[Frage] Wichtige Vorteile eines USB Sticks an einer 7490

ralph.sprenger

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Ich benutze an einer 7490 weder das NAS noch den Mediaserver.
Eingehende Faxe und AB-Nachrichten werden per Mail versendet und automatisch lokal gelöscht.

Gibt es darüber hinaus wichtige plausible Gründe, einen USB-Stick zu verwenden.
Also beispielsweise Vorteile beim Booten oder bei einem FW-Update?
 
Du kannst, da Programme drauf zu tun und mit Telnet ausführen.
Auch kann dein Mailprovider nicht immer verfügbar sein.
Wenn du noch keine VoIP hast, dann kannst du ohne Internet auch noch Faxe und AB-Nachrichten "bekommen"
 
Telnet ist für mich an der Box uninteressant.

Wenn der Mailprovider kurzfritig nicht erreichbar ist, werden die Daten doch im internen Speicher der Box abgelegt,
der dafür vorrübergehend ausreichend sein sollte.

Da VoIP-Anschluß, kommen ohne Web auch keine Telefonate/Faxe/ABs an.

Eigene Klingeltöne nutze ich auch nicht.
 
Es kann auch Dein DSL Zugang unverfügbar werden und die Box neu booten. Dann sind die Faxe auch weg, gelten beim versendenden Faxgerät aber als zugestellt. Es ist durchaus möglich, dass keine Internetverbindung steht, aber die VoIP-Verbindung aufgebaut ist. Das sind zwei getrennte Netzwerkverbindungen. Bei den Preisen spricht nichts dafür, auf den Speicher zu verzichten, außer man nutzt den Anschluss für andere Zwecke.
 
Dann sind die Faxe auch weg,

Nicht bei einer 7490, die hat für so etwas intern bereits einen ausreichend großen und nichtflüchtigen NAND-Speicher zur Verfügung. Das gilt für alle Boxen mit sog. internen "NAS-Speicher", also 3272, 3370, 3390, 3490, 6490, 6840, 7272, 7362 SL, 7390 und 7490 (neben der 7390 also eigentlich alle neuen Boxen die auf dem neuen NAND-Speicherkonzept basieren). All diese Modelle benötigen für die effektive/sichere Nutzung von AB, Fax usw. jedenfalls keinen USB-Stick (edit: das gilt auch für die Argumente von thtomate12 aus #2).

Um die Frage des TE zu beantworten, wenn man nicht weißt weshalb man einen USB-Stick in die Box stecken sollte braucht man auch keinen reinstecken... :silly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für alle Antworten. Es geht mir nicht um die Anschaffungskosten, es liegen hier genügend Sticks herum.
Ich bin momentan mit AVM betr. eines speziellen Effektes in der Diskussion und tausche rege Logfiles aus. Da möchte ich einfach
so viele Paramter als evtl. Störquelle ausschließen, den sicheren Betrieb jedoch dabei nicht gefährden.
 
Einziger Nachteil des internen Speichers ist, dass bei einem Werksreset die Faxe und alles andere tatsächlich (unnötigerweise) weg sind. Da Du aber diese sowieso nicht dauerhaft auf der Box speichern willst ist das zu vernachlässigen. Wenn Du auf Fehlersuche bist, solltest Du natürlich immer auch testweise ein eventuell angeschlossenes Gerät abziehen.
 
Um die Frage des TE zu beantworten, wenn man nicht weißt weshalb man einen USB-Stick in die Box stecken sollte braucht man auch keinen reinstecken...
Aus meinem (manchmal speziellen) Blickwinkel würde ich diese Empfehlung sogar noch zuspitzen: Wenn man keinen braucht, sollte man auch keinen anstecken (oder sich zumindest immer bewußt sein, daß man ihn in jedem Fall vor einem Werksreset abziehen sollte, wenn man nicht regelmäßig seinen Inhalt untersucht).

Warum?

Es gibt in der Firmware (meines Wissens auch noch in jeder aktuellen) eine Möglichkeit für "Provider", von einem angeschlossenen USB-Stick (im richtigen Format, wenn man weiß, wie das aufgebaut sein muß) die Box passend zu konfigurieren.

