Alte Netzwerk-Infrastruktur mit neuer Hardware nachbauen - geht das so?

Dirk11

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Guten Abend!

Vor über 12 Jahren habe ich mal für einen guten Freund, der Internet von einem Nachbarn per WLAN mitbenutzen darf, eine WLAN-Bridge und einen eigenen Router gebaut. Das Ganze hat bis letzten Herbst funktioniert (vermutlicher Sterbegrund war ein Unwetter) und sah wie folgt aus:

Ein ausgedienter und auf BitSwitcher umgeflashter Telekom Speedport W500V Router wurde im Garten als Bridge installiert, er hat sich von dort im Nachbar-WLAN angemeldet. Von dort ging es per LAN zu einem Netgear WNDR3700 mit openWRT, welcher dann als "ganz normaler" Router gearbeitet hat (inkl. DHCP- und DNS-Server) und meinem Freund in seinem Haus sein eigenes (W)LAN zur Verfügung gestellt hat.
IP des W500V war 192.268.2.1, zur Verfügung gestellte IP-Range des WNDR3700 war 192.168.119.XXX. Einzige "Besonderheit" daran war aufgrunddessen notwendigerweise, dass der Router WNDR3700 eine Netzwerkregel benötigt hat, um auf 192.168.2.1 am "DSL-Anschluss" zugreifen zu können, denn es muss ja am W500V das zu nutzende WLAN und dessen Passwort eingerichtet werden.

Jetzt soll das Ganze mit aktueller Hardware wiederbelebt werden. Gedacht ist an ein 1610 Outdoor als Bridge (Ersatz für den W500V) und einen 4690 als Router für das Heimnetzwerk (Ersatz für den WNDR3700).

Frage:
1. Kann ich das mit den zwei Komponenten wie gewünscht realisieren, das heißt: kann der 1610 als Bridge genutzt werden und kann ich die Netzwerk-Route im 4690 eintragen?
2. Wie und wo muss ich die entsprechende Netzwerk-Regel im 4690 eintragen?

Wäre super, wenn jemand helfen könnte!

LG

Dirk
 
Zuletzt bearbeitet:
Welcher Router steht dort beim Nachbarn
Keine Ahnung. Das ist auch in meinen Augen vollkommen irrelevant, weil es mit meiner Fragestellung exakt nichts zu tun hat. Der wurde im Laufe der Jahrzehnte vom Betreiber mehrfach ausgetauscht. Ist in Spanien.
wie genau erfolgt dort die Anmeldung am WLAN?
Dort steht ein Router, an dem meldet man sich an. Man wählt das WLAN aus und gibt das bekannte Passwort ein. Was soll ich sonst sagen?
 
eWas bei meiner Tocher jahrelang ganz gut lief:
Im Prinzip wie in #1 ein WLAN-AP-Client am Nachbar-WLAN und von dem per LAN auf einen WAN-Router mit WLAN der Wahl.
Vorteil: Nachbar-WLAN und Router-WLAN können kanalmäßig weit auseinander liegen und stören sich dann nicht und haben ihre eigene Verschlüsselung.
Als WAN-Router muss im 4690 nichts speziell eingestellt werden. Seine WAN-IP bekommt er per DHCP vom Nachbarn und routet und routet. :)
 
Als WAN-Router muss im 4690 nichts speziell eingestellt werden. Seine WAN-IP bekommt er per DHCP vom Nachbarn und routet und routet. :)
Bitte nochmal mein Posting durchlesen. Das war nicht gefragt (weil es logisch ist), es stehen spezifische Fragen drin, auf die ich eine Antwort wissen muss, bevor ich den Kram kaufe. Konkret:
Kann ich in einem 4630 oder 4690 eine Netzwerk-Route einrichten, um auf 192.168.2.1 im WAN zuzugreifen?

Um es nochmal zu verdeutlichen: die Frage "kann ich das mit den zwei Komponenten wie gewünscht realisieren?" bedeutet konkret:
Kann der 1610 als Bridge genutzt werden und kann ich im 4630 die Route eintragen?
 
Nein, deine überkonkreten Fragen hatte ich nicht beantwortet, sonder wie es geht und bei mir ging.
 
Dass ein 4690 als WAN-Router arbeiten kann, ist aber trivial, dafür ist er konzipiert.
Überkonkret=verstehst du nicht?
 
