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[Frage] Wechsel 1und1 zur Telekom, Vor-und Nachteile..

Dieses Thema im Forum "Allgemein Breitbandanschlüsse" wurde erstellt von djsam, 21 Nov. 2011.

  1. djsam

    djsam Neuer User

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    Hallo,

    ich bin seit ewigen Zeiten bei 1und1, habe dort eine Flat mit z. Zt 13 Mbit. Seit einiger Zeit gibt es vdsl hier, Lt. Telekom ist 25 mbit möglich, 1und1 bietet es mir als Bestandskunde nicht an. Ich habe auch keine Lust da rum zu diskutieren sondern erwäge den Wechsel zur Tkom. Mein vertrag läuft im Mai aus.Doch was sind die Nachteile und die Vorteile. Bei 1und1 zahle ich 34 EUR, Tkom 44, bekomme aber 120 Gutschrift, einen Router muß ich mir selber kaufen bei der Telekom, oder mieten, auf die Homepage bei 1und1 kann ich verzichten habe ich aber bei der Tkom auch. Fallen Euch noch Gründe ein die für oder gegen einen Wechsel sprechen?

    Gruß

    Lisa
     
  2. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

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    VDSL25: "Erleben Sie 16,7 bis 25,0 Mbit/s Downstream- und 1,6 bis 5,0 Mbit/s Upstream-Geschwindigkeit"
    Ist das nicht etwa genau so viel wie du jetzt hast?
     
  3. HabNeFritzbox

    HabNeFritzbox IPPF-Urgestein
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    #3 HabNeFritzbox, 21 Nov. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21 Nov. 2011
    Tcom
    - knap 70¤ Anschlußpreis
    - Kundenbetruung hat abends und Wochenende oft keine Lust zu arbeiten, angeblich immer Wartungsarbeiten oder Softwareumstellung ect pp wieso Mitarbeiter angeblich nicht auf das System zugreifen kann.
    + IP-TV möglich
    + ggf. Outdoor DSLAM verfügbar für kürzere und schnellere DSL Leitung
    + schnellere Entstörung da eigenes Netz

    1&1
    + 4 Gratis SIM Karten
    + für 3¤/Mon 1TB Onlinefestplatte
    + gratis Fritzbox die ggf. weiterverkauft werder könnte
    + Emailpostfächer, 1 .de Domain, Webspace
     
  4. Elsi29

    Elsi29 Aktives Mitglied

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    Weiterer Vorteil beim rosa Riesen:
    Möglichkeit für eine analoge Leitung oder richtiges ISDN.
     
  5. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    #5 mikrogigant, 21 Nov. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21 Nov. 2011
    Was ist möglich: 25 MBit/s oder VDSL 25? Das ist ein Unterschied. 25 MBit/s sind 25 MBit/s. VDSL 25 ist dagegen irgendwas zwischen 16,7 und 25 MBit/s. Wenn dir letzteres zugesagt wurde, kannst du zwar auf 25 MBit/s hoffen, aber sicher rechnen kannst du nur mit 16,7 MBit/s. Aber auch eine konkrete Bandbreiten-Zusage kannst du üblicherweise in der Pfeife rauchen, wenn sie dir nicht schriftlich gegeben wurde.

    Davon abgesehen, würde ich dir vor deiner Wechselentscheidung dringend anraten, dir die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift c't (25/2011) zu besorgen und dort den Artikel "Vorsicht Kunde" durchzulesen. Da geht es nämlich um gleich 5 Fälle eines Wechsels zu Telekom VDSL, die gründlich in die Hose gegangen sind. Es werden auch ein paar Vorsichtsmaßnahmen beschrieben, an die man sich speziell bei einem Wechsel zu Telekom VDSL halten sollte.

    @Elsi29: deine Anmerkung ist zwar korrekt, aber so ganz einfach ist es nicht mehr, bei der Telekom VDSL zusammen mit einem echten Festnetzanschluss zu bekommen. Man kann es nicht online bestellen und muss auch an der Hotline bzw. im T-Shop etwas hartnäckig sein, damit einem kein IP-Anschluss aufs Auge gedrückt wird.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  6. loeben

    loeben IPPF-Promi

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    Wenn ich dem Artikel auf Seite 82 in der c't 25 vom 21.11.2011 folge, dann komme ich zum Schluss, dass die Telekom nicht immer alles halten kann, was sie verspricht und schon mal dazu neigt Zusagen zu machen, die sie dann über längere Zeit nicht hält, nicht halten kann oder nicht halten will. Bevor Du über den Wechsel nachdenkt, besorgt dir die c't und lese den Artikel "Gelockt und geknebelt" von Georg Schnurer.
     
  7. mobafan

    mobafan Mitglied

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    Warum sollte man auch noch einen ISDN-Anschluss haben wollen? Telekom IP ist, solange man kein Kartenterminal betreibt, in meinen Augen besser, da die Sprachqualität u. U. besser ist als bei ISDN (G722, wenn verfügbar) und man angeblich die Rufnummern auch nomadisch einsetzen kann (wobei ich letzteres noch nicht ausprobiert habe).
     