Code:
root@FB7490:~ $ strings /bin/tr069starter | grep usb -A 5 -B 3
/var/tmp/configimport.tmp
/dev/null
/bin/sh
tr069fwupdate configimportbyusb
/var/media/ftp/%s/%s
tr069start.config
fritzboxconfig.import
provider_default_fritzboxconfig.import
provider_add_fritzboxconfig.import
(aus der 06.23 für die 7490, Branding AVM)

Es kann sich sicherlich jeder selbst ausmalen, was am Ende aus der Zeichenkette "/var/media/ftp/%s/%s" wird ... das ist eine Vorlage (ein Template) für eine C-Funktion (sprintf oder ein Derivat), die anstelle der "%s"-Platzhalter eine angegebene Zeichenkette einsetzt. So wird dann aus dem ersten "%s" der Mountpoint für den USB-Stick und einige mögliche Varianten für das zweite "%s" stehen oben nach der erwähnten Zeile.

Ich habe zwar in jüngster Zeit (mein Euphemismus für bestimmt schon ein Jahr) auch nicht erneut explizit überprüft, ob AVM da tatsächlich nach entsprechendem Hinweis die Vorgehensweise so abgeändert hat, daß der Benutzer von dieser Konfiguration auch immer etwas bemerkt oder sogar sein Einverständnis geben muß ... aber bei anderen Konfigurationsmethoden über TR-069 ist das meines Wissens auch noch nicht der Fall - z.B. beim Remote-Reset, was auch (inkl. nachfolgender Neukonfiguration, ggf. auch mehrfach) ohne Einverständnis des Benutzers/Besitzers möglich ist.

Damit besteht wieder die - zumindest theoretische - Möglichkeit für einen Angreifer, auf einem angeschlossenen USB-Stick passende Konfigurationsdateien abzulegen, die ihm auch nach einem Werksreset wieder einen Zugriffsweg auf die infizierte FRITZ!Box eröffnen - vollkommen ohne Veränderung der installierten Firmware (was natürlich eine weitere Möglichkeit wäre, wenn er schon "drin" ist, aber das steht auf einem anderen Blatt).

Bei vielen Benutzern einer FRITZ!Box dürfte ein Werksreset (egal ob mit anschließendem Restore der Settings oder tatsächlich einer Neukonfiguration) der erste Impuls sein bei "komischem Verhalten" der FRITZ!Box auch nach (mehreren) Neustarts ... wenn sich eine Schadsoftware auf dem Router dann auf diesem Weg "in Sicherheit" bringt, hilft nicht einmal Recovery, solange der Stick beim nächsten Start wieder gefunden wird.

Das "Verstecken" solcher Einstellungen in den beim Werksreset nicht gelöschten Inhalten des TFFS (Minor-ID < 100) funktioniert ja inzwischen nicht mehr ... ob tatsächlich absichtlich oder mehr als Unfall, mag jeder selbst einschätzen nach der Lektüre der /etc/init.d/rc.conf (die zuständige Variable heißt "CONFIG_PROV_DEFAULT").

Fazit: Bei merkwürdigem Verhalten der FRITZ!Box ist es bei "Werkseinstellungen" und auch bei der Benutzung des Recovery-Programms tatsächlich zu empfehlen, die Box ohne angeschlossenen USB-Speicher zu starten (solange die Benutzung der USB-gestützten Konfiguration nicht absichtlich erfolgt) und wenn man ihn generell nicht braucht, spart man Strom, Prozessorleistung und Zeit, wenn man keinen ansteckt. Die Probleme zwischen WLAN und USB3 bei der 7490 treten wohl (ggf. bitte korrigieren, ich selbst habe keine solchen) auch nur dann auf, wenn auch ein USB-Gerät angeschlossen wird.
 
Hmmm... die Hürde ist erstmal gegeben, da es der Angreifer ins System schaffen muss, aber wenn er das mal schafft kann er sich fest einnisten. (Natürlich kann man sich mit seinem Stick auch irgendwo anders infizieren und so die Türe öffnen)

Findet hier denn keinerlei Überprüfung statt? Bzw. läuft das ganze noch ohne Signaturen ab?

Ich denke aber mal, dass solche Dateien auf dem Laufwerk nicht versteckt werden können und mit wachsamen Auge zu identifizieren sind.

(Und: Das wird ja für USB Laufwerke gleichermaßen wie für Sticks gelten?!?)
 