@Dirk11 meinst Du wirklich, andere Leute so von der Seite anzublöffen, motiviert diese und andere, Dir helfen zu wollen?
Überdenke mal Deinen Ton…
 
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Ich "blaffe" jemanden an? Auf meine Fragen wird mit irrelevanten Gegenfragen reagiert, und wenn ich auf mein Start-posting mit dedizierten Fragen hinweise, werden mir "überkonkrete" Fragen (was soll das überhaupt sein?) vorgeworfen. Sowas provoziert Reaktionen. Ich antworte einfach nicht, wenn ich auf eine konkrete Frage keine Antwort weiß.

Hier kam bis jetzt keine einzige hilfreiche Antwort, das bin ich nicht gewohnt.
 
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Reaktionen: Charlies Tante
Und warum nun überhaupt auf AVM/FRITZ! Hardware wechseln? Warum nicht bei OpenWRT bleiben, bspw. mit zwei (günstigen aber guten) Cudy WR3000S o.ä.?
 
ich will dir trotzdem(@Novize) helfen :) (lernen) weil du eine interessante Konfiguration schilderst.
Dort steht ein Router, an dem meldet man sich an. Man wählt das WLAN aus und gibt das bekannte Passwort ein. Was soll ich sonst sagen?
Ob der FRITZ 1610 Repeater Outdoor den Bridge-Modus beherrscht, wirst du durch try and error herausfinden müssen. Versteht in diesem Forum jemand die strukturierten Netzwerkbegriffe? Oder kennen die Aktivsten nur noch den "FRITZ-Sprech" (Marketing).
einen 4690 als Router für das Heimnetzwerk
Die Route kannst du (zukünftig) im aktuellen FritzOS 08.xy eintragen. Diese Aussage basiert auf m/einer 4050 ( vs vs. 4690 vs 4060@4:40 ) mit derzeit FRITZ!OS: 8.24-130719 BETA - hier hat die 4050 eine 7490 ersetzt. Inzwischen meistert die webGUI auch CIDR, z.B. /21, was anfangs u.a.m. holprig lief.
(vermutlicher Sterbegrund war ein Unwetter)
für alle Komponenten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und warum nun überhaupt auf AVM/FRITZ! Hardware wechseln? Warum nicht bei OpenWRT bleiben, bspw. mit zwei (günstigen aber guten) Cudy WR3000S o.ä.?
Das hat zwar auf den ersten Blick auch nichts mit meinen Fragen zu tun (auf den zweiten dann sehr wohl, gebe ich zu), aber ich beantworte das deshalb gerne, weil es ja wirklich interessant ist:
Mein Freund (s.o.) nutzt das in seinem Ferienhaus, deshalb auch die Mitnutzung über den Nachbarn. Er ist - wie sehr viele Menschen - reiner Anwender. Als ich ihm das damals zusammengebaut habe, hatte ich selbst openWRT, habe das alles aktiv selbst gestaltet und war "im Thema". Notwendig war, dass es OOB funktioniert (weshalb ich alles @Home einmal ausgetestet hatte), und das hat es >10 Jahre getan. Kurz danach bin ich aber selbst von openWRT, was ich auch zu Hause genutzt habe, auf Fritzboxen umgeschwenkt, weil insgesamt der Arbeits- und Wartungsaufwand einfach zu hoch war, bei gleichzeitig auf einmal zu alter Hardware - sprich, openWRT hinkte eine Zeitlang deutlich "hinterher". Ob das aktuell auch noch so ist, weiß ich nicht. Außerdem funktionierte so ein "seamless handover" in einem Mesh mit mehreren WLAN-AP bei Fritz deutlich besser, auch da war openWRT (mit mehreren AP in einem Netzwerk, das hatte ich bei mir zu Hause im Betrieb) nicht zufriedenstellend.
Mit anderen Worten: ich hatte schlicht keine Zeit mehr, mich intensiv mit openWRT und Konsorten zu beschäftigen und bin seit ca. 10 Jahren "raus", was eben auch an den Unzulänglichkeiten lag, die zusehends genervt haben. Für mich gab es einen Punkt, an dem ich entschieden hatte, dass Fritz zwar auch Nachteile hat (eine Besonderheit im Vergleich zu Fritz bei openWRT war z.B. dass man auf der Kommandozeile in der etc/hosts eine IP zwei MAC zuordnen konnte, so hatte man mit einem Laptop immer die gleiche IP, egal, ob man es per LAN oder WLAN gekoppelt hat. Bei Fritz unmöglich), aber einfach meine Freizeit-Vorteile überwogen haben.

