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wie ist es bei Euch mit der Portierung zu dus.net gelaufen?

Dieses Thema im Forum "dus.net" wurde erstellt von akbor, 10 Nov. 2006.

  1. akbor

    akbor Aktives Mitglied

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    Hi,

    heute hätte meine Festnetznummer zu dus.net portiert werden sollen. Die Telekom hat pünktlich abgeschaltet und meine Nummer ist jetzt tot. Es ist Feitag Abend, alle Techniker von dus.net sind wohl glücklich ins Wochenende abgedüst. Der Supporter hat zwar Mitgefühl mit mir, aber helfen kann mir wohl keiner und dieses Wochenende sitze ich auf dem Trockenen (zumindest was eingehende Telefonate angeht). Super...

    Verläuft es immer so chaotisch, oder werde nur ich vom Pech verfolgt?

    Gruß

    Robert
     
  2. voipd

    voipd IPPF-Promi

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    Nein eigentlich nicht, aber Umstellungen am Freitag sind in fast jeder Branche kritisch.

    Ein paar Fragen:

    Ist die Rufnummer schon im Kundenmenue eingetragen?
    Stimmt dein Routing im Kundenmenue?
    Was hoerst du wenn du die Rufnummer anrufst?
    Wie ist der Status der "Bestellung"?
    Welche automatischen Mails hast du bekommen?

    Ein Hinweis an all die anderen, der dir leider nicht mehr helfen wird:
    Die Portierungen erfolgen meistens am Vormittag bis 10-11h. Also wenn es noch nicht tut, sollte man spaetestens dann mal hoeflich nachfragen.
    Portierungen sind UEBERALL reine Handarbeit. Anscheinend werden alle Eintraege in allen Systemen von Hand eingetragen. Siehe dazu auch die Portierungsberichte. :-?

    Du wirst nicht vom Pech verfolgt, aber haettest es vielleicht ahnen koennen. :)


    voipd.
     
  3. akbor

    akbor Aktives Mitglied

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    ACK, deswegen würde ich so einen Termin am Wochenanfang ansetzen, wenn ich könnte. Aber ich wurde ja nicht gefragt.

    Ja, sogar seit gestern Abend.
    Auch ja.
    Nichts, dann leises klacken, dann wieder nichts, dann bricht mein Handy die Verbindung ab. ;)
    Steht auf "bestätigt" zum heutigen Termin. Habe gerade eben nachgeschaut. Stünde er auf "abgeschlossen", dann wäre es schon dreist, oder? ;)
    Das waren schon einige, die letzte lautete "Portierung bestaetigt".

    Dein Hinweis ist berechtigt, bei mit wurde die Portierung um 6:00-8:00 angesetzt. Als es um 11:00 immer noch nicht ging, habe ich von der Arbeit mit der Hotline telefoniert. Die Wartemusik ist bei dus.net übrigens ätzend und ich musste sie auch 10 Minuten lang ertragen. Mir wurde versprochen, dass es am Nachmittag sicher funktioniert. Als ich bei der Arbeit dann um 16:30 aus einem Meeting rauskam musste ich feststellen, dass es immer noch nicht geht, dass die dus.net Hotline nur bis 16:00 Geschäftszeiten hat und dass alle ins Wochenende geflüchtet sind. Und man hat bei der Arbeit normalerweise was besseres zu tun, als alle 5 Minuten seinen Hausanschluss zu wählen und mit irgendwelchen Hotlines zu telefonieren.

    Ich hätte es schon ahnen können. Ok, ok, ich hab's auch geahnt und es hätte mich sogar gewundert, wenn es auf Anhieb geklappt hätte. ;) Aber irgendwie bin ich doch sauer. Ist es der Anfang einer guten Geschäftsbeziehung? Mal schauen.

    Gruß

    Robert
     
  4. voipd

    voipd IPPF-Promi

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    Hallo abkor,

    aus meiner Sicht hast du alles richtig gemacht und da hat dus.net was versaubeutelt. :-(
    Wie du aber in diesem Forum lesen kannst gehoert das wohl zu den Ausnahmen, was fuer dich kein Trost ist und auch nicht das Problem loest.
    Ich selbst habe mit denen vor ein paar Tagen wieder eine Portierung gemacht die funktioniert hat, aber wie gesagt ist das alles (enstgemeint) Handarbeit und zwar bei allen! beteiligten Firmen. Bei meiner Portierung musste ich auch selbst "mithelfen".

    Sicherlich ist die Hotlinezeit nur bis 16:00h aber in deinem Fall haette ich hoeflich!! mal die 24 Stoerungshotline angerufen und gefragt ob sie dich "vergessen" haetten. :)

    Aus meiner Sicht ist das aergerlich und leider kann ich dir ausser einem Trost auch nichts mehr anbieten. :)

    voipd.
     
