WLAN im Miethaus für 3 User

knatter

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Hallo Leute,

ich habe vor in unserem Mietshaus 3 Mit-Mieter in mein WLAN zu hängen, das
problem ist halt nur das ich als Anschlusseigentümer dafür alleine hafte.

Welche Möglichkeiten gibt es um mit Hilfe von Log-Dateien das abzusichern,
falls mal die Polizei vor der Türe stehen sollte ? Über das Log-File müsste der
entsprechende Surfer dann auszumachen sein. (Tag/Uhrzeit, URL usw.)

Als Router habe ich eine Fritz!Box 7050.

Danke für eure Mühe

Knatter
 
Hallo,
deine Einschätzung der Unrechtmäßigkeit wird noch durch die Vertragsbedingungen und die AGB's deines Providers gefestigt. Warum dann der Versuch, jemanden mit in das Spiel einzubeziehen? :-Ö
 
Störerhaftung...

Hallo doc456,

sehr wohl ist der Anschlussinhaber verantwortlich für die Nutzung bzw die legale Nutzung des DSL Anschlusses. Lest doch einmal die letzten C'ts und dann werdet Ihr erkennen, dass auch die "Störer"-Haftung ganz gemeine Folgen haben kann...

Gruß

Klaus
 
[Edit Novize: Vollzitat von Beitrag #2 entfernt. Statt Beiträge komplett zu zitieren,lieber noch einmal die IPPF-Forumregeln lesen]

So richtig verstehe ich deine Antwort nicht, aber mit dem Provider gibt es kein
problem, die Frage ist wie ich mich gegen die "Mitsurfer" absichern kann falls
die illegales treiben ?

gruss
Knatter

Posting 2:
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=103596
[Edit Novize: Vollzitat von Beitrag #3 entfernt, dafür ein @Nexus_Neuss eingefügt. Statt Beiträge komplett zu zitieren,lieber noch einmal die IPPF-Forumregeln lesen]

@Nexus_Neuss:
Genau das habe ich gemeint, gibt es eine Möglichkeit sich abzusichern ? z.B. Proxy in der Fritz!Box oder ähnliches ?

Gruß
Knatter
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein, eine derartige Protokoll-Möglichkeit bietet die FritzBox nicht. Und wenn sie alles protokollieren würde, was du bräuchtest, um dich abzusichern, dann hättest du ein Problem mit dem Datenschutz.
Bei einem Vorhaben wie dem deinigen gibt es eigentlich nur zwei Alternativen: Man vertraut den Mitbenutzern, dann lässt man sie mit surfen. Man vertraut den Mitbenutzern nicht oder nicht vollständig, dann lässt man es besser komplett bleiben.
 
Fon-Netzwerk

Hi,

vielleicht wäre dann ja das Fon-Netzwerk interessant... google mal ein bisschen rum. FON bietet einen Router für kleines Geld an dass Dein WLAN in einen öffentlichen und einen privaten Teil trennt. Die Userverwaltung erfolgt dann über Fon und Du bist auf jeden Fall nicht in der Providerhaftung... einfal mal nachlesen ob das vielleicht für Dich in Frage kommt.

Sonnige Grüße

Klaus
 
Fon kann dich nicht von der "Providerhaftung" entbinden, das ist falsch. Du hast einen Vertrag mit deinem Provider, da kann dir alleine schon aus vertraglichen Gründen kein Dritter was abnehmen.
Fon garantiert lediglich, dass nur registrierte Benutzer Zugriff auf dein WLAN haben und dass der Zugriff protokolliert wird.
 
[Edit Novize: Vollzitat von Beitrag #7 entfernt. Statt Beiträge komplett zu zitieren,lieber noch einmal die IPPF-Forumregeln lesen]

da ist warscheinlisch nur die hemmschwelle etwas höher, weil sie sich ja einloggen müssen, aber sonst bietet es wohl wirklich keinen schutz...

ist ja alles in allem wirklich nicht befriedigend, und ob ich den mietern zu 100% vertrauen kann, wer weiß das schon ????

falls doch noch jemand eine idee hat kann er sich ja gerne hier melden, ansonsten schonmal danke an alle...

mfg
knatter
 
wenn du ne weiße weste hast, dann hast du ja auch kein problem damit, wenn tatsächlich der fall eintreten würde, dass die staatsanwaltschaft vor der tür steht und du sagen kannst, dass die mitmieter auch im netz unterwegs sind.

wie dazu die rechtslage ist, weiß ich nicht, da müsstest jemanden fragen, der davon ahnung hat oder einer fundierten literaturquelle trauen (C't hört sich gut an)

es geht dir ja hier wohl eher ums rechtliche, denn wenn du das ganze technisch umsetzen willst mit der überwachung, dann brauchst du sicherlich auch bessere hardware oder wer will schon ewig lange protokolle auslesen...
 
