[Gelöst] WDS zwischen 802.11n-Master und 802.11g-Slave - kann 802.11n/g aktiviert bleiben?

inquisitor

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Hallo Welt,

Ich möchte eine 7141 (nur 802.11g fähig) als Repeater an einer 7240 einsetzen. Kann dazu am Master 802.11n/g (mixed mode) aktiviert bleiben, sodaß am Master angemeldete WLAN-Clients wenigstens mit 300 MBit/s funken können oder muß man bei WDS an allen Boxen denselben WLAN-Standard verwenden?

Gruß

Inquisitor
 
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Novize

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Selbst einfach mal probiert? ;)
 

loeben

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Die FRITZ!Box Fon WLAN 7141 unterstützt die Standards IEEE 802.11b und IEEE 802.11g und zusätzlich den proprietären Standard IEEE 802.11g++
So steht es in der Bedienungsanleitung S. 121 für die 7141. Also kannst Du WDS nur mit 802.11g herstellen.
Da keine der Boxen Dualmode beherrscht, bist Du an den "g"-Standard gebunden - exclusiv.
'g++' würde ich nicht probieren, das gibt möglicherweise unnötige Schwierigkeiten.
Zudem: was soll höhere Geschwindigkeit bringen bei Deiner 'schnellen' light-ung?
 
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inquisitor

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@Novize
Ich habe nur 24h um dieses Setup in einem 600km entfernten Ort zu konfigurieren und zu testen. Deshalb hätte ich die Frage gerne vorher geklärt bevor es nacher beispielsweise Stabilitätsprobleme gibt. Wenn es gar nicht geht, werde ich es daagegen wohl ziemlich schnell bemerken.

@loeben
Da ich ja auch schon eine Weile dabei bin, würde ich den Master natürlich auf 802.11g/n-Modus stellen (habe ich in meinem Eingangsbeitrag nun aber zur Klarstellung korrigiert). Die Frage ist, ob dieser mixed Modus auch im WDS-Betrieb funktioniert.
 
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inquisitor

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So, habe es jetzt endlich ausprobieren können und wie Ihr dem Anhang entnehmen könnt lautet das Ergebnis: Ja, man kann den WDS-Master problemlos im 802.11n/g mixed Modus betreiben und an diesem WDS-Repeater im 802.11g-Modus anmelden. Die WDS-Repeater sind dann zwar selbstredend nur mit 802.11g angemeldet, aber 802.11n-fähige Clients erreichen am WDS-Master trotzdem bis zu 300 MBit/s.
Konkret habe ich eine 7240 als WDS-Master und jeweils eine 7112 und eine 7141 als WDS-Slaves im Betrieb.

@loeben
Inzwischen habe ich tatsächlich eine schnelle Leitung, wobei auch die 13 MBit/s bis Anfang Oktober nicht unbedingt langsam waren. Aber erstens handelt es sich nicht um mein Netzwerk und zweitens geht es mir mit meinem Bestreben 802.11n zu nutzen nicht darum einmal im Quartal um drei Uhr morgens einen 100 MBit/s Download per WLAN zu schaffen, sondern der praktische Vorteil von 802.11n liegt für mich darin, daß die WLAN-Verbindung durch die höhere Frequenzbandbreite (40 statt 20 MHz), die effizienteren Modulationsverfahren sowie der MIMO-Technologie stabiler ist und eine höhere Reichweite erlangt. Wenn Du also am anderen Ende des Hauses bist und 802.11g mit einstelligen MBit/s und Paketverlusten kämpft, hast Du mit 802.11n oftmals noch stabile zweistellige MBit/s. Anders formuliert: 802.11n hat einfach größere Reserven.
 

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