[Frage] Welcher GS ATA-Adapter lässt sich via SIP an Fritzbox anbinden?

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wallfirear7

Guest
Hallo liebe Forenmitglieder,
ich wende mich mit meinem Anliegen heute an Euch, weil ich trotz ausgedehnter Internetrecherche keine konkrete Antwort auf meine Frage finden konnte.

Konkret würde ich gerne einen ATA-Adapter an meine Fritzbox anbinden, damit die dort angeschlossenen analogen Telefone einen SRTP-fähigen Provider benutzen können, jedoch sollte dieser Anschluß NICHT über den analogen Amtseingang der Fritzbox erfolgen, weil dieser bereits anderweitig belegt ist.

Welcher der ATA-Adapter von Grandstream würde sich also eignen, dass dieser einerseits einen SRTP-fähigen VOIP-Provider verwaltet, andererseits aber die ankommenden Gespräche direkt und dann auch unverschlüsselt im Heimnetzwerk an die Fritzbox weiterreicht?
Meines Wissens sind nur die Geräte der HT70x-Reihe SRTP-fähig, wären womöglich Adapter anderer Hersteller besser für diese Konstellation geeignet!?

Ich hoffe auf zahlreiche Rückmeldungen und bedanke mich im Voraus für konstruktive Antworten.
 
Du willst also einen SRTPfähigen SIP Client der wiederum einen SIP Registrar bereitstellt. Das hat rein gar nichts mit einem ATA (Analogue Telephone Adapter) zu tun, da ja analog nicht gewünscht wird.
 
Konkret würde ich gerne einen ATA-Adapter an meine Fritzbox anbinden, damit die dort angeschlossenen analogen Telefone einen SRTP-fähigen Provider benutzen können
Dazu musst du nur das LAN-Kabel vom ATA-Adapter an die Fritzbox anbinden. Zu dem gewünschten Zweck müssen die "dort" angeschlossenen analogen Telefone jedoch am ATA-Adapter angeschlossen sein. Allenfalls wäre ein "Loopback" für eine analoge Leitung in den analogen Festnetzanschluss der Fritzbox möglich, wenn diese Fritzbox einen solchen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die rasche Rückmeldung!

Wenn der analoge Amtseingang meiner Fritzbox nicht schon belegt wäre, würde ich einfach einen HT701 mit seinem analogen Telefonausagng an den Amtseingang der Fritzbox anschließen und das Problem wäre gelöst.
Anstatt nun einen Stollmann-Adapter zu verwenden, der zwei analoge Eingänge zu einem emulierten ISDN-Amt bündelt, hätte ich den ATA-Adapter gerne via Netzwerk an die Fritzbox angebunden, so dass ein ankommendes Gespräch auf u.a. Port 5060 der Fritzbox weitergeleitet wird und die, an der Fritzbox angeschlossenen, Telefone damit erreicht werden können .

Ist derartiges mit einem solchen Adapter umsetzbar - ich hatte in der englischen Bedienungsanleitung des HT704 auf Seite 47 den Punkt "Map to FXO Gateway IP" entdeckt, weiß aber nicht genau, ob man damit meinen Wunsch umsetzen könnte?!
 
Das ist auf Seite 45 unten und bezieht sich nicht auf die analoge Seite, sondern auf die IP-Seite. Der ATA würde dann nicht an einem SIP-Provider registriert sein und stattdessen eine Verbindung mit einem FXO Gateway aufnehmen. Siehe Bild in: Peer- to-Peer Gateway with multiple HandyTones
 
Ein Asterisk auf einer Beere wäre z.B. das was Du suchst!
 
Du hast Recht, im Prinzip müsste ich mir einen Asterisk aufsetzen, weil der diesbezüglich echt alles bietet.

Ich hatte mir vor einigen Monaten sogar mal ein Freetz-Image mit Asterisk für meine 7170 gebaut, weil dort seit einiger Zeit auch SRTP implementiert ist, habe jedoch ganz schnell wieder Abstand von dieser Idee genommen, als ich feststen musste, dass der Asterisk sich nicht mal eben mittels grafischer Oberfläche und dem Drücken von ein paar Knöpfchen konfigurieren lässt. :doof:
 
Folgende Überlegung, die zumindest schonmal eingehende Anrufe ermöglichen soll - ob umsetzbar, das steht hier zur Debatte:


HT701
I--------------------------------------------------------------------------I
SIP-Konto:
-STRP-fähig
-direkte Rufmumleitung für eingehende Anrufe auf
IP-Adresse der Fritzbox
I--------------------------------------------------------------------------I

I
I Heimnetzwerk
v

Fritzbox
I-----------------------------------------------------I
registrarlose SIP-Adresse, die
eingehende Anrufe von
Umleitung HT701 entgegennimmt

(eingerichtet, wie im AVM-Wiki
beschrieben, aber ohne DynDNS
und nur im Heimnetzwerk erreichbar)
I-----------------------------------------------------I
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Soweit ich weiß können im GS als Weiterleitungsziel nur Rufnummern angegeben und die FB nur per SIP-URI erreicht werden.
 
