7170 und 7050 über Netzwerkkabel aber was für Telefonieeinstellungen???

jimmy2308

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Hallo!

Ich hab ne 7170 an meiner ersten Telefondose (Provider 1und1)angeschlossen, funktioniert auch alles Prima (die Internetnummern sind alle vorhanden, funktionieren auch alle)
Jetzt möchte ich meine alte 7050 im Dachgeschoss über ein Netzwerkabel anschliessen, damit ich dort auch ein Telefon anschliessen kann.

Jetzt fangen jetzt die Probleme an.

Ich kann zwar über WLAN auf meine 7170 zugreifen, über die dann auch per Netzwerkkabel auf meine 7050(bei der ist WLAN ausgeschaltet, das Signal kommt nicht soweit da ich Stahlbetonwände habe) ..........

Gibt es irgenwelche besonderen Einstellungen die man in der Box beachten muss damit ich über die 7050 auch telefonieren kann???

Vielen Dank schonmal für eine Hilfe
 
Die VoIp-Accounts, die du in die 7050 einträgst sollten nicht in der 7170 bereits aktiv sein. Sonst wüsste ich momentan nichts.
 
Den Ausführungen von Taste777 kann ich im wesentlichen zustimmen, aber ...
Diese dürfen logischerweise aber nicht in der ersten Box eingetragen sein.
ist nicht richtig, zumindest für die 1und1-Nummern. Wenn eine Nummer in beiden Boxen eingetragen ist, gewinnt die Box, bei der als erstes das Telefon abgehoben wird.

Ein weiters klienes Problem bei der Konstellation: Wenn die erste Box eine neue IP-Adresse erhält (Zwangstrennung), bekommt die zweite Box dies nicht mit. Da sich die Box aber nur alle paar Stunden (ich glaube es sind vier) beim VoIP-Account anmeldet, ist sie während dieser Zeit nicht erreichbar.
 
@Taste, doch, hängt imho vom Provider ab. Genaue Zeit weiß ich leider auch nicht, wobei mir 4 Stunden schon etwas lang vorkommen.
 
@Taste, die Einstellungen hatte ich schon probiert.....
Auf der Startseite der 7050 steht hinter der Internetnummer ***NICHT REGISTRIERT*** und die Leuchte davor ist auch nicht grün!!

Warum hast du dein Sekundärer DNS-Server auf 192.168.180.2 stehen? Die anderen (IP,Standart-Gateway und Prim DNS-Server liegen alle im 192.168.178.*** Bereich!)?

Ich hab jetzt gelesen das ich ein Cross-Over brauche! Ist da was dran?

Danke
 
ja ja, des schusteres schuhe! ;-)
ich kann mit den schuhen leider noch nicht laufen, denn es klappt NOCH nicht
 
jimmy2308 schrieb:
Jetzt möchte ich meine alte 7050 im Dachgeschoss über ein Netzwerkabel anschliessen, damit ich dort auch ein Telefon anschliessen kann.
Willst Du darüber nur telefonieren oder auch den Netzwerkanschluß benutzen, also ins Internet? Ich gehe mal von letzterem aus. Die "einfachste" Lösung ohne Nebenwirkungen ist die doppelte Nutzung des Netzwerkkabels. Für die Netzwerkverbindung sind lediglich vier Adern (1,2,3,6) des Kabels notwendig. Die anderen vier Adern (4,5,7,8 ) stehen für die Benutzung als Telefonverbindung (idealerweise per ISDN) zur Verfügung. Man könnte auch bei freier a/b-Schnittstelle an der 7170 eine direkte Verbindung zur FritzBox schalten. Somit wäre die zweite Box im Dachgeschoß komplett überflüssig. Man umgeht damit auch das lästige Problem, daß die zweite Box einen IP-Wechsel nicht mitbekommt. Leider hast Du keine Angaben darüber gemacht, welche Anschlüsse an der ersten Box noch zur Verfügung stehen.

erste Variante (ISDN):
Benötigt werden Cat5-Installationsleitung und zwei Doppel-Ethernet-Dosen. Eine Dose installierst Du in der Nähe der 7170 die andere im Dachgeschoss. Dann legst Du an den Dosen die Netzwerkadern auf den Kontakten 1, 2, 3, 6 der einen Buchse auf (nach EIA/TIA T568A auf 1 die weiße Ader des grün/weiß-Paares, auf 2 die grüne Ader des grün/weiß-Paares, auf 3 die weiße Ader des orange/weiß-Paares und auf 6 die orange Ader des orange/weiß-Paares)

Auf der Anschlußleiste der zweiten Buchse legst Du auf 3, 4, 5, und 6 die restlichen Adern auf (Empfehlung: 3 weiß des weiß/blau-Paares, 6 blau, 4 weiß des weiß/braun-Paares und 5 braun).

