Interne Rufumleitung per Wahlregel?

telefonicus

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Hallo,
ich habe ein DECT-Gerät (Switch Base 300) das ich an meiner Fritz!Fon 7150 betreiben möchte, und das bei Auslösung eines elektrischen Kontakts eine fest einprogrammierte, mittlerweile funktionslose 0800-Nummer wählt. Diese Anrufe sollen auf ein internes DECT-Handgerät umgeleitet werden. Notfalls auch über einen externen SIP-Account, falls es intern nicht möglich sein sollte.

Ist das per Wahlregel machbar und wie kann ich das programmieren?

Gruß,
Telefonicus
 
Mit Asterisk geht das, weil Asterisk der Switchbase den Quittungston vorspielen kann.
Wenn der nicht kommt, wählt die Switchbase immer wieder neu an. Vielleicht könnte man das mit einem AB hinbekommen.
 
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Dann ist die Switchbase wohl doch nicht das Mittel der Wahl. Bin nur beim Aufräumen wieder darauf gestoßen. Wird Zeit, sie endlich wegzuwerfen. Oder will sie vielleicht jemand haben? Müllabfuhr ist erst nächste Woche wieder...

Meine Idee war, die Switchbase mit der Türklingel zu verbinden, damit es auf dem (oder allen) Handgerät(en) klingelt. Nur klingeln, mehr nicht. Kann man das irgendwie ohne TK-Anlage lösen? Vielleicht DECT-mäßig?

Ich habe gerade nachgesehen, lt. Datenblatt kann die 7150 auch am Analog-Telefonnetz betrieben werden. Vielleicht kann ich die Tür-Klingelspannung auf die benötigten 40-60 Volt hochtransformieren und am Analoganschluss einspeisen? Mal sehen, ob ich das Y-Kabel noch finde.

Reicht das, oder braucht die Fritzbox auch noch die Gleichspannung aus dem Analognetz? Bzw. kann man den Analoganschluss auch fertigkonfigurieren, ohne dass der schlaue AVM-Assistent einen erfolgreichen Probeanruf tätigt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mal eine Fritz!Box Fon WLAN (das alte Modell ohne Hausnummer) mit dem Analog-Telefonnetzeingang an die Türklingelleitung angeschlossen. Da kommen 14 Volt Wechselspannung raus, und das genügt der Fritzbox um einen ankommenden Anruf zu erkennen. Es ging sogar noch mit 10 Volt aus einem Transformator. Einen Trennkondensator habe ich nicht angeschlossen, da keine Gleichspannung anliegt, weil ja auch keine Gesprächverbindung aufgebaut werden soll.

Der Fritzbox habe ich gesagt, dass sie jetzt einen Analoganschluss hat und beide Apparate klingeln lassen soll, wenn ein Anruf kommt. Ein Assistent musste dafür nicht gestartet werden. Jetzt muss ich noch eine Rufumleitung einrichten, damit es auf meinem DECT-Telefon kingelt. Die Fritzbox hängt am gleichen LAN wie die DECT-Basis, das Fritz!Fon 7150. Ich könnte die Fritzbox jetzt bei einem SIP-Server anmelden und eine Rufumleitung Über das Telefonnetz einichten.

Da fällt mir ein, dass es ja auch möglich sein sollte, SIP-Verbindungen direkt über das LAN aufzubauen. Wie ging das noch mal? [email protected] ???
 
Eigentlich sollte man das doch mit einer FBF nutzen können. Mir ist da eben gerade ein Gedanke gekommen:
- Freetz mit Callmonitor auf die Box
- Wahlregeln 0800... und 0800... (die beiden Nummern für an und aus) über Festnetz analog "0000000000" (wo die Box gar nicht dran angeschlossen ist)
- Im Callmonitor out:request 0800... eine Aktion (z.B. Wahlhilfe, Weckruf oder so) ausführen lassen.

Es fehlt zwar der Quittungscode, da die eine Nummer aber zum Anschalten und die andere zum Ausschalten ist, bräuchte man nur ein Skript vom Callmonitor ausführen lassen, welches sich das letzte Mal merkt und nur den jeweils ersten Versuch einer Nummer auswertet.

Ist zwar auch nicht ohne Firmwaremod machbar, aber immerhin etwas einfacher als ein Asterisk (da man nicht mehr als freetz und Callmonitor braucht).