Moin

Frage: Kann so ein böser Bekannter, Ex-FreundIn oder Lausch & Schnüffel Schadcode auf die Box bringen?
...indem die Box mit manipulierten USB-Speicher "Werkseinstellungsmässig" gestartet wird.

Ungefähr so?

1. Box neustarten, Webinterface aufrufen und (erste 10 Minuten) Werkseinstellung laden.
2. Box mit manipulierten Stick booten.
3. Stick abziehen und tschüß.
 
fb_10min_01.png
......nee.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ui! Dazu müsste die Box aber mit angeschlossenem modifiziertem Stick primär vom Stick booten.
 
Die Box bootet und sucht, kommt auf Provider an, die Konfigurationsdateien auf dem eingehängten USB-Speicher.
...sie wird nicht von USB gebootet.
 
Also fehlt bei meiner 123 Auflistung noch ein wichtiger Schritt, den ich aber nicht hier verrate. ;)
 
Verdammt! Den erraten wir ja nie...

BTW:
Anstatt die Box neu zu starten um sie auf Werkseinstellungen zu setzen finde ich es u.U. einfacher wenn man beim "bösen" Bekannten, Ex-FreundIn usw. usw... einfach ein Telefon nimmt (welches natürlich an der Box angeschlossen ist) und #991*15... usw. wählt, geht m.E. schneller/unauffälliger (nicht vergessen eine evtl. Wahlwiederholung oder Anrufliste beim verwendeten Telefon anschließend zu neutralisieren).
 
Viel spannender wären die genauen Stickinhalte, jedoch sollte solch eine Information nicht public gemacht werden.
 
Frage: Signaturen?

Meines Wissens nicht, wer es genauer wissen/testen will, sucht mal im Internet nach Providern, die ihrerseits eine solche Konfiguration über USB-Stick für eine FRITZ!Box verwenden bzw. verwendet haben. Mir fällt da nur irgendein Provider aus NRW ein, von dem ich die Informationen über den Aufbau früher mal bezogen habe, Name ist mir entfallen.

OT: Aber die NSA will ja auch wissen, wofür Ihr Euch so interessiert und so wendet Ihr Euch mit dieser Frage am besten an die Suchmaschine Eures Vertrauens ... wenn die NSA nicht direkt mitliest, wird es der BND schon ordentlich ausleiten an sie. /OT

Da wurde über den USB-Stick dann die FRITZ!Box so konfiguriert, daß sie mit dem ACS des Providers über TR-069 Kontakt aufnahm (weil der nicht von Beginn an in der Firmware hinterlegt war) und dann von dort entsprechend konfiguriert werden konnte. Dort konnte man also (wenn man den vom Provider mitgelieferten Stick nicht mehr hatte) eine Datei für einen eigenen USB-Stick laden, da war aber nichts mit Signaturen.

Frage: Wie kommen die Dateien auf den Stick?

Das Unangenehme an der Sache ist es für mich, daß ein Angreifer tatsächlich noch nicht einmal "Shell-Zugriff" auf der Box haben muß, um Dateien auf den Stick zu bringen. Neben der Möglichkeit einer "externen" Infektion gibt es ja auch noch eine Chance, über eine FTP-Verbindung mit einem unprivilegierten Konto (also ohne Admin-Rechte) auf den Stick zuzugreifen. Daß der FTP-Server selbst bei einer unkonfigurierten Box bereits gestartet wird und dann auch tatsächlich noch ohne jede Abfrage eines Kontos benutzt werden kann (solange die Benutzerverwaltung noch nicht auf "Anmeldung mit Kennwort" umgestellt wurde), ist ein offenes Geheimnis ... auch das wurde selbstverständlich an AVM gemeldet. Ob sich da schon etwas getan hat, weiß ich nicht - hier macht sich die Politik des "stillen Fixens" von Sicherheitslücken eben sehr unangenehm bemerkbar und man kommt als Einzelner gar nicht mehr hinterher, wenn man das alles immer wieder erneut testen will. Automatisierte Tests lohnen sich für mich auch nur, wenn man das bei der Meldung mit einem Demo-Exploit ohnehin schon belegen mußte und den dann einfach auf neu erscheinende Firmware hetzen kann (wobei die Erfahrung ja auch zeigt, daß so ein Fix an der einen Stelle gerne auch mal eine Lücke an der anderen reißt, erst letzten bei D-Link wurde so etwas wieder publik).

