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Webinterface des Speedport 200 über FBF 7170 erreichen

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon als ATA" wurde erstellt von Baercity, 11 Jan. 2007.

  1. Baercity

    Baercity Neuer User

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    Hallo!

    Da ich seit meiner Umstellung auf das 16000'er DSL massive Probeme mit
    Sync-Verlusten und Abbrüchen habe, habe ich vor meiner FBF 7170 ein
    DSL-Modem Speedport 200 geschalten. Nun würde ich gerne die DSL-Info's
    des Modems abfragen, da sie ja in der Box nicht mehr angezeigt werden.

    Kann mir jemand sagen, ob das funktioniert und wenn ja, wie ich vorgehen
    muss?

    Viele Grüße,
    Alex.
     
  2. Homer Simpson

    Homer Simpson Neuer User

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    Hallo,

    die gleiche Frage habe ich auch in diesem Beitrag gestellt:

    guckst Du hier (Beitrag Nr. 5, 4. Absatz und nachfolgende Antwort von frank_m24).

    Geht wohl leider nicht. Das Modem muß dazu wohl direkt per Kabel an einem PC angeschlossen sein.

    Gruß, Homer Simpson
     
  3. DJManiac

    DJManiac Neuer User

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  4. Baercity

    Baercity Neuer User

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    Hmm, das ist Schade. Aber trotzdem danke für die Antworten.
     
  5. JohnDoe007

    JohnDoe007 Neuer User

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    Ich hol das Thema nochmal hoch...

    Also ich bin der Meinung, dass es doch gehen müsste.
    Ich habe auch schon einiges per Telnet ausprobiert, aber hatte noch keinen Erfolg, da ich noch nicht ganz mit dem Linux-Netzwerkram "per Du" bin.

    Situation: FB 7170 hinter Speedport 200

    Wenn ich per Telnet auf der FB bin, dann kann ich mir ja per "ifconfig" die Netzwerkverbindungen anzeigen lassen.
    Eine davon müsste die LAN A Buchse sein an der der Speedport hängt.
    Damit man auf dem Speedport an das Web-Interface kommt muß ich die IP-Adresse des LAN A erstmal auf die IP-Adresse 192.168.1.2 "umbiegen".
    Jetzt ist erstmal die Frage, welches "Gerät" der Port LAN A ist:

    Es gibt insgesamt folgende Möglichkeiten:
    Code:
    cpmac0    Link encap:Ethernet  HWaddr 00:1A:...
                            UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
    
    dsl       Link encap:Point-Point Protocol
              inet addr:169.254.2.1  P-t-P:169.254.2.1  Mask:255.255.255.255
              UP POINTOPOINT RUNNING NOARP ALLMULTI MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
    
    
    eth0      Link encap:Ethernet  HWaddr 00:1A:...
              UP BROADCAST RUNNING PROMISC ALLMULTI MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
    
    
    lan       Link encap:Ethernet  HWaddr 00:1A:...
              inet addr:192.168.177.123  Bcast:192.168.177.255  Mask:255.255.255.0
             
    lan:0     Link encap:Ethernet  HWaddr 00:1A:...
              inet addr:169.254.1.1  Bcast:169.254.255.255  Mask:255.255.255.0
              UP BROADCAST RUNNING ALLMULTI MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
    
    lo        Link encap:Local Loopback
              inet addr:127.0.0.1  Mask:255.0.0.0
              UP LOOPBACK RUNNING  MTU:16436  Metric:1
    
    tiwlan0   Link encap:Ethernet  HWaddr 00:1A:...
              UP BROADCAST RUNNING ALLMULTI MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
        
    wan       Link encap:Ethernet  HWaddr 00:1A:...
              UP BROADCAST RUNNING PROMISC MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
    
    und die WLAN-Devices:
    wdsdw0, wdsdw1, wdsdw2, wdsdw3, wdsup0 
    Ich schätze es ist "lan:0" oder "dsl".
    Also müsste man den Anschluß dann mit ifconfig auf die IP 192.168.1.2 setzen:
    Code:
    ifconfig lan:0 192.168.1.2
    soweit so ungut.