Sehe ich das richtig, dass du DSL1000 hast?
Da würde es ja eigentlich schon reichen, keine Ports für File-Sharing o.ä. freizugeben!?

Mit DSL1000 ist da so viel eh nicht möglich, oder? ;)
Ob du und deine Mitbewohner damit wirklich glücklich werdet?
 
[Edit Novize: Vollzitat von Beitrag #10 entfernt. Statt Beiträge komplett zu zitieren,lieber noch einmal die IPPF-Forumregeln lesen]

die daten im profil sind bei mir zuhause, bei dem mietshaus handelt es sich um
den anschluss meiner eltern, die haben dsl6000...

mit einem 1000'er anschluß wäre es wohl wirklich sehr dünne !

gruss
knatter
 
Hallo,
gäbe es nicht die Möglichkeit, die Fritz!Box nur als DSL-Moden einzurichten, so dass jeder Rechner seine eigene Verbindung aufbaut (falls dies der Provider unterstützt) und so auch jeder Rechner eine eigene IP-Adresse besitzt?
Dann müsste man auf jedem Rechner eine Software installieren, welche die IP-Adresse protokolliert.
 
Hi,

das dürfte so nicht klappen. Die Anzahl der gleichzeitigen PPPoE-Verbindungen ist bei T-DSL-Anschlüssen in der Regel auf zwei gleichzeitige begrenzt...

Ciao,
-j
 
Hi,

z.B. hier:

http://www.tota.info/tbs/tbstoz.html unter "Session limit exceeded"

Für die Einwahl per T-DSL bzw. PPPoE kann es aber einen weiteren Grund
geben, denn hier gibt es immer eine Begrenzung der Sitzungen pro
ADSL-Anschluss. Normalerweise ist diese Begrenzung auf den Wert "1"
gesetzt. Kontrollieren Sie also bitte, ob über den ADSL-Anschluss eine
andere Sitzung (egal mit welchen Zugangsdaten!) aktiv ist und beenden
Sie diese ggf. zuerst.


Best,
j
 
Lies den Test nochmal genauer!

Da ist von nur einer T-Online-Verbindung die Rede!
Und nicht von unterschiedlichen Zugängen!
 
Nein, es geht definitiv um den DSL-Anschluß, also um Deinen Port in der Vermittlungsstelle. Ich habe zwar schon eine Weile keinen T-Com-Anschluß mehr, mir ist es aber "damals" nicht gelungen, mehr als zwei gleichzeitige PPPoE-Verbindungen aufzubauen. Nun, wir können ja schauen, wer bietet mehr?
 
Hallo,

ich weiss leider aus eigener Erfahrung, das immer der Anschlußinhaber für alle Straftaten, die von seinem Anschluss aus durchgeführt werden haftet.

Der Anschlußinhaber müsste anhand von Log Daten belegen können wer die Straftat durchgeführt hat.
Es zählt auch nicht wenn man belegen kann das man zum Zeitpunkt der Straftat nicht zuhause war oder der PC abgeschalten war.
Der Anschlussinhaber hat dafür sorge zu tragen, das sein Anschluss gegen unbefugten Zugang abgesichert ist.

Das einzige was du tun könntest evtl. im Keller (oder sonst wo) nen Server hinstellen, der als Router fungiert. Alle benutzer müssen sich da anmelden. Und der Verkehr wird komplett gelogt. Wichtig ist hier das alle Benutzer über das logging Informiert sind, am besten Schriftlich bestätigen lassen.

Viele Infos zur Rechtslage von Wlan: http://www.wardriving-forum.de

Ciao Ronny
 

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