[Frage] 1* DSL + 1* SAT -> 1* FritzBox

frat

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Moin!

Bei mir steht ein Umzug in ein unterversorgtes Gebiet an.

O2 und 1&1 bieten ein langsames DSL an, welches ich aber wohl nehmen werde, damit ich auch mit Flatrate telefonieren kann.

Nun ist mir www.getinternet.de aufgefallen, die ja schnelles DSL auch in solchen Regionen anbieten, aber ein Volumenlimit und diverse Einschränkungen (kein Remotezugang zum eigenen Heimnetz, VoIP wg. Latenzen nicht wirklich nutzbar, etc.) haben.

Um weiterhin alle Möglichkeiten nutzen zu können, schwebt mir jetzt vor, beide DSL-Anbieter parallel zu nutzen.

Wäre es möglich, einer Fritzbox beizubringen, auf beide Anbieter zuzugreifen?

z.B. 1&1 für Telefon, Remote-, Fax- oder Emaildienste und nicht zeitkritische, aber volumenintensive Up-/Downloads und das Sat-DSL für alles, was eine schnelle Leitung erfordert.

Kann man das einer Fritzbox (egal, welcher) beibringen?

Wenn eine FB das nicht allein kann, wäre das schade, aber auch kein großes Problem. Ich habe mehrere 7390er hier rumstehen und könnte auch Rechner abstellen, die die Verwaltung und das Routing übernehmen. Kostet zwar mehr Strom, aber das würde ich in Kauf nehmen. Mir fehlt allerdings jegliche Idee, wie eine derartige Konstellation zu gestalten wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun ist mir www.getinternet.de aufgefallen, die ja schnelles DSL auch in solchen Regionen anbieten,

DSL? DSL gibt es nur über Kupfer DA. Was du meinst ist Internet per SAT (leider wird der Begriff "DSL" immer wieder für techn. anders realisierte Internetzugänge missbraucht).

edit
Am besten du änderst den Titel von "2 * DSL ..." z.B. in "1x DSL + 1x SAT ...".

Um weiterhin alle Möglichkeiten nutzen zu können, schwebt mir jetzt vor, beide DSL-Anbieter parallel zu nutzen.
z.B. 1&1 für Telefon, Remote-, Fax- oder Emaildienste und nicht zeitkritische, aber volumenintensive Up-/Downloads und das Sat-DSL für alles, was eine schnelle Leitung erfordert.

Ein Beispiel für eine Umsetzung aus einem anderen Forum:
Funktionierende Bündelung zweier DSL-Leitungen (Dual-WAN) mittels Router

In diesem Fall 2 DSL-Anschlüsse, aber ansonsten entspricht es deiner Vorstellung bzw. kann man nach dieser Anleitung auch einen DSL- und einen SAT-Anschluss kombinieren.

Kann man das einer Fritzbox (egal, welcher) beibringen?

Nein (auch die 7369 nicht).
Eine FritzBox ist in deinem Fall nicht zu empfehlen, bzw. wenn dann nur hinter dem DualWAN-Router wie im o.g. Beispiel (anstelle des Tomato-Router kannst du z.B. eine FritzBox einsetzen als IP-Client oder auch Router).
 
Zuletzt bearbeitet:
@frat
Dir ist schon klar, dass der SAT-Zugang eigentlich eine Mogelpackung ist. Solltest du wirklich die 20 MBit/s nutzen können, so wäre das Monatsvolumen z.B. bei dem 50-Euro-Tarif in 3 Stunden aufgebraucht, und die Preise für Zusatzvolumen sind wirklich jenseits von Gut und Böse.
 
@chked:

Als Mogelpackung würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Es wird ja auf die Begrenzung hingewiesen. Zudem wird Traffic zwischen 23:00 und 7:00 Uhr nicht eingerechnet.
Außerdem bin ich kein Filesharer, so daß die Leitung nicht durchgehend glüht.

Momentan wird hier, inkl. Telefonie, im Monat zwischen 70 und 100 GB Traffic, von 2 Usern mit Homeoffice produziert.
Bild- und Videodaten der Kunden können zum Teil in den Nachtstunden von den Servern geholt werden. So wird es auch jetzt schon gehandhabt, damit die vorhandene 6000er Leitung flüssig zu nutzen ist. Die zu erwartende terrestrische Schmalspur-Leitung würde nicht mal flüssiges Arbeiten auf den Remoteservern ermöglichen.

Mit dem 20.000er XXL-Tarif für 79€, oder der gleich teuren Flatrate, sofern zum Zeitpunkt der Bestellung noch im Angebot, sollte ich zurechtkommen.