  8. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    #8 mikrogigant, 22 Nov. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22 Nov. 2011
    Weil ein ISDN-Anschluss nur ein Stück Kupferdraht als Verbindung zwischen Teilnehmer und Vermittlungsstelle braucht. Kupferdraht hält Jahrzehnte, geht sehr selten kaputt und lässt sich auch nicht durch elektromagnetische Störungen beeindrucken. Für VoIP braucht man dagegen eine funktionierende Breitbandverbindung, welche wiederum mit Frequenzen arbeitet, für die Telefonleitungen eigentlich überhaupt nicht geeignet sind. Als Folge davon muss sowohl beim Teilnehmer als auch in der Vermittlungsstelle komplexere und damit störanfälligere Technik eingesetzt werden. Auch auf dem Leitungsweg sind Breitbandverbindungen mehr Störeinflüssen ausgesetzt als PSTN-Verbindungen. Konsequenz: die Zuverlässigkeit von PSTN-Anschlüssen ist vielfach besser als die von NGN-Anschlüssen. An manchen Standorten führen die Störeinflüsse dazu, dass überhaupt keine Breitbandverbindung und somit auch kein NGN-Anschluss bereitgestellt werden kann. Mit PSTN gibt es dieses Problem nicht. Außerdem bekommt einen PSTN-Anschluss auch Oma Krawuttke zum Laufen (Telefon einstöpseln, fertig). Bei der Einrichtung eines NGN-Anschlusses lauern erheblich mehr Fallstricke, auch wenn die Einrichtung meistens vom Provider aus der Ferne vorgenommen wird. Die Existenz dieses Forums ist beispielsweise ein Indiz für diese Fallstricke. Gäbe es keine Probleme, müsste man sich nicht über IP-Telefonie austauschen. Von einem PSTN-Forum ähnlicher Größenordnung und Besucherzahl ist mir dagegen nichts bekannt.
    VoIP ist eine brauchbare Lösung für hochbitratige IP-Verbindungen mit kurzen Latenzen, wie man sie beispielsweise im LAN vorfindet. Solange nicht jeder Teilnehmer (auch Oma Krawuttke und Bauer Hinrichs Einödhof) über einen Breitbandanschluss mit den Eigenschaften einer LAN-Verbindung verfügt (dazu müsste jedes Gebäude im ganzen Land mit FTTH oder LTE ausreichender Kapazität erschlossen sein), ist NGN nicht geeignet, um herkömmliche Anschlüsse flächendeckend zu ersetzen.

    In der Theorie ja, in der Praxis aus den beschriebenen Gründen nein. Ich nutze sowohl VoIP als auch herkömmliches ISDN und auch bei den Leuten, die ich regelmäßig anrufe, werkelt die ganze Palette an Anschlusstechniken vom einfachen Analoganschluss über ISDN, NGN via DSL, Mobilfunk und Breitbandkabel. Die einzige Technik, die eine Verbindungsqualität erlaubt, die wenigstens annähernd mit ISDN mithalten kann, ist ein herkömmlicher Analoganschluss. Auch NGN via Breitbandkabel (H.323) ist noch ganz ok. Alles andere fällt qualitativ derart ab, dass ich fast immer richtig liege, wenn ich angesichts von Laufzeitverzögerungen, eigenartigen Artefakten und verschluckten Silben auf NGN via DSL tippe.

    "Nomadisch" beschränkt sich bei der Telekom auf Telekom-Zugänge. Über Zugänge anderer Anbieter kann man die Zugangsdaten von Telekom-IP-Anschlüssen nicht nutzen, was die nomadische Nutzung auf Deutschland beschränkt. Mit einer Kombination aus ISDN für zuhause und einem oder mehreren VoIP-Accounts für unterwegs fährt man erheblich besser. Fritzbox-Besitzer können sogar ihr eigener VoIP-Provider sein, indem sie per Konfigurations-Hack (reg_from_outside) den SIP-Server der Fritzbox von außen erreichbar machen. Wenn die Fritzbox dann noch an einem ISDN-Anschluss hängt, steht einer weltweiten, nomadischen ISDN-Nutzung nichts mehr im Wege.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  9. Sandra-T

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    Hm, ich weiß ja nicht wo du da anrufst, aber bisher läuft zumindest in meinen Angelegenheiten der Telekom Support besser als der von 1&1. Zudem hat Telekom einen Vorteil: ein eigenes Netz, wo man auch mal kurzfristig eine Konfiguration ändern kann, wenn notwendig. 1&1 kann das nicht...

    Gruß
    Sandra
     
  10. HabNeFritzbox

    HabNeFritzbox IPPF-Urgestein
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    Na die 1000 halt, dann ellenlangen Menüs.