Zwei FBF hintereinander + ISDN vortäuschen: möglich und zweckmäßig?

nixgegendenise

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Hallo,

ich möchte an meinen DSL-Anschluss zwei Fritz!Boxen anschließen, nämlich eine FBF 5050 und einen FBF WLAN. Die FBF 5050 ist dabei am Splitter und dem Festnetz angeschlossen und stellt eine DSL-Verbindung nur für Voip her, PPPoE-Passthrough ist aktiviert. An diese FBF 5050 schließe ich dann meine FBF WLAN an über LAN an, diese soll dann eine eigene DSL-Verbindung aufbauen und andere Voip-Anbieter nutzen und per WLAN den PCs im Hause einen Internetzugang ermöglichen. Klingt komisch, aber das macht in meinem Fall wirklich Sinn.

So, für die Telefonie habe ich mir folgendes überlegt: Die FBF 5050 schließe ich an die Telefonbuchse an und die FBF WLAN schließe ich an den S0-Ausgang der FBF 5050 an und simuliere der FBF WLAN sozusagen einen ISDN-Anschluss. So hat dann meine FBF WLAN zwei eingehende Pseudo-ISDN-MSN. Meine Telefone schließe ich an die FBF WLAN an.

Dazu meine Fragen:

1.) Ist das alles möglich oder "erkennt" die FBF WLAN, dass es kein echten ISDN ist?

2.) Wenn ich über mein Telefon den Voip-Account der FBF 5050 nutze, kann dann das andere Telefon über das Festnetz erreicht werden? (Bei "echtem" ISDN ginge das ja.)

Danke für Hinweise!
 
Was ist denn der Sinn davon?

Gehen tut das so.
 
Zu beachten ist in dieser Konfiguration, daß die DSL-Bandbreite natürlich durch die Nutzung von zwei Verbindungen nicht verdoppelt, sondern geteilt wird. Wie sich das aufteilt und ob hier eine hohe Auslastung der Verbindung der ersten FBF ggf. die Qualität der Verbindung der zweiten FBF beeinflusst, wäre zu testen.

Eigentlich wäre die schönere Konfiguration, zwei FBF an ein DSL-Modem zu hängen. Jede FBF baut ihre eigene Verbindung auf. Damit belastet der Datenverkehr der kaskadierten FBF nicht die Leistung der ersten.

Noch schöner wäre natürlich ein Router, der zwei WAN-Verbindungen betreiben kann (ich verwende dafür einen Netgear FVX538). Dieser kann dann per Load-Balancing oder gezielter Zuordnung von Verbindungen zu externen Leitungen dafür sorgen, daß alles performant läuft.

--gandalf.
 
gandalf94305 schrieb:
Eigentlich wäre die schönere Konfiguration, zwei FBF an ein DSL-Modem zu hängen. Jede FBF baut ihre eigene Verbindung auf. Damit belastet der Datenverkehr der kaskadierten FBF nicht die Leistung der ersten.
1. Hmm, gibt es günstige DSL-Modems, die das können?
2. Warum sollte die Beeinflussung geringer sein, wenn die FBF an einem DSL-Modem hängen als wenn sie hintereinander hängen?

@mega: Die FBF5050 soll eine Alice-Voip-verbindung aufbauen. Und wenn auf einer FBF Alice-VOip läuft, dann kann man keine anderen Voip-Accounts nutzen an der FBF.
 
Kann man denn bei Alice-DSL überhaupt einen 2ten Zugang benutzen?

Was passiert denn, wenn du deine 2te FBF einfach nur als ATA - Vorhandene Internetverbindung im Netzwerk mitbenutzen (IP-Client) - benutzt statt mit PPPoE-Passthrough?
 
RudatNet schrieb:
Kann man denn bei Alice-DSL überhaupt einen 2ten Zugang benutzen?
Ja, ich bekomme Alice-Fun time über T-DSL-Resale, da kann man auch andere DSL-Flats benutzen.
Was passiert denn, wenn du deine 2te FBF einfach nur als ATA - Vorhandene Internetverbindung im Netzwerk mitbenutzen (IP-Client) - benutzt statt mit PPPoE-Passthrough?
Nun ja, ich habe ja keine DSL-Flat bei Alice.
Es ist so: Die FBF 5050 stellt eine DSL-PVC-Verbindung mit Alice her (mit anderem Benutzernamen und Kennwort als der Fun time-Zugang), denn nur so ist Alice-Voip nutzbar. Mit der FBF 5050 sind dann keine anderen Voip-Accounts nutzbar.
Deswegen brauche ich eine zweite FBF für meine anderen Voip-Accounts.
 
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