[Frage] Wie DynDNS bei FB hinter Modem hinter Modem?

Marty1

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Liebe Community,

ich suche eine DynDNS-Lösung für folgende Installation, die der speziellen Situation in meinem aktuellen Gastland geschuldet ist:

  1. An der Wand hängt das Modem Huawei HG532 (192.168.1.1) - vom hiesigen Provider vorgeschrieben, lässt leider nicht zu, einen DynDNS einzutragen.
  2. Direkt dahinter hängt ein D-Link DWR-116 (192.168.0.1) - besitzt gegen die häufigen DSL-Ausfälle eine "Failover"-Funktion, die automatisch auf den angeschlossenen 3G-Stick umschaltet.
  3. Dahinter hängt schließlich meine FB 7390 (192.168.188.1) - an ihr hängt meine ganze Infrastruktur, unter anderem meine Synology DiskStation.

Was sollte ich am besten tun, um zu jeder Zeit (DSL- oder Mobilverbindung) aus der Ferne auf FB und Synology DiskStation zugreifen zu können, vielleicht sogar auf die Interfaces des ersten und zweiten Modems?

Ich hätte noch einen Raspberry Pi zu Verfügung, auf dem ich DynDNS installieren könnte - nur an welcher Stelle anschließen?

Danke im Voraus für Tipps!
 
Zuletzt bearbeitet:
... - nur an welcher Stelle anschließen?

An deiner FritzBox kannst Du deinen PI anschließen und siehe dann als Test, auf deinem PI die Ausgabe von:
Code:
host -t A myip.opendns.com 208.67.222.222 | grep -i 'has address' | grep -Eo '([0-9]{1,3}\.){3}[0-9]{1,3}'
 
Vielen Dank!

Damit würde ich dann auf dem PI die IP von der FB auslesen, oder? Nur lautet diese immer gleich... Die IP wird ja im Huawei-Modem direkt an der Wand aktualisiert.
 
Oder einfach den DDNS von Syno verwenden, da wird auch extern Adresse ermittelt, und muss intern nicht abgefragt und übermittelt werden.

syno-ddns.JPG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn Du unabhängig vom verwendeten Internetzugang (DSL oder 3G) einheitlich auf Deine Installation zugreifen willst, kann der Zugriff ja erst ab dem D-Link-Router erfolgen.

Wenn der D-Link die Verbindung umschaltet, müßte er ja auch die externe Adresse bei irgendeinem DynDNS-Service aktualisieren, also dürfte dieser Router auch der richtige Punkt für entsprechende zusätzliche Aktionen sein. Jedes Gerät dahinter kann dann wieder solche Änderungen nur durch regelmäßige Abfragen im Internet (Polling) ermitteln (oder indem es seinerseits den D-Link befragt), was dann wieder unter dem Gesichtspunkt "Traffic-Belastung vs. Latenz für Änderungen" abgewogen werden muß.

Heißt das "failover" eigentlich, daß die Mobilfunk-Verbindung immer steht und nur das Routing umgeschaltet wird? Warum frage ich danach ... wenn die 3G-Verbindung "always on" ist und über eine öffentliche Adresse verfügt, kann man das zumindest immer als Einstieg verwenden und im DynDNS immer nur die 3G-Adresse verwenden (notfalls, um die DSL-Adresse vom D-Link zu erfragen).

Ist dieser D-Link-Router eigentlich irgendwas mit xWRT oder ist das eine originale Firmware? Die 7390 hätte an dieser Stelle ja das Problem, daß sie eine Unterbrechung beim DSL-Zugang nur dann erkennt, wenn die DSL-Seite nicht synchron ist (was bei LAN1 ja nicht funktioniert) ... macht das die D-Link-Firmware so viel anders, wenn es eine originale ist?

@HabNeFritzbox:
Mit dem DDNS(-Service) von Synology gibt es ja dann eine "Heartbeat"-Einstellung ... wie oft prüft denn dieser Service, ob sich die Adresse nicht geändert hat (bei Problemen kann der dann wohl E-Mails verschicken) bzw. wie oft prüft/aktualisiert eigentlich der DDNS-Daemon auf der DS die eigene externe Adresse, wenn man nicht den Service von Synology benutzt?