Man könnte z.B. mit der Switchbase auf die Art eine RUL aufs Handy ausschalten, wenn das Handy auf der Switchbase liegt (dann ists ja zu hause) und eine RUL aufs Handy wieder an, wenn man es weg(=mit-)nimmt.
Auch als Türklingel (ohne Sprechverbindung) ließe sich das Teilnutzen, wenn man ein Monoflopp vorschaltet (damit auch kurze Klingeldrücke ausgewertet werden).
Auch für sonstige Schaltaufgaben wäre das Gerät gereignet (Alarmanlagenanbindung, Schalter für WLAN an/aus ...)
 
So, inzwischen habe ich auch eine Switchbase 300 und bin davon echt begeistert.

Ganz richtig ist es nicht, dass man einen internen Anruf nach extern nicht umleiten kann - wer mich kennt, weis, was jetzt kommt... das Loopbackkabel ;-)
Das geht ganz ohne Firmwaremodifikation der FBF.

Man benötigt: Einen freien fon-Anschluss, ein Y-Kabel und einen Komplettanschluss (oder Psi-Kabel ind ISDN).
Den Analogstecker, der bei Analog+DSL in den Analogausgang des Splitters käme, steckt man an den freien fon-Anschluss. Für näheres mal nach Loopbackkabel suchen.

Man richtet in der FBF analoges Festnetz ein, mit einer fiktiven Nummer (z.B. 66666).
Den freien Fon-Anschluss konfiguriert man als spontane Amtsholung aus.
Bei den Wahlregeln gibt man "Globale Anbietervorwahl 610" ein, anschließend richtet man eine Regel ein, dass Anrufe an die 08003331230 über Festnetz via 610 gehen sollen.


Was passiert nun?

Man legt etwas auf die Switchbase
Die Switchbase wählt 08003331230
Die FBF wählt über den analogen Festnetzanschluss 61008003331230 nach "draußen"
Da der analoge Festnetzanschluss mit fon1 verbunden ist, glaubt sie, ein Telefon wähle diese Nummer nach draußen.
Nach 610 hat die FBF erkannt, dass man das erste schnurlose Telefon anrufen wollte und ignoriert den Rest
Das erste schnulose klingelt ...

Dennoch ist die Speedbase nicht als Klingeltaste geeignet: Man muss sie rund 10 Sekunden gedrückt halten, damit das Telefon einmal kurz klingelt. Dann dauert der Anruf aber auch weniger als eine Sekunde, bevor die Switchbase 20 Sekunden später wieder anruft (wenn sie dann noch gedrückt ist).


Was hingegen sehr gut geht, ist Freetz+Callmonitor auf die Box und den Anruf mit dem Trick ins Nirvana leiten (auf ein Telefon umleiten das gar nicht angeschlossen ist). Dann macht es nix, wenn die Switchbase ständig probiert, die 800er-Nummern anzurufen.

Im Callmonitor habe ich dann folgende Regeln:
out:request ^ 8003331230$ ctlmgr_ctl w telcfg settings/Diversity0/Active 0
out:request ^ 8003337890$ ctlmgr_ctl w telcfg settings/Diversity0/Active 1
(Die RUL ist alle eingehende Anrufe auf meine Festnetznummer mit Parallelruf aufs Handy)

Liegt mein Handy auf der Switchbase, so ist die RUL ausgeschaltet (macht nix, wenn mehrfach der Anrufversuch raus geht - ausgeschaltet bleibt ausgeschaltet), nehme ich es runter, wird die RUL wieder eingeschaltet (und eingeschaltet und eingeschaltet, was aber nicht stört...)

Das habe ich nur mal zu Testzwecken mit dem Loopback gemacht, meine Wahlregel für die 800er Nummern lautet über Asterisk rauswählen, der liefert die Quittungstöne. Für nicht-Asteriske aber FBF-Modder vielleicht ein bauchbarer Ansatz.


Mit dern Anbietervorwahlen und Loopback kann man insgesamt bis zu 10 externe Ziele "verbiegen". Es funktioniert nämlich auch mit dem Telefonbuch, auch da werden die Ziffern nach 7xx ignoriert. Stellt man als Anbietervorwahlen z.B. 790-799 ein, werden auch die nachgewählten Ziffern ignoriert. Man kann so z.B. einrichten, dass die Oma mit beginnenden Alzheimer die alte Nummer der Kinder wählt (die es schon lange nicht mehr gibt) und trotzdem unter der neuen Nummer erreicht. Oder wofür auch immer man es braucht...

