.titleBar { margin-bottom: 5px!important; }

[Frage] Wechsel zu Kabel-Deutschland: Welche Fritzbox 7270 oder 6360?

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: DSL, Internet und Netzwerk" wurde erstellt von jensinger, 6 Dez. 2011.

  1. jensinger

    jensinger Neuer User

    Registriert seit:
    6 Apr. 2011
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    #1 jensinger, 6 Dez. 2011
    Zuletzt bearbeitet: 7 Dez. 2011
    Hallo in die Runde,

    wir planen zu Kabel-Deutschland zu wechseln und unseren DSL-Anschluss gegen einen vermeidlich schnelleren Koax-Anschluss zu tauschen. Eine Fritzbox 7270 besitzen wir schon. Nun zur Frage, ob ich die 7270 verkaufen soll und die 6360 von KD mieten sollte oder ob ich die 7270 hinter das Kabelmoden hängen sollte. Wo wären die Unterschiede?
    Folgende Anforderungen haben wir:
    1.) Wir möchten unser MT-F weiterhin nutzen sowie ein schnurgebundenes Analogtelefon. Außerdem möchte ich eine 2. Rufnummer auf das analoge Telefon legen. Am Besten wäre es, wenn man das über die FB verwalten könnte.
    2.) Wir möchten über die FB faxen.
    3.) Das NAS der FB auch von extern (via dyn-dns) nutzen.
    4.) Schön wäre es, wenn man sehen könnte, mit welcher Geschwindigkeit die FB ins KD-Netz eingebunden ist (so wie die 7270 im DSL-Netz).

    Wir telefonieren sehr selten ins Ausland und auch kaum vom Festnetz ins Mobilfunknetz. Blöd wäre natürlich die 6360 länger als 24 Monate zu mieten...

    Gruß, Jens
     
  2. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister IPPF-Promi

    Registriert seit:
    10 Okt. 2009
    Beiträge:
    4,876
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    LK Diepholz + Braunschweig / Lower Saxony
    Wenn du auch andere Anbieter hast brauchst du die 7270. Kabeldeutschland sperrt andere Anbieter aus.
     
  3. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

    Registriert seit:
    12 Okt. 2005
    Beiträge:
    22,001
    Zustimmungen:
    31
    Punkte für Erfolge:
    48
    Wenn dir das zu blöd ist, die 6360 länger als 24 Monate zu mieten, musst du rechtzeitig kündigen. :p
    Mit der 7270 hast du den Nachteil der zwei Geräte mit dem komplizierteren Aufbau und der Verwaltung der beiden analogen Leitungen des Kabelmodems. Nur eine davon kann man direkt mit der Fritzbox verbinden.
     
  4. jensinger

    jensinger Neuer User

    Registriert seit:
    6 Apr. 2011
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Du meinst wenn ich die 6360 auch mal bei anderen Kabelnetzbetreibern nutzen wollte, oder? Ich verstehe deine Antwort nicht.

    Also ich könnte mit der 7270 nur eine analoge Telefonleitung verwalten, was man aber mit der 6360 machen kann?

    Danke schonmal,
    Jens
     
  5. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister IPPF-Promi

    Registriert seit:
    10 Okt. 2009
    Beiträge:
    4,876
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    LK Diepholz + Braunschweig / Lower Saxony
    In der 6360 von Kabeldeutschland kannst du keine Anbieter wie Easybell oder Sipgate registrieren. Kabeldeutschland unterbindet dieses. Deshalb gehen nur Mobilfunkgespräche über Kabeldeutschland und sind teuer.
     
  6. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

    Registriert seit:
    12 Okt. 2005
    Beiträge:
    22,001
    Zustimmungen:
    31
    Punkte für Erfolge:
    48
    Verstehst du deine Frage? Die Fritzbox 6360 ist direkt mit dem Kabelanschluss verbunden und man kann zwei analoge Telefone anschließen.
     
  7. jensinger

    jensinger Neuer User

    Registriert seit:
    6 Apr. 2011
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Telepathie! :mrgreen:
    Also ich wollte fragen, ob man nur mit der 6360 die angeschlossenen Telefone verwalten kann (DECT und analog), z.B. die Rufnummerzuordnung. Das kann man mit einer am Kabelmodem hängenden 7270 wohl nicht, oder?

    Danke für die Mühe,
    Jens
     
  8. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

    Registriert seit:
    12 Okt. 2005
    Beiträge:
    22,001
    Zustimmungen:
    31
    Punkte für Erfolge:
    48
    Auf der Fritzbox 7270 kann man auch die angeschlossenen Telefone verwalten (DECT, ISDN und analog). Aber man hat nur eine analoge Leitung vom Kabelmodem zur Verfügung. Mit einer oder zwei Rufnummern auf der gleichen analogen Leitung macht Rufnummerzuordnung keinen Sinn.
     
  9. jensinger

    jensinger Neuer User

    Registriert seit:
    6 Apr. 2011
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ich würde natürlich gerne hören, was ihr so empfehlt nach meinen oben geschilderten Anwendungsfällen: die gemietete 6360 oder die 7270?

    Die Nutzung der 7270 ist in meinen Augen halber Kram, wenn man keine anderen Anbieter von IP-Telefonie nutzen möchte.
    Ich stelle mir vor, dass die 6360 ein besserer Anschlusspunkt ist und vor allem auch das einzige Gerät, was konfiguriert und mit Strom versorgt werden will.