    Da die FB selbst in einem anderen IP-Bereich liegt (bei mir 192.168.177.XXX), müsste dann noch ein Routing in und aus dem anderen Netz erstellt werden.
    Aber auch das bekomme ich nicht erfolgreich hin.

    Die Standardrouten in der FB sind bei mir (FB-IP: 192.168.177.123):
    Aufruf von:
    Code:
    route
    
    oder
    
    route -n
    
    ergibt folgendes:

    Code:
    # route -n
    Kernel IP routing table
    Destination     Gateway         Genmask            Flags Metric Ref    Use  Iface
    192.168.180.1   0.0.0.0         255.255.255.255  UH    2      0        0      dsl
    192.168.180.2   0.0.0.0         255.255.255.255  UH    2      0        0      dsl
    192.168.177.0   0.0.0.0         255.255.255.0      U     0      0        0      lan
    169.254.1.0      0.0.0.0         255.255.255.0      U     0      0        0      lan
    0.0.0.0            0.0.0.0          0.0.0.0               U     2      0        0      dsl
    

    Der Ansatz wäre also, die entsprechenden Befehle zu finden und in die debug.cfg einzutragen.
    Leider bin ich kein Linux-Netzwerk-Profi und scheitere noch daran.

    Kann jemand damit mehr anfangen????


    VG JD.
     
  6. frank_m24

    frank_m24 IPPF-Urgestein

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    Hallo,

    leider gehst du von einigen falschen Voraussetzungen aus, die dein Projekt zum scheitern bringen.

    Ich leider nicht.

    Irrtum, da ist kein Interface. Das gibt es meines Wissens im Modus "Internet über LAN" nicht mal bei den Boxen mit 2 separaten Netzwerkinterfaces (7050, 5050). Die Kommunikation zum Modem erfolgt über PPPOE - nicht ber IP.
    Bei der 7170 kommt noch erschwerend hinzu, dass "Internet über LAN" nicht über ein separates Netzwerkinterface abgewickelt wird, sondern lediglich über einen der 4 Ports eines Switches. Die anderen 3 Ports des Switches sind im LAN - wie die Netzwerkschnittstelle, die dazu gehört: "lan". (Der Switch ist VLAN fähig. Ich vermute, AVM realisiert "Internet über LAN" über ein VLAN.)

    Das wäre richtig - wenn es eines gäbe.

    Keines.

    lan:0 ist ein Interface, welches von AVM seit einigen Firmwareversionen drin ist. Es hat eine 169.254er Adresse, eine sog. APIPA Adresse, die verteilt auch Windows, wenn es keinen DHCP Server finden kann. Damit finden sich Fritzbox und PC auch dann, wenn beim DHCP was schief gegangen ist.
    DSL ist - wie der Name schon erahnen lässt - das DSL Interface und im "Internet über LAN" Modus natürlich unbenutzt.


    Genau das bräuchtest du nicht. Da die Fritzbox ein Router ist ( :shock: ), findet sie den Weg in Ihr bekannte Subnetze von allein - auch für ihre Clients.
    Das klappt z.B. auch, wenn die Option "Alle Computer befinden sich im selben IP-Netzwerk" deaktiviert ist und die Clients an LAN und WLAN in unterschiedlichen Subnetzen sind.

    Viele Grüße

    Frank
     
  7. JohnDoe007

    JohnDoe007 Neuer User

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    Hier scheint man aber doch schon auf dem Weg zu einer Lösung zu sein, oder?

    Guckst Du hier!

    VG JD.
     
  8. JohnDoe007

    JohnDoe007 Neuer User

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    Gibts da mittlerweile was neues?

    VG JD.
     
  9. JohnDoe007

    JohnDoe007 Neuer User

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    Hallo!
    Leider ist das Speedport ein Modem mit rudimentärer Web-Oberfläche für Verbindungsinformationen und einer unkomfortablen statischen IP.
    Siehe dazu: http://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=85854
    Da ist ne Doku für die Umsetzung auf Linksys-Routern mit Tomato oder DD-WRT.
    Leider konnte ich es noch nicht auf der FB nachbauen...

