Den 1.730 Mio stehen aber auch Kosten gegenüber:
Einmalig: Der eigene Verwaltungsakt mit Anlegen des Kunden (Adresse, Rechnungsdaten, Schufa-Abfrage, SEPA-Mandat), Initiieren des Schaltungsauftrags, Bezahlung der Durchführung des Schaltungsauftrags, ggfs. sogar bauliche Maßnahmen (Leitungsverlegung, Erweitern der Verteilanlagen usw.).
Monatlich: Monatliche Miete an die Vorleister // Unterhalt der eigenen Infrastruktur, laufende Erfassung kostenpflichtig genutzter Dienste, Bereitstellung der Telefonie (sofern mitgebucht; entweder angemietet oder über eigene Server), Rechnungsstellung, Einziehen des Rechnungsbetrags, Rücklagen für nicht vom Kunden zu vertretende Störungen.
Dazu kommt: Die Vertragslaufzeit beginnt gemäß neuester Rechtsprechung bereits mit *Abschluß* des Vertrags. Bezahlt wird der Provider aber erst, wenn der Kunde die Leistung auch tatsächlich nutzen kann, sprich die Leitung bis in's Haus bzw. die Miet-Wohnung geht, aktiviert ist und die vorgesehenen Endgeräte funktionieren.
Das mit der Vertragslaufzeit wurde gerichtlich so entschieden, nachdem einige Anbieter GF-Anschlüsse verkauft und die Kunden somit an sich gebunden haben, sich dann aber mit der Fertigstellung massiv Zeit gelassen und selbst nach langer Wartezeit geweigert haben, den Vertrag zu stornieren ("die Vertragslaufzeit hat ja noch nicht mal begonnen").