[Frage] Wie am besten 6x 7490 zu Haus-WLAN verbinden?

Damnatus

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Hallo zusammen!

Ich stehe vor folgender Aufgabe:
In unserem Studentenwohnheim gibt es derzeit für jede Wohnung einen eigenen Router mit eigener TAL und unterschiedlichen SSIDs und Passwörter.
Derzeit ist das unterschiedliche Hardware, wird aber auf 7490 umgestellt.
Ich soll nun, als einzig Technikaffiner, dafür Sorge tragen, dass die Leute sich nicht nur in der eigenen WG einloggen können, sondern im gesamten Haus bewegen können ohne sich umzumelden (das überfordert viele schon).

Bisher folgender Plan:
Jeder der 6 Router bekommt die gleiche SSID + Verschlüsselung + Passwort. Und dann wird clientseitig von einem AP zum nächsten gewechselt.
Nun bin ich bei meiner Recherche über die Kanaltrennung (1,5,9,13) gestolpert, was in meinem Fall zu wenig wäre. Trennung von 2,4 und 5 Ghz Band eher unpraktikabel, wegen älterer Geräte.

Wichtig ist: Die 6 Router müssen _nicht_ ein geteiltes WLAN ergeben, die LANs können separiert bleiben.
Außerdem: Alle Router haben ihren eigenen Internetanschluss. Wenn ich das richtig verstanden habe, würde da eine Lösung die Fritzboxen als Repeater zu verwenden wegfallen, da sie dann über den Master sich mit dem Netz verbinden würden, richtig?

Könnte das so funktionieren?
Gibt es bessere Umsetzungen?

Ich hoffe ich habe bei meiner Suche die Lösung nicht übersehen, aber bei den meisten, ähnlich gelagerten Fällen, fehlt der Umstand, das alle Router eine eigene Internetleitung per TAL haben.
 
Mehrere Sender können auf dem gleichen Kanal sein und in Deinem Fall ist wirklich nicht mehr zu tun als überall die gleiche SSID mit Schlüssel zu nehmen. Gleicher Hardware bedarf es nicht unbedingt.

Wer ist Anschlussinhaber? Thema: Störerhaftung
 
Es wird ja wohl nicht in jeder Wohnung jedes Netz sein, dann musst du die Kanäle nur passend verteilen, wenn mehr als ein anderes Netz empfangen wird, dann solte die Sendeleistung reduziert werden, sonst behindern ihr euch mehr.

Dann kommt das zweite Problem: IP-Adressen, Clients halten gerne ihr alte Lease, solange sie damit ins Netz kommen, doch wenn jetzt verschiedene Geräte mit der gleichen IP-Adresse kommen, dann kann es zu Ärger kommen, da habe ich selber aber keine Praxiserfahrung mit.

Rechtliche Aspekte sind dann noch eine ganz andere Sache
 
Wenn alle FB als Repeater oder LAN Client laufen ist nur der Hauptrouter für DNS und DHCP zuständig, damit auch keine doppelten IPs und so.
 
@HabNeFritzbox Es sind mehrere DSL-Anschlüsse
 
Das mit den IPs lässt sich vermeiden wenn jede Box einen anderen Bereich für die DHCP Zuweisung hat.
 
Ups übersehen, dann wird das wohl mit Roaming eher schwierig, wird wohl zu Problemen kommen.

Jede FB ist dann ja eigenständig, da bleibt wohl nur selbe IP, und dann jeder FB anderen DHCP Bereich geben innerhalb des selben Subnets.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mehrere Sender können auf dem gleichen Kanal sein und in Deinem Fall ist wirklich nicht mehr zu tun als überall die gleiche SSID mit Schlüssel zu nehmen. Gleicher Hardware bedarf es nicht unbedingt.

Wer ist Anschlussinhaber? Thema: Störerhaftung
Danke.
Zur Störerhaftung: Noch ist jeweils ein Student pro Wohnung Vertragsinhaber. Ich arbeite gerade daran alle Verträge zu einem Anbieter zu bekommen und dann den Trägerverein des Studentenwohnheims dafür einzusetzen.

Es wird ja wohl nicht in jeder Wohnung jedes Netz sein, dann musst du die Kanäle nur passend verteilen, wenn mehr als ein anderes Netz empfangen wird, dann solte die Sendeleistung reduziert werden, sonst behindern ihr euch mehr.