@qwertz.asdfgh:

Titel wird geändert. Der Einwand ist berechtigt.

Ich habe mir mal den Thread angeschaut, den Du verlinkt hast.
Das ist nicht ganz das, was mir vorschwebt. Ich will nicht, wie dort angestrebt, die Kanäle bündeln, um auf einen höheren Durchsatz zu kommen (was wohl, wie dort zu lesen, bei unterschiedlich schnellen Kanälen eh nicht unproblematisch wäre), sondern möchte gezielt eine der Leitungen nutzen.

Ich habe mir vorgestellt, die FB an das DSL anzuschließen und das SAT-Modem an LAN1 zu betreiben. Damit, wie oben bereits beschrieben, über DSL zu telefonieren und z.B. SMTP, POP, IMAP, Faxdienste und den Remotezugang zum Heimnetz darüber abzuwickeln. Sonstiger Traffic sollte über den SAT-Kanal laufen.

Wenn die FB das nicht kann,

Die Alternative T-ISDN + SAT -> FB habe ich angedacht, aber wieder verworfen, da mir dann Remotezugang und VoIP fehlen würden. Andere Möglichkeiten sind nicht gegeben. Mobilfunk ist selbst für Telefonie kaum nutzbar, an UMTS und LTE ist nicht zu denken und die Richtfunkstrecke, die ein lokaler Provider anbietet, zu langsam.

Bevor jetzt jemand sagt: "Dann zieh doch woanders hin." Das ist keine Option! Die Möglichkeit, mitten im Naturschutzgebiet leben zu können, ist den Aufwand wert. ;)
 
Wenn du beides nicht bündeln möchtest mit einem Dual WAN Router, dann bleibt nur noch Ständig in der FB zw. DSL und LAN 1 wechseln, oder beide Router gleichzeitig im selben Subnet betreiben und am PC durch manuelles ändern des Gateway über SAT raus.

Aber 80€ dafür ausgeben? Könntest auch 4 DSL Leitungen bestellen für. Dann noch einen Router finden mit 4-5 WAN Ports... dürfte aber nicht günstig sein...
 
Was nützen mir 4 Bauern-DSL-Leitungen (Sofern die überhaupt, auf der Anschlußleitung, die sich, die 500m bis zur nächsten Straße, von Mast zu Mast schwingt, machbar sind.)und auch mind. 20€/Stk kosten? Die 80€ für die schnelle SAT-Verbindung sind betriebswirtschaftlich sinnvoll. Sie ermöglichen meiner Frau 2 Tage Homeoffice pro Woche und ersparen damit 400km Autofahrt (= 28€ Spritkosten/Woche) und ca. 6h Zeitverlust.

Genau das ständige Wechseln zwischen 2 Providern will ich ja gerade vermeiden.

Wenn eine Fritzbox das nicht leisten kann (ich hatte es befürchtet, wollte aber trotzdem mal fragen), muß ich mir wohl eine andere Lösung einfallen lassen. Dann wird es wohl doch darauf hinauslaufen, daß dem Heimnetz ein dedizierter Rechner vorgeschaltet wird, der, mit händisch gepflegten Routingtables, den Traffic über die beiden Kanäle leitet. Hatte gehofft, mir den zusätzlichen Stromverbrauch sparen zu können. Dann muß wohl ein Solarpanel mehr auf's Dach. :)

Sollte jemand eine derartige Lösung schon mal umgesetzt haben, wäre ich für weitere Infos sehr dankbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kleine NAS Geräte lassen sich teils auch zum Router umstellen, damit könnte man auch einen extra Desktop PC als Server umgehen.

Da müsste man dann wohl mit Routing arbeiten gefiltert nach Zielports z.B.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Fritzbox ein derartiges Routing beizubringen, wäre sicherlich auch für andere Leute in der DSL-Diaspora interessant. Ähnliche Fragestellungen wie die meine, habe ich mittlerweile auch schon in anderen Foren gefunden. Leider bisher noch nicht mit funktionierenden Lösungen. Ich wäre auch für Links zu Lösungen, oder auch Lösungsansätzen dankbar.
 
Hast dir mal einen Überblick verschafft an Dual WAN Router?

Eines der ersten Ergebnisse in Google ist z.B. http://www.draytek.de/produkte/dual-wan/vigor2960.html dort kann man in der Live Demo des WebIF auch bestimmte Ports, IPs ect. über bestimmten WAN Port leiten, und auch ein Failover verbieten.

dualwan.jpg

Damit sollte es gehen, alles per Standard über WAN 1 mit einfachen ADSL Modem, und dann kannst ja ggf. bestimme IPs oder so über WAN 2 mit dem Sat Modem jagen.

