[Frage] 2 Online-Speicher in einer Fritz!Box hinterlegen - möglich?

RollinCHK

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Hallo!

Ich hab ne kurze Frage. Als 1&1 Kunde hat man ja einen 100 GB Gratis-Cloud-Speicher zur Verfügung, der in der Fritz!Box hinterlegt ist und auf den man dann direkt z. B. vom Windows Explorer aus zugreifen kann. Gibt es die Möglichkeit, z. B. über Umwege zusätzlich einen zweiten Cloud-Speicher-Account in der Fritz!Box zu hinterlegen, so dass man diesen Account zusätzlich nutzen kann. Es geht konkret ums Telekom Mediencenter, also den kostenlosen 25 GB Speicher, den ich mir mit meiner besseren Hälfte teilen will, um banale Daten auszutauschen... Den 1&1 Speicher nutze ich für mich privat und den möchte ich natürlich nicht aufgeben...

Danke für eventuelle Tipps...
 
Ja geht. Ich hatte dies alles mal mit Freetz. Aber nach Snowden sind alle meine Onlinespeicher wieder gekündigt. Icvh habe jetzt meine eigene Cloud. Ein Synology NAS zu Haus das ich auch aus dem Inet erreiche
 
Geht das denn evtl. auch ohne Freetz?
 
Hallo,
IMHO gab es einmal einen weg, durch "Veränderungen" in der Export.
 
Hmm OK, ich versuch das noch mal zu ergoogeln mit dem Stichwort "export"...
 
Im Endeffekt solte es gehen mit dem FBeditor.
Auslesen, den Bereich mit dem Onlinespeicher 1und1 suchen, kopieren und mit den Daten der Telekom ändern.
Falss das so nicht funktioniert.
1. FB mit 1und1-Speicher konfigurieren und Konfig exportieren
2. FB mit Telkom-Speicher konfigurieren
3. Mit kompatiblen FB-Editor öffnen und die 1und1-Speicher-Konfiguration unter die Telekomspeicherkonfig kopieren und zurückspielen
 
Hallo,
Ich habe es selber noch nie gemacht, aber sind dann beide im WebIF zu sehen? Wie greift man am besten auf die Speicher zu?
Kann da jemand mal seine Erfahrungen (und ggf. Screenshots ) posten?
 
Moin

Das frag ich mich auch gerade...
...aus 1x...
Code:
webdavclient {
        enabled = yes;
        host_url = "https://sd2dav.1und1.de";
        username = "user";
        password = "secret";
        mountpoint = "Onlinespeicher";
        cache_files = 2000;
}
...mach 2x...
Code:
webdavclient {
        enabled = yes;
        host_url = "https://sd2dav.1und1.de";
        username = "user";
        password = "secret";
        mountpoint = "Onlinespeicher";
        cache_files = 2000;
}
webdavclient {
        enabled = yes;
        host_url = "https://sd2dav.1und1.de";
        username = "user";
        password = "secret";
        mountpoint = "Onlinespeicher";
        cache_files = 2000;
}
...?
Nur Beispiel, nicht nachmachen!
 
Hallo,
Interessant wäre es schon, da man ja bei 1&1 ggf. 5 Onlinespeicher hat (1x DSL, 4x für die SIM).
...
mountpoint = "Onlinespeicher-1";
...
mountpoint = "Onlinespeicher-2";
...
mountpoint = "Onlinespeicher-3";
...
mountpoint = "Onlinespeicher-4";
...
mountpoint = "Onlinespeicher-5";
Das wäre schon cool. AVM hat auf meine Anfragen/Vorschläge dazu leider nur mit den berühmten Textbausteinen geantwortet.

Fraglich, ob die Box damit überfordert ist.
 
Fraglich, ob die Box damit überfordert ist.
Hängt deutlich vom Modell ab. Eine 7490 (und auch eine 7390) hat genug "Luft nach oben", um auch mehrere davfs-Verbindungen parallel zu verwalten. Solange man nicht auf allen Verbindungen gleichzeitig SSL-verschlüsselte Daten durch die Gegend schaufelt, passiert da innerhalb der Verbindung ja auch nicht viel, nur ab und an (bei AVM alle 10 Minuten) ein Refresh der gespeicherten Verzeichnisstrukturen. Lediglich der Userland-Treiber benötigt einiges an RAM (~ 4MB pro Instanz zzgl. einem variablen Teil, der von der Größe des Verzeichnisbaums auf dem WebDAV-Host abhängig ist), da könnte bei zu vielen "Laufwerken" ein Engpass auftreten.