Dann kommt das zweite Problem: IP-Adressen, Clients halten gerne ihr alte Lease, solange sie damit ins Netz kommen, doch wenn jetzt verschiedene Geräte mit der gleichen IP-Adresse kommen, dann kann es zu Ärger kommen, da habe ich selber aber keine Praxiserfahrung mit.

Rechtliche Aspekte sind dann noch eine ganz andere Sache

Das nicht alle Netzte überall sind ist ein valider Punkt, den ich noch nicht bedacht habe. Guter Punkt - gilt es zu prüfen.
Das zweite Problem: Das ist tatsächlich blöd. Würde hier unterschiedliche Router-IPs helfen. Also 192.168.xxx?

edit: Frage zu verschiedenen IP-Bereichen für DHCP hat sich geklärt.

Das mit den IPs lässt sich vermeiden wenn jede Box einen anderen Bereich für die DHCP Zuweisung hat.

Ups übersehen, dann wird das wohl mit Roming eher schwierig, wird wohl zu Problemen kommen.

Jede FB ist dann ja eigenständig, da bleibt wohl nur selbe IP, und dann jeder FB anderen DHCP Bereich geben innerhalb des selben Subnets.

edit 2:
Meinen herzlichen und tief empfundenen Dank für diese schnelle Unterstützung! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Router können selbe IP haben und auch SSID und PW.

DHCP ist dann eigentlich auch egal, wenn keiner ne IP fixiert, sonst wird eh andere IP zugewiesen.
 
Was ich noch bedenken würde ist die Frage ob Geräte die im gleichen Wlan sind mit einander kommunizieren können sollen. Mit anderen Worten soll das Gerät (z.b. Laptop) von Student A auf das Gerät von Student B zugreifen können wenn sich A und B zur selben Zeit im selben Wlan befinden (also an den selben AccessPoint angemeldet sind)....
Wenn deine Antwort "nein" ist macht es ggf. Sinn jedem Router sein eigenes Wlan zu geben und zusätzlich ein Gast-wlan zu etablieren dass dann im ganzen Haus die selben zugangsdaten und die selbe SSID hat. (dieses würden die Fritzboxen von haus können)

Ist aber nur so ein gedanke..
 
Man könnte auch einfach einen Zentralen Router machen und dort mehre Leitungen zusammenschalten mit load balance, und dann werden einfach im Haus günstige reine WLAN AP´s (gibt es z.B. von TP Link für 20€) verteilt die alle per LAN angeschlossen werden.

So gibt es wirklich nur ein Netz, keiner muss sich um Verträge kümmern, und auch Roaming klappt.
 
Was ich noch bedenken würde ist die Frage ob Geräte die im gleichen Wlan sind mit einander kommunizieren können sollen. Mit anderen Worten soll das Gerät (z.b. Laptop) von Student A auf das Gerät von Student B zugreifen können wenn sich A und B zur selben Zeit im selben Wlan befinden (also an den selben AccessPoint angemeldet sind)....
Wenn deine Antwort "nein" ist macht es ggf. Sinn jedem Router sein eigenes Wlan zu geben und zusätzlich ein Gast-wlan zu etablieren dass dann im ganzen Haus die selben zugangsdaten und die selbe SSID hat. (dieses würden die Fritzboxen von haus können)

Ist aber nur so ein gedanke..

Derzeitiger Gedanke ist, dass das "Haupt"-WLAN der Fritzbox für die Wohnung ist und die Gäste-WLANs gleiche SSID + PWs bekommen. Das dürfte deiner Überlegung entsprechen. :)

Man könnte auch einfach einen Zentralen Router machen und dort mehre Leitungen zusammenschalten mit load balance, und dann werden einfach im Haus günstige reine WLAN AP´s (gibt es z.B. von TP Link für 20€) verteilt die alle per LAN angeschlossen werden.

So gibt es wirklich nur ein Netz, keiner muss sich um Verträge kümmern, und auch Roaming klappt.

An einen zentralen Router habe ich auch schon gedacht. Bloß die Bewerkstelligung macht mir Kopfzerbrechen. Wie ließen sich da mehre Leitungen "zusammenschalten"? Müsste die Leitungen nicht erst neu gelegt werden um das zentral anzubinden und dann in die Wohnungen zu verteilen?
Welcher Router kann load balanacing?
Wie will ausreichend Kapazität gebucht werden, bei bis zu 66 Teilnehmer? Das sind doch dann teure Business-Verträge für 200+ MB/s, oder?
 