Frage: Stick oder HDD, gibt es einen Unterschied?

Meines Wissens nicht, das interessiert den tr069starter ja nicht. Der hat seinen Pfad in dem er sucht ... ob das ein Stick oder eine HDD ist, ist ihm schnuppe.

Frage: Was kann man mit solchen Einstellungen erreichen?

Das ist tatsächlich von der Firmware und den dort noch vorhandenen Lücken abhängig.

Ein professioneller Angreifer würde sicherlich - wegen der Anzahl der zu kapernden Boxen - tatsächlich nur die Fernkonfiguration über einen eigenen ACS auf diesem Weg einstellen und dann alles weitere vom ACS aus realisieren.

Prinzipiell lassen sich wohl sämtliche Einstellungen in der ar7.cfg und den anderen Dateien im Flash manipulieren, es gibt die Möglichkeit des Ersetzens von Einstellungen genauso wie die Möglichkeit, Einstellungen hinzuzufügen.

Über andere Lücken in der Firmware war/ist es dann aber wieder möglich, auch eigene Kommandos auf der FRITZ!Box auszuführen. Die inzwischen weitgehend geschlossene "command injection"-Lücke in /etc/init.d/S44-hostname war ein Beispiel für so ein Problem. Dort konnte durch eine Modifikation des "hostname"-Eintrags in der ar7.cfg ein eigenes Kommando in den Startprozess des FRITZ!OS eingebaut werden, mit entsprechendem Aufwand ist dann natürlich so ziemlich alles zu realisieren, bis hin zur permanenten Modifikation der Firmware über später aus dem Internet nachgeladenen Code.

Wenn man dann davon ausgeht, daß der Angreifer vorher vielleicht gar keinen Zugriff auf die Box selbst hatte (sondern nur auf ein weniger privilegiertes Konto, mit dem er - ggf. von außen, wenn das tatsächlich freigeschaltet ist - per FTP auf den Stick zugreifen konnte), dann wird vielleicht auch deutlich, warum sich aus der Summe vieler kleinerer Lücken am Ende tatsächlich eine Bedrohung ergeben könnte. Wenn es also möglich ist, den FTP-Server dahingehend zu täuschen, daß er eine von extern kommende Verbindung fälschlicherweise als intern ansieht und dann auch den Zugriff mit einem für externen Zugriff gar nicht zugelassenen Benutzer (oder im Extremfall sogar ohne Anmeldung, wenn das in der Box entsprechend konfiguriert ist - "keine Anmeldung im Heimnetz") ermöglicht, dann ist das sicherlich auf den ersten Blick nur ein kleineres Problem oder eine Petitesse am Rande ... so lange, bis es sich dann zu einem größeren auswächst.

Es gibt durchaus auch noch andere Lücken in der Firmware, über die man in die Firmware eindringen kann ... daß sie auf der LAN-Seite nicht wirklich sicher ist (wenn man mal wirklich annehmen will, die WAN-Seite wäre sicher), predige ich ja nun schon länger.

Wenn ich das auch nur selten mit konkreten Anleitungen verbinde (weil ich nicht will und teilweise auch nicht darf), will ich trotzdem ein Bewußtsein beim FRITZ!Box-Benutzer dafür entwickeln helfen, daß sich die Angriffe auf seine heimische Infrastruktur (in die auch immer mehr Geräte eingebunden werden) zunehmend auf die Router als zentrale Elemente konzentrieren und diese Router (AVM ist ja nicht der einzige Hersteller, aber eben der mit der höchsten Verbreitung in D) in aller Regel gegen Angriffe aus dem LAN erschreckend schlecht gesichert sind ... einfach weil sie zum Zeitpunkt des Entwurfs ihrer Firmware noch keine lohnenden Ziele waren. Wenn heute aber immer mehr Geräte mit bekannten Lücken auf der LAN-Seite zum Einsatz kommen (gestern erst wieder eine Lücke in einer verbreiteten Library für iOS-Anwendungen, bei Android ist die WebView-Lücke inzwischen schon fast Legende), dann können diese Geräte eben durchaus als Relay für einen Angriff auf den Router genutzt werden.