Wenn du Alternativen für eine Bridge mit PoE-Netzteil (die darf auch gerne externe Antennen mit SMA oder ähnlichen Anschlüssen haben) und einen aktuellen openWRT-Router (also mit dem, was man heutzutage Wifi-7 nennt) kennst, dann bitte gerne nennen, ich würde mich zumindest dahingehend mal damit beschäftigen, dass ich mir anschaue, ob die Geräte gute Alternativen sind. Preislich sollte es allerdings auf vergleichbarem Niveau sein.

[Edit Novize: Beiträge gemäß der Forumsregeln zusammengefasst]

ich will dir trotzdem(@Novize) helfen :) (lernen) weil du eine interessante Konfiguration schilderst.
Danke für die Blumen, das war mir nicht bewußt. Ich halte das eigentlich für nichts Besonderes, ich bin nur ziemlich "eingerostet" bei der Thematik.
Ob der FRITZ 1610 Repeater Outdoor den Bridge-Modus beherrscht, wirst du durch try and error herausfinden müssen.
Upsi. Das hatte ich eigentlich vorausgesetzt. Wenn er das nicht kann, ist er raus, denn für "try and error" ist er einfach zu teuer, und das ist zu zeitintensiv.
Versteht in diesem Forum jemand die strukturierten Netzwerkbegriffe? Oder kennen die Aktivsten nur noch den "FRITZ-Sprech" (Marketing).
Die Frage habe ich mir nach den ersten Reaktionen auch gestellt. Zumindest "früher" war es mal so, dass ich hier die Spezialisten für Fritzboxen gefunden hatte, die sich auch mit Netzwerk sehr gut auskannten. Ist entweder nicht mehr der Fall, oder ich habe deren "Triggerworte" nicht erwischt.
Die Route kannst du (zukünftig) im aktuellen FritzOS 08.xy eintragen. Diese Aussage basiert auf m/einer 4050 ( vs vs. 4690 vs 4060@4:40 ) mit derzeit FRITZ!OS: 8.24-130719 BETA - hier hat die 4050 eine 7490 ersetzt. Inzwischen meistert die webGUI auch CIDR, z.B. /21, was anfangs u.a.m. holprig lief.
Aha. Muss ich mir später mal anschauen, ich habe in meinem Zoo eine 7590AX und (an anderem Standort) eine 7490 als Router und eine 7590 als Mesh-Client (also AP) auf aktueller Stable (8.25?) laufen (gerade Ostern erst aktualisiert), da habe ich bei grober Durchsicht nichts gefunden, wie ich "meine" Netzwerk-Regeln einbauen kann.
für alle Komponenten?
Nein, nur die Bridge. Allerdings ist so ein WNDR3700 jetzt auch nicht gerade aktuelle Hardware, nach >10 Jahren Betrieb darf der auch mal ausgewechselt werden.
 
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Alternativen für eine Bridge mit PoE-Netzteil
Warum so "überkonkret" sich auf eine Gerätevariante festlegen? Nimm eine Bridge deiner Wahl und einen beliebigen PoE-Splitter und -Injektor
 
[Edit Novize: Überflüssiges Fullquote gelöscht - siehe Forumsregeln]
Auch du hast die Leistungsanforderung nicht verstanden. Die Fritzbox 4690 kann und soll eben nicht als "IP-Client" verwendet werden (als solcher würde ja nur das vorhandene Netz erweitert), weil die Netze dann nicht voneinander getrennt sind, und weil eine Kabel-Verbindung zum "Mutter-Netz" nicht möglich ist -> dafür soll ein 1610 als Bridge arbeiten.


[Edit Novize: Beiträge gemäß der Forumsregeln zusammengefasst]

[Edit Novize: Überflüssiges Fullquote gelöscht - siehe Forumsregeln]
Ok. Dann rudere ich diesbezüglich mal zurück, ich kenne mich, wie gesagt, aktuell im Markt nicht aus. Vielleicht kannst Du mir netterweise kurz Geräte nennen/verlinken?

Wozu soll das eigentlich notwendig sein, wenn alle Einstellungen per DHCP zur Verfügung stehen?
Das ist falsch. Beispiel für Leute mit Glasfaser-"Modem" (was eigentlich ein Medienkonverter ist, aber egal): ein Telekom-Glasfaser-"Modem" steckt vor einer Fritzbox am WAN-Anschluss, also zwischen Glasfaser und Fritzbox. Es hat auch eine eigene IP (meist sowas wie 192.168.2.1) und benötigt ab und zu auch Pflege (Firmware-Update, Neustart, whatever). Dazu muss man es ansprechen können. Ohne entsprechende Netzwerk-Regel kann man das "Modem" am WAN-Anschluss aber nicht einfach ansprechen, weder per IP noch per Name, weil es vom DHCP-Server überhaupt nicht abgedeckt wird, denn es ist für den DHCP-Server ja "außerhalb" seines Netzwerk. Verstanden?
Jetzt ersetze dieses "Modem" gegen den o.g. 1610 als Bridge, in welchem man WLAN-Name und Passwort eintragen muss, und schon solltest du das Problem verstehen.


