Wie bekomme ich Samba/CIFS Freigabenamen für FritzNas-Verzeichnispfade?

telefonicus

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Hallo,
ich möchte eine Fritzbox als NAS-Server missbrauchen*, und zwar möchte ich mit der DBox2 Musik von einem an die Fritzbox angeschlossenen USB-Laufwerk abspielen. Die DBox braucht für CIFS Freigabenamen, mit FritzNAS-Pfadbezeichnungen wie "https://192.168.178.2/nas/filelink.lua?id=c4b6de28a59fa697" kann die DBox2 bei CIFS nichts anfangen. Kann ich die Fritzbox nicht irgendwie dazu bringen, mein Musikverzeichnis mit einem Freigabenamen, z. B. "Musik1" im Heimnetz freizugeben?

Bisher ist es mir lediglich gelungen eine ganze Festplatte unter dem Namen der Fritzbox, "Fritz2", per CIFS einzubinden. Es dauert mir aber zu lange, mich jedesmal mit der Fernbedienung durch die Verzeichnishierarchie bis zu meiner Musik durchzuzappen. Und außerdem spielt es auch nur mit vielen Aussetzern. Im Moment benutze ich FTPFS, aber auch damit gibt es oft Aussetzer, und wenn ich mit der Fernbedienung durch die Verzeichnisse brause, bleibt es manchmal ganz hängen, dann kann ich nur noch mit dem Yweb-Interface das Neutrino neu starten.

NFS wird glaub ich von den aktuellen Fritzboxen ohne Freetz nicht angeboten, oder?

Meine aktuelle Frizbox ist eine 7320, ich hätte auch noch eine 7270 zur Verfügung, wenn es daran liegen sollte.

* ist FritzNAS überhaupt eine Alternative zu einem "richtigen" NAS-Server?

Viele Grüße,
Telefonicus
 
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* schupps *
 
Einfach mal \\fritz.box öffnen und dort müsstest dein USB Laufwerk als Ordner finden.

Die FB kann zwar einen kleinen NAS abbilden, ersetzt aber bei weitem kein richtigen NAS. Die Leistung ist eher schlecht mit etwa 3-5MB/s.
 
Netbios-Notation mit \\ erlaubt das DBox-Neutrino für CIFS-Mounts nicht, nur nackte Samba-Freigabenamen. Es ist zwar möglich ein einzelnes ganzes Laufwerk unter dem Namen der Fritzbox ("Fritz2") ansprechbar zu machen, aber einzelne Verzeichnisse kann FritzNAS offenbar nur im "großen" Internet (WAN) freigeben (https://192.168.178.2/nas/filelink.lua?id=4bbc6d2a6e7b72f2) nur eben nicht im LAN :-(

Ich hab jedenfalls keine Möglichkeit gefunden. Hab ich vielleicht was übersehen?

Außerdem beobachte ich, dass FritzNAS das zweite USB-Laufwerk oft nicht auflistet, obwohl es im LAN per SAMBA und FTP weiterhin erreichbar ist. Werden die beiden USB-Ports unterschiedlich behandelt?

Ist das Thema NAS bei Freetz besser gelöst? Freigabenamen für einzelne Verzeichnisse? NFS-Support?

Gruß,
Telefonicus
 
Zuletzt bearbeitet:
Musste mal schauen ob für USB ggf. eine Energiesparfunktion aktiv ist oder so, zumindest bei der 7490 geht es wegen USB 2. und 3.0.

Wenn du die Fernwartung aktivierst kommst auch per LAN auf die https Seite. Sonst einfach nur mal mit http probieren statt https.

Zu Freetz und NFS kann ich dir nicht viel sagen, da ich mit beidem nicht arbeite auf der FB.

Wenn Platte mal nicht erkannt wird, ggf. einen HUB mit eigener Stromversorgung probieren sofern die Festplatten nicht selbst externe Stromversorgung haben.
 
Bisher ist es mir lediglich gelungen eine ganze Festplatte unter dem Namen der Fritzbox, "Fritz2", per CIFS einzubinden. Es dauert mir aber zu lange, mich jedesmal mit der Fernbedienung durch die Verzeichnishierarchie bis zu meiner Musik durchzuzappen. Und außerdem spielt es auch nur mit vielen Aussetzern. Im Moment benutze ich FTPFS, aber auch damit gibt es oft Aussetzer, und wenn ich mit der Fernbedienung durch die Verzeichnisse brause, bleibt es manchmal ganz hängen, dann kann ich nur noch mit dem Yweb-Interface das Neutrino neu starten.