  5. pulga10

    pulga10 Neuer User

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    #5 pulga10, 10 Nov. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 10 Nov. 2006
    Habe ebenfalls heute meine Rufnummern von Hansenet zu Dus.net portiert und die Nummern waren schon gestern geschaltet. Die Rufnummern waren auf Anhieb aus allen Netzen erreichbar, eine Erfahrung, die ich woanders so nicht gemacht habe.
    Habe schon seit Wochen mit Dus.net zu tun und bin eigentlich immer gut und pünktlich bedient worden.
    Übrigens: Das Ticket-System im Kundenbereich funktioniert hervorragend, hier werden Anfragen manchmal sogar Samstags beantwortet!
    Bei Rufnummernportierung sind immer 3 Parteien beteiligt, der abgebende TNB, Dus.net und BT, bei denen Dus.net die Nummern hostet, manchmal noch die T-Com als Verwalterin der letzten Meile. Das Problem muß also nicht bei Dus.net liegen.
    Viel schlimmer, als wenn die Rufnummern nicht geschaltet sind, finde ich dass durch die Rufnummernportierung der Anschluss gekündigt wird, denn die ist unverständlicherweise fest an die Kupferleitung gekoppelt. In meinem Fall droht mir deshalb eine ein- bis zweiwöchige Abschaltung. Bislang ist mein Anschluss trotz erfolgreicher Portierung noch nicht abgeschaltet. Möglich dass das die T-Com vor dem Gang ins Wochenende vergessen hat. Hoffentlich bleibt es dabei, denn ich habe für meinen neu beauftragten Anschluss noch keinen festen Schaltungstermin.
     
  6. auditor

    auditor Neuer User

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    Ich habe von dus.net für den 04. Oktober eine Bestätigung der Umschaltung von DTAG auf dus.net erhalten. Der Termin lag zwischen 9 und 11 Uhr. Ich habe es im Halbstundentakt probiert, zu jeder Zeit war der Anschluß erreichbar, am Abend habe ich dann im Kundenbereich von dus.net gesehen, daß die Portierung erfolgreich war.
    Das hilft Dir in Deiner Situation sicher nicht weiter, über die Hotline bzw. ein Ticket wird Dir bestimmt kurzfristig geholfen.

    Viele Grüße,
    Michael.
     
  7. ergo

    ergo Neuer User

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    Bei mir liet's auch ohne Probleme.

    Gruss ergo
     
  8. akbor

    akbor Aktives Mitglied

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    Hä? :) Hast du deine Telekom-Nummer wegportiert und gleich einen neuen Festnetz-Anschluss beauftragt? Macht es irgendwie einen Sinn? Ich glaube mit 50 EUR Anschlussgebühr bist du auf jeden Fall dabei, unabhängig davon, wann dein alter Anschuss stillgelegt wurde.
     
  9. micro

    micro Aktives Mitglied

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    Natürlich hat er das gemacht, da er sonst keinen DSL-Anschluss mehr hat. Nicht nur die Telefonnummer, sondern auch der DSL-Anschluss ist NOCH fest an den jeweiligen Telefonanschluss gekoppelt. Da gibt es zur Zeit noch wenige Ausnahmen, wie QSC oder Alice. Ab nächten Jahr ist die Verbandelung von DSL mit Festentz-Anschluss aufgehoben. Dann wird es da sicher flexiblere Lösungen geben.


    Gruss, micro
     
  10. akbor

    akbor Aktives Mitglied

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    #10 akbor, 11 Nov. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 11 Nov. 2006
    Wo in seinem Beitrag oben war von DSL die Rede? Ich habe es gerade eben noch einmal überflogen. Bei DSL ist es mir eher klar. Es gibt auch Leute mit Kabel-Internet, etc.

    Es gibt mehr Ausnahmen als nur QSC und Alice. Aber die Tarife für DSL ohne Telefon sind entweder ortlich sehr knapp begrenzt oder einfach preislich sehr unattraktiv :) Es wird sich wahrscheinlich auch nächstes Jahr nicht schlagartig ändern. Wir sind vom Thema abgekommen, sorry :) OT Ende
     
  11. micro

    micro Aktives Mitglied

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    Gleich der erste Satz:

    Hansenet ist ein regionaler Festnetz-Provider ;-) .

    Sicher gibt es noch mehr Nieschen-Lösungen ohne Festnetz, die für die paar Leute die sie nutzen können auch absolut top sind. Leider guckt der grösste Teil der detuschen Breitband-user immer noch in die Röhre, was Festnetz-Unabhängigkeit angeht. Hatte QSC und Alice auch nur als Festnetz unabhängige DSL-Provider angeführt.