Die Switchbox kann man übrigens wegen der sehr kurzen Zeit des Verbindungsaufbaus nicht über das Telefonbuch umleiten.
 
Wie adressiere ich SIP von Fritz zu Fritz im LAN ohne Asterisk?

Ich hab meine Switch Base 300 grad verschenkt. Freut mich, dass man damit noch so viel Spaß haben kann :-)

Bei mir hängt jetzt die Fritz!Box Fon WLAN im Erdgeschoss am Klingeldraht und ist per LAN mit dem Fritz!Fon 7150 im 4. Stock verbunden. Das ist bei mir ohnehin vorteilhaft, weil ich damit da unten gleich noch einen WLAN-Zugangspunkt habe. WLAN und DECT von 'oben' kommen (durch 4 Stahlbetondecken) unten etwas dünn an. Naja, ich denke mal, die Funkwellen gehen irgendwie nach draußen und kommen zum Fenster wieder rein. Die 7150 ist allerdings die einzige mir bekannte Fritzbox, mit der das überhaupt einigermaßen funzt.

Nun habe ich die Fritz!Box Fon WLAN bei Sipgate angemeldet, und wenn es an der Tür unten klingelt, ruft sie das ebenfalls bei Sipgate angemeldete Fritz!Fon 7150 an. Es klingelt oben 1 x kurz auf dem einen oder anderen DECT-Mobilteil, und im Display steht "Türgong unten". Dann nehme ich das Türtelefon und spreche mit dem Besucher unten an der Haustür - falls er noch da ist. Es dauert nämlich gut 10 Sekunden bis der FritzBox-Sipgate-zu-Sipgate-FritzFon-Ruf ankommt.

Ich würde deshalb lieber intern über's LAN signalisieren, und daher nochmal meine Frage: wie adressiere ich SIP von Fritz zu Fritz im LAN ohne Asterisk? Ob das Verfahren SIP-technisch 100-prozentig korrekt ist, spielt dabei keine Rolle, es soll ja nur klingeln.

Viele Grüße,
Telefonicus
 
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"externen Anruf" von der FBF WLAN an <sipgateaccountnameauf der 7150>@192.168.178.1 umleiten lassen.

Die 10 Sekunden setzen sich wie folgt zusammen:
- 5 Sekunden, bis die FBF WLAN kapiert, dass der "externe Anruf" kein Clip übermittelt
- 5 Sekunden, bis Sipgate klar ist, dass keine Nachwahlziffern kommen

Die ersten 5 Sekunden lassen sich nicht ändern. Die zweiten 5 lassen sich so einsparen.
 
Die zweiten 5 lassen sich WIE einsparen?

Ich hatte zum Ausprobieren einen Telefonapparat an der Fritzbox, der klingelte ziemlich prompt. Wartet die Fritzbox nur auf CLIP wenn sie weiterleiten soll?

Aber wie gesagt, ich will ja LAN-intern SIP-signalisieren, und finde den Post nicht mehr, wo das mal einer beschrieben hat.

<sipgateaccountnameauf der 7150>@192.168.178.1 geht ja so ohne weiteres nicht, man muss erst eine Kurzwahl dafür einrichten und darauf weiterleiten. Die Kurzwahl (**777 oder Vanity-Nr. **88 ) geht aber nicht, jedenfalls nicht vom Telefonapparat.

<sipgateaccountnameauf der 7150>@192.168.178.1 kann ich nur mit ClickToDial anrufen.

Hab ich da irgendwas mit den Kurzwahlen nicht verstanden?
 