Hallo,
wie hast Du es geschafft die Festplatte direkt unter dem Freigabenamen der Fritzbox per CIFS einzubinden? Genau das brauche ich. Ich habe es nur geschafft die Platte mit Namen fritz.nas/"Name der USB-Platte" anzusprechen.

Das mit dem zusätzlichen /"Name der USB-Platte" macht aber in meiner speziellen Konfiguration Schwierigkeiten. Daher würde ich die Platte gerne direkt unter dem Freigabenamen ansprechen.

Vielen Dank im Voraus!

Gruß,

kwax
 
Kannst im Windows doch, da kannst auf den Ordner oder anderen Unterordner Netzlaufwerke einrichten.
 
Oder einfach "per Label" mounten, dann machen auch exotischere Namen für ein Verzeichnis (FRITZ!OS erstellt pro Volume ein gesondertes Verzeichnis unterhalb der NAS-Freigabe) keine Probleme mehr und den Namen der Samba-Freigabe kann man auch genauso gut über das GUI ändern.
 
Oder einfach "per Label" mounten, dann machen auch exotischere Namen für ein Verzeichnis (FRITZ!OS erstellt pro Volume ein gesondertes Verzeichnis unterhalb der NAS-Freigabe) keine Probleme mehr und den Namen der Samba-Freigabe kann man auch genauso gut über das GUI ändern.

Vielen Dank für die schnellen Antworten! Ich versuche aber mit einer uralten Mobotix-Kamera auf eine Platte am USB der 6490 zuzugreifen.

In der Cam kann ich fast garnix eintragen, außer "Remote Share" und User/Password. Ich habe es nicht geschafft auf Unterverzeichnisse (also die USB-Platte) zuzugreifen. Gibt es da noch einen Lösung?
 
Ja, so einfach...

1. Fritz!Box Benutzer nur für NAS anlegen
2. Nur ein (1) Verzeichnis zuweisen, und nicht einfach: Alle an der Fritz!Box angeschlossenen...
Screenshot_2016-10-20-20-35-01.png
...um nach Login genau da zu Landen.

Dieser Benutzer könnte auch bei dem SAMBA-Problem helfen.
:rolleyes:
 
Ja, so einfach...

1. Fritz!Box Benutzer nur für NAS anlegen
2. Nur ein (1) Verzeichnis zuweisen, und nicht einfach: Alle an der Fritz!Box angeschlossenen...
Anhang anzeigen 87880
...um nach Login genau da zu Landen.

Dieser Benutzer könnte auch bei dem SAMBA-Problem helfen.
:rolleyes:

Vielen Dank für die schnellen Hinweise! Ja, genau so habe ich es auch probiert. Mit 192.168.2.254/nas komme ich in einem Web-Browser auch direkt auf das USB-Verzeichnis des Benutzers.

Aber weder mit dem Datei-Explorer (Win10) noch mit der Cam komme ich auf das Verzeichnis, da keine Berechtigung auf die Freigabe (no permissions for server path). Habe es auch mit \\192.168.2.1\fritz.nas im Explorer probiert.

Mit "Alle an der FRITZ!Box verfügbaren Speicher" klappt alles wunderbar (192.168.2.254/fritz.nas). Aber die Cam schreibt dann natürlich in kurzer Zeit den internen Speicher der FritzBox voll.:confused:
 
Wenn einfach nur \\fritz.box oder halt \\192.168.2.1 bei dir eingibst im Explorer, solltets dort entsprechend Ordner sehen von externen Medien.
 
Ja, das klappt auch bei mir. Nur dann muss ich mich im Explorer von "fritz.nas" zu dem freigegebenen Verzeichnis klicken oder direkt den kompletten Pfad eintippen, im Explorer natürlich kein Problem.

Aber die Cam akzeptiert nur einen Remote Share und keine Verzeichnisstruktur. Ich muss halt irgendwie mit dem Share direkt auf der USB-Platte landen. :(
 
Das kann die FRITZ!Box in dieser Form nicht ... dazu müßte sie direkt in der smb.conf eine weitere Freigabe nur für das verwendete Volume definieren. Macht sie aber nicht, dort gibt es nur einen einzelnen für das Basisverzeichnis des NAS. Da bliebe nur, eine passende "smb.conf" selbst erstellen, das braucht dann noch ein paar Änderungen an anderen Dateien, weil diese Konfiguration dynamisch generiert wird im FRITZ!OS.