Und wenn der Sat Anbieter das Angebot nicht einschränkt, und die Flat auch wirklich Flat ist und bei 20Mbit bleibt, könntest es ja auch zum normalen surfen verwenden, und dann halt nur explizit TCP 5060 für VoIP oder so über WAN 1 jagen und den Rest gemischt.

Erspart dir auch das modifizieren der Firmware in der Fritzbox, arbeiten mit Shellscripten, und hast Support vom Hersteller bzw. Anbieter, ohne dass die sagen dein Windows Server, "gehackte" Fritzbox oder so schuld sein wenn DSL mal nicht reagiert oder so.
 
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Das ist nicht ganz das, was mir vorschwebt. Ich will nicht, wie dort angestrebt, die Kanäle bündeln,

Wirklich richtig gelesen?!? :confused:

Genau das wird bei diesem Beispiel eben nicht gemacht (Kanäle bündeln für höheren Durchsatz)! Sondern eher ein Load balancing was auch deiner Vorstellung ähnelt. Die "Round Robin" Funktion ist dort nur zusätzlich mit konfiguriert.
Es wird dort eine der beiden DSL-Anbindung z.B. für VoIP, SMTP, POP3 und HTTPS verwendet.

... um auf einen höheren Durchsatz zu kommen (was wohl, wie dort zu lesen, bei unterschiedlich schnellen Kanälen eh nicht unproblematisch wäre),

Das war ein anderer Beitrag in diesem Thread, nicht die eigentliche (funktionstüchtige) und detailliert beschriebene Umsetzung des TE.

sondern möchte gezielt eine der Leitungen nutzen.

Eben.

Ich habe mir vorgestellt, die FB an das DSL anzuschließen und das SAT-Modem an LAN1 zu betreiben. Damit, wie oben bereits beschrieben, über DSL zu telefonieren und z.B. SMTP, POP, IMAP, Faxdienste und den Remotezugang zum Heimnetz darüber abzuwickeln. Sonstiger Traffic sollte über den SAT-Kanal laufen.

Aber genau das entspricht ja der Umsetzung im verlinkten Thread...

Wenn die FB das nicht kann,

Geht nicht, die FB kann nur entweder oder...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wirklich richtig gelesen?!? :confused:
*Hüstl!* Richtig gelesen wohl, aber das Gelesene nicht richtig verarbeitet. Habe mich von den Kommentaren im Fred irritieren lassen.


Aber genau das entspricht ja der Umsetzung im verlinkten Thread...
Ist so mittlerweile auch bei mir angekommen und wird wohl in ähnlicher Form auch umgesetzt.


Momentan ist zwar nur ein einzelner Zugang zum I-Net vorhanden, aber es gibt noch eine FB, die ich mit einem UMTS-Stick in Betrieb nehmen kann. Ich werde also einfach mal einen Dual-WAN-Router ordern und das geplante Szenario mal durchspielen.

(@HabNeFritzbox: werde es aber wohl vorerst mit einem Cisco/Linksys versuchen, dessen Anschaffungswiderstand ca. 300 € unter dem, von dir verlinkten Drytek Vigor liegt. Widerrufsfrist sei dank, ist dieser Versuch ja nahezu kostenneutral.)

Ich glaube, nach dem, was ich mittlerweile erlesen habe, daß der I-Net-Zugang damit problemlos machbar ist.

Gedankliche Probleme bereitet mir jetzt noch die Abteilung Telefonie.

Für VoIP über den DSL-Anschluß werde ich weiter auf die FB setzen. Gesetzt den Fall, sie befindet sich direkt am DSL-Zugang wird wohl ihre Funktionalität nicht beeinträchtigt sein und ich kann meine ISDN-Anlage und die DECT-Telefone weiter verwenden. Den Inet-Zugang WAN Port des Routers <-> Heimnetz wird sie wohl, davon ungestört abwickeln können.

Was den Stromverbrauch angeht, werde ich dann mit zumindest drei Verbrauchern leben müssen, da ich keinen Dual-WAN-Router gefunden habe, der die Funktion von DSL- und SAT-Modem, sowie WLAN und Telefonie inkl. DECT vereint. Von Draytek gibt es zwar ein Gerät mit WLAN und analoger Telefonie, aber DECT und ISDN kann er nicht.

Es ist vermutlich, soweit ich das verstanden habe, problemlos möglich, daß die FB weiterhin die vorhandene Telefoniekonfiguration managen kann.