    Gruß, Jens
     
  10. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

    Registriert seit:
    12 Okt. 2005
    Beiträge:
    22,001
    Zustimmungen:
    31
    Punkte für Erfolge:
    48
    Dem spricht entgegen, was du im ersten Beitrag als letzten Satz geschrieben hast. Blöd, nich? ;)
     
  11. Andre

    Andre IPPF-Promi

    Registriert seit:
    27 Dez. 2004
    Beiträge:
    3,307
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    Beruf:
    Ingenieur
    Ort:
    Schotten
    #11 Andre, 7 Dez. 2011
    Zuletzt bearbeitet: 7 Dez. 2011
    Bleib bei der 7270 und portiere Deine bisherigigen Rufnummern zu einem VoIP-Anbieter (z.B. Easybell, Zill-IT...).
    Bei Kabel Deutschland nimmst Du die 32.000 flex. Das ist die Variante ohne Festnetzflat, 5¤ billiger als mit Festnetzflat. Du bekommst dann zwar Rufnummern von KD, die nutzt Du aber einfach nicht.
    Die 7270 wird per Internetzugang über LAN 1, als Router, IP automatisch beziehen eingerichtet und LAN 1 mit dem LAN-Anschluss des Kabelanbieters verbunden.
    In der 7270 richtest Du dann den Easybell-Account als VoIP-Anbieter ein. Zusätzlich kannst Du beliebig weitere VoIP-Anbieter einrichten, z.B. um über Wahlregeln über einen günstigeren Anbieter zu Mobilfunk und ins Ausland zu telefonieren.
    Damit bist Du von den Grundkosten schon mal 10¤/Mon billiger, als bei der Lösung mit der 6360.
    Wenn sich eine Festnetzflat für Dich lohnt: Bei easybell gibts die für 4,99¤/Monat. Sparst Du also immer noch 5,01¤/Mon, also 60,24¤/Jahr - zuzuglich der Ersparnis bei Telefonaten zu Handys (zwischen 2,9 und 6,9 Cent bei entsprechenden VoIP-Anbietern gegenüber 19,9 Cent/min bei KD) und ins Ausland. Kommt darauf an, was Du unter wenig verstehst, schon 6 Minuten aufs Handy im Monat machen im Jahr bis zu 12¤...

    Bei der 6360 bist Du völlig davon abhängig, was Dein Provider erlaubt - es ist seine Box, nicht Deine. Das beginnt mit der fehlenden Möglichkeit, andere VoIP-Anbieter zu nutzen. Auch dyndns kann ein Problem sein, selbst falls die Box das unterstützt (bin mir nicht ganz sicher), da sich die IP des Kabelanbieters nicht so oft ändert. Eventuell bist Du Monate unter der gleichen IP erreichbar, die FBF aktualisiert den DynDNS-Eintrag also nicht, kostenlose DynDNS-Anbieter betrachten Deinen DynDNS-Eintrag als ungenutzt und löschen ihn - wenn sich dann tatsächlich die IP ändert, funktioniert DynDNS dann gar nicht mehr...
    Zu dem Thema gibt es Lösungen, die Konfigurationsänderungen an der Box erfordern, die man mangels entsprechenden Zugangs an der 6360 schlicht nicht vornehmen kann.

    Die Geschwindigkeit, mit der man im Kabelnetz unterwegs ist, kann man weder bei der 6360 noch der 7270 wirklich erkennen - Prinzipbedingt ist Kabelzugang ein SharedMedium, Du hängst mit anderen Nutzern am gleichen Kabel und hast keine Leitung alleine. Wie schnell die Synchronisation ist, sagt über die tatsächlich nutzbare Geschwindigkeit daher nicht viel aus.
     
  12. jensinger

    jensinger Neuer User

    Registriert seit:
    6 Apr. 2011
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ok, ihr favorisiert also die Lösung mit der 7270 und VoIP.
    Wie ist denn so die Sprachqualität bei VoIP über KD im Vergleich zum herkömmlichen Festnetzanschluss?

    Gruß, Jens
     
  13. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

    Registriert seit:
    12 Okt. 2005
    Beiträge:
    22,001
    Zustimmungen:
    31
    Punkte für Erfolge:
    48
    Ich favorisiere gar nichts. :p
    Bei KD gibt es zwei Arten von VoIP: PacketCable am ihrem Kabelmodem oder SIP an ihrer Homebox.
    Die Sprachqualität über einen herkömmlichen ISDN-Festnetzanschluss ist besser.
     
  14. Andre

    Andre IPPF-Promi

    Registriert seit:
    27 Dez. 2004
    Beiträge:
    3,307
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    38
    Beruf:
    Ingenieur
    Ort:
    Schotten
    Die Sprachqualität hängt von der Auslastung beim KD-Netz und dem verwendeten VoIP-Provider ab.

    Ich habe es selber nur für Unitymedia eingerichtet, da war die Qualität sehr gut, selbst Faxen ohne T.38 ging.
    In letzter Zeit wurden hin und wieder Probleme bei der Kombi Sipgate+KD in Spitzenstunden berichtet. Andere VoIP-Anbieter gingen wohl problemlos.

    Echtes ISDN ist, wie Kunterbunter richtig schreibt - in der Regel noch etwas besser. Allerdings kommt es auch auf die gegenstelle an, mit der man spricht. Zwei HD-taugliche Endgeräte, die über enum kommunizieren, können durchaus besser als ISDN sein.
    Mit analogem Festnetz hält VoIP aber ohne Probleme mit.