    VG JD.
     
  10. JohnDoe007

    JohnDoe007 Neuer User

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    Hallo!

    Leider ist es etwas unbequem, denn:

    etwas kompliziert. Ein "ipconfig /release" und "ipconfig /renew" tuts auch.

    Eben dieses Workaround funktioniert ja nur so, weil die Fritzbox im Modus "Internetzugang über DSL" den Switch von LAN1 - LAN4 als Switch nutzt.
    Im Modus "Internetzugang über LAN1" ist dies leider nicht so! In diesem Zustand aber wollen wir die Daten auslesen und nicht durch so umfangreiche Konfigurationsänderungen.
    Da könnte man auch einfach die FB auf eine feste WAN-IP (über LAN 1) stellen, dann werden alle IP-Pakete nämlich geroutet (von IP 192.168.1.11 [PC1] ---> 192.168.1.2 [FB] und dann ausgehend mit der IP 192.168.1.2 ---> 192.168.1.1) und erreicht so die Oberfläche des Speedport. Aber sowas ist nicht die Frage hier.

    VG JD.
     
  11. JohnDoe007

    JohnDoe007 Neuer User

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    #11 JohnDoe007, 17 Nov. 2007
    Zuletzt bearbeitet: 17 Nov. 2007
    1. PPPoE ist ein Protokoll basierend auf dem schnellen Ethernet-Protokoll (ISO/OSI-Schicht 1-2, vlt auch teilweise 3) und keine Verbindung. Korrektur: PPP ist sehrwohl eine Verbindung! Bei PPPoE läuft PPP aber auf einer Ethernetverbindung (Schicht 1 und 2) und ist daher genauso zu betrachten.

    2.Man könnte also mehr oder minder einfach (theoretisch) dem Interface LAN1 des FB-Switch auch die Fähigkeit IP (Schicht 3) und TCP (Schicht 4) verpassen können.

    3. Die Frage ist nur, wie man das bei einer FB macht. Problem ist hier einmal:
    der LAN1 Port muß von der FB die IP 192.168.1.2 (statisch) zugewiesen bekommen. Die FB muß zwischen dem eigenen (Sub-)Netz und dem Netz des Modems routen (und zwar nicht auf der WAN-IP bzw. an PPPoE, sondern der privaten 192.168.1.1). Theoretisch sollte es möglich sein, parallel einem Interface diese "Menge" an IP-Adressen zu verpassen. Darüber hinaus muß beim Routing noch eine Masquerade erfolgen. D.h. Pakete aus eine FB-Netz bspw. 192.168.178.XXX an die 192.168.1.1 muß dann "umgebogen" werden. D.h. die Source-IP 192.168.178.XXX muß ersetzt werden durch die IP des entsprechenden FB-Interface, also 192.168.1.2.

    4. Das ist für D-Link-Router (und Linksys?!) mit DD-WRT oder Tomato Mod möglich. Nur für die FB gibts leider bisher kein Workaround. Oder?

    VG JD.
     
  12. Surfmichel

    Surfmichel Neuer User

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    Hy

    Danke taste777

    Sehr gute Anleitung, welche auch funktioniert mit dem Speedport 200.

    Ist für jeden Laie wie mich einfach zu handhaben und um einiges besser/leichter als immer umzustecken ;)

    Micha
     
  13. Ghost

    Ghost Neuer User

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    Hi,

    ich greife das alte Thema mal auf, denn es geht doch! ;)

    Allerdings muss das Modem dann auch die Möglichkeit bieten eine Route zu setzen.

    Also als erstes muss man schauen, welche IP das Modem hat. Bei mir z.b. Speedtouch 192.168.1.254.

    Meine Fritzbox ist aus dem lokalen Netz erreichbar unter 192.168.2.1. (bei mir über WLAN)

    Also muss man auf der Fritzbox per Telnet folgendes machen:
    Code:
    ifconfig eth0 192.168.1.1
    Das keine eine beliebige IP aus dem selben Subnet des Modems sein (also 192.168.1.X)

    Nun kann man das Modem über das Telnet der Fritzbox schon erreichen :)
    Also ich konnte dann sofort auf das Speedtouch telnetten.....oder es anpingen.