Wie Du sicher festgestellt hast, werden die Kontakte 3 und 6 in beiden Buchsen benutzt. Das ist auch der Pferdefuß dieser Angelegenheit, denn Du darfst nachher im Betrieb die Buchsen nicht verwechseln, denn auf der ISDN-Leitung liegen 60V an. Und das mögen die Netzwerkkarten irgendwie nicht. Ein weiterer Nachteil ist, daß der ISDN-Bus terminiert werden muß, man aber die Widerstände nicht auf Ethernet-Dosen aufgelegt bekommt. Es ist dann über einen Zwischenstecker zu terminieren.

In dieser Variante schließt Du entweder den Rechner an die LAN-Buchse an und eine ISDN-Telefon an die andere Buchse. Oder Du schließt die 7050 entsprechend an, und an diese dann den Rechner und ein (oder mehrere) Analogtelefon(e). Vorteil dieser Aktion: Du kannst sowohl per VoIP als auch per Festnetz telefonieren (abgehend und ankommend!). Es sind nur die entsprechenden MSN auch VoIP-Rufnummern als Festnetznummern zu konfigurieren (keine VoIP-Accounts, das macht alles die 7170).

zweite Variante (analog): Die Netzwerkbuchse belegst Du wie bei Variante 1. Die zweite Buchse belegst Du nur die Adern 4 und 5 mit den gleichen Adern wie oben. An die Netzwerkbuchse schließt Du den Rechner an und an die andere Buchse entweder über Adapter das a/b-Telefon oder meistens passen auch die RJ12-Stecker in die RJ45 Buchsen. Bei vielen Telefonen werden die mittleren Adern genutzt und es geht so. Wenn nicht, dann mußt Du Dir ein entsprechenden Kabel crimpen (lassen). An die Buchse bei der 7170 mußt Du dann natürlich einen Analoganschluß dieser Fritzbox anschließen.


Ist sehr umfangreich, weil möglichst ausführlich geworden und liest sich sicherlich schlimmer, als die ganze Installation ist. Eine Zeichnung wäre sicherlich einfacher. Solch eine Doppelbelegung einer Netzwerkleitung läuft bei mir schon seit mehreren Jahren (schon seit Vor-FritzBox-Zeiten) problemlos, weil ich nicht mehrere Leitungen legen konnte. Die Alternative hierzu ist die Verlegung einzelner Leitungen für die entsprechenden Zwecke. Wenn noch Fragen sind, nur zu.

Gruß Telefonmännchen
 
Die Boxen melden sich alle 30 Minuten beim VOIP-Provider. Dies ist in der voip.cfg eingestellt. Man kann ihn natürlich auf kürzere Werte einstellen, wenn man Probleme befürchtet. Dies geht aber nicht über das Webinterface.
 
@Telefonmännchen, gute Anleitung! :)

@ThSteffens, wußte ich es doch, das die Zeit kürzer war. thx.
 
taste777 schrieb:
Und wenn man eine WLAN-Verbindung benutzt um ins Internet...
Im ersten Post schreibt er aber, daß das Signal wegen der Stahlbetonwände nicht durchkommt. Darum benutzt er ja auch eine Kabelverbindung. Ob jetzt die Basteleien "gefährlich" sind, mag ich nicht beurteilen. Wenn man zuerst die Netzwerkverbindung aufbaut und wenn die dann steht, dann die ISDN-Verbindung dazusteckt und alles dementsprechend beschriftet, dürfte sich die Gefährlichkeit in Grenzen halten.

Es hat ungefähr das gleiche Gefährdungspotential, als wenn Du Dich an den Anschlüssen der FritzBox "versteckst". Da hast Du auch Ethernet und ISDN auf gleichartigen Buchsen nebeneinander, die nur an Hand der Farbe und Beschriftung unterschieden werden. Etwas Sorgfalt muß man schon bei der Herstellung der Verbindungen an den Tag legen, das ist richtig. Aber die Adern entsprechend der Farbcodierung auf die zugehörigen Kontakte aufzulegen, sollte man auch ohne spezielle Fachausbildung hinbekommen.

Für die Mitleser mit ähnlichen "Problemen" (und fürs Archiv):
Der Vorteil oben beschriebener Konfiguration ist, daß die zweite Box nur wie ein ISDN-Telefon eingerichtet werden muß (also alle Rufnummern bei der ISDN-Konfiguration eingeben, auf die sie reagieren soll), ohne Rücksicht auf irgendwelche VoIP-Einstellungen und deren Registrierungszeiten bzw. IP-Wechsel-Berücksichtigungen nehmen zu müssen. Das erledigt alles die erste Box und setzt es schon auf ISDN um. Und da sonst keine ISDN-Geräte vorhanden scheinen, limitiert man sich nicht einmal in der Anzahl der möglichen Verbindungen.