Wobei das bei der 6490 dann wieder etwas vollkommen anderes ist, da kommst Du nicht in das System, um die "smb.conf" selbst anzupassen (jedenfalls nicht ohne weiteres) ... bei der 6490 solltest Du auch nicht über die .1 auf die NAS-Funktionen zugreifen. Wenn Du gleich die .254 verwendest (mal eine /24-Maske angenommen), ist der Durchsatz mind. 6x so hoch.

Kann die Mobotix-Kamera tatsächlich nichts anderes als CIFS/SMB ohne weitere Unterverzeichnisse? Wenigstens FTP sollte die doch auch können ... wie alt ist die denn bzw. was ist es denn überhaupt für eine Kamera? Bei der alten M12 konnte man wohl auch SMB getrennt auswählen (ist schon sehr, sehr lange her und etwas verschwommen in der Erinnerung) und dort dann auch mit Unterverzeichnissen arbeiten, was bei der Einstellung "CIFS/SMB" nicht ging.
 
Vielen Dank für die sehr kompetente Antwort!!! Ich bin halt kein Netzwerk-Ninja und kann die Hinweise sehr gut gebrauchen. :)

Es ist eine alte M1. Die hat nur "WIN", also das was mit dem internen Speicher der 6490 problemlos klappt, oder "NFS" zur Auswahl. Bei NFS kann man nur "File Server IP" und "Remote Directory/Share" eintragen, bei "WIN" zusätzlich "Netbios name", "Username" und "Password".

Gibt es da irgendwie eine Chance die Bilder auf die Platte am USB zu schreiben damit nicht der kleine interne Speicher belastet wird? FTP klappt. Aber die Bilder tauchen halt leider nicht im Webinterface der M1 auf.
 
Wem gehört die 6490?

Der x86-Corre dort bietet einen NFS-Server, den man aber auch nur mit Modifikationen dazu kriegt, aus dem LAN erreichbar zu sein. Warum AVM das so macht, weiß ich auch nicht ... aber dort existiert bereits eine Freigabe für jedes USB-Volume, damit der ARM-Core darauf zugreifen kann:
Code:
# rpc cat /var/lib/nfs/etab
/var/nfsv4      169.254.1.1(rw,sync,wdelay,hide,nocrossmnt,insecure,no_root_squash,no_all_squash,no_subtree_check,secure_locks,acl,fsid=0,anonuid=65534,anongid=65534,sec=sys,rw,no_root_squash,no_all_squash)
/var/nfsv4/var/media/ftp        169.254.1.1(rw,sync,wdelay,hide,nocrossmnt,secure,no_root_squash,no_all_squash,no_subtree_check,secure_locks,acl,fsid=43,anonuid=65534,anongid=65534,sec=sys,rw,no_root_squash,no_all_squash)
/var/nfsv4/var/tmp      169.254.1.1(rw,sync,wdelay,hide,nocrossmnt,secure,no_root_squash,no_all_squash,no_subtree_check,secure_locks,acl,fsid=42,anonuid=65534,anongid=65534,sec=sys,rw,no_root_squash,no_all_squash)
/var/nfsv4/usr/www      169.254.1.1(rw,sync,wdelay,hide,nocrossmnt,secure,no_root_squash,no_all_squash,no_subtree_check,secure_locks,acl,anonuid=65534,anongid=65534,sec=sys,rw,no_root_squash,no_all_squash)
/var/nfsv4/var/media/ftp/pentest        169.254.1.1(rw,sync,wdelay,hide,nocrossmnt,secure,no_root_squash,no_all_squash,no_subtree_check,secure_locks,acl,anonuid=65534,anongid=65534,sec=sys,rw,no_root_squash,no_all_squash)
Aber wie man sieht, sind die Zugriffsrechte für diese Freigabe auf 169.254.1.1 (den ARM-Core) beschränkt - theoretisch könnte man die Freigabe für das USB-Volume auch für andere IP-Adressen öffnen.

Dafür wäre nicht einmal das Modifizieren der installierten Firmware notwendig - trotzdem würde ich es nur dann in Erwägung ziehen, wenn es eine private FRITZ!Box ist. Ansonsten auf einen RasPi ausweichen als NFS-Server, die < 50 EUR (ohne HDD) sind nicht schlecht investiert und der kann dann auch noch andere Aufgaben übernehmen.
 
Ok, wow, danke!!!

Ist leider die Fritzbox vom Unitymedia-Anschluss. Daher ist es wohl besser da nicht rumzuschrauben und anstelle einen Raspi zu nehmen. Der brauch ja auch nicht viel extra Strom.

Gibt es irgendwelche Vorteile bei den Versionen 2 oder 3 vom RasPi?
 
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