    Naja damit das ganze aber dann auch noch vom lokalen Netzwerk aus überall klappt muss man auf dem Modem eine Route einrichten, bei der das Gateway dann die 192.168.1.1 ist.

    Auf dem Speedtouch geht das so:
    per Telnet mit dem Speedtouch verbinden.. user/pass eingeben...
    Code:
    ip rtadd dst=192.168.2.0 dstmsk=24 gateway=192.168.1.1
    Als Linux command wäre das:
    Code:
    route add -host 192.168.2.0 netmask 255.255.255.0 gw 192.168.1.1
    Ob und wie das bei anderen Routern funktioniert, hab ich keine Ahnung.

    Die IPs in meinem Beispiel muss man dann logischerweise an seine IPs anpassen. Also die das Modem hat.. und das lokale Netzwerk.

    cya
     
  14. Dirk11

    Dirk11 Neuer User

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    Hmm. Ich habe denselben Wunsch wie JohnDoe007 [...]

    Du, Ghost, zäumst das Pferd aber von hinten auf, in dem Du das, was masquerade in der FB eigentlich machen soll, im Modem machst. Es gibt aber Zielgeräte (sagen wir der Einfachheit halber andere Modems), da kann man das nicht einrichten. Es muss doch möglich sein, in der FB postrouting und masquerade zu machen, und vorher auf das physikalische Interface, an welchem das Modem angeschlossen ist, noch ein zusätzliches virtuelles Interface mit einer IP im Ziel-Range des Modem einzurichten!? Das geht mit allen anderen Routern, die ich schon in den Händen hatte, nur mit der FB nicht. Kanns doch nicht sein...
     
  15. JohnDoe007

    JohnDoe007 Neuer User

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    Ich will mal verkünden, dass ich nicht mehr auf ein Modem vor der FB angewiesen bin!
    Mit der aktuellen Labor-FW 10393 (Beta der nächsten FW mit VPN, FAX, AB, usw.) hab ich endlich ein ordentliches Power-Cutback von nur 3dB und einen stabilen DSL-SYNC... (siehe Signatur!)

    Trotzdem werde ich dran bleiben und wenn ich neue Erkenntnisse habe hier posten.

    VG JD.
     
  16. netzwerker

    netzwerker Neuer User

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    Hi!

    Mir ist eine (etwas unschöne) Idee eingefallen, die funktionieren könnte. Ich habe kein per IP konfigurierbares Modem, daher kann ich es nicht selber testen.
    Mein Vorschlag:
    - Fritbox auf IP 192.168.1.2 konfigurieren
    - Internetzugang über LAN 1 einstellen
    - Speedport an Lan-Port 3 der Fritzbox anschliessen
    - Lan-Port 1 und 2 der Fritzbox mit einem Netzwerkkabel verbinden

    Damit verbindest du sozusagen das "externe Netz" (Fritzbox und Speedport) mit dem internen Netz.
     
  17. frank_m24

    frank_m24 IPPF-Urgestein

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    Hallo,

    Nein, tust du nicht. Das Subnetz 192.168.1.0/24 wird auf dem LAN Interface der Box gesucht (eine Bridge aus den LAN Ports und dem WLAN der Box), das Modem hängt aber am WAN Interface (per VLAN rausgetaggter Switch Port). Die Box wird nicht darauf kommen, Pakete mit der IP 192.168.1.254 in das WAN Interface zu schicken, sondern schickt es in das LAN. Die werden das Modem also nie erreichen. Dem WAN Interface einfach eine IP aus dem Subnetz zu geben geh natürlich auch nicht: Dann weiß die Box gar nicht mehr, auf welchem Interface sie das Paket rausschicken soll. In die Bridge kann man das Interface aber auch nicht aufnehmen, dann klappt PPPOE nicht mehr ...