Dieses ständige Anwählen, wenn man keinen Asterisk hat, der das unterbindet, ist zwar prinzipiell kein Problem,
aber wenn man einen Anrufmonitor, wie Jfritz laufen hat, bekommt man andauernd Meldungen.
Bis vor einem Jahr hatte ich die Rufumleitungen über zwei DECT-Switchboxen schalten lassen.
Leider gab es oft DECT-Verbindungsprobleme und ich musste die Switchboxen neu booten, so dass ich froh bin, dass ich die DECT-Switchboxen nicht mehr brauche. Die analoge Switchbox ist vermutlich völlig problemlos.
Inzwischen werden die Rufumleitungen über einen Ping auf mein Smartphone geschaltet, den die Fritzbox alle paar Sekunden ausführt. Das funktioniert absolut zuverslässig.
 
wie kann ich mit SIP von Fritz zu Fritz über LAN klingeln?

Ich habe kein Asterix und auch keine Switchbox mehr, sorry. Ich will doch nur wissen, wie ich's mit SIP von Fritz zu Fritz über LAN klingeln lassen kann.

Per Klick-To-Dial aus dem Telefonbuch geht das. Ich habe für diesen Eintrag eine Kurzwahl und eine Vanity-Kurzwahl (wie heißt das nochmal auf deutsch?) eingetragen.

Telefonbucheintrag.jpg


Wenn ich die Kurzwahl vom angeschlossenen Telefon aus anwähle, erhalte ich ein Besetztzeichen, und es klingelt an der anderen Fritzbox nicht.

Umleitung.jpg


Hab ich das mit der Umleitung oder mit den Kurzwahlen nicht richtig verstanden?
 
Zuletzt bearbeitet:
@telefonicus:
Ich habe es doch richtig verstanden, dass Du eine FBF WLAN Classic hast, in deren Analogeingang Du Wechselspannung jagst. In dieser richtest Du eine Weiterleitung ein. Das Ziel muss eine SIP-URI in der 7150 sein.

Die FBF WLAN kann nur über SIP nach draußen telefonieren, wenn sie an einem SIP-Provider angemeldet ist - idealer Weise an einer SIP-Nebenstelle der 7150.
Diese hat serienmäßig keine SIP-Nebenstellen; mit freetz kann man aber eine 7170er Firmware für die 7150 tauglich machen.
Dann kann das Weiterleitungsziel auch *#**9 sein, um alle Telefone an der 7150 anzuwählen.

Eine Fußangel gibt es aber noch: Die 7150 darf ihre IP-Telefonverbindungen nicht über 2.PVC abwickeln

Wenn es mit einem Telefon an der FBF WLAN nicht läuft ist irgendwas nicht richtig eingestellt.

Man muss meines Wissens auch nicht zwingend über das Telefonbuch weiter leiten. Es sollte auch gehen, die SIP-URI über telnet direkt in die FBF WLAN einzutragen (ctlmgr_ctl w telcfg settings/...)
 
Danke für deine Hinweise und Überlegungen. Click-to-Dial nach [email protected] aus dem Telefonbuch funktioniert aber, also ist die Adressierung doch in Ordnung. Nur die Weiterleitung nach **88 und **777 geht nicht.

Ich kann auch keine weiteren Weiterleitungen mit **-Kurzwahl mehr anlegen, da kommt jetzt immer die Fehlermeldung, dass die Ziel-Rufnummer nur Ziffern enthalten darf. Irgendwie ist die Weiterleitungslogik glaub ich kaputt.

Jetzt habe ich wieder die Weiterleitung über zwei Sipgate-Accounts, die ich im Moment nicht brauche, aktiviert. Mit der Verzögerung kann ich leben ( hoffentlich der Paketzusteller auch :-) )

Ich hab gerade eine FBFW 7050 repariert, die ist im Prinzip auch zum Experimentieren übrig. Ob's damit wohl besser geht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde es mal mit Aktivieren von Telnet auf der FBF WLAN probieren.
Auf der FBF-Weboberfläche Rufumleitung auf 1234 einstellen und dann unter telnet mit:
ctlmgr_ctl w telcfg settings/Diversity0/Destination [email protected]
direkt auf die SIP-Uri ändern.
Probiert habe ich das aber noch nicht; allerdings habe ich in vielen Fällen schon interessante Sachen mit der direkten Konfigänderung erreichen können, die Chancen sollten gut sein.

Je nach Typ der Umleitung könnte es auch settings/CallerIDActions0/Destination sein - im Zweifelsfall mal den Frame Quellcode der Webseite ansehen.

Das schicke an ctlmgr_ctl ist, dass die Checks des Webinterfaces umgangen werden - sozusagen der SUperexperten-Modus ;-)
 
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