Wie sind so eure Erfahrungen mit Drückerkolonnen?

  • Ersteller Ersteller HabNeFritzbox
  • Erstellt am Erstellt am
Nein, wenn Internet mit besonders sehr hoher Kapzität vor Ort vorhanden ist muss der Vermieter den Anschluss gestatten. Dein Zitat bezieht sich auf die Anbieter...
Ahh, bezieht sich evtl. nur auf Eigentümergemeinschaften (§20 WEG)
Aber bei Anwalt online wird das Recht auch Mietern zugebilligt...
 
Zuletzt bearbeitet:
"Internet mit besonders hoher Kapazität" muss aber imo nicht zwingend Glasfaser bis in die Wohnung sein. Es geht auch klassisch per CuDA im Gebäude (FTTB mit G.fast) oder eben auch per Koax-Kabel (da entweder per DOCSIS oder alternativ auch per G.fast).
 
  • Like
Reaktionen: Deleted member 417065
Wir haben die Wahl zwischen Coax-Breitbandversorgung (Vodafone), DSL (Vorleister Telekom, aufgrund der Leitungslänge von ca. 350m maximal 100 MBit/s) und 5G Mobilfunk.
Leerrohre für GF sollen verlegt werden, wenn die Fassade neu gedämmt wird.
 
Nicht nur "für die hinterher niemand haften möchte" - es ist dann auch eine Crux, überhaupt wen zu finden, der haftbar gemacht werden *kann*. Meist ghostet der Verantwortliche oder ist nach Erhalt der Bezahlung plötzlich insolvent.
 
Erfahren Sie, wie es weitergeht - für nur 99 Cent. Wer opfert sich?
 
99 Cent für vermutlich nur belangloses Blabla.
 
Bei so vielen Beteiligten fragt man sich, wie alle am Ende von den paar Euro (Anschluß-) Gebühren, die der Kunde zahlt, etwas verdienen können.
Provider -> Tochter-Unternehmen -> beauftragter Planer in D -> Planung kommt aus Spanien -> Bautrupp.

Und der Eigentümer, der nicht gefragt wurde, dessen Infos die Sache aber erheblich vereinfacht hätten, bleibt auf den Schäden an seinem Eigentum sitzen.
 
Erst mal das. Und man stelle sich vor die machen Bundesweit 1 Mio. Kunden.
Bereitstellungspreis 50.- € + den 2 Jahresvertrag mit 70.- €/mon.
Summa Summarium 50 Mio. + 1.680 Mio. = 1.730.- Mio. in 2 Jahren.
Rein hypothetisch. Rechenfehler nicht kommentieren bitte.
 
Den 1.730 Mio stehen aber auch Kosten gegenüber:
Einmalig: Der eigene Verwaltungsakt mit Anlegen des Kunden (Adresse, Rechnungsdaten, Schufa-Abfrage, SEPA-Mandat), Initiieren des Schaltungsauftrags, Bezahlung der Durchführung des Schaltungsauftrags, ggfs. sogar bauliche Maßnahmen (Leitungsverlegung, Erweitern der Verteilanlagen usw.).
Monatlich: Monatliche Miete an die Vorleister // Unterhalt der eigenen Infrastruktur, laufende Erfassung kostenpflichtig genutzter Dienste, Bereitstellung der Telefonie (sofern mitgebucht; entweder angemietet oder über eigene Server), Rechnungsstellung, Einziehen des Rechnungsbetrags, Rücklagen für nicht vom Kunden zu vertretende Störungen.

Dazu kommt: Die Vertragslaufzeit beginnt gemäß neuester Rechtsprechung bereits mit *Abschluß* des Vertrags. Bezahlt wird der Provider aber erst, wenn der Kunde die Leistung auch tatsächlich nutzen kann, sprich die Leitung bis in's Haus bzw. die Miet-Wohnung geht, aktiviert ist und die vorgesehenen Endgeräte funktionieren.
Das mit der Vertragslaufzeit wurde gerichtlich so entschieden, nachdem einige Anbieter GF-Anschlüsse verkauft und die Kunden somit an sich gebunden haben, sich dann aber mit der Fertigstellung massiv Zeit gelassen und selbst nach langer Wartezeit geweigert haben, den Vertrag zu stornieren ("die Vertragslaufzeit hat ja noch nicht mal begonnen").
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Deleted member 417065
Da hast Du natürlich recht. Aber die machen es ja nicht wegen ihrem guten Willen.
Es wird immer ein Plus von mehreren 100 Millionen auf die Jahre gesehen übrig bleiben.
Meiner Meinung nach.
 
Dann wundert mich, daß diverse GF-Anbieter pleite gehen, wenn die zukünftigen Einnahmen doch so hoch sind ... da sollten Banken doch kein Problem haben, das zu finanzieren.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,878
Beiträge
2,303,805
Mitglieder
378,547
Neuestes Mitglied
Kraehe82