebühr habe ich vergessen.
    Aber diese Gebühr wird auch fällig, wenn man Versatel-, Alice-, NetCologne-, GMX-, 1und1-, freenet- etc. Festnetznummern wählt.

    Wenn man aber über Call-by-Call oder Voip die Nummer anruft, fallen diese 0,2 ct nicht an!
     
  6. AirPanda

    AirPanda Neuer User

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    Dazu wurde hier schon mehrmals drüber gesprochen, dass die Gebühr von den kleinen Netzbetreibern kommt und das T die Gebühr nur weitergibt an Ihre Kunden (Warum auch nicht, ist ja nicht illegal).

    Bitte nicht böse sein, aber der o. g. Ausdruck ist also komplett falsch. Informier Dich bitte.
     
  7. cwwoo

    cwwoo Neuer User

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    Nochmal nachgefragt

    Hallo,

    danke schon mal für die superschnellen Antworten !

    Nochmal um sicher zu gehen, da ich von diesen Sachen nicht so viel verstehe:
    Auch wenn ich dann bei der T-Com keinen Anschluss mehr habe, und bei dus.net nur den kostenlosen Voip Account, ist diese Rufnummer eine "normale" Festnetznummer (ohne T-com Grundgebühr) ?

    Wäre ja cool.

    Viele Grüsse,
    cwwoo
     
  8. Didier

    Didier Neuer User

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    hi cwwoo,

    genau so ist es. Deshalb portiere ich in Kürze eine Nummer meiner Eltern
    zu Dus Net um in D für meine Bekannten und Kunden hier in Frankreich "besser" erreichbar zu sein.

    Warum ich diesen Umstand für einmalige 29,90 in Kauf nehme? Weil der Mensch halt immer noch nach Vorurteilen lebt. :D
    Eine Festnetznummer hat den Touch in D billig zu sein, auch wenn die bei Dus.Net angebotene 01801 auch nur 0,039 per Minute kostet.
    Aber der oft gehörte Tenor: "Ich rufe doch keine teure 0180er Nummer an"
     
  9. nixgegendenise

    nixgegendenise Aktives Mitglied

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    Das habe ich. Die Telekom erhabt diese Gebühr nur bei den Festnetz-Tarifen, nicht aber bei den Voip-Tarifen von T-Online und Congster. Warum hier so und dort so? Wenn ein Mensch über T-Com einen Versatel-Anschluss anruft, würde, so Telekom-Logik, die Telekom Versatel subventionieren, wenn die 0,2 ct nicht erhebt würden. Aber wenn das Gespräch über T-Online-Voip läuft, ist die Subventionierung okay.

    Übrigens: Arcor muss diese 0,2 ct mehr auch an die Netzbetreiber zahlen und erhält diese nicht (also in derselben Situation wie die Telekom auch). Dennoch leitet Arcor diese Gebühr nicht an den Kunden weiter. Warum? Weil Arcor in dieser Beziehung kundenfreundlicher ist.

    Auch Call-by-call-Anbieter und Preselection-Anbieter wie Tele2 leiten diese 0,2 ct nicht an den Verbraucher weiter (auch wenn sie sich das Recht darauf vorbehalten. In der Praxis wird das nicht getan.

    Ergo: 0,2 ct bei Telekom = Abzocke
     
  10. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Da Du ja nun schon länger dabei bist, solltest Du es besser wissen

    Ich kenne den aktuellen Stand nicht aber da gab es durchaus einige Versuche das (ohne geänderte Tarifansage) zum mehr als 10 fachen Preis den Kunden zu belasten.

    "Schuld" sind die alternativen Netzbetreiber, die für sich diese erhöhte Interconnectiongbeühr bei der Regulierungsbehörde durchgesezt haben. Ob ein Carrier das nun jedesmal extra berechnet oder über eine Mischkalkulation fakturiert bleibt ihm wohl überlassen. Das kann, wie ihm Fall T-Com auch produktabhängig sein.

    jo
     
  11. auditor

    auditor Neuer User

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    Du mußt beim VOIP-Betrieb schon mit Einschränkungen leben. Ich habe im November 2006 alle meine Festnetznummern portieren lassen und dann kam das große dus.net Chaos vor Weihnachten und über die Feiertage (schau Dir mal die Threads hier im Forum an). Heute war der Anschluß auch eine zeitlang tot. Wenn Du also auf ein Mobiltelefon zurückgreifen kannst und nicht geschäftlich auf die Festnetznummer angewiesen bist, kannst Du den Schritt wagen und sicher einige Euro sparen.