Was ich noch nicht herausfinden konnte, ist eine Möglichkeit, dem, auf diversen Rechnern installierten Fritz!Fax beizubringen, definiert den Weg PC -> Router -> FB zum Versenden von Faxen zu nutzen. Habe noch keine Option bei Fritz!Fax gefunden, mit der ich diesen Weg festlegen kann. Weiß auch nicht, ob ich das über Port-, oder WasAuchImmer-Routing im Router realisieren kann. Kurz gesagt: Ich hab keine Ahnung, wie Fritz!Fax funktioniert. :/
 
Zuletzt bearbeitet:
Könntest die FB auch als IP-Client hinter dem Dual WAN Router betreiben, so kannst du die FB auch ggf. woanders zentraler aufstellen.

Dann bräuchtest aber noch ein ADSL Modem vor dem Router. Damit hättest 4 Geräte am laufen. :|

Wenn die FB auch DSL übernehmen soll, sollte es gehen, wenn im Router sagst, dass das Subnet der FB auch über den passenden WAN soll.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn die FB auch DSL übernehmen soll, sollte es gehen, wenn im Router sagst, dass das Subnet der FB auch über den passenden WAN soll.
Internet-Traffic zum DSL-Modem durchzuleiten ist ja kein Thema.
Wenn Die FB aber hinter dem WAN Router steckt, hat sie mit DSL doch eh nix zu tun. Wenn ich einen WAN-Router mit WLAN einsetzte, kann die FB auch gern den Job des DSL-Modems übernehmen. Telefonie, durch die FB realisiert, liefe eh über den DSL-Anschluß und nicht über den SAT. So gesehen brächte mir die FB, hinter dem Router angeschlossen, nur zusätzliche Kosten für ein DSL-Modem.

Bin trotzdem neugierig. Wie sähe das denn aus, wenn die FB ihren, durch ISDN, DECT und VoIP generierten Traffic durch den Router an den DSL-Anschluß weiterreichen soll? Ich sehe da mehr Nachteile, als Vorteile. Der Traffic aller Rechner müßte durch die FB zum Router laufen, damit es funktioniert. Damit würde ich mirr schon einen Engpaß ins System bauen. da die FB, mit allen angeschlossenen Rechnern und dem Telefoniejob. nur einen Slot des Routers nutzen könnte.

Ok, ich hatte versäumt, zu erwähnen, wie das lokale Netz belegt ist: 4-6 PC, 2 Notebooks, HP CLJ, 2*HP LJ, HP Plotter, Scanner, QNAP-NAS, Testserver, 2 IP-Cams, eine davon öffentlich im Web, und die Haustechnik, teilen sich das Netz.
All diese Geräte werden über 3 Switches an die Ports des WAN-Routers angebunden.
Wenn ich die FB nicht als DSL-Modem nutze, sondern auf die andere Seite des Routers hänge, sind Konfiguration und Datendurchsatz nicht unbedingt einfacher/besser, ich könnte aber wohl Fritz!Fax problemlos einsetzen.
Da verzichte ich aber lieber auf FritzFax und wetze 2-3 Mal im Monat zum Fax, das am analogen Telefonport der FB hängt und nur zum Versand eingeschaltet wird. Die Menge der zu versendenden Faxe wird vermutlich eh eher sinken, als steigen. Fritzfax in meiner geplanten Konfiguration von allen Rechnern zu nutzen, ist ein gern genommenes Zusatzfeature, aber nicht unbedingt nötig. Wäre toll, wenn es geht, aber hardwaretechnisch wird diesem Feature kein Mehraufwand zugestanden.
 
Egal ob FB vor oder hinter Router ist, kommst per IP drauf.

FB DSL geht nur als Router, nicht als Modem. Der Router würde also Internet mitnutzen. ;)
 
Egal ob FB vor oder hinter Router ist, kommst per IP drauf.
Ist klar, hilft mir, bei aktueller Fragestellung, aber nicht weiter. Wenn mir jemand sagen kann, wie ich FritzFax die IP der FB beibringen kann, wäre vermutlich mein letztes Problem der neuen Konfiguration gelöst.

FB DSL geht nur als Router, nicht als Modem. Der Router würde also Internet mitnutzen. ;)
Die FB fungiert, sofern direkt am DSL angeschlossen, als DSL-Modem. Ansonsten könnte ich sie dort nicht einsetzen. :wink: Es ist klar, daß sie natürlich für alles, was über ihre LAN-Ports reinkommt, auch als Router werkelt.

Bräuchte ich sie nicht für den Part der Telefonie (Stichworte, wie oben bereits genannt: ISDN, DECT, Fax over PC), würde ich ein einfaches DSL-Modem einsetzen, die FB wäre gänzlich überflüssig und schnell verkauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der Windows Regestrierung ist beim CAPI Treiber die IP der FB gespeichert, lässt sich also anpassen.
 
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