    Das LAN Netzwerk muss definitiv anders konfiguriert werden, als das Subnetz des Modems, und man muss die Box routen lassen. Mit NAT wäre es am intelligentesten, hat aber den Nachteil, dass man mit iptables arbeiten muss. Das gibt es für viele Boxen/Firmwares nicht und die conntrack Module sind offensichtlich instabil auf den Boxen.
     
  18. netzwerker

    netzwerker Neuer User

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    Hi,

    das die Fritzbox das nicht auf IP-Ebene routen kann ist richtig, das dürfte aber egal sein. Mein Ansatz greift eine Ebene tiefer, auf Ethernet-Ebene.

    Port 2-4 sind ja weiterhin als Switch zusammengeschaltet. Ich denke, dass dieser Switch-Teil unanhängig von den anderen Komponenten der Fritzbox funktioniert. Ein (einfacher) Ethernet-Switch kümmert sich nicht um IP-Adressen sondern nur um Ethernet-Pakete. Dem Switch ist es auch egal, ob es sich um IP-Pakete oder PPPOE-Pakete handelt, er sieht nur den Ethernet-Rahmen drumherum. Die Weiterleitung der Ethernet-Pakete hängt nur von der MAC-Adresse (Hardware-Adresse) ab.

    Druch die Kabelverbindung zwischen Port 1 und 2 kommen alle PPPOE-Pakete die die Fritzbox aus dem Port 1 rausschickt auf dem Switch und somit auch am Speedport an. Umgekehrt sollten auch alle PPPOE-Pakete vom Speedport über den Umweg durch den Switch auf Port 1 ankommen.

    Greift man vom PC aus auf dei Weboberfläche des Speedport zu, kann der Switch das völlig ohne den inneren Teil der Fritzbox erledigen, es findet ja im gleichen Ethernet statt. Selbst per WLAN sollte das gehen; die Bridge zwischen Ethernet und WLAN dürfte auch unabhängig vom Fritzbox-Innersten arbeiten.

    Soweit die Theorie hinter meiner Idee. Ob das praktisch auch wirklich funktioniert ist noch eine andere Frage. Falls die Fritzbox intern sowohl für Port 1 als auch für die interne Verbindung zum Switch die gleiche MAC-Adresse verwendet könnte der Switch durcheinander kommen. Aber einen Versuch ist es wert.
     
  19. frank_m24

    frank_m24 IPPF-Urgestein

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    Hallo,

    du trennst also LAN Port 1 aufwendig aus dem Switch Verbund heraus (für PPPOE zum Modem), um ihn dann per LAN Kabel wieder hinein zu verfrachten? :confused:

    Du kennst die Geschichte rund um die Windows Netzwerkfreigaben, die Alice Nutzer plötzlich von anderen Alice Nutzern sehen konnten? Das Problem ist, dass die DSL Modem Verbindung eben auch nichts anderes ist, als eine Verbindung auf Schicht 2. Wenn du nun schön brav deine Schicht 2 aus dem LAN über eine Harakiri Verkabelung ins WAN schickst, dann nehmen unter Umständen plötzlich andere DSL Nutzer teil: Deine Box verteilt brav DHCP Adressen an die Nachbarschaft usw. Tolle Vorstellung, oder? Die Situation trat übrigens damals auf, weil Fritzbox-Nutzer "Internet über LAN" über ein IAD eingerichtet hatten und den Lan Anschluss der Box aufs IAD zurückgeführt hatten, um dieses als Switch zu benutzen. Natürlich müsste der Provider dieses im DSLAM blocken und keine direkte P2P Verbindung zwischen zwei Nutzern zulassen. Wie gesagt: Müsste ...

    AVM treibt nicht umsonst so viel Aufwand, den LAN Port 1 per VLAN aus dem Verbund herauszuholen. Das hat schon seinen Grund. :-Ö
     
  20. fipskpv

    fipskpv Neuer User

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    Gibt es zwischenzeitlich etwas Neues zum Thema DSL Informationen des Speedport200 vor einer Fritzbox7170. Vor allem etwas, das auch für Nicht-Linux-Telnet-Spezialisten geeignet ist?

    Gruß