    Gruss, micro
     
  12. pulga10

    pulga10 Neuer User

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    Klarstellung:
    Ich bin im Oktober mit meinem (ISDN+DSL-)Anschluss von der Telekom zu Hansenet gewechselt. Weil deren Telefonie bei mir überhaupt nicht zum Laufen zu bringen war, habe ich jetzt die Rufnummern weiter zu Dus.net portieren lassen. Somit habe ich neben meinem Telefon- auch meinen DSL-Anschluss verloren. Diesen habe ich aber bereits neu beauftragt, weil ich damit sehr zufrieden bin. Von den Kosten her hätte ich genau so gut zu Arcor gehen können, ich bin aber Techniker und wollte mal das ganze Prozedere durchexerzieren. Meine Rufnummer jetzt bei einem Anbieter zu haben, der unabhängig von meinem Teilnehmernetzbetreiber ist, vermittelt mir ein gewisses Freiheitsgefühl. Hier verhält es sich so ähnlich wie mit den Email-Adressen von T-Online oder Freemailern.
     
  13. andreas

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    @akbor:
    Hast Du mal nachgesehen ob die eingehenden Anrufe im Kundencenter auftauchen?
     
  14. akbor

    akbor Aktives Mitglied

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    #14 akbor, 11 Nov. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 11 Nov. 2006
    @andreas

    Nein, tun sie nicht. Habe auch nichts anderes erwartet. Warum?

    @pulga10

    OK, verstanden. Da wäre noch ein kleiner Haken: bei zwei von einander unabhängigen ISP und VoIPSP multipliziert sich die Ausfall-Wahrscheinlichkeit von den beiden, was deinen Telefonanschluss betrifft (bin auch Techniker ;)). Aber bei mir ist es jetzt auch nicht anders.

    @alle

    Danke für Eure Meinungen. Aus dieser Diskussion nehme ich für mich mit, dass Ihr alle mit dus.net sehr zufrieden seid und dass es sich in meinem Fall um eine peinliche Ausnahme handelt. Ich habe jetzt meinen "alten" Sipgate-Anschluss reanimiert, damit ich übers Wochenende einigermassen erreichbar bin. Die portierte Nummer habe ich dann bei dus.net auch zu meiner Sipgate-Nummer umgeleitet. Wenn die Portierung dann soweit funktioniert, werde ich es schon merken.

    Gruß

    Robert
     

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  15. voipd

    voipd IPPF-Promi

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    Danke!

    Das musste nochmal dick gesagt werden. Das mit t-online predige ich seit ueber 10 Jahren! Nie eine eMail-Adresse mit einem Zugangsanbieter koppeln.


    voipd.
     
  16. pulga10

    pulga10 Neuer User

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    #16 pulga10, 11 Nov. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 11 Nov. 2006
    Das ist mir klar, eine Firma würde ich darüber auch nicht betreiben. Aber ich habe auch noch das Handy mit einer Homezone-Festnetznummer und Eintrag im Telefonbuch. Damit müßte ich auf der sicheren Seite sein...:)
     
  17. stefanwillmerot

    stefanwillmerot Neuer User

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    Sorry, aber ist das echt Eure Meinung? Genau sowas hab ich nämlich vor.

    Ist der Voip-Anschluss nicht eigentlich das genauso eine Zusammensetzung aus "Leitung" und "Telefonanschluss" wie in alten Zeiten auch? Internetanschlüsse mit DSL scheinen mir inzwischen ziemlich zuverlässig zu sein (solange Leitungslänge und Bandbreite zueinander passen). Ist die Terminierung bei einem Provider wie z.B. dus.net denn immer noch nennenswert unzuverlässiger als ein "alter" ISDN-Anschluß? Gerade den Kundenkreis der kleinen und mittelständischen Unternehmen scheinen die doch besonders anzusprechen.

    Grüße
    Stefan
     
  18. akbor

    akbor Aktives Mitglied

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    #18 akbor, 12 Nov. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 12 Nov. 2006
    OK, jetzt wird's endgültig OT :)

    Die garantierte Verfügbarkeit eines Analog-Anschlusses der Telekom beträgt IMHO 97% (korrigiert mich bitte, wenn ich mich irre!). Die wirkliche Verfügbarkeit ist höher, aber rein theoretisch könnte sich die Telekom erauben, dass Dein Anschluss für fast 11 Tage im Jahr ausfällt, ohne dass Du irgendwelche Ersatzansprüche haben kannst.

    Wie die Verfügbarkeit eines DSL-Anschlusses ist und ob überhaupt eine garantiert wird, weiss ich nicht. Ich hatte einfach noch nie DSL.