    Je nach benutzter Hardware (Router, ATA, IP-Telefon) kann es natürlich auch zu Komplikationen auf Deiner Seite kommen.

    Ja und dann kann es natürlich auch noch Probleme mit Deinem Internetprovider geben (verlorene Pakete, mieserable Pingzeiten etc.). :p

    Ich würde wieder den Schritt wagen, auch wenn der WAF in den letzten Wochen deutlich 'runter ging :p

    Grüße,
    Michael.
     
  12. cwwoo

    cwwoo Neuer User

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    noch eine weitere Frage

    Hallo allerseits,

    nochmal Danke für die neuen hilfreichen Antworten !

    Noch eine Frage zur technischen Realisierung.

    Ich werde ja sicherlich erstmal Alice Light (reiner DSL Anschluss ohne Telefon) bestellen und den T-Com Anschluss behalten, bis damit alles klar geht und dann erst die Portierung machen (oder würdet Ihr das anders machen ?).

    Was wird dann technisch gemacht ? Ich meine, verwende ich meine Festnetz-Telefon Buchse wie bisher ? Muss ein Techniker an den Buchsen irgendetwas umstellen ? Ist das unproblematisch in der Übergangszeit, wo ich T-Com Anschluss UND separate DSL Anschluss habe ?

    Ich benutze eine Fritz!Box Fon WLAN. Kann ich den mit dem reinen DSL Anschluss ohne Festnetzanschluss auch noch benutzen ?

    Viele Grüsse,
    cwwoo
     
  13. auditor

    auditor Neuer User

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    Deine Festnetzverbindung wird nicht mehr genutzt, die Telefonie-Funktionalität stellt Deine Fritzbox zur Verfügung. Die Fritzbox kannst Du problemlos behalten. Mehr brauchst Du nicht.

    Grüße,
    Michael.
     
  14. florianr

    florianr Aktives Mitglied

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    @Michael
    Hast Du gelesen, was cwwoo gefragt hat?

    @cwwoo

    Alice light zusätzlich zum T-Com Anschluß geht, vorausgesetzt es ist 1. noch eine Leitung frei und diese freie Leitung läßt sich 2. auch in Deine Wohnung schalten.

    Dazu muß IMHO eine zusätzliche TAE Dose installiert werden, das muß Alice veranlassen.
    Die sollten Dir auch Auskunft geben können, ob eine zusätzliche Leitung frei ist.

    Sicher ist es sinnvol Alice light erst einmal testen zu können. Du kannst dann ja aus Kostengründen T-DSL abbestellen, sobald ALICE light DSL funktioniert und Alice nutzen. Ud gleichzeitig die Portierung beauftragen.
     
  15. inquisitor

    inquisitor Aktives Mitglied

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    Zu dus.net portierte Ortsrufnummern landen bei BT. BT ist übrigens auch Carrier für O2 Homezone und Vodafone zu Hause Rufnummern.

    @cwwoo
    Dein Vorhaben wird mit 99% Wahrscheinlichkeit klappen. Voraussetzung für einen vorübergehenden Parallelbetrieb von T-Com und Alice ist, daß
    1.) ein freies Adernpaar von der Straße zu Eurem APL (Hausverteiler) vorhanden ist
    2.) und dazu auch vom APL bis in Deine Wohnung noch ein freies Adernpaar existiert.
    In Objekten, die nach 1970 erbaut wurden, sind die Voraussetzungen mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit gegeben und auch in älteren Häusern sollte das mit großer Wahrscheinlichkeit klappen.
    Zu berücksichtigen ist nur bei der Bestellung bei Schritt 3 die Frage "Verfügen Sie derzeit über einen Telefonanschluss?" mit "Nein, ich habe noch keinen Telefonanschluss." zu beantworten. Auch im nächsten Schritt "Rufnummer/Name des Vormieters" keine Angaben machen.
    Um einer eigenmächtigen Portierung der Festnetznummer vorzubeugen, sollte man außerdem später bei den persönlichen Daten nur eine Handynummer angeben.
    In diesem Fall wird Alice einen T-echniker schicken, dem Du dann sagst, daß Du die Alice Leitung parallel zum T-Anschluß haben möchtest. Er wird Dir dann eine zweite TAE-Dose neben der bestehenden installieren, an die Du dann Alice anschließen kannst. Das ganze ist nach meinen bisherigen Erfahrungen in drei Fällen völlig problem- und kostenlos.