Angenommen der Hauptrouter wäre im Keller, müsste man dort auch entsprechend die TAE Dosen haben, pro Leitung ein Modem anschließen, und dann einen Router haben der ganze Verwalten kann.

Frage ist ja auch was für Leitungen bei euch möglich sind, ob alle mit dem ADSL bis 16k haben oder schon VDSL mit 50k läuft.

Bei den jetzigen eigenständigen 6 FB´s wäre wohl gut wenn jeder sein Heimnetz für sich macht wie er mag, und man bei allen Gastzugang aktiviert mit selber SSID und PW. Roaming ist eh so nicht sauber möglich da ja jede FB andere öffentliche IP hat, und Verbindungen eh neu aufgebaut werden müssen. Bei nur Webseiten surfen wäre dieses aber nicht problematisch, würde eher bei Musikstreams oder so auffallen.
 
Haben 50k-Leitungen und derzeit präferiere ich die Idee mit eigenem Heimnetz + Gastzugang mit selben SSID + PWs.

Bisher ist es so dass die TAE-Dosen jeweils in den Wohnungen sind. Verstehe ich dich richtig, dass du die 6 Leitungen an einen Router bringen willst, der die Verwaltet und an dem Router dann die Leitungen für die APs der Wohnungen hängen?
Gibt es denn überhaupt Router die sowas können?
 
Da wäre wohl günstigste nen PC mit mehre Netzwerk Ports. Gibt zwar auch fertige Dual WAN Router, aber bei noch mehr Leitungen wird wohl fertige Hardware zu teuer. Zudem brauchst ja auch immer nen VDSL Modem, und ne FB als reines Modem verwenden wäre ja auch was Verschwendung.
 
... jede Wohnung einen eigenen Router ... im gesamten Haus bewegen können ohne sich umzumelden ...
Die Bewegungsfreiheit im WLAN kann nur so weit gehen, wie das WLAN der Wohngemeinschaft strahlen kann.Du hast also für jede Wohnung ein eigenes WLAN und kannst dich auch nicht im ganzen Haus frei bewegen außer, wenn jedes WLAN das ganze Haus abdeckt.


Bei wesentlich mehr als drei Wohnungen wird das problematisch: es gibt zwar elf WLAN Kanäle, aber nur drei Kanäle können parallel störungsfrei arbeiten: 1, 6,11. Das liegt an der nötigen Kanalbreite, die 5 Kanäle beträgt.



Power WLAN würde zwar die Beweglichkeit sichern, kann aber nicht eine Bedingung erfüllen, dass jeder auf seinem eigenen Netz surft.
 
Würde hier unterschiedliche Router-IPs helfen. Also 192.168.xxx?
Nur um hier ein evtl. bestehendes Missverständnis aufzuräumen, alle (eigenständigen) WLAN-Router müssen neben der gleichen SSID und Verschlüsselung das gleiche Subnetz verwenden (von einem Subnetz kann man da aber dennoch nicht reden) und sogar die gleiche IP-Adresse haben (nicht können sondern müssen), die unterschiedlichen DHCP-Ranges beziehen sich auf das gleiche Subnetz.

BTW:
Als Optimal betrachte ich die ganze Umsetzung übrigens nicht so ganz aber möglich ist es natürlich.




Du hast also für jede Wohnung ein eigenes WLAN und kannst dich auch nicht im ganzen Haus frei bewegen außer, wenn jedes WLAN das ganze Haus abdeckt.
Da steckt ein Denkfehler deinerseits drin... ;)

Bei wesentlich mehr als drei Wohnungen wird das problematisch:
Wieso? Das ist kein Problem, nutzen eben jeweils 2 von 6 APs den gleichen Kanal (oder eben jeweils 3 von 9 APs usw.), idealerweise immer ein Kanalpaar mit größtmöglicher Entfernung zueinander.

Bei 6 Wohnungen wo sich jeweils 2 gegenüber liegen könnte die Kanalverteilung z.B. so aussehen:
Code:
    Flur
      |
[01] -+- [11]
      |
[06] -+- [01]
      |
[11] -+- [06]
      |

Oder bei 9 Wohnungen (ebenfalls Kanäle 1-6-11):
Code:
    Flur
      |
[01] -+- [11]
      |
[06] -+- [01]
      |
[11] -+- [06]
      |
[01] -+- [11]
      |

Oder z.B. bei 8 Wohnungen (alternative/neuere "Kanalregel" ab 802.11g, Kanäle 1-5-9-13):
Code:
    Flur
      |
[01] -+- [09]
      |
[05] -+- [13]
      |
[09] -+- [01]
      |
[13] -+- [05]
      |

usw. usw...