Laut der englischen Bedienungsanleitung der HT70x-Serie auf Seite 19f kann man zumindest per manueller Wahl und Präfix *47 einen direkten IP-Anruf "Direct IP Call" initiieren.
Bleibt jedoch die große Frage, ob sich also derart auch die IP der Fritzbox im Heimnetzwerk als sofortiges Umleitungsziel , dort als "Unconditional Call Foward" bezeichnet und via Präfix *72 einzurichten (Seite 23), für jeden einkommenden Anruf auf dem Handytone-Adapter einrichten lässt!?

Kann das einer der Besitzer eines solchen Adapters bitte mal ausprobieren und verifizieren!?
 
Ich könnte die Rufumleitung durch Wahl von *721921681781# einrichten. Aber woher soll das Gerät dann wissen, dass es sich diesmal beim Umleitungsziel nicht um eine Rufnummer, sondern um die interne IP-Adresse meiner Fritzbox handelt? :confused:
 
Könntest Du mal probieren, ob der Adapter als Rufumleitung auch *72*47192*168*178*1# frisst?

Erklärung laut Bedienungsanleitung (S. 19f):

*72 ist die Einleitung einer Rufumleitung
*47 ist das Präfix für einen direkten IP-Anruf
192*168*178*1 ist die Schreibweise der Fritzbox-IP bei einem IP-Anruf, der zumindest händisch eingegeben wird

falls der SIP-Port abweichend von 5060 ist, dann Ergänzung der Ziel-IP-Adresse um den gültigen SIP-Port mit beispielsweise *5061
 
So einen Dialstring "frisst" das Gerät bestimmt, aber so einen Unsinn probiere ich gar nicht erst aus. :p
 
Warum willst Du denn ein Gerät zu etwas "missbrauchen" was gar nicht Deinen Anforderungen entsprechen will?

Was willst Du eigentlich konkret erreichen? So interessant SRTP auch ist, es muss von allen Beteiligten und beiden Gegenstellen unterstützt werden. Damit fällt die Alltagsnutzung darüber flach, für die anderen Fälle Kannst Du ja ein Softphone z B. auf separater Nummer nutzen.
 
Das Vorgenannte trifft auf dus.net nicht zu. Welchen SRTP-fähigen Provider willst du benutzen?
 
dus.net nutzt zusätzlich tls wovon hier nicht die Rede ist...
 
SRTP ohne TLS wäre allerdings ziemlich sinnlos, denn der Schlüssel wird in den SRTP-Paketen mitgeschickt. ;)
dus.net macht aber bei Bedarf keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, deshalb muss es nicht von allen Beteiligten und beiden Gegenstellen unterstützt werden. Das ist der Unterschied. "Alltagsnutzung" ist damit also sehr wohl möglich, man muss sich aber der Einschränkungen bewusst sein.
 
Ausgetauscht wird nur der Sitzungsschlüssel, der ohne Kenntnis des Hauptschlüssels nutzlos ist. Das Gespräch selbst kann somit abhörsicher gestaltet werden wenngleich auch die sonstigen Daten von nicht betroffen sind (man weiß wer wen wann angerufen hat aber nicht was gesprochen wurde).

Das ist zumindest mehr als eine fehlende Ende-zu-Ende Verschlüsselung.
 
Ihr habt Eure Fragen eigentlich schon selbt beantwortet, ich würde gerne mal dus.net mit SRTP und TLS ausprobieren.
Bin mir darüber im Klaren, dass die Sprachverbindung nur bis zu deren Technik verschlüsselt ist, wenn der Anrufer oder Anzurufende keine passende Technik bereithält, aber immerhin könnte der Internetprovider nicht mehr so einfach im Klartext die RTP-Pakete abfischen und mithören.
Ich war gestern fleißig und hab mir erneut ein freetz-Image mit Aserisk an Bord gebaut - das ist wohl der sinnvollste, wenn auch nicht gerade einfach Weg zum Glück, weil mir die Konfiguation und all das noch bevorsteht.

@KunterBunter
Mit welchen Einschränkungen, Du hattest in einer Deiner letzten Antworten darauf hingewiesen, müsste man dabei denn rechnen?
 
Die bereits mehrfach genannte Einschränkung, dass dus.net die Sprachdaten in jedem Fall entschlüsselt.
 
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