Sicherlich ist das einfache Zusammenstecken der LAN-Verbindung mit anschließender VoIP-Konfiguration einfacher, aber im Handling auch nicht unbedingt unkomplizierter.

Gruß Telefonmännchen
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmm... Habe mal gerade im Wiki nachgeschaut. Wäre vielleicht was für die Kategorie Howto im AVM- bzw. FritzBox-Bereich unter Sonstiges. Mal schauen... Auf alle Fälle sollte man dann aber auch die anderen Möglichkeiten beleuchten. Da bin ich aber wieder nicht so firm drin. UNd zu diesem Tehma haben sich auch schon andere Forumsmitglieder ausgelassen. Man kann ja mal einen Anfang machen. Mal schauen...

Gruß Telefonmännchen
 
Ja, Wiki-Schreiben ist auch nicht mein Ding.
Aber Versuch macht ja bekanntlich Kluch! :mrgreen:
 
Danke für die Anleitung. Werde diese mal die Tage auspropbieren. Ich versteh das doch richtig: Mit dieser Konfiguration kann man frei zwischen den Telefonen der beiden FritzBoxen makeln, verbinden, und pick up betreiben? Im Moment benutzte ich noch die IP Variante von Novize :)
 
Ja, prinzipiell kann man das, aber leider unterscheiden sich die Vorgehensweisen der Telefone an der zweiten Box prinzipbedingt von denen an der Masterbox. Bei normalen TK-Anlagen ist das aber bei Unteranlagen ebenso. An der Slave-Anlage wirst Du bspw nicht umhin kommen *# vorzuwählen, damit die Codes an die vorgeschaltete Anlage weitergeleitet werden. Kommt halt auf den Einzelfall an.

Gruß Telefonmännchen
 
Kann man in der Box den nicht festlegen, dass sobald R gedrückt wird, die Steuercodes mitgesendet werden?
Ach und: Die Slave Box wird doch mittels dem ISDN/DSL Eingang am S0 des Masters angeschlossen, oder irre ich mich da? :)
 
Fr1tzchen schrieb:
... festlegen, dass sobald R gedrückt wird...
Man kann zwar in der Box eine Menge festlegen, was ihre Funktion als SIP-Adapter mit rudimentären TK-Erweiterungen betrifft. Aber Unteranlagenfunktionen hat sie nicht eingebaut. Und die Steuercodes sind letztlich auch nur Kombinationen aus R, *, # und den Zahlen. Ändern kann man da nichts, da dieses Verhalten und diese Festlegungen im Closed Source-Bereich der Box liegen dürften, auf den auch die Cracks hier im Forum keinen Zugriff haben. Übers Webinterface geht so etwas schon mal nicht.

Fr1tzchen schrieb:
...mittels dem ISDN/DSL Eingang am S0 des Masters angeschlossen
Ja, denn die zwei internen S0 der Boxen würden schon das ganze System lahmlegen, wenn nicht sogar beschädigen.

Der Pferdefuß an der Sache ist nur die etwas unkomfortable Bedienung. Die Telefone der Slave-Box erreichst Du von der Master-Box mit den **5X Nummern. Das ist noch nicht mal so schlimm und ist bei einer Kombination aus a/b-Telefonen und ISDN-Geräten auch so. Wenn Du aber ein Telefon an der Master-Box von der Slave aus erreichen willst, dann ist der Code schon mal *#**3. Das erste *# weist die Slave an, den Code nicht selbst zu interpretieren und nachfolgenden weiterzuleiten. Die Master schaltet dann nach **3 auf den internen Fon3 durch. Soweit auch noch gut.

Willst Du das an Fon3 angeschlossene Gerät der Slave Box erreichen hat das von der Slave-Box ebenfalls die **3 nur ohne *#. Also ich finde das ziemlich verwirrend und würde so eine Installation nur als Notlösung betrachten, wenn ich beabsichtige öfter auch innerhalb zu telefonieren und weiterzuleiten. Selbst wenn man es selten macht ist es zu kompliziert, um sich den Quatsch zu merken. Derjenige, der diesen Aufbau verbrochen hat, kann das sicher noch, aber andere Anwender haben da die Fragezeichen auf der Stirn.

In einem solchen Fall würde ich eine vernünftige TK-Anlage mit ausreichenden Anschlüssen und einem schlüssigen Bedienkonzept und vor allem voller TK-Funktionalität hinter die Fritz hängen. Alles andere ist meiner Meinung nach eher was für Freaks. Um ein einzelnes (viertes) Telefon im Hobbyraum anzubinden, kann man das aber durchaus wieder machen. Kommt eben drauf an...

Gruß Telefonmännchen
 
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