Das ganze kann man auch 3-Dimensional erweitern (mehrere Etagen), immer die möglichst größte Entfernung von WLAN-APs mit gleichem Kanal.

Selbst wenn sich 2 WLAN-APs mit dem gleichen Kanal untereinander sehen so bremst dies u.U. zwar den Durchsatz macht die WLAN-Nutzung aber dennoch nicht unmöglich, schließlich würde das Problem prinzipiell bestehen (bzw. besteht es aktuell bereits) wenn jeder seinen eigenen WLAN-Router in der Wohnung betreibt, ist also bei diesem Thema nebensächlich bzw. tut dies die geplante Umsetzung weder behindern noch unterstützen.
Wobei es in diesem Fall natürlich von Vorteil ist wenn man die Kanalnutzung manuell für alle verwendeten WLAN-APs festlegen kann (und dies nicht jeder für sich entscheidet oder der Automatik des AP überlässt), völlig unabhängig der Thematik ob die WLAN-APs gemeinsam genutzt werden sollen oder nicht.


Power WLAN würde zwar...
Power WLAN? Oder meinst du PowerLAN (PLC)? Was hat aber PowerLAN mit der ganzen Situation zu tun? :confused:
 
Moin

Meine Erfahrung: Roaming bei identischen SSIDs und Passwort bleibt Glückssache
...es kommt dabei sehr auf die Roamingbereitschaft der Endgeräte (Klientseitig) an.

Mein WLAN: 1x Router (WLAN AP + Gastzugang) 3x WDS (1x WDS Basis, 2x WDS Repeater)
Alle auf Kanal 11, verschiedene SSIDs aber das selbe Passwort.
Dadurch (Kanal 11) kennen sie sich und stören sich auch nicht gegenseitig.
Und ich kann immer auswählen auf welchen ich verbinden möchte.
Nur so weiss ich das dann auch.

Bei der Kanalwahl gibt es aber keine pauschale Lösung,
da es hierbei immer auf die Umgebung (andere "Nachbar" APs) ankommt.
Hier ist also erstmal genaues Beobachten anzuraten.
Empfehlung: inSSIDer
Wer neben 1, 6 und 11 wählt ist Störer und alle Anderen stören ihn.
...wäre zum Beispiel eine Faustregel, aber wie geschrieben, die Umgebung gibt vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Prinzipiell muss man bei 6 APs eigentlich fast nichts machen, einfach nach Gusto: SSID gleich oder verschieden, Passworte gleich oder unterschiedlich. Den wenigsten Aufwand hat man natürlich bei identischen WLAN-Zugängen, aber ist es auch nicht wesentlich komplizierter, jedes Gerät per WPS/Knopf anzumelden. Vermeiden sollte man auf jeden Fall den Humbug, die SSIDs aus der Werkseinstellung zu lassen.

Die Frage nach der Kanalbelegung bzgl. 802.11g wurde von koyaanisqatsi abschließend hinreichend beantwortet, allerdings glaube ich kaum, dass alle User nur surfen wollen und sich mit dem lahmen G-Standard zufrieden geben werden. Daher bitte nicht einfach ignorieren, dass es bei N nur 2 überlappungsfreie Kanal-Paare gibt.

Roaming ohne APs mit Controller und ohne direkte Unterstützung durch die Adapter der Clientgeräte, bleibt ein "Roaming für Arme" durch simples Abreißen und Neuverbinden. Die Vergabe unterschiedlicher SSIDs erleichtert allenfalls die Kontrolle auf erfolgreiches Roaming aber nicht das Roaming selbst.

Die individuellen Einstellungen der einzelnen Boxen bzgl. IP-Adressen und DHCP sind eigentlich völlig Wurst - aber unterschiedliche Subnetze unter Vermeidung der Standard-Adressen nach demselben Muster sind aber dringend empfohlen z.B. für spätere VPN-Zugänge etc.
 
Moins

Auwaia, der Standard n, der reicht auf Kanal 11 von Kanal 5 bis Kanal 13 (laut InSSIder).
...damit gilt das Faustrecht der höheren Sende-, und Empfangsstärke.
 
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