@Novize Warum gibt es hier keinen Button, um Mehrfachzitate zu machen? Oder habe ich den übersehen?
 
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Der 1610 ist nur ein "dummer" Repeater. Es ist mir kein Softwareupdate bekannt, welches den LAN-Port zum WAN-Port macht.
Folglich kann er keine Brücke herstellen. Und ja, das "Internet" kommt per WLan. Aber wenn der Router das per LAN nicht kann...
(ggf. Firma Fritz befragen)

Also muss das Brücken dann der Router übernehmen. Zumindest der WAN-Port bei der Fritzbox ist vorhanden.
Der Repeater schiebt die Daten ("das Internet") einfach nur durch, daher die IP-Adresse vom Nachbarn eintragen

Für Details dann den Hersteller des Routers, also hier die Firma Fritz befragen, dort gibt es dann eine fundierte Antwort,
ob das mit der Bridge funktioniert.

Oder einen passenden Router von Lancom kaufen, dieser kann dann mit Sicherheit eine saubere Brücke bauen.
 
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Laut Bedienungsanleitung läßt er sich sehr wohl auch als Router einrichten, allerdings muß die WAN-Anbindung dann über LAN (auf Router, ONT oder Kabelmodem) erfolgen, also genau verkehrt rum was er braucht.
Könnte man das WAN via WLAN konfigurieren, wäre alles bestens und er wäre dann auch gleich Mesh-Master für sein Netzwerk dahinter, wo man nur mehr irgendeine Fritzbox bräuchte als Mesh-Client.
1775804773465.png
 
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um Mehrfachzitate zu machen?
Markiere nur den einen Aspekt, auf den Du eingehst, klicke dann auf den dort erscheinenden Hint "zitieren" und schreibe im Antwortfeld Deinen Text darunter,
dann nimm den nächsten Aspekt usw
Danach klicke auch "Antworten" unterhalb des Edit-Feldes und fertig.
Ansonsten mache einen zweiten Beitrag, markiere alles, bevor Du auf Antworten klickst, schneide das aus und füge es ganz herkömmlich (Copy & Paste) in Deinen vorigen Betrag ein. Es gibt viele Wege...

Vielleicht kannst Du mir netterweise kurz Geräte nennen/verlinken?
Schau mal hier: PoE-Injektor+PoE-Splitter
 
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Für die 4690 wäre mein Stichwort die FritzBox als kaskadierten Router einrichten.

ich hatte schlicht keine Zeit mehr, mich intensiv mit openWRT und Konsorten zu beschäftigen und bin seit ca. 10 Jahren "raus",
Ähnliche Historie, ich hatte Fli4l-ISDN-Router auf altem PC laufen bis die HW versagte, damals die Entscheidung für FritzBox 7390/DSL, später 7490 nun auf eine 4050 gewechselt.

Aufgrund meiner Erfahrungen mit Fritz, gehe ich davon aus dass der 1610 Repeater eine WLAN-Verbindung auf LAN durchreicht (Bridge), ggfs. mit Supporthilfe durch Fritz. Aber Fritz spricht Marketingsprache. Bisher ging bei mir alles was ich brauchte/wollte, für manches editiert man die config.export/Sicherungsdatei. Für try and error würde ich mit einer (oder zwei) alten FritzBox/en starten und Zuhause das setting aufbauen.

Warum überhaupt der Aufwand mit einem separaten Netz? Welche "Bedrohung" soll damit abgewendet werden, eine technische oder eine rechtliche? Welche rechtliche Sicherheit für den Anschlussnutzer bringt ein separates technisches Netz (Layer3)? Meine Antwort: Keine. Ein Link und die Frage.

Dein Freund und dessen Nachbar (sowie deren Gäste) wollen nur ins rote Internet, dort sind sie wieder vereint und gemeinsam den gleichen Gefahren ausgesetzt. Das bekommt man ganz einfach mit einem SubNetz hin, ohne an rechtlicher Sicherheit einzubüßen. Einen praktischen Vorteil erkenne ich wohl, der unabhängige WLAN-PreSharedKey für beide Häuser.
 
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