Wenn es um FRITZ!Boxen geht, bist Du hier schon richtig ... auch wenn ich nicht sehe, was Du da machen könntest hinsichtlich der Idee mit einem RADIUS-Server.
Wenn es um die Benutzung eines anderen OS auf dem Gerät geht (
OpenWRT/Lede unterstützt die 7170 m.W., bei der 7270 weiß ich es schlicht nicht), bist Du hier vielleicht auch richtig (keine Ahnung, wer sich hier eingehend mit OpenWRT auf AVM-Geräten befaßt - eine eher seltene Übung nach meiner Erfahrung), aber (nach meiner Meinung) immer noch im falschen Unterforum.
Welche es eigentlich gibt (und wo es ggf. besser aufgehoben wäre, weil eben nicht jeder Leser hier auch in alle Unterforen schaut), findest Du in der Forenübersicht alleine heraus.
Meinetwegen kann das auch gerne in diesem Unterforum stehen bleiben (nicht, daß Du mich da mißverstehst) ... es ging mir mehr darum, daß DU den Thread vermutlich irgendwoanders besser platzieren könntest (wo Du auch Antworten dazu kriegst, die abseits des FRITZ!OS liegen), als daß es mich irgendwie stört, wenn der hier zwischen den Modifikationen (des AVM-OS, zumindest nach meinem Verständnis) "verhungert".
Das mit dem "klingst wie ein AVM-Mitarbeiter" war wie genau gemeint? Als Beleidigung oder als Anerkennung? Oder kann/muß man sich das selbst aussuchen?
Wenn ich vor den alten Kisten gerne und oft (trotzdem wohl noch zu selten) warne, dann hat das seine Gründe und ein paar davon habe ich im
GitHub-Repo "aufgelistet".
Schon Deine - in #5 anklingende - Annahme, Du wärest vor Lücken in der FRITZ!OS-Version der 7170 oder 7270 bereits dadurch automatisch halbwegs sicher, daß niemand es bis auf WLAN-Reichweite an Dein Netz heranschafft, ist eben falsch ... für einen Angriff auf das OS einer FRITZ!Box reicht im schlechtesten Falle schon ein Besuch einer Internet-Seite mit passendem Schadcode, der per XSS Daten in der FRITZ!Box ändern kann (die meisten modernen Browser verhindern zumindest erst einmal, daß irgendwelcher Code, der "cross origins" zugreift, an die Ergebnisse eines solchen Zugriffs kommt, aber nicht bereits die Ausführung eines solchen Requests).
Wenn man den ganzen zusätzlichen Aufwand, den AVM da seit einiger Zeit so treibt (Und zwar womit? Mit Recht.), mal in diese Überlegungen einbezieht und sich bewußt macht, daß es diese ganzen zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen für eine 7270 nicht gibt und erst recht nicht für eine 7170 (und AVM sich trotzdem veranlaßt sah, sie in die Firmware zu implementieren und damit sogar die Bedienung partiell zu verkomplizieren), dann kann man solche Geräte wohl tatsächlich nur noch mit anderer Firmware (da wäre OpenWRT eine Möglichkeit) oder ohne Geräte (mit Zugang zum Internet) dahinter betreiben ... letzteres stellt in meinen Augen den Sinn eines WLAN im eigenen Heim etwas in Frage, weil alle "nicht-mobilen" Geräte jenseits von Smartphones, Tablets, HDMI-Computern, Laptops, SmartHome-Zubehör (die Reihe ließe sich sicherlich noch länger fortsetzen) ja auch per Kabel mit einer einzigen (modernen und sicheren) Box zu versorgen wären.
Also wird man heute an APs im Heim eher Geräte betreiben, die ins Internet kommen (sollen) und die können dann durchaus auch als "relay" dienen für den Zugriff auf einen lokalen Router (oder auch einen WLAN-AP, solange er eine passende Oberfläche hat), der nicht ausreichend geschützt ist. Gerade dann, wenn - wie so häufig - ältere Geräte, die selbst auch keine Updates mehr kriegen und schon deshalb "nur noch zu Hause" benutzt werden (weil dafür sind sie ja "noch gut"), sich in diesem Geräte-Park wiederfinden ... ich muß mich nicht vor den Zaun hocken und versuchen ins WLAN einzudringen, wenn ich einen "Komplizen" (freiwillig oder unfreiwillig, das ist vielleicht noch die Frage) im Netz habe.
Und die denkbaren und bekannten Lücken (gerade in älteren Android- oder iOS-Versionen) sind auch Legion ... wer solche Geräte hingegen konsequent entsorgt, wenn es für sie keine Updates mehr gibt (was aber dem manifestierten Sparwillen (oder der Ökobilanz) durch den Einsatz einer 7170 (Einführung 2006, EOS 2013) vermutlich diametral entgegensteht), der kann sich an anderen Stellen vielleicht wieder ein paar "Nachlässigkeiten" leisten - ansonsten macht man es "in der Kombination der Schwachstellen" einem Angreifer einfach zu leicht und entgegen der Überzeugung vieler Leute, die man so trifft, werden eben nicht immer nur "die Anderen" am Ende Opfer eines Angriffs (diese Ansicht hält sich meistens auch nur bis zu dem Zeitpunkt, wo man selbst angegriffen wurde und dann ist es eben schon zu spät).