Dazu gehört es eben auch, daß koy mit seinem Einwand zum Auslösen eines Werksresets (aus dem LAN, wenigstens nicht aus dem WAN) innerhalb der ersten 10 Minuten nach einem Neustart der Box (wenn es doch bloß einen Weg gäbe, die Box irgendwie ohne Kenntnis von Credentials zu einem Reboot zu bringen) ja absolut richtig liegt.
Anhang anzeigen 81642
(das ist FRITZ!OS 06.23-29836 DSL für die 7390 in den ersten 10 Minuten nach dem Booten)

Später kann man sich eine E-Mail mit einem Link für eine gültige Sitzung in der FRITZ!Box zusenden lassen, dafür müßte man als Angreifer ggf. auch nur die Push-Mail-Einstellungen modifizieren, was (ich schreibe mal wahrscheinlich, man kann als Einzelner wirklich nicht alles immer wieder testen) über die hier diskutierte Konfiguration machbar sein sollte. Wenn der Besitzer eigene Push-Mail-Einstellungen vornimmt, ist man zwar gekniffen, solange hat man aber durch Manipulation der Push-Mail-Einstellungen von einem einfachen LAN-Relay aus die Möglichkeit, eines Admin-Sitzung auf der FRITZ!Box zu ergattern. Was das am Ende heißt, wenn man parallel noch das E-Mail-Konto des Besitzers gekapert hat (dann kann der ruhig seine eigenen Push-Mail-Einstellungen vornehmen), kann sich wieder jeder selbst überlegen.

Wer schon einmal diese Möglichkeit mit der Push-Mail getestet hat, der weiß, daß da nur eine Session in der FRITZ!Box erzeugt wird (mit einer Lebensdauer von 3600 Sekunden) und dann ein Link der Form:
Code:
http://fritz.box/system/boxuser_list.lua?sid=e5baf99c487f1901
verschickt wird. Die Sitzung ist zwar an die IP-Adresse des Gerätes gebunden, von dem die Anforderung für die Mail kam, aber wenn jemand dieses Relay unter seiner Kontrolle hat, ist das ja nun gar kein zusätzliches Problem.

Wie man in diesem Falle eine bessere Lösung realisieren könnte, muß man wahrscheinlich gut überlegen ... aber hier wird für mich Sicherheit zugunsten von verringertem Support-Aufwand geschwächt; immerhin kann man den Push-Mail-Service wenigstens abstellen (auch wenn er wohl - wieder nicht getestet, weil ich jetzt keine Box auf Werkseinstellungen setzen will - automatisch bei der Einrichtung des Push-Services aktiviert wird).

Das ist nur ein möglicher Aspekt eines Angriffs aus dem LAN ... wieviele Leute am Ende davon betroffen sein könnten, ist pure Spekulation. Auf den bei vielen vorhandenen Zusammenhang zwischen verschiedenen Konten schon rein über die E-Mail-Adresse habe ich erst kürzlich beim Thema "MyFRITZ!" hingewiesen ... wenn ein verwundbares Android-Gerät einem Angreifer als Basis dient, hat der in aller Regel die Information zur E-Mail-Adresse bereits, sofern der Besitzer der Box nicht wirklich mit mehreren Identitäten arbeitet, was man nur nachdrücklich empfehlen kann. Es kursieren immer wieder Listen von erbeuteten E-Mail-Adressen samt Kennwort im Netz ... wenn dann ein E-Mail-Konto ohne Kenntnis des Besitzers kompromittiert ist, wird es tatsächlich gefährlich (von der Zugriffsmöglichkeit über "lawful interception" fange ich gar nicht erst an). Das ist dann zwar immer noch primär ein Problem des erbeuteten Kontos (die Provider steuern ja heftigst dagegen, z.B. Google mit der "enhanced security", wo es dann nicht einfach ein beliebiger anderer Client sein kann, der irgendwelche Mails abruft), aber man sollte es eben auch als Router-Hersteller aus dem LAN nicht so leicht machen, mit solcher Beute dann entsprechende Folgeschäden zu verursachen.

Das ist schon wieder sehr lang und ich zügele mich hier jetzt etwas ... während meiner Schreiberei gab es genug andere Beiträge, mal sehen, was da drin steht. Aber beim Thema Sicherheit geht eben eines ins andere über ... da ist eine Trennung verschiedener Themen nicht leicht. Aus Zeitmangel auch kein richtiges Korrekturlesen hier ... wer Fehler findet, darf sie behalten.
 
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