Das ist ja das hauptsächliche Problem solcher kaskadierten Systeme. Einerseits sollen sie so schnell wie möglich auf geänderte Adressen reagieren und den DNS-Server entsprechend aktualisieren und auf der anderen Seite werden die meisten DynDNS-Anbieter schnell säuerlich, wenn man ständig dieselbe Adresse eintragen will (nochg). Da braucht es also eine Lösung, die zumindest den zuletzt gesetzten Wert speichert ... selbst die Abfrage des DNS-Servers nach der aktuell hinterlegten Adresse würde ja nur dann etwas bringen, wenn man sie erst nach dem Ablauf der TTL des letzten Eintrags ausführt, sonst aktualisiert man innerhalb dieser Zeit ggf. auch wieder mehrfach, weil der Eintrag im Cache noch nicht verfallen ist. Da ist eben der Router, der eine Umschaltung des Zugangswegs selbst ausführt (oder auch einen Adresswechsel selbst bemerkt, wenn das Medium gleich bleibt), doch der bessere Platz für solche Aktionen.
 
Syno prüft wohl ob die DS erreichbar ist, und verschickt dann eine Mail, dass die DS z.B. seid 10 Min nicht mehr erreichbar ist.

Die DS bekommt recht fix mit, wenn IP erneuert werden muss.

Läuft aber auch nur als 2. und 3. DDNS Dienst als Reserve im Hintergrund. Primär läuft es via Script was aktuellen IPs an den DNS schickt.
 
Vielen Dank für die Antworten!

Wenn Du unabhängig vom verwendeten Internetzugang (DSL oder 3G) einheitlich auf Deine Installation zugreifen willst, kann der Zugriff ja erst ab dem D-Link-Router erfolgen.

(...)

Heißt das "failover" eigentlich, daß die Mobilfunk-Verbindung immer steht und nur das Routing umgeschaltet wird? Warum frage ich danach ... wenn die 3G-Verbindung "always on" ist und über eine öffentliche Adresse verfügt, kann man das zumindest immer als Einstieg verwenden und im DynDNS immer nur die 3G-Adresse verwenden (notfalls, um die DSL-Adresse vom D-Link zu erfragen).

Ist dieser D-Link-Router eigentlich irgendwas mit xWRT oder ist das eine originale Firmware? Die 7390 hätte an dieser Stelle ja das Problem, daß sie eine Unterbrechung beim DSL-Zugang nur dann erkennt, wenn die DSL-Seite nicht synchron ist (was bei LAN1 ja nicht funktioniert) ... macht das die D-Link-Firmware so viel anders, wenn es eine originale ist?

(...)

Die 3G-Verbindung ist bei "Failover" NICHT "always on" - sie wird erst dann aktiviert (zu erkennen an der Status-LED des Surfsticks), wenn DSL ausfällt.
Läuft DSL normal, bekommt der D-Link-Router die immer selbe IP 192.168.1.2 vom Huawei-Modem.
Leider scheint es für meinen DWR-116 keine alternative FW à la DD-WRT zu geben...

Damit scheint es wohl tatsächlich so zu sein, dass ich für meine Installation ENTWEDER den Raspberry PI an der FB einsetze oder den DDNS von Synology benutze... Ich teste dann mal...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach Dein DDNS bei freedns.afraid.org, dann kannst Du mit einem wget-Befehl (wget gibt es auch für Windows!) Deine aktuelle öffentliche Adresse von Deinem Rechner aus (also nicht vom Router) ins DDNS setzen, das klappt hier wunderbar. Die Router nehmen immer nur die Adresse, die sie unmittelbar am Eingang sehen, bei kaskadierten Routern also eine private IP. Den USB-Stick für den Mobilfunk kannst Du übrigens auch an die Fritzbox anschliessen, dann sparst Du einen Router.
 
Eine 7390 im Router-Modus mit LAN1-Anbindung an ein vorgeschaltetes Modem (oder auch einen Router) kann keine automatische Umschaltung auf Mobilfunk vornehmen - deshalb habe ich nach der Firmware des D-Link-Routers gefragt.

Wenn die tatsächlich über irgendwelche regelmäßigen Kontrollverbindungen ins Internet (das kann im einfachsten Falle ein "echo request" sein) prüfen sollte, ob eine kabelbasierte WAN-Verbindung besteht oder nicht und dann entsprechend eine Mobilfunkverbindung aktiviert oder abschaltet, ist das etwas, was die 7390 so nicht macht.

Dort ist das Vorhandensein eines (Ethernet-)Links und der Bezug einer (internen) IP-Adresse vom Huawei-Modem (ist das nicht in Wirklichkeit auch ein Router?) ausreichend, um eine funktionierende Internet-Anbindung anzunehmen.
 
Darüber steht dort genau nichts. Es geht dort nur um den Ausfall der DSL-Verbindung. Die gibt es aber bei einer Fritzbox 7390 im Router-Modus mit LAN1-Anbindung an ein vorgeschaltetes Modem (oder auch einen Router) nicht.
 
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