Das AVM-GUI ist dabei aber keine Hilfe, auch die Firmware selbst kann nur einen einzigen Onlinespeicher in der /var/flash/usb.cfg verwalten.

Allerdings ist das "manuelle" Einrichten mit eigenen Skripten problemlos möglich, vollkommen ohne die Installation eines einzigen zusätzlichen Programms.

Man benötigt nur eine entsprechende Konfigurationsdatei pro WebDAV-Konto (damit das Caching nicht durcheinander kommt) und genug freien Speicher für die Caches auf einem USB-Speicher (AVM legt immer eine fixe Größe von 5GB an, selbst wenn nur ein kleinerer USB-Stick vorhanden ist).
Dann noch eine Datei mit den entsprechenden Credentials (das Format einer Konfigurationsdatei kann man aus /var/tmp/davfs2.conf "abschreiben" oder sich unter http://savannah.nongnu.org/projects/davfs2 "anlesen") und man kann das Userland-Programm "mount.davfs" mit den richtigen Parametern starten.

Allerdings sollte man sich dann auch unbedingt parallel an die "onlinechanged"-Events der Firmware anhängen (einfach über /var/tmp/onlinechanged/*), damit man beim Verlust der Onlineverbindung die gestarteten Prozesse abschiessen kann. Wie das funktioniert, kann man sich in der Firmware in den Dateien /etc/onlinechanged/webdav_net und /etc/webdav_control ansehen ...
Wenn man das unterläßt, kann es beim Zugriff auf die - offline ja trotzdem noch vorhandenen - Mountpoints der WebDAV-Laufwerke sehr unschöne Timeouts geben, die auch nicht richtig behandelt werden, da sie für die Firmware ja etwas unerwartet sind (sie selbst räumt eben ihren WebDAV-Mount konsequent ab, wenn die Box offline geht).
 
Besten Dank, hätte nicht gedacht, dass das so komplex ist...
 
über die FB Oberfläche hast du keinen Zugriff aber im Netzwerk sollten beiden Onlineordner auftauchen und nutzbar sein.
Wie gesagt. Nach Snowden nutze ich keine zentralen Clouds mehr sondern hab meine eigene zu Haus. Für mich reicht das.
 
Hallo,

na ja auf dem Speicher liegt jeweils nix wichtiges, aber trotzdem verschlüsselt, bis auf Rabattcoupons für irgendwelche Drogerie-Märkte etc. :-) Ich hab hier sowieso nen Raspberry Pi am laufen, könnte mich also auch mit OwnCloud etc. befassen aber eigentlich isses den Aufwand nicht wert. Ich muss gleich erst mal gucken, wie ich das bei der Fritz!Box genau angehe. Blöd wärs halt auch, wenn die Config-Veränderungen einem Firmware-Update nicht stand halten würden...
 
Wenn es sowieso nichts wichtiges ist schliess einen USB-Stick an die FB an und greife darauf via MyFritz zu. Das ist das einfachste.
Ich hab das NAS an der FB und greife darüber über VPN zu.
 
Blöd wärs halt auch, wenn die Config-Veränderungen einem Firmware-Update nicht stand halten würden...
Welche Config-Änderungen ?

Wenn es Dir wirklich gelingen sollte, rein durch Änderungen der originalen AVM-Konfigurationsdateien eine zweite WebDAV-Freigabe zu mounten, wäre ich an der Vorgehensweise dabei mehr als interessiert.

Ich behaupte aber, es geht nicht ... webdavclient ist einfach kein "Array" in der Konfiguration, da gibt es nur eine einzelne Instanz. Das mag ja vielleicht in grauer Vorzeit, als die Einstellungen noch nicht in die usb.cfg ausgelagert waren, mal funktioniert haben (das weiß ich nicht), aber heute beißt man da auf Granit. Das geht spätestens beim Auslesen der WebDAV-Credentials mit 'webdavcfginfo' weiter, das kennt einfach auch keine Indizes.
 
Also bleibt nur freetz?!?

@RollinCHK: Am einfachsten wird es wohl sein, das Mediencenter einzeln einzubinden, am Windows PC über WebDAV und ggf. auf Smartphones noch mit der App.
 
Ich glaubs auch, die haben ja bei der Telekom auch n kleines Windows Programm und gut ist...
 
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