    Jetzt nehmen wir mal an, Dein DSL ist mit 97% verfügbar und dein VoIP genau so. Die Verfügbarkeit wäre dann 0,97*0,97 = 0,941 oder 94,1%. Das bedeutet, dass dank einer ganz blöder Ausfall-Kombination aus DSL und VoIP Dein Telefonanschluss schon mal für fast 26 Tage im Jahr ausfallen kann.

    Ich hoffe, ich habe Dich nicht zu sehr erschreckt. In Wirklichkeit sind die Netzte doch etwas zuverlässiger und einen Ausfall kannst Du auch mit Handy überbrücken. Aber ich muss pulga10 zustimmen, ich würde nie eine Firma mit sowas versorgen.

    Gruß

    Robert
     
  19. micro

    micro Aktives Mitglied

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    Abgesehen davon hat man da noch die Ausfall-Quote des jeweilige verwendenten VoIP-Anbieters zu berücksichtigen. Wenn es da hakt, brint es auch nichts, eine funktionierende DSL-Leitung zu haben.

    Gruss, micro
     
  20. vöxchen

    vöxchen Mitglied

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    #20 vöxchen, 12 Nov. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 12 Nov. 2006
    Also hier etwas aus den offiziellen Messwerten für den Betrieb von Fermeldenetzen und meiner persönlichen Erfahrung:

    Letzter Stand Verfügbarkeit / ungeplante Downtimes (IST-Werte im Betrieb):
    - Bei Siemens EWSD (Digitales Vermittlungssystem) 8min auf 8760 Std. = 99,999% Verfügbarkeit
    - Bei Alcatel S12 (ebensfalls ein Dig. Vermittlungssystem) 37min auf 8760 Std. 99,993%.
    Das Kabelnetz hat praktisch keine Auswirkungen (Singularitäten sind mit statistsichen Methoden nur wenig aussagekräftig erfassbar - siehe GAU beim KKW-Betrieb). Der Teilnehmerapparat (NTBA oder analoger Amtsapparat) wird aus der Vermittlungsstelle ferngespeist, d.h. keine eigene teilnehmerseitige Stromversorgung nötig.
    Aus alledem kommt die gigantisch gute Zuverlässigkeit unseres altbekannten Telefonanschlusses.
    Der reine DSL Anschluss (ohne die DSLAMs an der Straßenecke) kommt auf gleich gute Werte, mit der Straßenecke (weil da im Fall des Falles eben extra erst einer hinfahren muss) sinkt das ganze schon auf Mittelwert 2 Std Ausfall auf 8760 Std. 99,98%, weil teilnehmerseitige Baugruppen nicht gedoppelt werden.
    Dazu kommen noch die Endgeräte, die aus der Kunden-Stromversorgung gespeist werden. e-on hat 1/2 Std. Netzausfall pro 8760 Std. 99,994%.

    Also: 99,999% * 99,98% * 99,994% = 99,97% für die Infrastrukturverfügbarkeit.

    Nun hier meine VoIP Verfügbarkeiten lt Fritzbox Statistiken:
    im Mittel über mehrere Monate ist mein VoIP 1/4 Std. pro Woche "weg". Ob das geplante oder ungeplante Downtime ist, kann ich als Endnutzer nicht beurteilen. Wenn ich mal unterstelle, dass Ausfälle nachts um 01:33h geplante Downtimes sind und diese rausnehme, ist mein VoIP System ca. 1/4 Std. pro Monat zu Hauptbetriebszeiten (07.00h bis 22.00h) ausgefallen.

    1/4 Std. pro Monat * 12 Monate = 3 Std pro 8760 Std = 99,966%.
    Was hinreichend gut mit der technischen Infrastrukturverfügbarkeit (s.o.) übereinstimmt.

    Auch die Aussage "würde nie eine Firma damit versorgen" kann deshalb so nicht stehen lassen: viele mittlere und größere Firmen haben im Internverkehr VoiP und auch extern IP, und bei den o.a. Zuverässigkeiten kann man das durchaus machen.

    Der Rat, für Notrufe noch ein Handy bereit zu halten, hat wenig mit der prozentualen niedrigeren Verfügbarkeit von VoIP im Vergleich zu den Handynetzen zu tun. Vielmehr aber damit, dass es noch unwahrscheinlicher ist, dass Mobilfunknetze+Handy gleichzeitig mit dem VoIP-Zugang ausfallen. Ist also mehr eine Frage der Korrelation als die der vermeintlich höheren Zuverlässigkeit des Mobilfunknetzes mit seinem hoffentlich dann aufgeladenen Handy.

    Gruss vöxchen